|
|
Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz
von Holger Andrae » Montag 29. Juli 2013, 18:01
... habe ich heute aus dem Briefkasten gefischt und eben einmal durch gehört. Die Einkaufsliste wird lang. Erkannt habe ich nichts, toll gefunden fast alles. Vielen Dank, Klaus.
01. (4:13) "Your fate has been sealed .. with blood!" Das geht gleich gut Sache: Wuchtig-rasanter Beat mit brachialen Doublebassangriffen. Der Sänger klingt fein angepisst. Leider ist der Drumsound etwas matschig und die Becken etwas arg hell abgemischt, aber das stört diesen Alte-Schule-Slayer-trifft- Bay-Area-Thrash-Song nicht. In der zweiten Hälfte wird schön doppelt soliert und dazu mit feinen Frisco-Riffs gesäbelt. Ich habe natürlich null Ahnung, wer das ist. Aber es ist sehr gut.
02. (4:25) Das klingt mehr nach späten 80ern/frühen 90ern. Auf jeden Fall sind die Drums übersteuert. Egal, das ist trotzdem lecker. Ein sehr tief gelegter Sänger, der ein bisschen an Chuck Billy erinnert. "open your mind and see it clear open your mouth and let them hear…." "you can call me god". Die Jungs sind offenbar von sich sehr überzeugt. Auch hier folgt in der zweiten Hälfte ein sehr melodisches Flitzefinger-Solo.
03. (5:21) Das ist super! Feist-knusprige Gitarren, wie ich sie liebe. Dazu ein Sänger, der schön variabel schreit und brüllt. Rhythmisch sofort mitreißend. Da würde ich jetzt blind auf irgendeine mir nicht bekannte Frisco-Truppe tippen und ahne, dass ich damit ganz falsch liege. Negligence mit tieferem Sänger halt. Ein kurzes Break mit Bass und Gitarrensolospot überrascht im Mittelteil. Textfragmente: "why must I do this alone?" "drifting through the universs, see my homeland, chasing dreams"
04. (4:14) "the urge for more" Das ist ebenfalls ganz wunderbar. Melodisch-treibendes Riffing, natürlich wieder Bay-Area-Style, aber dieses Mal mit einem deutlich melodischerem Sänger. Frühe Mordred (ohne Rapper) kommen in den Sinn. "who i am, what will be in future times, ist so confusin …the urge for more"
05. (4:28) Jetzt wird wieder sehr ruppig die Moppe poliert. Es galoppiert schön nach vorn. Müßig zu schreiben, dass es erneut an Frisco-Thrash erinnert. Aber das ist ja wohl auch Sinn und Zweck dieses Samplers. Vom Sound her, klingt dies hier etwas moderner als die beiden Nummern zuvor, hat aber natürlich noch immer diesen Charme der 80er. Ich liebe solche Gitarren, die sich quasi aus den Boxen schrauben. Gesanglich ist man dieses Mal eher etwas an Mister Mustaine angelegt. Noch ein Kauftipp. Masters Of Elimination? Dehumanize!
06. (2:51) Die Songlänge ließ es erahnen: Jetzt wird das Tempo deutlich angezogen. Mehr Hardcore aber trotzdem noch eindeutig Thrash. Gangshouts und ein orgastisch brüllender Hauptsänger. Erstaunlich, wie viele Breaks die Jungs in so kurzer Zeit gebastelt bekommen. Das sagt mir natürlich auch sehr zu. Ein bisschen wie DBC ohne den Sci-Fi Aspekt.
07. (5:08)
Das beginnt beinahe episch. Ein getragener Rhythmus unterlegt eine schöne Sologitarre. Nach einer knappen Minute werden die zackigen Riffs ausgepackt und ab geht die Post. Die Nummer könnte "Face The Facts" heißen. Der Gesang ist wieder eher Marke "bellender Hund".
