von enemy-of-reality » Montag 18. März 2013, 20:54
Zu Holgs Frage: Ich halte von sowas auch nicht allzuviel, einfach deshalb, weil es mir unmöglich scheint, jeweils einen Lieblingsmusiker zu benennen. Ich hab die Thematik ja schon mal im Gitarristenthread angesprochen, es gibt welche, die technisch grossartig sind, es gibt welche, die mit unglaublich viel Seele spielen, es gibt die, die einfach rocken wie Sau, wie zur Hölle sollte ich mich da für einen entscheiden? Und dann ist da noch das bereits angesprochene Problem mit der Trennung von Können und Sympathie. Portnoy z.B. ist mir extrem sympathisch und er ist sicher ein grossartiger Drummer. Harrison ist aber villeicht noch besser, bloss kenn ich den halt nicht näher und somit fällt der Sympathiebonus weg. Wen nehm ich also nun? Nö, wenn schon, dann kann man diskutieren, wer die jeweils besten an ihren Instrumenten sind, da kann ich dann halt 10 oder 20 aufzählen und darlegen wieso und warum, aber EINEN einzigen kann ich nicht benennen, genausowenig wie eine Lieblingsscheibe oder einen Lieblingssong.
What if there is nothing more
What if there is only emptiness
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