Sommerwichteln 2010: Grenzwellen

Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz

Re: Sommerwichteln 2010: Grenzwellen

Beitragvon Eike » Freitag 25. Juni 2010, 20:12

#14: Ahh! Metal! Deutsche Band, oder?
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Benutzeravatar
Eike
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 24503
Registriert: Montag 1. März 2010, 16:30

Re: Sommerwichteln 2010: Grenzwellen

Beitragvon trent » Freitag 25. Juni 2010, 20:23

Wenn #8 "Window Pane" heißt, ist es nicht zufällig von OPETH und der Opener des "Damnation"-Albums?
Nun auch auf Musiksammler: Trents Musiksammlung
Benutzeravatar
trent
Sandkastenrocker
 
Beiträge: 546
Registriert: Freitag 26. Februar 2010, 00:06

Re: Sommerwichteln 2010: Grenzwellen

Beitragvon Peter Kubaschk » Freitag 25. Juni 2010, 22:47

nee, das würde Eike erkennen. Der liebt das Album.
Benutzeravatar
Peter Kubaschk
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 21958
Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 10:16

Re: Sommerwichteln 2010: Grenzwellen

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 26. Juni 2010, 01:25

Wenn es "clear windowpane" heißt und doomt, dann wäre es der gute alte Sankt Veit.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38
Benutzeravatar
Rüdiger Stehle
Musikredaktion
 
Beiträge: 35308
Registriert: Samstag 6. Februar 2010, 22:52
Wohnort: Schwabenland

Re: Sommerwichteln 2010: Grenzwellen

Beitragvon Eike » Samstag 26. Juni 2010, 02:16

OPETH ist es aus dem von Kubi genannten Grund nicht, und für mich auch kein Doomsong.

# 19 hat was post-punkiges.

# 20 : Vermutlich NWoBHM. ... Hm. ... Könnte das gar? ... "Killers" kenne ich ja nicht wirklich. IRON MAIDEN? Wäre etwas ungewöhnlich, aber nicht ganz unmöglich. Mehr aus Verlegenheit heraus gemutmaßt als wirklich überzeugt, dieser Schuss ins Blaue.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Benutzeravatar
Eike
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 24503
Registriert: Montag 1. März 2010, 16:30

Re: Sommerwichteln 2010: Grenzwellen

Beitragvon Eike » Samstag 26. Juni 2010, 02:28

#21: Kennt wer den 'Man Of A Thousand Faces'?

Sonst könnte, falls niemand mehr raten möchte, in nächster Zeit gelöst werden, da ich stark bezweifle, noch irgendetwas erkennen zu können, ohne Freund Google zu Hilfe zu ziehen.

Mein Wichtel hat also vollumfänglich punkten können, da mir hier wirklich alles neu ist, und natürlich auch, weil kein Stinker dabei ist. Der Sampler wird weiter gehört werden. Danke!
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Benutzeravatar
Eike
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 24503
Registriert: Montag 1. März 2010, 16:30

Re: Sommerwichteln 2010: Grenzwellen

Beitragvon Jesus » Samstag 26. Juni 2010, 06:02

Eike hat geschrieben:#14: Ahh! Metal! Deutsche Band, oder?


Bei solch ausführlichen Beschreibungen ist das Mitraten natürlich sehr einfach :D
Benutzeravatar
Jesus
Super-Duper-Mega-Ober Metaller
 
Beiträge: 10890
Registriert: Dienstag 9. Februar 2010, 13:20
Wohnort: Das Herz Preußens

Re: Sommerwichteln 2010: Grenzwellen

Beitragvon Eike » Samstag 26. Juni 2010, 10:32

:-S Ja, ich weiß, und auch...
14.
Klassisch. Alles was Hipster und Indie-Snobs an Rock hassen, hier findet man es versammelt. Das ist Musik, die Crocodile Dundee sicher gut finden wird. Eindeutig aus den Achtzigern. Nehmt dies, Hornbrillenschnösel: Bodenständig, verschwitzt, männlich, Dosenbier, Angelrute, Shotgun, Pickuptruck, Cowboyhut, Blechbadewanne vor der Veranda.
...ist wohl nicht viel aufschlussreicher. Ich habe halt auch selbst wenig Anhaltspunkte.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Benutzeravatar
Eike
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 24503
Registriert: Montag 1. März 2010, 16:30

Re: Sommerwichteln 2010: Grenzwellen

Beitragvon Azmodes » Samstag 26. Juni 2010, 17:19

Eike hat geschrieben:02.
Das ist schon ausgefallener. "Speak when spoken to" kommt als Kehrreim mehrfach vor, dazwischen gibt es weißen Funkrock, Chorgesang, Grooverock. Ziemlich treibendes Stück, hat so einen zähen Fluss, aber viel Druck dahinter.

