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Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz
von 123_7 » Sonntag 30. Juni 2013, 12:49
Neulich fand ich so einen Fremdkörper in meinem sonst leeren Briefkasten. Auf dem weißen Plastikbeutel war so ein gewisser Frank als Absender vermerkt... Frank... wait a minute. Ich hab doch gar nichts bei Hands of Blue bestellt. Also den Beutel aufgerissen und es purzelt eine schmale CD-R-Hülle heraus. In schönem lila prangt der Titel "Ein bunter Strauß" und darunter ist - oh Wunder - ein Strauß zu sehen! Mit lila Stiefeln! Und mächtig blöd dreinblickendem Blick. Herzallerliebst. Also öffnen wir mal die CD. Oh noch ein Strauß. Ein dicker. Franz Josef nämlich. Mit lustiger roter Clownsnase und allerlei Karnevals-Lametta im Hintergrund. Süß. Aber ich sollte doch gar nicht von Frank bewichtelt werden?! Muss ich jetzt so zu sagen als Wichtelpartner einspringen? Mach ich doch gerne! Gerade, wenn da so viele coole Musik darauf zu finden. Aber vielleicht veräppelt mich ja auch nur mein richtiger Wichtel? Dies ist die Dimension der Fantasie, das Reich der Dämmerung – die Twilight Zone. 1. --- 4:17Aua, Gitarrenfeedbacks. Und der Kopfhörer viel zu laut eingestellt. Meine Ohren hören Blut. Schnell runterregeln... aaah, viel besser. Ui, schön angeproggter moderner Metal-Rock. Angenehm erdige Produktion und der Sänger ist auch ganz ordentlich. 'Solar eclipse today"... cooler, einprägsamer Refrain. Zur Hälfte verschwinden dann die verzerrten Gitarren und machen Platz für die atmosphärische Einleitung die dann folgt. Ich denke, dass die Band oder zumindest der Sänger kein englischer Muttersprachler ist. Ich habe extrem Mühe ihn zu verstehen, deswegen kann ich hier leider wenig über den Text aussagen. Das ganze ist sicher etwas, worauf auch Kubi entweder steil geht oder steil gehen würde. Irgendwo in der Schnittmenge Dredg, COG, The Interspheres und so. Gegen Ende kommt noch ein richtig cooles, sphärisches Gitarrensolo über das Refrainriff. Richtig feiner Song. 2. --- 5:48Beginnt beinahe JEFF BUCKLEY-esque, das legt sich aber schnell. Ah, welcher wunderschöner Schlagzeugsound mir da entgegenschallt. Und auch so schön vordergründig gemischt, da geht mir das Herz auf. Das ganze hat nun schon einen deutlich post-rockigeren Einschlag. Sphärische Gitarrenlinien und dann dieser Sänger... total geil. Klingt ein bisschen wie ein schwachbrüstiger Thrash-Sänger, passt aber total genial in die Soundlandschaft. Ein bisschen wie ein bockiges Kind. "Twisteeeeeed..." schön, wie er immer die letzte Silbe so schön hochschraubt. Sprachsamples... das klingt echt ein bisschen, als würden GY!BE mit einem raueren Sänger etwas zugänglichere Songs aufnehmen. Ich find's super. Der Song atmet auch viel durch die zahlreichen instrumentalen Passagen. Das ist ein definitiv Kaufkandidat. Wahnsinnig gut. 3. --- 5:05Der Song ist einfach nur bizarr. Fängt ein bisschen an wie 'Bliss' von MUSE... halt diese Arpeggi-Synthies mit schön verwaschenen Rhythmusgitarren. Die Synthies verwandeln sich dann in verquere Achtel-Figuren. Aber spätestens dann, als ein BM-Kreischer in besser Suicidal-Manier über das Bild hinwegquengelt, konnte ich mir das Lachen nicht verkneifen. Aber irgendwie find ich's geil. Das ganze ist sehr symphonisch, also der Keyboardteppich ist etwas dicker als die Gitarren. Aber irgendwie funktioniert das echt gut. Am Anfang mutet es etwas seltsam an, aber man ist schnell in dem bizarren Flow. Klar singen kann der gute Herr wohl aber auch... und ich meine, die Stimme schon mal gehört zu haben... kann mich aber auch täuschen. "this blue sky lasts ahead of blackest clouds, the ugliness I know so well, is nothing more ... <irgendwas>"... kann ich aus dem Synthie-getränkten Gebilde herauskristallisieren. Die Melodiebögen, die da in vielen Schichten vor sich hinwuseln, sind aber echt wunderschön. Und das Gitarrensolo ist auch nicht von schlechten Eltern... manch traditionelle Metalband würde sich danach die Finger lecken. Ja, was war das nun eben? Interessant, aber bizarr. Später mehr, jetzt muss ich erstmal was kochen. Vielleicht weiß ja schon der ein oder andere was zu den Songs.