08. (5:20) Das klingt jetzt verhältnismäßig zahm. Man am etwas dumpfen Klangbild liegen, denn rein musikalisch geht es gut zur Sache. Könnte "Devil Dealer in the name of god" heißen. Das singt der gepresst klingende Mann hinterm Mikrophon zumindest recht oft.
09 (4:47)
Hier werden von Beginn an keine Gefangenen gemacht. Spritzendes Riffing from the start. Dazu ein kehliger Gesang, der leider schlecht zu verstehen ist. Die Jungs bauen coole, leicht verschachtelte Breaks in den Song ein, die die ganze Angelegenheit sehr kurzweilig machen. Obendrein ist der Bass sehr fein heraus zu hören. So etwas mag ich ja sehr. Eine Computerfrauenstimme sabbelt etwas dazwischen, was ich leider nicht verstehe.
10. (5:14)
Das klingt ja beinahe zeitgemäß. Cyclone Temple lässt grüßen. Es dauert über eine Minute bis der Gesang einsetzt. Lustigerweise erinnert mich der etwas an Staffi von Rumble Militia. Die Nummer ist extrem druckvoll geht sofort in die Beine. Der Kopf wackelt und die Faust wird geballt. Sehr feine Nummer.
11. (4:05)
Das ist herrlich hektisch und lässt mich sofort zappeln. Könnte "Powerhouse" heißen. Zumindest kommt das andauernd als Gangshout. Der Sänger erinnert erinnert leicht an Ron von Coroner. Extrem kurzweilige Nummer. Wenn die wohl sehr jungen Kollegen diese ungestüme Wildheit auf Albumlänge durchziehen, ist das ebenfalls ein Kauftipp.
12. (3:15)
Aufgrund des Gesanges würde ich hier auf eine teutonische Truppe tippen. Musikalisch erneut schön hektisch. Dafür schon einmal alle Daumen hoch. Dieses pfeilschnelle Grundriff ist ebenfalls super. Da fängt man beim bloßen Zuhören an, zu schwitzen. "rescue me into the another place" …
13. (5:13)
Noch so ein Hornissenschwarmriffing zu Beginn. Herrlich. Das ist so oldschool, da muss man beinahe schmunzeln. Aber völlig genial. Die Runpeltendenz beim Drummer hat Charme und wenn plötzlich die Doublebässe ausgelegt werden, hat man das Gefühl unterm Kopfhörer mit von einer Schallwelle erdrückt zu werden. Geilo.
14. (4:20)
Flott stampfend geht es hier auch gleich voll zur Sache. Die Produktion ist sehr saftig und druckvoll. Lecker. Der Sänger klingt etwas heiser, allerdings hat er das Talent, schöne Kiekser, wie auch tiefer Rülpser einzubauen. Mag ich. "The pleasure is a sin" Super!
15. (4:17)
Eingefadetes Drumintro, dann sofort voll auf die Glocke. Ein Sänger kurz vor dem Kreischen. Das ist mir vom Gesang her zu derbe. Das ist ja fast Black Metal. Die Musik ist toll, ein fettes Brett. Die seltsamen Gangshouts und "Ooh-Ohh"-Gesänge beim Solo klingen obendrein etwas schief. Genug genörgelt.
16. (5:08) Das könnte auf der "Time Does Not heal" von Dark Angel stehen. "Disorder in my mind!" "if I can't help you, no bastard will". Knackiger Thrash mit herrlichen Akustikspielchen. Znöwhite kommt auch in den Sinn. Auch wenn das hier ein Sänger ist.
