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von Feamorn » Samstag 29. Juni 2013, 13:43
Mein Sampler trägt die Aufschrift "Viel Spaß Eisbär". Den hatte ich, auch wenn einige Stücke nicht so richtig gezündet haben, dafür sind mindestens schonmal zwei Volltreffer mit an Bord.  01. "Slipping back beneath the grave hey | heading for the final resting place | searching for the final clarity | in the graveyard of broken dreams" So begrüßt mich der Sänger in mittlerer Tonlage und relativ epischem Stil. Der Song azu ist eher bedächtig-majestätisch. Die "Hymne" kommt meinem Empfinden nach irgendwo aus der klassischen bis kräftigen Metallecke, wobei ich ob der Produktion tippe, dass das nicht all zu alt ist. Nimmt mich schonmal ganz gut mit.  02. Das nächste Stück ist jetzt deutlich moderner, spielt sich komplett im Midtempo ab. Ich weiß nicht so ganz, was ich dazu schreiben soll, kickt mich jetzt nicht sonderlich, da fehlt mir irgendwie die Spannung bzw. die Emotionen, lätschert für meine Ohren zu sehr dahin. 03. Ganz kurzer Fade-In der Gitarren, dann trümmert es los, wieder modernes Soundgewand, der Sänger ist recht "schmutzig", finds dazu relativ groovig. Den Refrain intoniert der Sänger deutlich klarer. Gefällt mir besser als der Song vorher, aber so ganz mein Stiefel ist das leider nicht. Aber in seinem Bereich wohl recht gut, schätze ich. Trotzdem, hier passiert deutlich mehr als bei No.2, sowohl musikalisch als auch gesanglich, und das ist gut! 04. Ah, das ist viel, viel mehr meine Kragenweite. Der Song steigt mit "Herzschlägen" ein, dann kommt die leise, leicht wabernde Gitarre (so ein "Unterwasser-Effekt" find ich) und der Sänger singt, ich bin mir nicht ganz sicher, ich laube die ersten Zeilen lauten "I | never lied | to myself | tonight | ...". Dann plötzlich ein Knacken und Quietschen und dem Gitarristen fallen ein paar heftigere Riffs ein, nach einem kurzen Intermezzo wieder eine Traumsequenz wie am Anfang. Das gefällt mir wirklich sehr gut! Der lautere Part kehrt auch nochmal wieder. Auch das ist bestimmt aus einem moderneren Stil, klingt modern, und doch ein wenig "low-fi". Bin mal gespannt, wer das war! 05. Fettes Riffing begrüßt mich und die Band lässt sich nicht lange bitten. "When nothing will be the same [...versteh ich ned ganz...] noone can hide in this masquerade". Dann der Refrain wo aus dem Midtempo kurz etwas heftigeres wird "Can you feel the fear tonight | when some thunder roar | we are blinded by the light | here comes atomic war". Kickt mich zwar nicht komplett, aber bleibt doch irgendwie im Ohr, der Sänger ist nicht übel und die Gitarrensoli gerade auch nicht.  06. Jetzt tritt der Fuß das Gaspedal durch, Twin-Gitarren die mich etwas an Götheborg oder davon inspirierte Musik erinnern. Der Sänger Singt/Shoutet aber richtig, dann haben wir auch noch massig Keyboard dabei und es ist ziemlich elodisch. "I don't know, you do, I don't know, you do", nein, ich weiß nicht. Alles in allem schon ziemlich pompös, bestimmt irgendwo aus der Speed-Ecke. Das Keyboard ist mit den verwendeten Effekten schon recht abwechslungsreich, genau wie der Song prinzipiell auch, trotz der durchgängig recht hohen Geschwindigkeit. Die Wiederholung von "Point of no return" hab ich noch aufgeschnappt. 07. Percussion und Keyboard begleiten mich in das Stück. Dann hoher Falsett-Gesang, klingt verdammt nach den Achtzigern irgendwie, der Sound der langsam einsteigenden Gitarre auch, ziemlich fett, aber das Riffing ist wirklich gut, eduziert, aber prägnant. Das macht mir sehr viel Spaß, zwischendurch flüstert der Sänger auch mal (hat entfernt was vom Freddie die Stimme). Boah, das geht mir echt gut ins Ohr "Hurry and don't be late", dann breites Keyboard, aber alles weiter sehr langsam, die Percussion scheint den Rest weiter antreiben zu wollen, hat aber keinen Erfolg, die übrigen Instrumente bleiben aber zurück und träumen lieber weiter. Yeah! Ausladende Klanglandschaft im wahrsten Sinne, dann nach noch ein paar Ermahnungen sich doch bitte zu beeilen und nicht zu spät zu kommen, kommt das Schlagzeug plötzlich und schiebt, aber nicht zu schnell, jetzt wird es geradezu majestätisch! This is my cup of tea, definitely! Und wenn das nicht ungefähr aus den Achtzigern stammt, fress ich 'nen Besen! 