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123_7
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von 123_7 » Sonntag 30. Juni 2013, 16:20
So, frisch genährt und mit einem dampfenden Cup Of Coffee (black as moonlight on a moonless night) kann's weiter gehen. 4. --- 4:05Ultra lo-fi Sound. Waving, post-punkig. Treibend, monotoner Gesang. Im Refrain ultra-verzerrte Gitarren, die jeder BM-Truppe gerecht werden. Ist der Urheber wirklich Frank? Da sind so viele Zutaten, die ich niemals ihm zugeordnet hätte. Aber auch das hier finde ich gut. Sehr trist, sehr JOY DIVISION-esque. Sehr depressiv, aber wirklich interessant. Auch wenn der Staubsauger zu 2:45 schon hart an den Nerven zerrt. Da bin ich mal gespannt, wer dahinter steckt. Bis jetzt könnte der Sampler eigentlich auch vom Schaf sein... Auch hier ist mit der Textverständnis nicht viel. Sorry. 5. --- 4:12Viel sauberer produziert. Sanfte Lapsteel-Heuler über klare, reverb-lastige Gitarrentupfer. Der Gesang ist klar und mittig, schlägt im Refrain aber auch mal in Kopfstimme um. "I'm here tonight, oh now I fall like a star, oh, in time... you and I", verstehe ich den Refrai so richtig? Macht irgendwie wenig Sinn, naja. Der Song ist über die gesamte Distanz sehr bedächtig. Das ist ganz nett, vielleicht fehlt etwas die Dynamik; der Moment, der aufhorchen lässt. Aber geht schon in Ordnung. Flutscht gut durch die Cochlea. Moment, mal.... die Stimme kenne ich doch... aber mir mag par tout keine Zuordnung gelingen. Oder verwechsel ich die jetzt mit Mick Moss? Hmm... 6. --- 3:58Stakkato-Synthies, über das ein Gitarrenriff hereinbreicht. Harmoniewechsel sobald die gesamte Band einsteigt, aber die Motivik bleibt die gleiche. Wir sind wieder etwas progressiver mit anspruchsvoller Rhythmik und Harmonik. Aber nicht zu verquer... praktisch die geradelinige Prog-Verquerheit... alles klar? Die elektronische Elemente scheinen omnipräsent vorhanden zu sein, wobei das ganze schon der Kategorie Rock / Metal zuzuordnen ist. Bei Minute 2 wird das Ganze dann Industrial-lastiger und auch etwas geradliniger. Der Song ist instrumental und jetzt wirklich extrem charakteristische Merkmale kann ich keine ausmachen. Das ist okay, aber lässt mich recht kalt. Wobei die Melodien in den Gitarrenwänden schon sehr cool sind. Und dann ist der Song auch schon zu Ende. Kurzweilig. 7. --- 3:49Riecht hier noch jemand Hair Spray? Seht ihr die androgyn gekleideten Männer mit hautengen Spandex und der Löwenmähne? Dann hört ihr den gleichen Song wie ich. "Let's all take to foreign distant places, and if you're asking I tell you all the stories of life Aaaah-aaah". Das "aaah-aaah" müsst ihr euch... ehm... sehr hoch vorstellen. Dann wird geradlinig gerockt. So Twisted Sister-like. Faustrecking galore. Beerspilling extreme. Macht Spaß, aber leider nicht die Kategorie Musik, die ich mir auf Albumlänge geben kann. Sicher cooles Zeugs, um in gemütlicher Runde ein paar Weinflaschen zu köpfen; das dudelt dann angenehm unaufgeregt im Hintergrund. Aber für mich Dauermelancholiker versprüht das ein bisschen zu viel gute Laune. Vielleicht ist das genau der Sound den ich in zwei-drei Jahren suche? Dann muss ich mich nur noch hier dran erinnern. "And what you say and what you do, is a contradiction to the life that save the sound" (?) Sind meine Ohren so kaputt, dass ich nur noch unsinnige Texte verstehe... ach herrje. Macht trotzdem Spaß *mit Finger auf Tisch trommel* 8. --- 2:44Jetzt wirds old-school-rockig.... soulig. Also die eigentliche Bedeutung von R'n'B. Nicht der moderne Kram, sonder ursprünglich. Mit souliger Stimme. Und hier auch mit messerscharfen verzerrten Riffs. Und wunderschönen Gitarrenleads. *sabber* Das ist ja mal fantastisch. "There's nowhere to run to and nowhere to hide"... total geil. Auch ein 100%iger Kaufkandidat. 