Sommer 2010: In Tune With The Enemy

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Re: Sommer 2010: In Tune With The Enemy

Beitragvon Eike » Freitag 18. Juni 2010, 18:08

Germon hat geschrieben:01 / 01:46
Ein von Flöten dominiertes Akustikintro von BLOOD CEREMONY, wenn mich mein versehentlicher Blick aufs Display nicht trügt. Kenne ich nicht und ist halt, nun ein Intro.
Dafür dass zu dieser Band im alten Forum schon der Begriff Hype fiel, scheinen die Stücke ziemlich unbekannt zu sein. Hat niemand eine Idee?

Germon hat geschrieben:02 / 04:34
Mit beschwingter Gitarre geht es los, der gesamte Song ist recht entspannt und wird auch hier durch Flöten und Piano aufgelockert. Klingt alt. Guter und entspannter Song außerhalb meines üblichen Rahmens. Ohne den Anflug einer Ahnung würde ich einfach mal sagen, dass ich mir so JETHRO TULL vorstelle.
Klingt noch etwas lockerer als JETHRO TULL. In der Tat eine ältere Band. Tipp zu deren Namen: Farbe + Person eines gewissen Familenstands = Tierchen.

Germon hat geschrieben:03 / 04:25
Mexikaner musizieren mir hier entgegen. Da stell ich mir doch gleich Salma Hayek im Ausdruckstanz vor. Da das meine Vorstellung ist kommt sie natürlich ohne Schlange daher. Ja, das ist schön *träum* hmm, plötzlicher Wandel im Song, jetzt klingt es wie ein Classic Rock Stück, großartig, passt aber irgendwie nicht zu dem mexikanisch anmutendem Anfangsteil, der mir auch moderner schien. Egal, Salma und ich haben Spaß an der Mucke und zum Abschluß latschen auch die Mexikaner wieder um die Ecke, strange.{quote]Die Mexikaner sind mir noch gar nicht aufgefallen, da werde ich beim nächsten Durchlauf drauf achten. Der erste Teil des Bandnamens ist falsch geschrieben, der zweite adelig.

Germon hat geschrieben:04 / 02:52
Klingt fast wie RAGE AGAINST THE MACHINE ohne Verstärkung, dafür mit Gefiepe und Fahrradklingel. Nicht so meins.
Das Stück fällt für die hippieske Platte, von dem es stammt, leicht aus dem Rahmen. Der Typ galt als Frauenschwarm, hatte ein paar Chartshits, und dümpelte irgendwann nur noch im eher Belanglosen herum. Für "In Tune With The Enemy" habe ich aus seinem Debutalbum von 1989 gewählt, für das er bewusst auf altes Equipment zurückgriff.

Germon hat geschrieben:05 / 04:34
Hardrock ist angesagt. Keine Ahnung, aber der Refrain klingt verdammt nochmal nach ALICE COOPER. Er singt da was von „Snakebite“ und das sein Gesicht auf jemand anderes Schulter tätowiert ist. Unterhaltsam, auch der darf mit auf die folgende nächtliche Parade.
'Snakebite' von ALICE COOPER ist richtig, zu finden auf "Hey Stoopid!", einer durchweg guten Rockplatte. Nix mit Schock, mit viel Melodie.

Germon hat geschrieben:06 / 04:13
Ein bisschen bissiger als der Vorgängersongs, aber grundsätzlich selbe Richtung. Pah, ich kenn ja nix und behaupte einfach mal, das es WASP ist (auch hier wieder einfach ein Bauchgefühl). Musik für ne Autofahrt, auch gut.
Der Sänger schrieb mal ein Buch namens "Fucked By Rock". Auf dem Cover zum Album ist eine Atombombenexplosion zu sehen. Was die Musik anbelangt: Germons erster Satz trifft voll ins Schwarze.

Germon hat geschrieben:07 / 06:30
Oh wei, jetzt riskiere ich den Bann. Nachdem ich gerätselt habe, ob hier Geddy Lee singt, bin ich mir nun völlig unschlüssig. Ein furztrocken vorgetragener Song. Das ist überhaupt keine überladene Produktion und da rieselt trotzdem der Putz von der Decke. Das finde ich ja schon mal sehr geil. Ha, auch da kommt der Flötenmann wieder, erwischt. Ach ja, um die Geddy Lee Frage drücke ich mich besser.
Nicht alt, aber doch sehr stark an den Siebzigern orientiert. Das kann man in dem Fall aber schlecht zum Vorwurf machen, oder?