08. Jetzt gibt es wieder relativ fixes Metalriffing, die Rhythmusabteilung trägt die prägnante Leadgitarre durch den Anfang. Dann kommt der Sänger, in einer angenehmen Tonlage, das ist ziemlich epischer Metal, bestimmt irgendein Schlachtengesang, zum Refrain wird es dann noch etwas flotter, fast hoppelndes Schlagzeug und Gitarren. We are deep in True/Power/Heavy Metal land. Ist mit ganz Viereinhalb Minuten übrigens das kürzeste Stück des Samplers. Der Song ist wirklich stark auf die Leadgitarre geprägt, aber das macht Spaß, auch ohne allzuviel Abwechslung im Songaufbau. Aus der Ecke komme ich halt irgendwie.  09. Speedig, aber irgendwie "trockener" als im Stück vorher legen die Gitarren los, auch hier hat der Sänger eine sehr angenehme Tonlage, das hat mein Wichtel alles in allem gut ausgewählt! "Over and over again and again", ich versteh den Text mal wieder nicht so hundertpro, irgendwie verschluckt der Sänger aber auch bei jeder Zeile irgendwas. Schon gut, aber irgendwie auf Dauer etwas, hm, eintönig? Das klingt jetzt so negativ. Ich hab da zur Zeit glaube ich irgendwie die falsche Stimmung für. Das hat Potential mir zum richtigen Zeitpunkt besser reinzugehen. Die Stücke 10 bis 13 folgen noch. 
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von Eike » Samstag 29. Juni 2013, 13:57
#4 liest sich interessant, mal schauen, was das ist...
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von Peter Kubaschk » Samstag 29. Juni 2013, 14:04
Wenn ich mich nicht irre, ist die #7 'Don't be late' von SAGA. Das dürfte dann exakt von 1980 sein. Da hätte der Besen beinahe dran glauben müssen.
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von Feamorn » Samstag 29. Juni 2013, 14:10
Peter Kubaschk hat geschrieben:Wenn ich mich nicht irre, ist die #7 'Don't be late' von SAGA. Das dürfte dann exakt von 1980 sein. Da hätte der Besen beinahe dran glauben müssen.
Supi! Das ist es!  Deshalb hatte ich ja noch ein "ungefährt" dran gehangen. 
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von Nils Macher » Samstag 29. Juni 2013, 14:19
#5 ist DESTINY - 'In the Shadow of the Rainbow'
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von Martin van der Laan » Samstag 29. Juni 2013, 14:48
Nummer 1 ist ganz klar: ALTAR OF OBLIVION - Graveyard of Broken Dreams
668 - Neighbor of the Beast
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von Feamorn » Samstag 29. Juni 2013, 15:22
Die #1 und #5 stimmen auch. Das geht ja zügig!  Hier die übrigens Songs: 10. Verhaltener Anfang der Gitarren, Keyboard dazu, der Schlagzeuger haut manchmal zu, dann eine tiefere klare Stimme, noch wird eher melodisch Gesprochen. Dann endlädt es sich und es wird losgerifft, der Sänger ist jetzt doch stark in dieser typischen Power Metal Kopfstimme unterwegs. Die "Refrainzeile" ist mordsmäßig hartnäckig im Ohr. Ich hab den Sampler die Woche über schon ein paar mal im Auto laufen gehabt und ab dem zweiten Hören kam das Gefühl auf, das schon ewig zu kennen. Ich versteh die Zeile trotzdem nicht ganz... "All men come"? Oder so ähnlich. Der Song ist über weite Teile sehr ausladend und etwas pompös, unterbrochen von ruhigen Parts in denen der Sänger dann tief und leise wird, da wird dann auch gut Spannung aufgebaut. Ich habe keine Ahnung, wer das ist, ob ich mir das gleich kaufen würde weiß ich auch nicht, aber es reizt definitiv etwas in mir (im positiven Sinne)! 11. Musikalisch ähnlicher Beginn wie zuvor, der Sänger ist dreckiger "If I close my eyes | would it all subside | to a echo in the night | of a distant fading light | then a stranger's silhouette | a burning cigarette | somewhere in the haze | passage through the maze", dann wirds laut "can you hear me now?", letzteres scheint der Beginn des Refrain zu sein, kommt nämlich immer wieder. So geht es auch weiter, abwechselnd ruhig und mit Schmackes, passend dazu musikalischer Spannungsaufbau und mächtige, pompöse Entladung, ein um's andere Mal. Das macht mir wirklich Spaß!  12. Diesmal geht es direkt los, auch eher im Midtempo, Gitarrendominiert, der Sound sagt mir nur, dass es nicht all zu alt sein kann. Die Leadgitarre macht ihrem Namen hier alle Ehre, die Rhythmusinstrumente liefern erstmal bloß Unterstützung. Irgendwann kommt der Sänger ins Spiel, wieder mittlere Tonlage, ziemlich direkt durch Chöre (seiner eigenen?) Stimme unterstützt. Der Song geht über 10 Minuten, ein Drittel ist rum und noch leider nicht sehr viel passiert... Hmm. Die Melodie die die Gitarre immer spiel erinnert mich an irgendwas, was ich kenne, hab ich das Gefühl. Sonderlich prägnant ist leider trotzdem nicht. Das läuft gerade total an mir vorbei, tut mir leid.  