Das sind die göttlich-einzigartigen Freak Kitchen mit "Speak When Spoken To". Das Lied ist der Opener vom vorletzten Album "Organic", zusammen mit "Move" und "Dead Soul Men" innerhalb einer delikaten Diskographie eines der besten Erzeugnisse der Truppe. Auch das neueste Album "Land Of The Freaks" besitzt noch Qualität und den typischen Charme der Band, obwohl es für mich eher eine Enttäuschung gewesen ist, da für meinen Geschmack zu wenig Riff-basiert.

Die solltest du mal eingehender erforschen. :)
Benutzeravatar
Azmodes
Kurzhaarmetaller
 
Beiträge: 1817
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 14:28
Wohnort: Gradec, Steiamoak

Re: Sommerwichteln 2010: Grenzwellen

Beitragvon frankjaeger » Samstag 26. Juni 2010, 17:33

Na ja, bevor jetzt irgendjemand die Mühe hat, zu vergleichen, wer noch nicht als Absender auftauchte, gebe ich mich mal zu erkennen.
Der Sampler war natürlich extra für dich zusammengestellt, Eike. Da ich meine, dass du muskalisch sehr offen bist, habe ich mal ungewöhnliche Dinge draufgepackt, aber auch ein paar Klassiker, von denen ich richtigerweise annahm, dass du sie nicht oder zumindest nicht gut kennen würdest. Na ja, dann sage ich mal ein paar Worte dazu:
Eike hat geschrieben:01.
Klassischer 80er-Radio-Hardrock, heißt wohl 'Liar'. Läuft gut rein, reißt mich aber nicht vom Hocker.

80er stimmt, „Liar“ wird zwar häufig gesungen, ist aber nicht der Titel. Spätezeit der NWoBHM, ich wollte mal gerne etwas gediegener anfangen. Holg kennt die natürlich, haben nur eine Scheibe gemacht. Da da sonst aber sicher niemand drauf kommt, löse ich mal: TYTAN – Blind Men And Fools, der Opener von „Rough Justice“. Mag ich sehr gerne, obwohl natürlich durchaus seicht.
Eike hat geschrieben:02.
Das ist schon ausgefallener. "Speak when spoken to" kommt als Kehrreim mehrfach vor, dazwischen gibt es weißen Funkrock, Chorgesang, Grooverock. Ziemlich treibendes Stück, hat so einen zähen Fluss, aber viel Druck dahinter.

Azmodes hat natürlich recht.
Eike hat geschrieben:03.
Verschleppter, schwerer Rhythmus, der für Groove sorgt. Chorgesang, der mitzieht; nicht dudelig, sondern straßenmäßig. Ein trockener, schnörkelloser Rocker. Gefällt mir darum ziemlich gut. Wie frühe MANDO DIAO minus deren erleichternden Soulanteil. Ziemlich gritty.
+
entpuppt sich zunehmend als ohrwurmig:
Groovet wie '7 Nation Army'. Leicht verzerrte Stimme teilweise.

Das ist ein interessanter Vergleich. Da muss ich mal Rüberhören, ob ich die Parallele entdecken kann. Der Song ist von einer deutschen Band, deren Wahlheimat Seattle war, die aber jetzt wohl wieder rübergekommen sind. Für dieses Album haben sie ihren Namen geändert, da es Disput über die Bandzukunft gab, und zwar haben sie ihn einfach umgedreht. Das sind eigentlich ziemlich deutliche Hinweise, wer es dadurch nicht rauskriegt, kennte es sicher nicht.
Eike hat geschrieben:04.
Schlichter Hardrock mit dominantem Schlagzeug und etwas angestrengt wirkender Gesangsstimme. Überraschend zurückhaltendes Gitarrenspiel. Das Stück mag sich noch nicht so recht festsetzen.
nährt sich aus dem Gegensatz zwischen lieblichem Gesang und teils wuchtig rausschlagendem Instrumentarium; und ganz so schlicht ist es dann doch nicht, wenn man sich auf den Gesang erstmal einlässt. Knackiges Drumming, die eher in den Hintergrund gemischte Gitarrenarbeit passt gut zum Gesang, ist auch eher melodisch.