17. (4:24)
Von der ungezügelten Wildheit könnten es Lateinamerikaner sein, der wohl durchdachte Aufbau lässt mich dann wieder eher an Amis denken. Aber dieser Gesang ist nicht von einem Ami. "death angeks burning my soul, fire horses …"
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
-

Holger Andrae
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 26381
- Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 02:44
von firestarter » Montag 29. Juli 2013, 18:33
Hui, das nenne ich aber mal ne Instant-Besprechung (schick doch dem Nils mal die Anleitung  )... Wie bei Jhonny und Maddin hab ich natürlich auch hier einfach auf deinen hypothetischen Sampler-Wunsch reagiert, ohne allerdings die Mädels zu berücksichtigen, da ich da echt nicht viel zu bieten habe und deinen Geschmack gar nicht einschätzen kann. Kaufempfehlung zu diesem Thema ist ganz einfach - Johanna Zeul - Album No. 1 "Förden-Thrash" (da hat sich bei dir ein "j" eingeschlichen...) ist ganz einfach die europäische Antwort auf den "Bay Area Thrash", es sind also ausschließlich Euro-Thrasher zu hören. Es freut mich sehr, dass dir offenbar fast alles gut reingelaufen ist, mit so viel positiver Rückmeldung hätte ich gar nicht gerechnet. 
-

firestarter
- Mosh-Pit-Veteran
-
- Beiträge: 9242
- Registriert: Samstag 7. August 2010, 20:55
von firestarter » Montag 29. Juli 2013, 19:01
Holger Andrae hat geschrieben:01. (4:13) "Your fate has been sealed .. with blood!" Das geht gleich gut Sache: Wuchtig-rasanter Beat mit brachialen Doublebassangriffen. Der Sänger klingt fein angepisst. Leider ist der Drumsound etwas matschig und die Becken etwas arg hell abgemischt, aber das stört diesen Alte-Schule-Slayer-trifft- Bay-Area-Thrash-Song nicht. In der zweiten Hälfte wird schön doppelt soliert und dazu mit feinen Frisco-Riffs gesäbelt. Ich habe natürlich null Ahnung, wer das ist. Aber es ist sehr gut.
Sicher eine der komplettesten jungen Thrash-Bands. Leider haben die Angelsachsen nach ihrem grandiosen Debut von 2008 nicht mehr viel auf die Kette bekommen. Den Drumsound finde ich gerade noch erträglich... Holger Andrae hat geschrieben:02. (4:25) Das klingt mehr nach späten 80ern/frühen 90ern. Auf jeden Fall sind die Drums übersteuert. Egal, das ist trotzdem lecker. Ein sehr tief gelegter Sänger, der ein bisschen an Chuck Billy erinnert. "open your mind and see it clear open your mouth and let them hear…." "you can call me god". Die Jungs sind offenbar von sich sehr überzeugt. Auch hier folgt in der zweiten Hälfte ein sehr melodisches Flitzefinger-Solo.
Deutsche Band, die mittlerweile schon eine handvoll Alben veröffentlicht hat. Dieser Song ist von 2006 und ja, Chuck Billy und Testament standen bei den Westfalen Pate. Sie haben auch schon bei denen im Vorprogrammm gezockt. Holger Andrae hat geschrieben:03. (5:21) Das ist super! Feist-knusprige Gitarren, wie ich sie liebe. Dazu ein Sänger, der schön variabel schreit und brüllt. Rhythmisch sofort mitreißend. Da würde ich jetzt blind auf irgendeine mir nicht bekannte Frisco-Truppe tippen und ahne, dass ich damit ganz falsch liege. Negligence mit tieferem Sänger halt. Ein kurzes Break mit Bass und Gitarrensolospot überrascht im Mittelteil. Textfragmente: "why must I do this alone?" "drifting through the universs, see my homeland, chasing dreams"
Haha, wenn du wüsstest, wie nahe du dran bist... Die Jungs teilen sich nämlich ihr Heimatland mit Negligence und liegen stilistisch auf der gleichen Welle. Also eher Friscovic...  Dieses Album von 2012 spielt für mich in einer Liga mit den aktuellen Werken von Sanity's Rage und Hatchet. Sollte dir also munden... Holger Andrae hat geschrieben:04. (4:14) "the urge for more" Das ist ebenfalls ganz wunderbar. Melodisch-treibendes Riffing, natürlich wieder Bay-Area-Style, aber dieses Mal mit einem deutlich melodischerem Sänger. Frühe Mordred (ohne Rapper) kommen in den Sinn. "who i am, what will be in future times, ist so confusin …the urge for more"
Wieder teutsches Liedgut, diesmal aus dem Rheinland und von 2002. Auch diese Kapelle hat schon einige Alben auf dem Buckel und dabei so einige Kriege ausgefochten... Holger Andrae hat geschrieben:05. (4:28) Jetzt wird wieder sehr ruppig die Moppe poliert. Es galoppiert schön nach vorn. Müßig zu schreiben, dass es erneut an Frisco-Thrash erinnert. Aber das ist ja wohl auch Sinn und Zweck dieses Samplers. Vom Sound her, klingt dies hier etwas moderner als die beiden Nummern zuvor, hat aber natürlich noch immer diesen Charme der 80er. Ich liebe solche Gitarren, die sich quasi aus den Boxen schrauben. Gesanglich ist man dieses Mal eher etwas an Mister Mustaine angelegt. Noch ein Kauftipp. Masters Of Elimination? Dehumanize!