Germon hat geschrieben:08 / 04:08
Jawoll, Classic Rock. Das ist garantiert keine Retro Band, sondern ein Original. Da macht sogar der Frankfurter Berufsverkehr Spaß. Cool gesungen, mit Orgel garniert und einfach toll gemacht. Habe – natürlich- keinen Plan wer da am Werk ist und auch keinen Tip parat. Einer meiner Favoriten auf dem Sampler.
DEEP PURPLE 'Bloodsucker'

Germon hat geschrieben:09 / 03:13
Ein leiser Einsteig mit lauter werdender Instrumentierung und dann schreit mich der Metal God höchstpersönlich um und zwar mit dem kleinen Bruder von „Ram It Down“. JUDAS PRIEST – Dissident Aggressor. Ich bin zwar bei PRIEST ganz klar der „Painkiller“ Fan, aber das macht ja die anderen Sachen nicht schlechter, super natürlich.
'Dissident Aggressor' ist also der ältere und etwas entspanntere Bruder von 'Ram It Down', aha. Wieder was gelernt! Kann ich schon so stehen lassen. "Sin After Sin" hat nicht nur ein schickes Artwork, sondern auch gute Songs. JUDAS PRIEST vor der SPINAL TAP-Phase. ;-)

Germon hat geschrieben:10 / 04:33
Ich würde mal sagen hier wird an der Schnittstelle von Hard Rock zu Metal gerockt. Guter Song, aber kein Mitreißer.
Etwas trocken, ja. Die Band kam mal vom Hardcore her, bis der inzwischen Sänger den klassischen Rock miteinbrachte, der heute dominiert. Er soll auch einen tollen Hintern haben. Sagt meine Freundin. Der Track sollte hier vor allem den Übergang von Priest zu Ghettotonne etwas weniger kraß machen.

Germon hat geschrieben:11 / 04:27
Uh, Oh Turn me up….und dann wird gesprechgesangt. Ja, was sag ich jetzt dazu, ist halt gar nicht meins. Abgang.
Kollaboration. Die Gitten und der beschwörende Gesang stammen von einer Band, die ihr Hardcoreerbe ebenfalls abstreifte, nachdem ein neuer Sänger prägend hinzu kam. Der Herr hat wohl seinen Glauben an Metal verloren und wildert inzwischen in allen möglichen Bereichen. Die Familienbande der Rapper hat sich lautmalerisch nach einer abgefeuerten Wumme benannt.

Germon hat geschrieben:12 / 03:50
Aha, hier soll also dem Satan gehuldigt werden. Leider kein finsterer Black Metal aus dem Wald, sondern elektronisches Beatgeklimper. Der Text des Songs besteht aus „Satan, Satan, Sa-tan“ und ba-bababbaba- ba“. Sorry, aber das ist besch…eiden.
An der Gitarre ist bei diesem Soundtrackbeitrag der mir sympathischste Typ aus einer weltweit auch jenseits der Metalgemeinde bekannten Band zu hören, die seit über fünfzehn Jahren polarisiert, aber nach wie vor sehr erfolgreich ist.

Germon hat geschrieben:13 / 03:19
Was für eine Wohltat, es wird wieder gerockt. Klingt wie DISTURBED light und ist jetzt gar nicht mal despektierlich gemeint. Das ist einfach mein Versuch die Musik zu beschreiben. Bringt mich wieder auf Linie. Ich sammele meine gewonnen Freunde aus der ersten Hälfte des Samplers ein, mach neues Bier auf und weiter gehts.
Erdverbundener NuMetal will den Glauben an selbigen neu begründen.

Germon hat geschrieben:14 / 03:52
Wenn ich mich nicht verzähle, bekomme ich zum dritten Mal bei einer Wichtelaktion KATATONIA serviert. Jungs, was wollt ihr mir mitteilen? Ich find die gut, kann mich aber dennoch nie durchringen weitere Alben zu kaufen. Die Stimme ist aber schon recht prägnant und passt auch perfekt zur dargebotenen Musik. Der Song kommt mir gerade unbekannt vor, will aber nicht ausschließen den doch zu kennen.
Kriminell guter Song der Band, vielleicht ihr bester?

Germon hat geschrieben:15 / 04:06
Schreikreisch am Anfang und heftiges Riffing mit Böllerschlagzeug. Lässt sich gut an, bleibt aber in der Gesamtheit doch etwas blaß.
Ich hoffe, dass der noch wächst. Die Band will im Herbst ein neues Album herausbringen. Der Ehemann der Frau, die da singt, hat schon vor diesem Projekt im Todesmetall herumgekrebst. Hier finden sich zusätzlich noch viele Einflüsse aus dem Heavy Metal.