Ich bin auf einer Mission, ich finde diese Band nämlich total großartig. Der Song heißt „Draw A Land! Face The Sun“ und stammt vom aktuellen Album von THE IDORU. Es ist einer der eher weniger eingängigen Tracks, aber ich habe die so häufig gehört, dass ich eh alle Songs als Ohrwürmer ansehen muss.
Eike hat geschrieben:05.
ZZ TOP ohne Blues?
Ziemlich eingängiger Rocksong, der irgendwie eine südliche Note hat. Heißt wohl 'Full Circle' und kommt mit recht heißblütigem Gitarrenspiel daher, das eine gewisse Hüftschwungqualität hat. Der Schlagzeuger arbeitet stoisch seinen Stapel ab: Dienst nach Vorschrift. Das Stück gefällt nichtsdestotrotz.
hat möglicherweise irgendeinen Filter auf den vocals liegen, oder liegt's einfach an Mikro und Abmischung? Klingt irgendwie künstlich clean, aber leicht verfremdet. Die DIRE STRAITS hatten auch mal so eine Art Sound. Der Song selbst speist sein Rockflair aus improvisiert wirkenden Gitarrenvariationen über Bluesiges. Ansonsten ist das Stück ziemlich refrainlastig, kommt damit aber durch, wegen besagter Gitarren. Hat was munteres. Wie ein Juggernaut kommt es nicht daher, dabei würde ich aber auch eher an Doom oder Todesgeprügel denken.

Hier dachte ich, dass du das kennen könntest. Der namensgebende kanadische Gitarrist ist leider verstorben, war aber durchaus bekannt und angesehen (Achtung, kleiner Scherz!). Spielte mehrfach in Montreaux.
Eike hat geschrieben:06.
Stop-Go-Rhythmik, und zwar auf allen Ebenen, aber nicht zu frickelig. Mein Wichtel hat wohl ein Faible für Leadsänger im mittleren Stimmbereich plus Einsatz von backing vocals. Hier wird's wieder deutlich.
Bei #6 gibt es dreimal eingebettete, niedliche rhythmische Zwischenspiele, bei deren erstem ich ein akustisch gezupftes Saiteninstrument ausmachen wähne (Banjo? Mandoline?), später klingt es eher nach Keyboardsounds und irgendwie tranciger. Das, verbunden mit dem Faible meines Wichtels für sich abwechselnde bzw. überlagernde Gesangsstimmen, würde meiner Kubivermutung ein wenig Substanz bieten; ich erinnere mich da an die PURE REASON REVOLUTION, die von ihm auch ziemlich abgefeiert wurde, zwar noch moderner klingt, mir jedoch auch bei diesem Stück passagenweise wieder durch die Ganglien huscht.

Den Sänger kennt hier jeder. Viele halten ihn für überbewertet. Ich nicht. Und ich denke, jeder hat mindestens eine Scheibe, auf der er singt . Dies ist allerdings ein Album, dass er für einen anderen Prog-Musiker eingesungen hat. Thematisch geht es übrigens um Richard Dawkins, dieser Song ist thematisch an „The Selfish Gene“ angelegt. Rock mit Evolutionsthematik – geht es noch cooler?
Eike hat geschrieben:07.
Es wird etwas heavier, bleibt dabei aber klar rockig. Rührige Rhythmik im Instrumentalbereich, der Sänger steuert die Melodie bei. Knuspriges Riffing, leidenschaftlicher Gesang. Und wieder geht es recht direkt nach vorne, auch wenn die Begleitung etwas vertrackter ist.

Das ist schwierig, das löse ich gleich: SUBSTYLE mit „Unharmed“ von Album „Out To Lunch“. Ich finde das ganze Album stark, es ist zwar kurz, aber enthält viele tolle Melodien.
Eike hat geschrieben:08.
Stimmungsvoller, aus einem Guss, und darum geht es auch: It looks like it's going to rain. Schön an der Scheibe herabrinnendes E-Gitarrensolo, während die dicken Tropfen weiter am Boden aufschlagen. Autobahnfahrt bei Regen, auf gerader, leerer Strecke, das hier im Radio. Passt.
+
heißt bestimmt 'Window Pane' und gefällt mir immer mehr: Extrem ohrwurmig, tolle Verbindung der Instrumente, gutes Pacing, alles sehr gut aufeinander abgestimmt.

