Timo Tolkki's Avalon - Land Of New Hope

Re: Timo Tolkki's Avalon - Land Of New Hope

Beitragvon Chavo89 » Mittwoch 15. Mai 2013, 00:24

Nils Macher hat geschrieben:
Christian Schwarzer hat geschrieben:Das mit "Metal Oper" ist, wie der Herr ja - glaub im Rock Hard wars - hat evrlauten lassen, sowieso ne Label-Promo-Geschichte. Ähnlich lächerlich der Name und leider mit entsprechendem Inhalt. Und dabei war ich durchaus positiv neugierig nach den ertsen zwei Trailern.


Nunja, ne Konzeptplatte mit jeder Menge Gastsängern. Was soll es sonst sein?


Das muss dann gleich Metal-Oper heißen? Das wirkt auf mich irgendwie nicht schlüssig, zumal ich die Bezeichnung eh schon bescheuert finde.
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Re: Timo Tolkki's Avalon - Land Of New Hope

Beitragvon Flyingpumpkin » Mittwoch 15. Mai 2013, 09:27

Metal Oper hin, Metal Oper her. Avantasia und Avalon lassen sich trotzdem super vergleichen. Hochkarätige Gastsänger (Teilweise sogar Überschneidungen), durchgehende Geschichte, Rock/Metal Genre, großartige Songwriter die beide in ihren Bands bzw. ehemaligen Bands geniale Musik geschaffen haben.

Avantasia: originelle Story, spannende Songs, perfekte Verteilung der Gastsänger auf die Songs, echtes ORCHESTER!!!, originellere Melodien, natürliche und tolle Produktion.

Avalon: Story gähn (Das hatten wir schon beim Film Waterworld mit Kevin Costner, welcher ebenfalls gefloppt ist), Songs gähn, Verteilung der Gastsänger ist ne Katastrophe, tausendmal besser gehört und dazu noch eine miserable Produktion. Und das Tüpfelchen aufs "i" ist diese dreiste Anlehnung an Avantasia. Angefangen beim Namen, bis über die Gestaltung zum Logo.

Schade, hatte gedacht das wird vielleicht das Tolkki Comeback-Album, nach den ganzen mittelmäßigen Outputs davor. Ein Album wo allen die Kinnlade runterfällt, dabei ist es einfach ein Furz in den Wind.
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Re: Timo Tolkki's Avalon - Land Of New Hope

Beitragvon Nils Macher » Mittwoch 15. Mai 2013, 10:17

Flyingpumpkin hat geschrieben:Metal Oper hin, Metal Oper her. Avantasia und Avalon lassen sich trotzdem super vergleichen. Hochkarätige Gastsänger (Teilweise sogar Überschneidungen), durchgehende Geschichte, Rock/Metal Genre, großartige Songwriter die beide in ihren Bands bzw. ehemaligen Bands geniale Musik geschaffen haben.

Avantasia: originelle Story, spannende Songs, perfekte Verteilung der Gastsänger auf die Songs, echtes ORCHESTER!!!, originellere Melodien, natürliche und tolle Produktion.

Avalon: Story gähn (Das hatten wir schon beim Film Waterworld mit Kevin Costner, welcher ebenfalls gefloppt ist), Songs gähn, Verteilung der Gastsänger ist ne Katastrophe, tausendmal besser gehört und dazu noch eine miserable Produktion. Und das Tüpfelchen aufs "i" ist diese dreiste Anlehnung an Avantasia. Angefangen beim Namen, bis über die Gestaltung zum Logo.


