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von Havoc » Freitag 1. März 2013, 23:48
Nils Macher hat geschrieben:Havoc hat geschrieben:Was hört ihr grade?...STEVEN WILSON - The Raven That Refused To Sing
Erste Meinung?
Läuft gerade zum dritten mal seit gestern...bisher ein ganz klarer Daumen nach oben. Die drei Longtracks sind klasse. Die anderen Songs sind auch wunderschön. Besonders der abschließende Titeltrack. Wow! Das was bei Riverside anfangs und teilweise bis heute ausgeblieben ist...der Wow-Effekt, Der Sternenstaub, das Salz in der Suppe, das gewisse Etwas....hier reißt es mich sofort mit. Und wird wohl immer noch besser. Ob die Megalobhuldigungen wie die im Eclipsed berechtigt sind weiß ich nicht. Aber fest steht, dass Steven mit diesem Album wohl wieder mal voll meinen Nerv zu treffen scheint. Das Album ist wirklich ne Art Mix aus Grace For Drowning und 70er Prog. Wurde ja auch überall so beschrieben. Genau so klingt es auch.
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von Nils Macher » Freitag 1. März 2013, 23:58
Es wächst auch bei mir immer noch, wobei ich die letzten Tage sozusagen gefastet habe weil ich auf die CD warte, die hoffentlich morgen eintrifft.
Auch im Visions holen die sich mächtig einen drauf runter und machen daraus das beste und wegweisendste Prog-Album seit 40 Jahren, aber so weit würde ich wie schonmal gesagt nicht gehen.
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von Havoc » Samstag 2. März 2013, 00:08
Nils Macher hat geschrieben:...das beste und wegweisendste Prog-Album seit 40 Jahren
Hoohooh....immer ruhig mit den Pferden. Soweit würde ich jetzt auf Anhieb nun auch nicht gehen. Alleine Wilson selbst hat Sachen wie "In Absentia" und so veröffentlicht. Ich bin ja auch ein Fan seiner härteren Alben. Zuletzt hat "The Incident" sogar extrem bei mir gezündet. Ich kann die Euphorie schon verstehen. Kann sogar gut sein, dass ich auch die magische 10 zücke wenn ich mit dem Album mal so richtig durch bin. Aber bestes Prog-Album seit 40 Jahren? Die meinen damit sicher "Selling England By The Pound" und "The Dark Side Of The Moon" was?!
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von Nils Macher » Samstag 2. März 2013, 00:13
Scheint so, für mich drängt sich das jetzt nicht unbedingt auf. Man muss ja nicht ständig alles mit den großen Genreklassikern in eine Schale werfen.
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von Havoc » Samstag 2. März 2013, 00:17
Nils Macher hat geschrieben:Scheint so, für mich drängt sich das jetzt nicht unbedingt auf. Man muss ja nicht ständig alles mit den großen Genreklassikern in eine Schale werfen.
Nee. Muss man nicht und kann man auch nicht. Es orientiert sich halt an dieser Zeit und klingt auch danach. Aber vergleichen kann man das trotzdem nicht wirklich. Mag sein, dass es das beste Prog Album seit 40 Jahren in diesem 70er Genesis-Stil ist...da sind aber auch seit 40 Jahren kaum Alben erschienen die so aufgenommen wurden und so klingen...behaupte ich jetzt einfach mal so. 
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von Loenz » Samstag 2. März 2013, 10:04
Haben die größeren Prog Bands in letzter Zeit eigentlich alle zuviel 70er Jahre, Crimson, Genesis und Co Bands gehört. Das ist ja alles ziemlich davon beeinflusst mittlerweile. Hier auch wieder, mellotron, Flöten, jazzige Versatzstücke und Co. Ähnlich halt wie bei den Szenen Größe aus den 70ern. Aber Wilson verbindet das gekonnt mit der Neuzeit und das macht das ganze spannend und nicht altbacken. So zumindest mein Eindruck nach 3 Songs. Brauch ich wohl, wenn ich mir das so via Youtube anhör.
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von Havoc » Samstag 2. März 2013, 10:36
Klar brauchst du das. Das mag zwar alles gar nicht mal so wahnsinnig visionär sein, was Wilson hier macht, aber trotzdem ist das wahnsinnig tolle Musik. Verspielt, unvorhersehbar und vor allem wunderschön. Zum Seziertisch im Rock Hard. Klar, man kann nicht alles erwähnen und jeder hat hier eine andere Meinung, aber ich finde es schon schade, dass zwei meiner Highlights.."Fear Of A Blank Planet" und "Insurgentes" kaum Erwähnung finden. Naja. Dafür kommt Storm Corrosion sehr gut weg...die fehlt mir immer noch. 
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von Jhonny » Samstag 2. März 2013, 11:33
Dass "Fear Of A Blank Planet" fehlt, finde ich auch komisch. Ich habe nur die eine Und die ist eine glatte 10. 2007 muss das gewesen sein, oder? Damals hatte ich sie wohl als Album des Jahres, das würde ich heute vllt anders sehen.
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von Havoc » Samstag 2. März 2013, 15:18
Jap. Die ist von 2007 und war auch mein Erstkontakt mit PT. Die hat mich damals total aus den Latschen gehauen. Das war für mich irgendwie ein A-ha Erlebnis der besonderen Art...quasi mein Einstieg in eine neue andere Musikwelt namens Progrock. Der Wilson hat den Dreh schon raus. Fände es trotz der Klasse seiner Soloalben cool, wenn er irgendwann noch mal was härteres mit Porcupine Tree machen würde. Mann...ich will noch die "Nil Recurring". 
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von Loenz » Sonntag 3. März 2013, 11:28
Havoc hat geschrieben:Klar brauchst du das. Das mag zwar alles gar nicht mal so wahnsinnig visionär sein, was Wilson hier macht, aber trotzdem ist das wahnsinnig tolle Musik. Verspielt, unvorhersehbar und vor allem wunderschön. Zum Seziertisch im Rock Hard. Klar, man kann nicht alles erwähnen und jeder hat hier eine andere Meinung, aber ich finde es schon schade, dass zwei meiner Highlights.."Fear Of A Blank Planet" und "Insurgentes" kaum Erwähnung finden. Naja. Dafür kommt Storm Corrosion sehr gut weg...die fehlt mir immer noch. 
Äh eventuell habe ich mich da etwas missverständlich ausgedrückt, er huldigt seinen Idolen quasi auf eine moderne Art und Weise. Er nimmt Versatzstücke und fügt sie in seinen ureigenen Sound ein. Das macht er aussergewöhnlich gut. Der hat es halt schon richtig gut drauf, aber was will man auch anderes erwarten wenn 2 völlig großartige Soundgurus den Sound machen. Er und Alan Parson halt.
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