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von Havoc » Freitag 19. Februar 2010, 19:29
So. Diese Band muss jetzt auch einen Thread bekommen. Schließlich haben Katatonia zuletzt ausschließlich ganz tolle Alben abgeliefert. "Night Is The New Day" war wohl doch zu Recht mein Album des Jahres 2009. Was hätte man besser machen können bei diesem Teil? Falls ihr meint, dass dieser Thread eher in ein anderes Unterforum passt, dann könnt ihr ihn gerne verschieben. Ich denke er passt aber mittlerweile hier am besten hin.
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von Drumtier » Freitag 19. Februar 2010, 19:40
Hab heute begonnen mal wieder meine bescheidene Katatonia-Sammlung durchzuhören, insbesondere die ein bisschen vernachlässigte Tonight's Decision! Nachdem die BMD gerade gelaufen ist: Schon ein starkes Album. Ein gutes Einsteigeralbum für (Doom)/Deather wie ich einer war, aber auch interessant für Fans der Neuen, wies eigentlich begonnen hat!
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von 123_7 » Freitag 19. Februar 2010, 20:03
Ohje Katatonia, einer der langlebigsten Metal-Bands in meiner Sammlung. Höre ich jetzt schon seit *grübel*... müssten 8 Jahre sein. 2002... haut hin. Und das neue Album besitze ich immer noch nicht. Ich bin zwar nicht der größte Fan der "The Great Cold Distance", attestiere ihr aber eine sehr hohe Hitdichte, die mich leider nicht allzulange gefesselt hat (von drei Ausnahmen abgesehen). Wenn "Night Is The New Day" diesen Maßstab zu erfüllen weiß, bin ich zufrieden. Lieblingsalbum ist entweder die "Tonight's Decision" (selten so etwas trostloses gehört) oder die "Viva Emptiness". Bei letzterer mag ich besonders die wiedergefunde Härte mit der psychedelischen Schlagseite in manchen Songs.
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von Holger Andrae » Freitag 19. Februar 2010, 23:43
Hm, hab irgendwann die "December ..." gekauft und toll gefunden. Danach ne gfanze Weile nicht mit der Band beschäftigt bis dann 'Teargas' irgendwo lief und ich das dazu gehörige Album brauchte. Finde ich auch heute noch ziemlich schmackofatzig, wie auch "Tonights Decison". Danach das Material ist immer gut, mir aber mal wieder zu überladen.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Havoc » Samstag 20. Februar 2010, 14:53
Holger Andrae hat geschrieben:Danach das Material ist immer gut, mir aber mal wieder zu überladen.
Ich verstehe das mit dem "überladen" irgendwie nicht wirklich. Was soll denn daran "überladen" sein?? 
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von Drumtier » Samstag 20. Februar 2010, 20:15
Ihr dürft mich gern auslachen, hab aber nicht wie oben fälschlicherweise behauptet die Tonight's Decision sondern die Discouraged Ones. Liegt daran, dass ich damals lange überlegt hab, welche davon ich kaufen sollte und sie seitdem nicht oft genug gehört hab um mir das einzuprägen^^ Brauch ich denn die TD noch? Wie is sie denn so im Vergleich zu anderen? Die Discouraged Ones hab ich heut mal wieder gehört und naja, also die neue kommt morgen dran, aber die hab ich viiieeeel besser in Erinnerung. Weiß nicht, schon ganz nett, und auch ne durchgehend melancholische Atmosphäre aber nie mal so wirklich traurig/hpffnungslos. Teilweise ganz eingängig, vieles aber auch erschreckend nichtssagend irgendwie...
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von 123_7 » Samstag 20. Februar 2010, 20:23
Drumtier hat geschrieben: Weiß nicht, schon ganz nett, und auch ne durchgehend melancholische Atmosphäre aber nie mal so wirklich traurig/hpffnungslos. Teilweise ganz eingängig, vieles aber auch erschreckend nichtssagend irgendwie...
So, morgen früh putzt du dir die Ohren und hörtst das nochmal an. "Discouraged One's" nicht traurig / hoffnungslos? Entweder hast du ein sehr kaputtes Weltbild und somit andere Maßstäbe als ich oder wir reden von zwei verschiedenen Alben. So hoffnungslos und traurig war Kataonia nie wieder. "Tonight's Descision" geht eher weg von den sehr zurückhaltenden, fast Dark Wave-artigen Kompositionen hin zu etwas komplexeren Songstrukturen ('For My Demons', 'Black Session'). Zudem noch das grandiose Jeff Buckley-Cover 'Nightmares By The Sea'. Wie schon gesagt mein Lieblingsalbum der Schweden, aber in Anbetracht deiner obigen Ausführungen sehe ich das jetzt spontan eher nicht für dich geeignet. Aber reinhören würd ich an deiner Stelle mal. For My DemonsNightmare By The SeaBlack Session
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von Holger Andrae » Samstag 20. Februar 2010, 21:52
Havoc hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Danach das Material ist immer gut, mir aber mal wieder zu überladen.
Ich verstehe das mit dem "überladen" irgendwie nicht wirklich. Was soll denn daran "überladen" sein?? 
Gerade bei dieser Art von Musik, möchte ich nicht von einer derart erdrückenden Dauergitarrenwandschallwand erschlagen werden. Dass du das nicht verstehst, wundert mich nicht, da deine faves ja fast alle diesen Wall Of Sound fahren. Und damit wäre ich wieder bei meiner (nicht wertend gemeinten) Behauptung über deinen Geschmack.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Regina Löwenstein » Samstag 20. Februar 2010, 23:15
Drumtier hat geschrieben:Weiß nicht, schon ganz nett, und auch ne durchgehend melancholische Atmosphäre aber nie mal so wirklich traurig/hpffnungslos. Teilweise ganz eingängig, vieles aber auch erschreckend nichtssagend irgendwie...
Du beschreibst haargenau das, was auch mich generell an Katatonia stört und was mich davon abhielt, trotz endloser Lobpreisungen mit dieser Band warm zu werden. Obwohl ich total auf depressives Zeug stehe, kaufe ich dieser Mucke die Depressivität einfach nicht ab. Es klingt alles zu glatt, zu poppig, die Songs ähneln sich und die Stimme des Sängers ist ausdrucksschwach. Da finde ich nichts, was mich bei der Kehle packen würde, nichts, was ins Herz trifft. Dazu ist die erzeugte Stimmung irgendwie viel zu künstlich, zu unpersönlich. Sicher, es gibt schöne Momente ... aber leider bleibt nichts hängen.
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von Dekalog der Elemente » Samstag 20. Februar 2010, 23:24
Kann ich so gar nicht nachvollziehen, ich mag die Stimme von Jonas Renske sehr gern. Gut Depressiv ist es vielleicht nicht unbedingt....eher so ne Mischung aus Melancholie und Weltschmerz.
Im Auge des Feindes sehe ich nur mich selbst - Fyrt Byrask
Grundsätzlich ist Mettwurst wie Paprika, nur in einem anderen Härtegrad.
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