Germon hat geschrieben:16 / 05:22
Das hat dann doch mehr Farbe. Coole Riffs und ein Sänger mit Druck und dem gewissen rauen Charme.
Kein Satz mit X, sondern eine Band mit zweien im Namen. Immer schön im Gleichgewicht bleiben, dann klappt's auch mit dem kraftvollen Thrash.

Germon hat geschrieben:17 / 04:35
Wo wir gerade bei Sängern sind. John Bush ist halt auch so ein Kandidat. Sehr prägnant, coole Stimme, der kann es. Wohl wieder ANTHRAX, ne ?! Klingt so gar nicht nach den alten Klamotten. Geht in Ordnung.
Und welcher Song bringt da die Milz zum Brennen?

Germon hat geschrieben:18 / 04:53
Uh, Death Metal. Klingt recht klassisch, kann es aber gerade nicht verorten. Kommt im Kontext des Samplers recht heftig rüber. Gute Auflockerung gegen Schluß.
Eine lateinische Gehässigkeit aus Deutschland.

Germon hat geschrieben:19 / 04:05
Auch ein knackiger Song als Rausschmeißer, müsste wohl „The Enemy Inside“ heißen.
Naaaaa?
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Re: Sommer 2010: In Tune With The Enemy

Beitragvon Jesus » Freitag 18. Juni 2010, 18:20

Denk ich an Thrash mit 2 X in der Nacht, wird mir vielleicht Xentrix dargebracht? "Balance of Power"?
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Re: Sommer 2010: In Tune With The Enemy

Beitragvon Azmodes » Freitag 18. Juni 2010, 18:47

Eike hat geschrieben:
Germon hat geschrieben:01 / 01:46
Ein von Flöten dominiertes Akustikintro von BLOOD CEREMONY, wenn mich mein versehentlicher Blick aufs Display nicht trügt. Kenne ich nicht und ist halt, nun ein Intro.
Dafür dass zu dieser Band im alten Forum schon der Begriff Hype fiel, scheinen die Stücke ziemlich unbekannt zu sein. Hat niemand eine Idee?

Dann wird's wohl Blood Ceremony - A Wine Of Wizardry sein. Verwechselst du die in Sachen Hype gerade mit The Devil's Blood, oder wurden die auch ähnlich vermarktet?

Eike hat geschrieben:
Germon hat geschrieben:10 / 04:33
Ich würde mal sagen hier wird an der Schnittstelle von Hard Rock zu Metal gerockt. Guter Song, aber kein Mitreißer.
Etwas trocken, ja. Die Band kam mal vom Hardcore her, bis der inzwischen Sänger den klassischen Rock miteinbrachte, der heute dominiert. Er soll auch einen tollen Hintern haben. Sagt meine Freundin. Der Track sollte hier vor allem den Übergang von Priest zu Ghettotonne etwas weniger kraß machen.

Corrosion Of Conformity? Mit deren Hinterteilen bin ich leider nicht so vertraut.
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Re: Sommer 2010: In Tune With The Enemy

Beitragvon Eike » Freitag 18. Juni 2010, 19:19

Oh, Du hast Recht, ich war verwirrt und habe die beiden Blutretrobands durcheinandergebracht. 'A Wine Of Wizardry' ist richtig, CORROSION OF CONFORMITY ebenfalls. Von "Blind" stammt ihr Song 'Dance Of The Dead'. Damit wären wir schon mal so weit:

01. BLOOD CEREMONY - 'A Wine Of Wizardry'
02. ???
03. ???
04. ???
05. ALICE COOPER - 'Snakebite'
06. ???
07. ???
08. DEEP PURPLE - 'Bloodsucker'
09. JUDAS PRIEST - 'Dissident Aggressor'
10. CORROSION OF CONFORMITY - 'Dance Of The Dead'
11. ???
12. ???
13. ???
14. KATATONIA - ???
15. ???
16. ???
17. ANTHRAX - ???
18. ???
19. ??? - 'The Enemy Inside'
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Re: Sommer 2010: In Tune With The Enemy

Beitragvon Germon » Freitag 18. Juni 2010, 19:49

Eike hat geschrieben:Die Mexikaner sind mir noch gar nicht aufgefallen, da werde ich beim nächsten Durchlauf drauf achten.


'Dissident Aggressor' ist also der ältere und etwas entspanntere Bruder von 'Ram It Down', aha. Wieder was gelernt!