Dem kann ich mich nur anschließen.
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Re: Timo Tolkki's Avalon - Land Of New Hope

Beitragvon Oliver Passgang » Mittwoch 15. Mai 2013, 10:33

Es liegt scheinbar wirklich so, wie ich vermutet habe: Zum einen scheint die Erwartungshaltung ziemlich groß zu sein und zum anderen ist der Vergleich mit AVANTASIA natürlich auch eine Hausnummer. Wenn man sich von beidem "befreien" kann, wird man denke ich Spaß an der Scheibe haben, auch wenn sie, wie schon eingelenkt, garantiert kein Genreklassiker ist.
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Re: Timo Tolkki's Avalon - Land Of New Hope

Beitragvon Nils Macher » Mittwoch 15. Mai 2013, 10:47

Ja das mit den Vergleichen ist immer so eine Sache. Wenn der Künstler aber mit ganzen Zaunpfählen in Richtung eines anderen Projekts winkt, kann ich mich davon schwer befreien. Aber Musik wirkt ja immer auch im Kontext dessen, was es zurzeit sonst noch gibt.
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Re: Timo Tolkki's Avalon - Land Of New Hope

Beitragvon Christian Schwarzer » Mittwoch 15. Mai 2013, 14:28

Also diese Namensfindung ist schon mehr als lächerlich und wer dann noch so ein Video inklusive des zu Gehör gestellten Songmaterials veröffentlicht (http://www.youtube.com/watch?v=98mD8hvKKso) brilliert auch kontextlos nicht mehr.
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Re: Timo Tolkki's Avalon - Land Of New Hope

Beitragvon Nils Macher » Mittwoch 15. Mai 2013, 14:30

Das ist aber auch der schlechteste Song auf dem Album.
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Re: Timo Tolkki's Avalon - Land Of New Hope

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 15. Mai 2013, 22:28

Im Ergebnis bin ich hier auch eher bei Oli. Ich finde das ganz unterhaltsam, die Melodien sind fein, wenn auch mit viel Zuckerguss, und die Sänger sind auch klasse. Kompositorisch ist es allerdings kein Überflieger und der Plüschmantel ist auch etwas zu dick. Unterhaltsam, aber sicher nicht zwingend, so mein Fazit, und ja, ich ziehe weiterhin STRATOVARIUS vor. Hat mehr Biss! Leider ist es tatsächlich nicht das triumphale Rückkehr-Statement des Timo Tolkki, ebenso wenig, wie seine letzten Projekte.
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Re: Timo Tolkki's Avalon - Land Of New Hope

Beitragvon Flyingpumpkin » Donnerstag 16. Mai 2013, 08:37

Gerade die Melodien finde ich sowas von ausgelutscht und hat man in Tolkkis Kompositionen hier und da schon mal ÖFTER so ähnlich gehört. Richtig hohe Erwartungen hatte ich eigentlich nicht. Seit Infinite hat der Mann leider nix weltbewegendes mehr veröffentlicht. Mehr als "nett" kam leider nicht zustande. Wenigstens hatte er bei Revolution Renaissance paar nette Songs und gerade bei der Trinity, wo man dachte ah jetz fängts langsam wieder an bergauf zu gehen, löst er die Band mangels Erfolg auf. Danach kam dann Symfonia, worauf ich mich sehr gefreut hatte als es angekündigt wurde. Creme de la Creme Musiker der Melodic Szene. Und mit "In Paradisum" kam dann so ein durchschnittliches Visions/Destiny Rip-Off. Melodie und Songaufbau Recycling bis zum abwinken. Es kam wieder die Auflösung. Danach wollte er sich ja ne Auszeit von dem ganzen Musikrummel nehmen. Und das wäre die beste Idee gewesen. Inspiration zu sammeln und sich ungezwungen an ein neues Werk zu setzen. Und dann wurde auf einmal total überraschend Avalon angekündigt. Die ersten 2 Trailer klangen recht vielversprechend und ich habe zumindest mit einem guten Comeback-Album gerechnet. Ein GUTES Album aber nich ein Hammermäßigoberaffentittengeiles Album was die Metalwelt revolutionieren wird. Tja und es kam wieder mal nur Blähung. Langsam hat man echt den Eindruck dem Tolkki gehts in allererster Linie um das Geld. Die Qualität der Musik scheint zweitrangig zu sein. Mit Symfonia wollte er wieder auf den Stratozug Visions/Destiny aufspringen und mit Avalon jetzt eben auf den erfolgreichen Avantasiazug. Wäre auch ok, wenn die Songs wenigstens passen würden.
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