Da machen auch die kurzen Up-Tempo-Passagen zwischendurch nicht viel gut. Machen wir es kurz, das bleibt die 10 Minuten so, damit ist der Song für meinen Geschmack deutlich zu lang, bei dem was geboten wird. Ich glaube, die Schlusszeile war irgendetwas mit "castle of sand". 13. Der Song fängt ganz ruhig mit Gitarrengeklimper an, dann direkt die übrigen Instrumente mit Gewalt, mächtige abgestoppte Riffs, passend dazu das Schlagzeug, dann wieder Ruhe und die Gitarre, diesmal auf einem Keyboard-Teppich, dann machen auch Bass und Drums mit deutlich mehr Ruhe mit und bereiten den Auftritt des Sängers vor. Die zweite Zeile lautet "a hundret miles are not so far away". Bei dem Song ist in den ersten zwei Minuten schon x-mal mehr passiert als in den 10 Minuten von seinem Vorgänger. Hier gefällt mir die aufgebaute Stimmung, etwas melancholisch, es ist wieder ein steter Wellengang aus Ruhe und (stets gezügelter) Kraft. Läuft wieder sehr gut ins Ohr! Ein schöner Abschluss! Danke für diesen Sampler lieber Wichtel! Da waren ein paar richtig tolle Sachen dabei, ich kann also nur sagen: der Eisbär hatte viel Spaß!  Wer war das nun? Ich habe nicht wirklich eine Ahnung. Viele sind ja schon identifiziert und fallen damit raus, andere schließe ich aus, bleiben viele Leute deren Geschmack ich kaum bis gar nicht kenne (ich muss wieder mehr hier im Forum mitlesen...) und andere, denen ich es theoretisch zutrauen würde. Wen ich noch nicht ausgeschlossen habe (Reihenfolge hat keine Bedeutung): Chavo, Jhonny, lenbert, Nils, Loenz, Domaniac, Simon Ich bin ratlos. 01. ALTAR OF OBLIVION - Graveyard of Broken Dreams 02. 03. 04. 05. DESTINY - In the Shadow of the Rainbow 06. 07. SAGA - Don't be late 08. 09. 10. 11. 12. 13. Ach ja, die Silent Knight von Saga war eben schon so frei mir meine Amazon-Bestellung voll zu machen.  (Noch fünf weitere Rush-Alben bevor die aus der 3-für-15 fliegen...)
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von mike » Samstag 29. Juni 2013, 15:25
Die 11 ist Savatage mit "Can You Hear Me Now" von der "Streets".
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von Christian Schwarzer » Samstag 29. Juni 2013, 15:29
Feamorn hat geschrieben:10. Verhaltener Anfang der Gitarren, Keyboard dazu, der Schlagzeuger haut manchmal zu, dann eine tiefere klare Stimme, noch wird eher melodisch Gesprochen. Dann endlädt es sich und es wird losgerifft, der Sänger ist jetzt doch stark in dieser typischen Power Metal Kopfstimme unterwegs. Die "Refrainzeile" ist mordsmäßig hartnäckig im Ohr. Ich hab den Sampler die Woche über schon ein paar mal im Auto laufen gehabt und ab dem zweiten Hören kam das Gefühl auf, das schon ewig zu kennen. Ich versteh die Zeile trotzdem nicht ganz... "All men come"? Oder so ähnlich. Der Song ist über weite Teile sehr ausladend und etwas pompös, unterbrochen von ruhigen Parts in denen der Sänger dann tief und leise wird, da wird dann auch gut Spannung aufgebaut. Ich habe keine Ahnung, wer das ist, ob ich mir das gleich kaufen würde weiß ich auch nicht, aber es reizt definitiv etwas in mir (im positiven Sinne)!
Das ist mit größter Sicherheit GAMMA RAY - 'Abyss Of The Void' von "Land Of The Free" Mein Lieblingssong des Albums.  Das ist sowas von Hymne, mehr Hymne geht eigentlich garnicht. Kann ich ohne Ende feiern. Nur Kopfstimme singt Kai da eigentlich nicht, wenn ich mich nicht irre.
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von Eike » Samstag 29. Juni 2013, 15:31
mike hat geschrieben:Die 11 ist Savatage mit "Can You Hear Me Now" von der "Streets".
Deswegen kam mir der Text so bekannt vor, auch ohne dazu eine Musik im Ohr zu haben! Dabei ist es über zehn Jahre her, dass ich die "Streets" zuletzt hörte. Prägnante Band eben. 
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