Cult Of Luna

Re: Cult Of Luna

Beitragvon salisbury » Samstag 16. Februar 2013, 12:09

Havoc hat geschrieben:Nur powermetal bei powermetal.de?
Das stimmt ja nun wirklich nicht. Wäre das so, dann wäre ich hier sicher schon seit Ewigkeiten nicht mehr im Forum unterwegs.


Vielen Dank, Havoc.

Im Übrigen kann man den Leuten auch mal das Recht lassen, eine ach so "grandiose" und "wichtige" Combo nicht zu mögen. Zumal Peter selber ja noch nie was zu CoL gesagt hat. Ich habe ihn nur zitiert. Hätte ich vielleicht auch eher sein lassen sollen. Vielleicht gefällt's ihm ja mittlerweile doch ein bischen besser ;-)
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Re: Cult Of Luna

Beitragvon Jesus » Samstag 16. Februar 2013, 12:35

Von "grandios" war keine Rede und nirgendwo deute ich auch nur an, dass irgendjemand es gut finden soll und muss. Keine Ahnung, wo Du diese Argumente jetzt herholst. Ich meinte nur, dass die Band relativ "groß" und bekannt ist und somit ein neues Album ein größeres Ereignis für viele Metalhörer ist. Ich mag z.B. HELLOWEEN auch nicht und daran wird sich auch nichts ändern, wenn Rüdiger und Jhonny mir tausendmal vorbeten, wie wichtig und wegweisend die Band ist. Darum ging es mir nämlich auch gar nicht. Mir sind die Kürbisse egal. Aber als bekannte und große Band (natürlich alteingesessener als der Mondkult) haben die sich ihren Platz im SC verdient. Selbst wenn ich im SC sitzen würde und ihnen bestenfalls eine durchschnittliche Note verpasst hätte. Doch wie Peter schon so schön feststellte: Ich rede Unsinn und halte von daher meinen Mund. Ohne Geplapper lässt sich "Vertikal" auch viel besser hören.
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Re: Cult Of Luna

Beitragvon Loenz » Samstag 16. Februar 2013, 12:37

salisbury hat geschrieben:
Loenz hat geschrieben:
Würde sich für solche Platten, die so eine extreme Meinung hervorrufen nicht eine Plus Minus Kritik lohnen?


Deswegen haben wir ja angefangen, auch Gruppentherapien zu kontroversen Bands zu machen :P


Ah stimmt die Gruppentherapie bildet sowas ja schon ab.
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Re: Cult Of Luna

Beitragvon salisbury » Samstag 16. Februar 2013, 12:59

Jesus hat geschrieben: Ohne Geplapper lässt sich "Vertikal" auch viel besser hören.


Echt, Du hast die schon? :grins:

Mensch, Du kennst doch die Truppe schon seit Jahren hier. Und klar ist diese ingesamt affiner zu HELLOWEEN als zu CULT OF LUNA. Wir wählen jeden Monat maximal 25 Scheiben aus und da wir damit unser Hobby erfüllen und es aus Spaß an der Freude tun, werden Alben ausgewählt, bei denen die Chance besteht, dass sie zumindest von mehr als einem gemocht werden. "Wichtigkeit", "Relevanz" und "Standing in einer Subszene" ist da eben weniger wichtig als dass das Team Bock und Spaß an der Sache hat. Wir sind da Gott Sei Dank relativ unabhängig und machen einfach, was wir wollen. Wenn dabei ein kleines Übergewicht für melodischen, traditionellen Heavy Metal entsteht, ist das halt so und überhaupt nix schlimmes, sondern unser Trademark. Das die SCs einseitig sind, ist allerdings tatsächlich unwahr. Ich höre diesmal wieder mit und facettenreicher kann das Spektrum wirklich kaum sein. Und zurück zu CULT OF LUNA: Was ist denn besser für die Band, ein schönes Einzelreview von jemandem, der die Musik mag und versteht (übrigens erstaunlich, dass ausgerechnet ich das bin...) oder das Ding im SC im hinteren Mittelfeld neben den gähnlangweiligen 80er-Metal-Kopien rumdümpeln zu sehen? - Eben.
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Re: Cult Of Luna