9. --- 4:47Jetzt wirds klassisch-metallischer. Also traditioneller, wenn auch eher dem vertrackten Garten angehörig. Flirrende Gitarrenmelodien im Stereo-Spektrum. Vertrackte Beats, pumpender Bass und ein klarer, hoher Männergesang. "(?) from the gathering separate ways to surrender to my own submission... position" Das Spiel kennt ihr ja... kein Anspruch auf Richtigkeit. Ich würds jetzt mal ganz primitiv als doomigere Version von Psychotic Waltz charakterisieren. Ich find sie jetzt nicht ganz so dynamisch und lebendig wie die Jungs um Buddy. Aber cool ist das hier auf jeden Fall trotzdem. Im getrageneren Mittelteil gesellt sich auch eine Akustikgitarre in die verzerrten Reigen. Dann verschwinden die elektrischen Gitarren auch mal ganz kurz. Und es erklingen nur noch die akustischen Gitarren, unterstützt vom Schlagzeug. Dann ein kurzes Solo, und dann Instrumentalpassagen, die zum Glück nicht gniedelig sind, sondern eher schwelgerisch und die Atmosphäre stützend. Dann kommen wieder die flirrenden Gitarrenläufe vom Beginn. Ist ganz cool. Wobei mir da jetzt im direkten Vergleich zum Beispiel Kingsbane besser gefallen. Glaub ich. Nachher mehr.
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123_7
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von 123_7 » Dienstag 2. Juli 2013, 19:46
Na, hier steppt ja das Pferd: 10. --- 3:40Doomiger, staubiger beginnt dieser Song. Viele Achtel-Palm-Mutes. Dezente Synthesizer im Hintergrund. Der Schlagzeuger kopiert meinen Spielstil ziemlich gut, das hätte ich vermutlich ähnlich eingetrommelt. Auch das hier ist wieder instrumental. Auffällig ist sicherlich der Mittelteil mit den Horrorstreichern im Hintergrund über dissonante Melodiebögen der Gitarre. Der Bass grummelt ordentlich und gut hörbar mit. Das ganze ist wieder recht vertrackt, aber dennoch sehr doomig. So CONFESSOR-mäßig. Wobei ich das Debüt nicht kenne... kommt es vielleicht sogar daher? Cooler Sound jedenfalls. 11. --- 4:58Und es geht doomig weiter. Jetzt könne ich wieder meinen, dass ich den Sänger kenne... ohne mit dem Finger drauf deuten zu können. Möglicherweise Rob Lowe? Kann aber auch total verkehrt sein, weil ich das Solitude Aeturnus Frühwerk nicht kenne. "We can only hide behind ourselves for so long... before you see the things we've done" "Silver tide you'll take me" oder vielleicht auch "To the tide you'll take me". Der Mittelteil ist dann ultra-heavy mit schön drückenden Riffs und einem Ritardando... dieses mündet dann in einen psychedelischen Mittelteil mit unverzerrten Gitarrenriffs und einem schrägen Gitarrensolo. "As I float here, I wish you well... yet i wonder who cast the spell ooh- ahh-aah". Die abschließenden Chöre der Zeile sind dann 'Bohemian Rhapsody'-like gestaffelt. Ziemlich cool. Der Song endet mit Gezirpe, Wassergeplätscher, Vögelgekreische. Sehr guter Epic Doom. 12. --- 4:33Und wieder schlurft man im doomigen Tempo. Wenn auch ein bisschen rockiger, als beim Vorgänger. Die Riffs klingen ziemlich PENTAGRAM-mäßig. Primitiv, aber effektiv. Der Sänger ist aber rauer und tiefer als Bobby. "Why did I put a bullet in my head... bullet in my head". Das ist der lyrische Hochgenuß des Refrains. Soso. Klassischer Doom-Rocker, aber irgendwie farblos. Die Riffs sind ordentlich, aber irgendwie mag mir das nicht so recht reinlaufen. Vermutlich schwächster Song des Samplers. 