Da sind ja Horden von Mexikanern, aber sowas von. ;-)


Ich meinte der Schrei am Anfang des Songs ist der kleine Bruder des "Ram It Down" Schreis.
Ich seh zwar aus wie Herbert Grönemeyer, doch ich bin ein ganzer Mann!

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Re: Sommer 2010: In Tune With The Enemy

Beitragvon Eike » Freitag 18. Juni 2010, 20:30

Jesus hat geschrieben:Denk ich an Thrash mit 2 X in der Nacht, wird mir vielleicht Xentrix dargebracht? "Balance of Power"?
Genau, mein niedliches kleines Nuckelschaf. Wie konnte ich diesen Beitrag eigentlich übersehen, war da etwa Tarnkappentechnik im Einsatz?
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Re: Sommer 2010: In Tune With The Enemy

Beitragvon Feamorn » Freitag 18. Juni 2010, 20:49

*zensiert wegen um sich greifender Assoziationsschwäche*
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Re: Sommer 2010: In Tune With The Enemy

Beitragvon Eike » Samstag 19. Juni 2010, 13:13

Germon hat geschrieben:02 / 04:34
Mit beschwingter Gitarre geht es los, der gesamte Song ist recht entspannt und wird auch hier durch Flöten und Piano aufgelockert. Klingt alt. Guter und entspannter Song außerhalb meines üblichen Rahmens. Ohne den Anflug einer Ahnung würde ich einfach mal sagen, dass ich mir so JETHRO TULL vorstelle.
Klingt noch etwas lockerer als JETHRO TULL. In der Tat eine ältere Band. Tipp zu deren Namen: Farbe + Person eines gewissen Familenstands = Tierchen. Das Lied handelt von einer verwirrenden Begegnung mit einer Angehörigen des fahrenden Volks. Wo sind nur die Hörer der alten Schule?

Germon hat geschrieben:03 / 04:25
Mexikaner musizieren mir hier entgegen. Da stell ich mir doch gleich Salma Hayek im Ausdruckstanz vor. Da das meine Vorstellung ist kommt sie natürlich ohne Schlange daher. Ja, das ist schön *träum* hmm, plötzlicher Wandel im Song, jetzt klingt es wie ein Classic Rock Stück, großartig, passt aber irgendwie nicht zu dem mexikanisch anmutendem Anfangsteil, der mir auch moderner schien. Egal, Salma und ich haben Spaß an der Mucke und zum Abschluß latschen auch die Mexikaner wieder um die Ecke, strange.
Der erste Teil des Bandnamens ist falsch geschrieben, der zweite adelig. Rifflastige, bluesinspirierte Truppe, die für damalige Zeiten aber auch progressiv war. Hardrocklegende. Leute, da muss mehr kommen!

Germon hat geschrieben:04 / 02:52
Klingt fast wie RAGE AGAINST THE MACHINE ohne Verstärkung, dafür mit Gefiepe und Fahrradklingel. Nicht so meins.
Das Stück fällt für die hippieske Platte, von der es stammt, leicht aus dem Rahmen. Der Typ galt als Frauenschwarm, hatte ein paar Chartshits, und dümpelte irgendwann nur noch im eher Belanglosen herum. Für "In Tune With The Enemy" habe ich aus seinem Debutalbum von 1989 gewählt, für das er bewusst auf altes Equipment zurückgriff. Germon, magst Du noch mal ein paar spätere Höreindrücke ergänzen? Sagt Dir vielleicht die Stimme etwas, wenn Du genauer hinhörst? Okay, die klingt hier etwas verschrägt, aber bekannt ist der Typ schon. Und der minimale Text weist ja auch schwer auf den Titel hin...

Germon hat geschrieben:06 / 04:13
Ein bisschen bissiger als der Vorgängersongs, aber grundsätzlich selbe Richtung. Pah, ich kenn ja nix und behaupte einfach mal, das es WASP ist (auch hier wieder einfach ein Bauchgefühl). Musik für ne Autofahrt, auch gut.
Briten. Der Sänger schrieb mal ein Buch namens "Fucked By Rock". Auf dem Cover zum Album ist eine Atombombenexplosion zu sehen. Einer der Songs daraus ist auch auf dem ebenfalls auf diesem Sampler vertretenen ALICE COOPER-Album vertreten, und auch was die Musik anbelangt trifft Germons erster Satz voll ins Schwarze.