Beitragvon Peter Kubaschk » Samstag 16. Februar 2013, 13:07

Jesus hat geschrieben:Von "grandios" war keine Rede und nirgendwo deute ich auch nur an, dass irgendjemand es gut finden soll und muss. Keine Ahnung, wo Du diese Argumente jetzt herholst. Ich meinte nur, dass die Band relativ "groß" und bekannt ist und somit ein neues Album ein größeres Ereignis für viele Metalhörer ist. Ich mag z.B. HELLOWEEN auch nicht und daran wird sich auch nichts ändern, wenn Rüdiger und Jhonny mir tausendmal vorbeten, wie wichtig und wegweisend die Band ist. Darum ging es mir nämlich auch gar nicht. Mir sind die Kürbisse egal. Aber als bekannte und große Band (natürlich alteingesessener als der Mondkult) haben die sich ihren Platz im SC verdient. Selbst wenn ich im SC sitzen würde und ihnen bestenfalls eine durchschnittliche Note verpasst hätte. Doch wie Peter schon so schön feststellte: Ich rede Unsinn und halte von daher meinen Mund. Ohne Geplapper lässt sich "Vertikal" auch viel besser hören.


Um mein rüdes Posting von vorhin noch einmal etwas zu erklären und dir hier nicht nur über den Mund zu fahren:
Ich denke, es ist Unsinn unsere Seite auf den Soundcheck zu reduzieren und so zu tun, als ob eine Band wie CoL gar nicht bei uns thematisiert wird, denn das ist ja schlicht und ergreifend unwahr. Und im Soundcheck fehlen jeden Monat bekannte, große Namen: Sabaton, Rhapsody, Manowar, Stone Sour, Cult Of Luna, Korpiklaani etc. etc. etc. Mal, weil wir das Material nicht rechtzeitig bekommen, mal, weil es der Promoter nicht möchte, mal, weil ich der Überzeugung bin, dass es nicht zu unserem SC-Team passt. Letzteres gilt z.B. für fast alle Pagan-Schunkel-Bands oder eben jetzt Cult Of Luna.
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Re: Cult Of Luna

Beitragvon Jesus » Samstag 16. Februar 2013, 13:18

Und so kehrte wieder Frieden ein im Hause der Kraft des Metalls.

Om. Om. Om.
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Re: Cult Of Luna

Beitragvon Jesus » Samstag 16. Februar 2013, 19:57

Erste Eindrücke nach einer Umdrehung:

1.) Die elektronischen Elemente, die sich schon verstärkt auf "Eternal Kingdom" fanden, wurden besser in die Songs verwoben. Wo sie beim Vorgänger nur als Farbtupfer und Garnierung dienten, sind sie hier ein integraler Bestandteil, um die technokratische Ästhetik besser zu verdeutlichen.

2.) Das Album ist wieder wesentlich softer und postrockiger als der Vorgänger. Ungefähr so plüschig wie "Somewhere Along the Highway" und nicht kompakt und riffig wie "The Beyond" oder "Eternal Kingdom". Kein Makel, aber bei der gewählten Thematik hätte ein bisschen industrieller Krach im Stil von GODFLESH auch recht gut gepasst.

3.) Es fällt mir jetzt kein Moment ein, den ein Soundchecker besonders anstößig finden sollte. Ihr hattet Post-Rock in manchen Soundchecks, aber das stellenweise sehr fette Geriffe hier soll ungeeignet bis unerträglich sein? Mir kommen da Zweifel.

4.) Die mehrstimmigen Gitarrenläufe möge die Band in Zukunft bitte öfter auspacken und nicht die beste Dur-Lasagne für den Bonustrack aufheben. Ihr habt nicht umsonst drei Gitarristen. Haut mir ein paar mehr Leads um die Ohren!

5.) Mir gefällt's.


Worauf genau sich Sally — der mit NEUROSIS nicht ganz so gut vertraut ist wie ich — mit dem letzten Absatz in seinem Review bezieht, möge er mir bitte im entsprechenden Thread erläutern ;)
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Re: Cult Of Luna

Beitragvon salisbury » Sonntag 17. Februar 2013, 00:59

Jesus hat geschrieben:
Worauf genau sich Sally — der mit NEUROSIS nicht ganz so gut vertraut ist wie ich — mit dem letzten Absatz in seinem Review bezieht, möge er mir bitte im entsprechenden Thread erläutern ;)


Auf gar nix sooo genau. Nur sind NEUROSIS mit den letzten Alben doch etwas softer geworden und nimmer so corig/brüllig, oder ist das falsch?. Ganz im Ernst: ich wollt die Rezi erst Dir schicken um da mal drüberzulesen und Anmerkungen zu machen, aber ich war spät dran, das Album schon raus und ich wollte es so schnell wie möglich raus haben.