13. --- 7:29Doom. Wieder schleppender und epischer, mit fürchterlich klingender Bassdrum. Plok, aber hauptsache übersteuert. Die Riffs sind schön melodisch, teils auch zweistimmig. Der Sänger ist sehr rau und singt tatsächlich deutsch. Klingt aber weder nach den üblichen Verdächtigen, also nicht Mirror Of Deception, Dawn Of Winter, etc... "Es ist furchtbar schwer, immer wieder mitzuleiden, würde es enden, wenn ich bete, du nimmst sofort auf den (?)". Ist ganz nett, reißt mich jetzt aber nicht vom Hocker. Schlurft halt ganz nett vor sich hin. Die Gitarren sind cool, der Gesang eher weniger meins. 14. --- 13:21Und... Überraschung. Doom. Noch leidender, atmosphärischer und depressiver. Funeraliger, sozusagen. Ewige Gitarrenlinien; dröhnend, hallend.... zermarternd. Das Schlagzeug spiel immer wieder Triolen in der Bassdrum. Der Song wird geradliniger... es setzen Effekte ein. Scheppern von links, nach recht und wieder zurück. Und viele Slides in den Tiefen der Gitarre. Klingt ein bisschen wie weniger psychedelische ESOTERIC. Der Sänger ist zwar rau, aber eher auf der mittleren Lage. Und wieder englisch. Ob rau genug, damit das als Death / Doom durchgeht, weiß ich aber nicht. Nach der zweiten "Strophe" wird das ganze verträumter mit cleanen Gitarren und... einem Blasinstrument, was aber recht synthetisch klingt (vermutlich ein Saxophon). Aber das ist interessant. Darauf folgt ein klassisches Doomriff mit immer wieder auftretenden verfremdeten Vocals. Das ganze würde ich irgendwie als Mischung aus ganz alten ANATHEMA, CELTIC FROST und ESOTERIC beschreiben. Interessante Sache, das. Text kann ich leider nicht dienen, weil ich den guten Herren schlichtweg nicht verstehe. Ab Minute 9 wird alles sehr zurückgenommen. Der Song beginnt sich dann wieder langsam zu steigern... das Saxophon taucht wieder auf, genauso die cleanen Gitarren. Das Schlagzeug wird vehementer, im Hintergrund vernehme ich dezente Gitarrenwände und in der letzten Minute wird nochmal staubtrocken gerifft. Heijajei.... das war interessant und spannend. Das hat mir gefallen. 15. --- 6:26So, der letzte Song ist nicht mehr ganz so zerstörerisch. Etwas gediegener. Perlende, flirrende Synthesizer-Sounds mit stoischem Schlagzeug. Piano-getrieben, die Akustikgitarren kaum zu vernehmen im Hintergrund. Es säuselt eine Frau. Etwas verrucht, aber eher melancholisch. Vermutlich mit der qualmenden Zigarre im Aschenbecher auf dem Flügel. Sehr hübsch. Das hat Charakter. Und ist auch wunderbar ungeschönt aufgenommen. Sehr direkt, auch mit Spielfehlern. Toll. "Did we ever used to kiss, did I ever get you up... hmm hmm" Zum Schluss gibt's noch ein dezenten Synthesizer-Solo. Hübsch. So, jetzt bin ich komplett ratlos. Auf dem Sampler stand Frank. Aber manches würde ich ihm einfach nicht zutrauen. Z.b. würde ich vermuten, dass Song 14 z.B. zu garstig für ihn ist. Der würde wieder zum meinem originären Wichtel passen.... aber dann würde mich manch anderer Song wieder irritieren. Was ist hier los... klärt mich auf! Aber wer auch immer es war, hat mir einen ganz tollen Sampler gestrickt. Ob es diese Masse an Doom hätte sein müssen, weiß ich nicht. In dem Genre bin ich mittlerweile einfach zu wählerisch und möglicherweise auch etwas zu übersättigt. Aber Song 14 fand ich super interessant und bin echt mal gespannt, wer dahinter steckt. Ich würde mir eigentlich alles gerne ins Regal stellen, ausser vielleicht 5,6,7, 12 und 13. Aber der Rest war mindestens toll. Vielen Dank  Bin schon gespannt auf die Auflösungen. Wenn jemand noch Hilfe beim raten braucht, kann ich gerne versuchen, das ein odere andere näher zu beschreiben.
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von Jesus » Dienstag 2. Juli 2013, 19:57
Die Beschreibung zur 14 klingt ja mal geil. Könnte genau mein Ding sein.
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Jesus
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von 123_7 » Dienstag 2. Juli 2013, 20:05
Ja, da musste ich auch an dich denken. Ich hoffe, du bist nachher nicht enttäuscht 
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von Dr. Best » Dienstag 2. Juli 2013, 21:57
123_7 hat geschrieben:So, jetzt bin ich komplett ratlos. Auf dem Sampler stand Frank. Aber manches würde ich ihm einfach nicht zutrauen. Z.b. würde ich vermuten, dass Song 14 z.B. zu garstig für ihn ist. Der würde wieder zum meinem originären Wichtel passen.... aber dann würde mich manch anderer Song wieder irritieren. Was ist hier los... klärt mich auf!
So ein böser, böser Wichtel - man sollte sich regelrecht beschweren, nicht?  Dann erlöse ich dich mal und gebe mich zu erkennen, ich vermute ohne Tipps wird es hier an vielen Stellen nicht weiter gehen. 123_7 hat geschrieben:Aber wer auch immer es war, hat mir einen ganz tollen Sampler gestrickt. Ob es diese Masse an Doom hätte sein müssen, weiß ich nicht. Ich würde mir eigentlich alles gerne ins Regal stellen, ausser vielleicht 5,6,7, 12 und 13. Aber der Rest war mindestens toll. Vielen Dank  Bin schon gespannt auf die Auflösungen.
Danke, es freut mich sehr, dass die meisten Sachen so gut angekommen sind. Irgendwie konnte ich mich nicht so recht für eine Richtung entscheiden diesmal und habe am Ende eine Mischung aus Zeug, das mich gerade bewegt und Sachen, die unbedingt mehr Leute kennenlernen müssen entschieden. Hauptkriterium war aber, dass du es nicht in der Sammlung hast (was stellenweise echt anstrengend war) und ein guter Flow im Album zustande kommt, dass du nichts erkannt hast, liegt daher nahe. Die 5 möchtest du aber sicher noch Ich gebe mal meinen Senf zu den einzelnen Songs ab, sobald sie aufgelöst sind. Da ich Samstag die erste Klausur habe, hier mal zumindest Kurz-Tipps: 1. Zufallsfund und ein Jahreshighlights bisher, geht leider weitgehend unter. Drei-Buchstaben-Band auf dem Rückfall-Label. Meinereiner machte Werbung dafür auf diesen Seiten. John Arch hat das Album neulich übrigens auch gelobt, was immer das nun heißt. 2. Sally kennt es, liebt es, hat es live kennen und lieben gelernt wie ich. Das zweite Album hatte er in seinen Top-100, Holg nennt es "Studentische Hornbrillen-Professoren-Elite de luxe". 3. Habe ich durch ein faszinierendes Cover im Artwork-Thread kennengelernt, du hattest dich auch nach dem Bandnamen erkundigt. Der Bandkopf ist noch in haufenweise anderen Projekten, könntest du tatsächlich kennen. 4. Ein Nürnberger gibt einem in Reutlingen gastierenden exil-Badner im Nirgendwo unterhalb Berlin den Tipp für duperben Schwoebgaze aus der Nachbarstadt. Manchmal liegt das Gold um die ecke. 5. Glaub mir, du willst das. Eike kennt und liebt diese Nordlichter, bei mir ein heißer Top-100 Kandidat, sonst leider kaum erwähnt. Vielleicht nur der falsche Song eines abwechslungsreichen Düsteralbums. Suche die Ruhe im Maschinenpark! 6. Frank-&-Simon-Rock. Er kennt es, weiß es nur nicht. 7. Mit Hairspray liegst du vollkommen daneben, ein ungemein wandlungsfähiges Album. Ich denke, Kubi, Holger und Frank können das Album mit dem Sound zwischen Liverpool, Houston und L.A. lösen. 