Holg? Na? Du kennst das. Ansonsten ist das ein unbekannter Song einer großen Band, die Eike unbedingt kennenlernen wollte. Das lasse ich mir nicht zweimal sagen. Der Song ist auf keinem regulären Album, ich habe ihn Mitte der 90er auf dem Dynamo abgegriffen, wo die Band anwesend war. Der Song heißt übrigens „Window Pain“.
Eike hat geschrieben:09.
TITO & TARANTULA ganz brav beim Abschlussball. Oder ihre gutmütigen Zwillinge. Südlich, bluesig, akustisch, aufgeräumt, aber mit darunter schlummernder Leidenschaft. Noch beklatschen sie alle. Nachher werden sie sagen, sie hätten es ja schon immer gewusst, dass es mit denen kein gutes Ende nehmen wird. Coole Säue in Anzug und Kravatte.
So lässig wie 'The Joker', aber nicht so verschwiemelt. Tipp an 123_7. Titel = 'Midnite' ?

Das errät hier keiner, weil es nicht ins metallische Beuteschema past: Kennt jemand die Weathermen? Das hier ist Paul K mit „Black And Blues“ vom 1993er Album „Blues For Charlie Lucky“. Ich dachte, das ist was für dich, Eike.
Eike hat geschrieben:10.
Nanu, Hardcore Punk schüttelt dem Metal die Hand - aber alte Schule, nicht dieser Kinderquatsch von heutzutage. Das gefällt, vor allem mit der frühen Thrash-Ästhetik, die sich wunderbar mit strudelnden Speedabfahrten und klassischer Heavy-Melodik verbindet, bevor wieder der Hardcore rumhärten darf und schon leicht in Richtung früher Death geht. Aber das ist eh egal, weil die Schubladen nur aus Holz sind, und der Typ in der Nietenlederjacke sie mit einem Totschläger aus Eisen zerlegt. Huah. Yeah. +
Wespenschwarm im Sturzflug. Gniedelsoli kommen auflockernd zwischendurch. Mosh!
Das Geshoute ist mir etwas zu hardcorig/oldschool deathig, der gelegentliche Effekt darauf klingt etwas albern. Ansonsten ein durchweg solides Stück, aber nicht meine Heimat.

Was zum Wachrütteln. Deutsche Thrasher, die seit acht Alben völlig kompromisslos drauflosprügeln. Ni, hit jimind ine idi, wir dis sin kinn?
Eike hat geschrieben:11.
Sänger kommt mir irgendwie bekannt vor. Irgendsoein Halbgott vermutlich, Dio vielleicht sogar. Oder ein Doomster mit Goldkehlchen. Früher sang man da ja eher hoch, aber gurgelte mit Schwarzgebranntem, damit es dennoch böser klang. You make the devil cry! Und dazu eine halb singende, halb sägende E-Gitarre. Die Rhythmusgruppe macht unauffälligen Lärm dazu, der das Ganze zäher gestaltet und die Spießer verschreckt. Damals klang das noch hungrig, heutige Kapellen eher selber spießig. Here's to the old school. Wer ist das? +
#11 wird bestimmt mörderpeinlich, weil ich nicht weiß, von wem das ist. Fängt an mit "One fine day in hell...", handelt von whispers & screams und in der Hölle träumenden Leuten. Scheiß auf den Text, ich verliere mich wieder im zähen Fluss des Ganzen. Strom. Strom. Strom. Doom. So heavy wie heavy metal.

Mörderpeinlich. Absolut. Eike, welches könnte momentan der Sänger sein, bei dem es am peinlichsten ist, ihn nicht zu erkennen? Der ist das. Mit der Band, die den Metal begründet hat. Kennt jeder hir, auch wenn der Song nur auf einer Compilation zu bekommen ist.
Eike hat geschrieben:12.
Galoppierender Rhythmus, mitziehende Gitarren (bisweilen schön glitschig), rufender Gesang, gleitet bis zum Fadeout so kraftvoll und zielstrebig voran wie die Eisenbahn. Läuft gut rein.
#12: Die Art Eisen, die J. P. weiter zu Stahl wie 'Painkiller' & 'Ram It Down' verarbeiteten.