Germon hat geschrieben:07 / 06:30
Oh wei, jetzt riskiere ich den Bann. Nachdem ich gerätselt habe, ob hier Geddy Lee singt, bin ich mir nun völlig unschlüssig. Ein furztrocken vorgetragener Song. Das ist überhaupt keine überladene Produktion und da rieselt trotzdem der Putz von der Decke. Das finde ich ja schon mal sehr geil. Ha, auch da kommt der Flötenmann wieder, erwischt. Ach ja, um die Geddy Lee Frage drücke ich mich besser.
Nicht alt, aber doch sehr stark an den Siebzigern orientiert. Das kann man in dem Fall aber schlecht zum Vorwurf machen, oder? Außerdem hat Germon bereits einen entscheidenden Hinweis auf die Herkunft des Songs in seiner Beschreibung geliefert.

Germon hat geschrieben:11 / 04:27
Uh, Oh Turn me up….und dann wird gesprechgesangt. Ja, was sag ich jetzt dazu, ist halt gar nicht meins. Abgang.
Kollaboration. Die Gitten und der beschwörende Gesang stammen von einer Band, die ihr Hardcoreerbe ebenfalls abstreifte, nachdem ein neuer Sänger prägend hinzu kam. Der Herr hat wohl seinen Glauben an Metal verloren und wildert inzwischen in allen möglichen Bereichen. Die Familienbande der Rapper hat sich lautmalerisch nach einer abgefeuerten Wumme benannt. Micha ist Fan der erstgenannten Gruppe. Die waren mal aufgelöst, touren aber wieder. Vorgestern spielten sie einen Festivalgig in Österreich.

Germon hat geschrieben:12 / 03:50
Aha, hier soll also dem Satan gehuldigt werden. Leider kein finsterer Black Metal aus dem Wald, sondern elektronisches Beatgeklimper. Der Text des Songs besteht aus „Satan, Satan, Sa-tan“ und ba-bababbaba- ba“. Sorry, aber das ist besch…eiden.
An der Gitarre ist bei diesem Soundtrackbeitrag der mir sympathischste Typ aus einer weltweit auch jenseits der Metalgemeinde bekannten Band zu hören, die seit über fünfzehn Jahren polarisiert, aber nach wie vor sehr erfolgreich ist. Und auch hier im Forum recht häufig diskutiert wurde.

Germon hat geschrieben:13 / 03:19
Was für eine Wohltat, es wird wieder gerockt. Klingt wie DISTURBED light und ist jetzt gar nicht mal despektierlich gemeint. Das ist einfach mein Versuch die Musik zu beschreiben. Bringt mich wieder auf Linie. Ich sammele meine gewonnen Freunde aus der ersten Hälfte des Samplers ein, mach neues Bier auf und weiter gehts.
Erdverbundener NuMetal will den Glauben an selbigen neu begründen. Eigentlich habe ich die Lösung schon verraten.

Germon hat geschrieben:15 / 04:06
Schreikreisch am Anfang und heftiges Riffing mit Böllerschlagzeug. Lässt sich gut an, bleibt aber in der Gesamtheit doch etwas blaß.
Hier löse ich mal direkt: 'Rumours Are Black Like Machine Guns' von LIQUID GRAVEYARD. Ich finde den Song überhaupt nicht blass.

Germon hat geschrieben:18 / 04:53
Uh, Death Metal. Klingt recht klassisch, kann es aber gerade nicht verorten. Kommt im Kontext des Samplers recht heftig rüber. Gute Auflockerung gegen Schluß.
Eine lateinische Gehässigkeit aus Deutschland. Die Band, die das verbrach, ließ sich später von KILLING JOKE beeinflussen. Hugin darf nicht mitraten, der weiß jetzt nämlich schon, was Sache ist. ;-)

Germon hat geschrieben:19 / 04:05
Auch ein knackiger Song als Rausschmeißer, müsste wohl „The Enemy Inside“ heißen.
Naaaaa? Leute, das ist ein Exportmeister aus deutschen Landen. Der Onkel am Mikro ist auch immer mal wieder solo unterwegs.
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Re: Sommer 2010: In Tune With The Enemy

Beitragvon Jesus » Samstag 19. Juni 2010, 13:20

Eike hat geschrieben:
Germon hat geschrieben:19 / 04:05
Auch ein knackiger Song als Rausschmeißer, müsste wohl „The Enemy Inside“ heißen.
Naaaaa? Leute, das ist ein Exportmeister aus deutschen Landen. Der Onkel am Mikro ist auch immer mal wieder solo unterwegs.


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Re: Sommer 2010: In Tune With The Enemy

Beitragvon Eike » Samstag 19. Juni 2010, 14:30

Jepp.

Und der Rest? Oder soll ich lösen?
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