Und nun auch die zweite englische Band, die spieltechnisch zu den besten jungen Gruppen gehört. Trotz Megadave jun. wird hier eindeutig bayareaisch gethrasht. Zweites Album 2009. "DehumanizATION" Holger Andrae hat geschrieben:06. (2:51) Die Songlänge ließ es erahnen: Jetzt wird das Tempo deutlich angezogen. Mehr Hardcore aber trotzdem noch eindeutig Thrash. Gangshouts und ein orgastisch brüllender Hauptsänger. Erstaunlich, wie viele Breaks die Jungs in so kurzer Zeit gebastelt bekommen. Das sagt mir natürlich auch sehr zu. Ein bisschen wie DBC ohne den Sci-Fi Aspekt.
Germany's next Thrash Gedöns. Diesmal etwas älteren Datums (1995), aber immer noch weit weg von den 80ern. Die Jungs haben/hatten ordentlich Biss und verspritzten Gift... Holger Andrae hat geschrieben:07. (5:08)
Das beginnt beinahe episch. Ein getragener Rhythmus unterlegt eine schöne Sologitarre. Nach einer knappen Minute werden die zackigen Riffs ausgepackt und ab geht die Post. Die Nummer könnte "Face The Facts" heißen. Der Gesang ist wieder eher Marke "bellender Hund".
Italien 2010. Den Jungs hätte ich fast nen Plattenvertrag vermittelt... Holger Andrae hat geschrieben:08. (5:20) Das klingt jetzt verhältnismäßig zahm. Man am etwas dumpfen Klangbild liegen, denn rein musikalisch geht es gut zur Sache. Könnte "Devil Dealer in the name of god" heißen. Das singt der gepresst klingende Mann hinterm Mikrophon zumindest recht oft.
Kriminell unterbewertete deutsche Band. Mittlerweile ist das vierte Album draussen. Das hier ist von 2003. Erinnert mich, besonders gesanglich, sehr an Negligence. Holger Andrae hat geschrieben:09 (4:47)
Hier werden von Beginn an keine Gefangenen gemacht. Spritzendes Riffing from the start. Dazu ein kehliger Gesang, der leider schlecht zu verstehen ist. Die Jungs bauen coole, leicht verschachtelte Breaks in den Song ein, die die ganze Angelegenheit sehr kurzweilig machen. Obendrein ist der Bass sehr fein heraus zu hören. So etwas mag ich ja sehr. Eine Computerfrauenstimme sabbelt etwas dazwischen, was ich leider nicht verstehe.
Ganz tolle italienische Kapelle, an denen sich u.a. auch der Herr Jäger letztens im Duell ergözt hat... Sehr knackiges Debut von 2009. tbc
-

firestarter
- Mosh-Pit-Veteran
-
- Beiträge: 9242
- Registriert: Samstag 7. August 2010, 20:55
von firestarter » Montag 29. Juli 2013, 19:52
Holger Andrae hat geschrieben:10. (5:14)
Das klingt ja beinahe zeitgemäß. Cyclone Temple lässt grüßen. Es dauert über eine Minute bis der Gesang einsetzt. Lustigerweise erinnert mich der etwas an Staffi von Rumble Militia. Die Nummer ist extrem druckvoll geht sofort in die Beine. Der Kopf wackelt und die Faust wird geballt. Sehr feine Nummer.
Witzigerweise waren alle bisherigen, vermeintlich old-schooligen Songs, aus den letzten Jahren, und ausgerechnet dieser, vermeintlich zeitgemäße Song, ist einer der beiden ältesten (1989). Ganz tolle Band aus Suomi, die auch als "'tallica Finnlands" bezeichnet wurde... Holger Andrae hat geschrieben:11. (4:05)
Das ist herrlich hektisch und lässt mich sofort zappeln. Könnte "Powerhouse" heißen. Zumindest kommt das andauernd als Gangshout. Der Sänger erinnert erinnert leicht an Ron von Coroner. Extrem kurzweilige Nummer. Wenn die wohl sehr jungen Kollegen diese ungestüme Wildheit auf Albumlänge durchziehen, ist das ebenfalls ein Kauftipp.
England again... Den hier singenden Kollegen hatte der Maddin just in Germany angesiedelt und mit Schmier verglichen...  Die Band deckt auf ihrer Debut-EP ein breites Spektrum an thrashenden Wurzeln ab, hier wir eindeutig der Bucht gehuldigt. Holger Andrae hat geschrieben:12. (3:15)
Aufgrund des Gesanges würde ich hier auf eine teutonische Truppe tippen. Musikalisch erneut schön hektisch. Dafür schon einmal alle Daumen hoch. Dieses pfeilschnelle Grundriff ist ebenfalls super. Da fängt man beim bloßen Zuhören an, zu schwitzen. "rescue me into the another place" …
Hier ist der Gesang regional richtig zugeordnet. Südbadische Band, die nach zwei Alben (2005 und 2007) leider nichts mehr nachgeschoben hat. Exodus-Fans. Holger Andrae hat geschrieben:13. (5:13)
Noch so ein Hornissenschwarmriffing zu Beginn. Herrlich. Das ist so oldschool, da muss man beinahe schmunzeln. Aber völlig genial. Die Runpeltendenz beim Drummer hat Charme und wenn plötzlich die Doublebässe ausgelegt werden, hat man das Gefühl unterm Kopfhörer mit von einer Schallwelle erdrückt zu werden. Geilo.
Arschcoole Iren, die leider bisher nur zwei Demos auf die Beine bekommen haben. Der Song hier ist von 2007. Holger Andrae hat geschrieben:14. (4:20)
Flott stampfend geht es hier auch gleich voll zur Sache. Die Produktion ist sehr saftig und druckvoll. Lecker. Der Sänger klingt etwas heiser, allerdings hat er das Talent, schöne Kiekser, wie auch tiefer Rülpser einzubauen. Mag ich. "The pleasure is a sin" Super!
Wieder Exodus-Fans, diesmal aus Spanien. Nach dem wild thrashenden Debut von 2009, haben sie sich dem technischen Thrash verschrieben... Holger Andrae hat geschrieben:15. (4:17)
Eingefadetes Drumintro, dann sofort voll auf die Glocke. Ein Sänger kurz vor dem Kreischen. Das ist mir vom Gesang her zu derbe. Das ist ja fast Black Metal. Die Musik ist toll, ein fettes Brett. Die seltsamen Gangshouts und "Ooh-Ohh"-Gesänge beim Solo klingen obendrein etwas schief. Genug genörgelt.
Auch hier hat scheinbar Gary Holt die Riffs geschrieben. Italy 2009. Holger Andrae hat geschrieben:16. (5:08) Das könnte auf der "Time Does Not heal" von Dark Angel stehen. "Disorder in my mind!" "if I can't help you, no bastard will". Knackiger Thrash mit herrlichen Akustikspielchen. Znöwhite kommt auch in den Sinn. Auch wenn das hier ein Sänger ist.