Wow, "plüschig" finde ich das Album ja mal gar nicht oO . Das ist schon hart an der Grenze dessen, was für meine Ohren "Lärm" ist. Also von den härteren Alben der Band sollte ich definitiv die Finger lassen...
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Re: Cult Of Luna

Beitragvon Jesus » Sonntag 17. Februar 2013, 09:35

salisbury hat geschrieben:Nur sind NEUROSIS mit den letzten Alben doch etwas softer geworden und nimmer so corig/brüllig, oder ist das falsch?


Jein... Der Absatz klingt nur so, als sei das erst vor kurzem passiert und nicht vor 14 Jahren. Zudem war das vorletzte Album, die 2007er "Given to the Rising", so ziemlich deren härteste Scheibe seit 1999. Ebenso wie Cult of Lunas 2008er "Eternal Kingdom" deren härtestes Album seit dem 2003er Zweitling war. Beide Bands sind nach einem harten Vorgänger mit ihren aktuellen Alben wieder in ruhigere Gefilde zurückgekehrt. Für jemanden, der mit beiden Bands vertraut ist, liest sich der ganze Absatz halt ein kleines bisschen seltsam.

salisbury hat geschrieben:Ganz im Ernst: ich wollt die Rezi erst Dir schicken um da mal drüberzulesen und Anmerkungen zu machen, aber ich war spät dran, das Album schon raus und ich wollte es so schnell wie möglich raus haben.


Hättest Du das mal gemacht ;)

salisbury hat geschrieben:Wow, "plüschig" finde ich das Album ja mal gar nicht oO . Das ist schon hart an der Grenze dessen, was für meine Ohren "Lärm" ist.


Du bist niedlich. Jetzt habe ich vor Lachen meinen Frühstückskaffee ausgespuckt und werde auch noch entgegen meiner üblichen Netiquette das Unwort "ROFL" verwenden.

salisbury hat geschrieben:Also von den härteren Alben der Band sollte ich definitiv die Finger lassen...


Öhm. Naja. Vielleicht von den ersten beiden Alben. Gerade der Zweitling "The Beyond" ist vergleichsweise lärmig. Auch wenn "Eternal Kingdom" wieder härter war als "Salvation" und "Somewhere Along the Highway", sollten alle drei Alben zwischen "The Beyond" und "Vertikal" ziemlich blautiertauglich sein.

Anspieltipps:
'Ghost Trail' von "Eternal Kingdom". Die Scheibe hat kompakte, rifflastige Songs mit elektronischen Spielereien.

'Finland' von "Somewhere Along the Highway". Das ist quasi deren "The Eye of Every Storm". Das ruhigste Album mit wabernden Soundscapes und viel Post-Rock. Solltest Du ein weiteres Album der Band kaufen wollen, würde ich zu diesem raten.

'Vague Illusions' von "Salvation". Irgendwo dazwischen mit deutlicherer Neurosis-Schlagseite. Hier halten sich Riffgletscher und Post-Rock-Zuckerchen die Waage.
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Re: Cult Of Luna

Beitragvon salisbury » Sonntag 17. Februar 2013, 11:28

Jesus hat geschrieben:
salisbury hat geschrieben:Nur sind NEUROSIS mit den letzten Alben doch etwas softer geworden und nimmer so corig/brüllig, oder ist das falsch?


Jein... Der Absatz klingt nur so, als sei das erst vor kurzem passiert und nicht vor 14 Jahren. Zudem war das vorletzte Album, die 2007er "Given to the Rising", so ziemlich deren härteste Scheibe seit 1999. Ebenso wie Cult of Lunas 2008er "Eternal Kingdom" deren härtestes Album seit dem 2003er Zweitling war. Beide Bands sind nach einem harten Vorgänger mit ihren aktuellen Alben wieder in ruhigere Gefilde zurückgekehrt. Für jemanden, der mit beiden Bands vertraut ist, liest sich der ganze Absatz halt ein kleines bisschen seltsam.

salisbury hat geschrieben:Ganz im Ernst: ich wollt die Rezi erst Dir schicken um da mal drüberzulesen und Anmerkungen zu machen, aber ich war spät dran, das Album schon raus und ich wollte es so schnell wie möglich raus haben.


Hättest Du das mal gemacht ;)


Danke. Ich freue mich immer über Feedback. Ich gebe zu, dass ich mich mit dem letzten Absatz etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt hab. Eigentlich wollte ich nur einen kraftvollen Abschluss-Satz, der animiert, in das Album reinzuhören. Wenn der jetzt seltsam rüberkommt...hmmm...blöd. Ändern? Das nächste Mal, wenn ich sowas bekomme, wende ich mich an den Schaf-Experten und/oder Du sagst mir sowas eher ;-) .
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