Ein Klassiker, der in der Tat vor den beiden genannten Alben war. Kubis Lieblingssänger. Viele Hinweise hast du ja nicht gegeben, also gebe ich noch einen: Opener der ersten EP vojn 1983.
Eike hat geschrieben:13.
Wieder etwas schärfer, grooviger, rhythmischer, dreckiger, fast schon Sleaze Rock. Für AC/DC zu schnell; ähnliche Abteilung, nebenläufiger Gang. Oha, noch ein Solo als Dreingabe. Und weiter geht's... 'Shocker!'
#13: Falls ihr mal ein B-Movie mit einer Barschlägerei dreht, unterlegt die Szene damit!

Auch ein ganz bekannter Name. Ich glaube, die meiste Kohle hat er allerdings gemacht, als er seine Tequila-Marke verkauft hat. Dies ist von einem Soloalbum, die ich oft wegen der Relaxheit mag, und weil der Blondschopf ein echter Witzbold ist.
Eike hat geschrieben:14.
Klassisch. Alles was Hipster und Indie-Snobs an Rock hassen, hier findet man es versammelt. Das ist Musik, die Crocodile Dundee sicher gut finden wird. Eindeutig aus den Achtzigern. Nehmt dies, Hornbrillenschnösel: Bodenständig, verschwitzt, männlich, Dosenbier, Angelrute, Shotgun, Pickuptruck, Cowboyhut, Blechbadewanne vor der Veranda.
#14: Ahh! Metal! Deutsche Band, oder?

Nein. Britisch. Auch mit den 80ern liegst du falsch, 1978. Eine der ganz großen Melodic-Metal-Bands Englands, in der Frühzeit noch recht proggig. Gibt es immer noch (bzw. wieder), dies ist von ersten von 14 Alben bislang.
Eike hat geschrieben:15.
Noch so ein trockener No-nonsense-Rocker. 'Shame' heißt der wohl - und stammt aus den... - eh klar!

Nö. 90er. Genauer gesagt 1993. Einer der Musiker spielte früher bei MEGADAVE, nach dem Album durfte man in Deutschland für DREAM THEATER eröffnen. Holg und ich haben sie in Hamburg in den Docks gesehen. Warum es nur ein Album gab? Das frage ich mich auch häufiger.
Eike hat geschrieben:16.
Popsong im Rockgewand, heißt bestimmt 'Lockdown' oder 'Handcuffs' oder so ähnlich, eine schmissige Nummer, kurz und knackig.

Ja, mal wieder was zum Auflockern. Poppig-punkig. Kommt hier eh keiner drauf: MUCKY PUP von dem letzten Album „Five Guys In A Really Hot Garage“. Der Song heißt „Jail“. Ich fand die immer toll, die Texte sind super und live waren sie immer eine schweißtreibende Angelegenheit. Songs wie „Hippies Hate Water“ oder „The Skinheads Broke My Walkman“ sagen alles. Ich glaube, mit denen werde ich auch zukünftige zu bewichtelnde quälen.
Eike hat geschrieben:17.
Sanft strudelnde E-Gitarren in einem flotten, leichtfüßigen Rocker mit heavy Rhythmusgruppe und eingängigem Gesang. Tut nicht weh, für unterwegs perfekt: Ich sagte ja bereits, das wäre ein gutes Auto-Tape.

Kalifornischer Thrash. Ich meine natürlich, Kalifornische ThrashER. Allerdings nachdem die Band wegen eines Unfalls eines der Musiker aufgelöst wurde. Da machten die verbliebenden Musiker unter anderem Namen weiter und machten auch stilistisch etwas anders weiter. 2001 wurde die Band reformiert und arbeitet mittlerweile am 3. Album nach der Reunion. Die ersten beiden waren übrigens blitzsaubere, melodische und technische Thrash-Granaten.
Eike hat geschrieben:18.
Aha, die Ballade. Kein Album ohn- hoppla, da wird es ja disharmonisch! Und gleich wieder balladesk. Undsoweiter. Seltsames Stück, das. Für die PIXIES aber nicht fluffig, schnell, abgedreht, sixties-like genug. Nee, die Truppe kenne ich garantiert noch nicht. Hat was, kommt aber nicht so recht aus dem Quark, wirkt etwas unentschlossen. Aber das soll wohl so. Interessante Horizonterweiterung.