8. Auch eine Live-Erweckung, die mich zum sklavischen Jünger hat werden lassen ebenso wie Kollege Mattes - was man dem Newsbombardement entnehmen kann. 9. Ein Album, das leider und zu Unrecht nur wenig Beachtung erfährt. Die von dir erwähnte Beschreibung "als doomigere Version von Psychotic Waltz" hat mich auf die Spur gebracht. Falls der Pavlos mit liest weiß er sofort bescheid! 10. Maryland mach doomigen Cthulhu-Rock mit Rush-Verehrung. Prominent besetztes Projekt mit coole Scheibe. 11. Ich gehe stark davon aus, dass du den Sänger kennst, Underground-Helden. Stammt von der Doom-Version von "Chinese Democracy", die EP erschien virtuell nach 10 Jahren im Februar (?), der Titel passte herrlich zum vorhergehenden Song. 12. Tsts, eine meiner geliebtesten Doom-Hymnen abgewatscht  Diese eher kryptische Band ist seit ein paar jahren nach langer Auszeit wieder aktiv und arbeitet an einem neuen Album. Horribly good! 13. Der Holger sollte das lösen. ist Regionalliga: die Band kommt aus deinem Wohnort und hat neulich ein Album in Eigenregie veröffentlicht, das jedem Crowbar-Fan gefallen muss. 14. Das zentrale Stück, das feststand, bevor ich wusste, wen ich bewichtele. Dass dir und Schaf das gefällt, wusste ich sofort. Aufmerksam wurde ich aufgrund des merkwürdigen Bandnamens, der Wüstentier mit musikalischer Schublade kreuzt. ESOTERIC ist übrigens ein guter Angang... 15. Eine gar nicht so kleine Band, die dennoch in diesen heiligen tatsächlich noch nie Erwähnung fanden. Alteingesessene amerikanische Neo-Folker mit Grungeeinfluss, früher auf SubPop. Ganz toll! So, mal sehen, was sich damit machen lässt 
Verbitterter Unruhestifter
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von 123_7 » Dienstag 2. Juli 2013, 23:26
Ah, du Schelm  Erst mal danke... Da sind wirklich ein paar wahre Schmuckstücke drauf... Drei ist GERM mit 'Flowers Bloom and Flowers Fall, But I'm Still Waiting For The Spring'. Ich musste witziger weiße schon an das Cover beim Hören der Musik denken, aber den Gedanken hab ich nicht weiter gesponnen. Cooles, aber bizarres Ding. Ja, die 13... Da bin ich letzten schon drüber gestolpert... Das werden dann B.S.T. sein. Schade, um die guten Gitarren. Beim Rest muss ich mal noch mehr in mich gehen. Die 11 ist nicht etwa ORODRUIN?
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von salisbury » Dienstag 2. Juli 2013, 23:45
Dr. Best hat geschrieben: 2. Sally kennt es, liebt es, hat es live kennen und lieben gelernt wie ich. Das zweite Album hatte er in seinen Top-100, Holg nennt es "Studentische Hornbrillen-Professoren-Elite de luxe".
Ähääääh? DREDG?
Realer Name: Thomas Becker
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von 123_7 » Mittwoch 3. Juli 2013, 06:34
Ich glaube, die hätte ich erkannt.
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von Jesus » Mittwoch 3. Juli 2013, 06:35
Dr. Best hat geschrieben:14. Das zentrale Stück, das feststand, bevor ich wusste, wen ich bewichtele. Dass dir und Schaf das gefällt, wusste ich sofort. Aufmerksam wurde ich aufgrund des merkwürdigen Bandnamens, der Wüstentier mit musikalischer Schublade kreuzt. ESOTERIC ist übrigens ein guter Angang...
Aaaah, CAMEL OF DOOM. Ja, die sind natürlich töfte. 'The Anger of Anguish' dürfte das sein.
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Jesus
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