Oh, an Dark Angel oder Znöwhite denke ich hier nicht, eher an einen Mix aus Death Angel und (mal wieder) Exodus, mit einem Aushilfs-Hetfield am Mikro. UK 1989 Holger Andrae hat geschrieben:17. (4:24)
Von der ungezügelten Wildheit könnten es Lateinamerikaner sein, der wohl durchdachte Aufbau lässt mich dann wieder eher an Amis denken. Aber dieser Gesang ist nicht von einem Ami. "death angeks burning my soul, fire horses …"
Das kommt eher aus dem Mutterland der Latinos - Spanien. Viertes Album von 2012.
-

firestarter
- Mosh-Pit-Veteran
-
- Beiträge: 9242
- Registriert: Samstag 7. August 2010, 20:55
von Martin van der Laan » Montag 29. Juli 2013, 22:03
Nummer 1: WARPATH - Damnation Nummer 2: Die Westfalen DELIRIOUS haben doch einen Song der "Call Me God" heißt... Nummer 3: Aus Slowenien? ERUPTION vielleicht?
668 - Neighbor of the Beast
-

Martin van der Laan
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 7662
- Registriert: Sonntag 21. Februar 2010, 21:41
von Martin van der Laan » Montag 29. Juli 2013, 22:13
Nummer 4: Wird dann wohl PERZONAL WAR sein. Nummer 5: Ich tippe auf SAVAGE MESSIAH mit 'Enemy Image' - cooler Song!!
668 - Neighbor of the Beast
-

Martin van der Laan
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 7662
- Registriert: Sonntag 21. Februar 2010, 21:41
von Martin van der Laan » Montag 29. Juli 2013, 22:25
Nummer 10: Mir fallen spontan drei finnische Thrash-Alben aus dem Jahre 1989 ein, die stammten von AIRDASH, PRESTIGE und STONE. Wobei das von STONE das Beste war... "No Anaesthesia!"
668 - Neighbor of the Beast
-

Martin van der Laan
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 7662
- Registriert: Sonntag 21. Februar 2010, 21:41
von Martin van der Laan » Montag 29. Juli 2013, 22:36
Nummer 13: MASS EXTINCTION fällt mir da ein. Nummer 16: Könnten SLAMMER sein, Songtitel komme ich nicht drauf... Nummer 17: Die Band heißt doch irgendwas was mit ANGELUS sowieso, oder?
668 - Neighbor of the Beast
-

Martin van der Laan
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 7662
- Registriert: Sonntag 21. Februar 2010, 21:41
von firestarter » Dienstag 30. Juli 2013, 00:57
Thrashin' Thunderlaan, eieiei...
1: Warpath - Damnation 2: Delirious - Call Me God 3: Eruption - ??? 4: Perzonal War - The Urge For More 5: Savage Messiah - Enemy Image (Dehumanization) 6: ??? 7: ??? 8: ??? 9: ??? 10: Stone - ??? 11: ??? 12: ??? 13: Mass Extinction - ??? 14: ??? 15: ??? 16: Slammer - ??? 17: Angelus Apatrida - ???
Zuletzt geändert von firestarter am Dienstag 30. Juli 2013, 00:57, insgesamt 1-mal geändert.
-

firestarter
- Mosh-Pit-Veteran
-
- Beiträge: 9242
- Registriert: Samstag 7. August 2010, 20:55
von Domaniac » Dienstag 30. Juli 2013, 00:57
Ich find den Drumsound bei Warpath übrigens super, weil die da so klar rauskommen und man dadurch merkt, wie großartig das Drumming auf der Scheibe ist. Ohne Mist, ich hab selten besseres Thrash-Drumming gehört.
-

Domaniac
- Weichspülmetaller
-
- Beiträge: 999
- Registriert: Dienstag 5. Februar 2013, 21:38
- Wohnort: Heidelberg
Zurück zu Musica et Circenses
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.deTime : 0.128s | 11 Queries | GZIP : Off
|
|