Kommt niemand drauf, obwohl die Band 5 Alben gemacht hat. Aber mit der Musik kann man nur Musikstudenten oder völlig Verrückte wie mich begeistern. Das sind THOUGHT INDUSTRY mit „My Famous Mistake“. Die haben auch rockigere Sachen, aber ich wollte auf Abwechslung setzen.
Eike hat geschrieben:19.
Oh, ein Bollerrhythmus. Das ist was für Harleyfahrer, schätze ich. Nun wird's leicht industriell, aber noch recht gemäßigt und im Rahmen des Rockzirkus bleibend. ROB ZOMBIE ganz brav auf dem Schulball? Oder habe ich hier wieder einen guten Zwilling erwischt? Cool, wenn auch etwas harmlos. Gefällt! +
# 19 hat was post-punkiges.

Schweizer Industrial, die Herren spiele wie junge Götter. Der Opener (nach dem Intro) ihres vierten Albums von 1995. Nein, nicht SAMAEL. Der Hinweis ist schon gegeben, und zwar mit dem Zaunpfahl.
Eike hat geschrieben:20.
Eigentlich ein Boogie, aber dafür sehr hüftsteif gespielt. Irgendwie ist das alles recht weißer Rock auf diesem Sampler, auch wenn er mal traditioneller daherkommt. Tja, selbst der olle Elvis klang schwarzer. Trotzdem nicht schlecht.
Vermutlich NWoBHM. ... Hm. ... Könnte das gar? ... "Killers" kenne ich ja nicht wirklich. IRON MAIDEN? Wäre etwas ungewöhnlich, aber nicht ganz unmöglich. Mehr aus Verlegenheit heraus gemutmaßt als wirklich überzeugt, dieser Schuss ins Blaue.

Ja. Du hast recht, bravo. IRON MAIDEN mit dem non-album-Track „Twilight Zone“. Mit Paul Dianno. Dem besten Maiden-Sänger. Ever. Ohne Zweifel. Damals haben sie noch einige Songs nur auf Singles rausgebracht, die eigentlich alle ganz ordentlich bis gut waren.
Eike hat geschrieben:21.
"In the ciiiiiiiiiiircle of liiiiiiife..." - Ach nee, der singt das ja gar nicht. Dennoch ist das eine Disneymelodie. "Speak to machines", "voice of humanity", "the past", und Klimperklavier, und Akustikgitarre, und sicherlich ging nach jeweils fünf Dollar in die Koksnase des Majorlabelchefs einer auf's Konto eines ausbeuterischen westlichen Nahrungsmittelgroßkonzerns, der sich rechtzeitig einen Vertrag mit Ausschließlichkeitsklausel aus einem schnell zusammengestoppelten Entwicklungsnothilfeprojekt für die armen Negerkinder an Land gezogen hatte, das den dortigen Kleinbauern mittel- bis langfristig den Markt kaputt gemacht hat. Doch immerhin geben sich hier nicht tausend Gaststars das Mikro in die Hand. Schmalzig bleibt es trotzdem, wenn auch auf hohem Niveau.
Kennt wer den 'Man Of A Thousand Faces'?

Sonst könnte, falls niemand mehr raten möchte, in nächster Zeit gelöst werden, da ich stark bezweifle, noch irgendetwas erkennen zu können, ohne Freund Google zu Hilfe zu ziehen.

Mein Wichtel hat also vollumfänglich punkten können, da mir hier wirklich alles neu ist, und natürlich auch, weil kein Stinker dabei ist. Der Sampler wird weiter gehört werden. Danke!

Das ist eigentlich der Hinweis darauf, wer den Sampler gemacht hat. Meine Lieblingsband. Der Titel stimmt, daher kann ich auch lösen. Das sind MARILLON mit dem neuen Sänger Steve Hogarth. Ich mag diese proggigen Epen.
Benutzeravatar
frankjaeger
Musikredaktion
 
Beiträge: 16795
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 22:29
Wohnort: Burtenbach

VorherigeNächste

Zurück zu Musica et Circenses

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste