Musikzeitschriften

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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Jesus » Mittwoch 30. Januar 2013, 18:05

Oliver Passgang hat geschrieben:Bin ich der einzige, der "zivilisiertes und anständiges Verhalten" auf einem Festival eher mäßig findet? Ja? Okay.


Ein Musikfestival ist keine Aufforderung, sich so asozial wie nur möglich zu benehmen.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 30. Januar 2013, 18:08

Jesus hat geschrieben:
Oliver Passgang hat geschrieben:Bin ich der einzige, der "zivilisiertes und anständiges Verhalten" auf einem Festival eher mäßig findet? Ja? Okay.


Ein Musikfestival ist keine Aufforderung, sich so asozial wie nur möglich zu benehmen.


"Zivilisiertes und anständiges Verhalten" im Sinne, von niemandem auf den Zeiger gehen und keinem Schaden zufügen, erwarte ich eigentlich immer und überall von jedem. Ansonsten kann aber gerne jeder tun und lassen, was er will. Auf Festivals wie anderswo.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Oliver Passgang » Mittwoch 30. Januar 2013, 18:10

Jesus hat geschrieben:
Oliver Passgang hat geschrieben:Bin ich der einzige, der "zivilisiertes und anständiges Verhalten" auf einem Festival eher mäßig findet? Ja? Okay.


Ein Musikfestival ist keine Aufforderung, sich so asozial wie nur möglich zu benehmen.


Das Ablehnen einer bestimmten Aussage heißt nicht, dass das totale Gegenteil gefordert wird.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Jhonny » Mittwoch 30. Januar 2013, 20:20

Ich bin da bei fast allen anderen hier...
ich zahl doch keinen Eintritt für Bands, um dann noch mehr Geld in Bier zu investieren, um sie nicht mehr richtig mitkriegen zu können.

Klar trinke ich Bier auf Festivals, aber in solchen Maßen, dass ich auch die letzte Band noch gut anhören kann (da scheiterts dann eher an schmerzenden Füßen, Müdigkeit oder so :schade: )
So versuche ich aber sowieso immer im Leben mit Alkohol umzugehen.
Ich war auch schon mal betrunken, aber es ist ganz sicher nicht mein Ziel, mich zu betrinken, denn mir fehlt darin einfach irgendwo der Sinn.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 30. Januar 2013, 20:44

Es gibt ja schon einen Unterschied zwischen "Ich gehe auf ein Festival _um_ mich komplett zu besaufen" und "Ich gehe auf ein Festival _und_ trinke da auch etwas (zu) viel". Ich glaube, um mehr geht es Oliver gar nicht.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 30. Januar 2013, 20:52

Oliver Passgang hat geschrieben:
Jesus hat geschrieben:
Oliver Passgang hat geschrieben:Bin ich der einzige, der "zivilisiertes und anständiges Verhalten" auf einem Festival eher mäßig findet? Ja? Okay.


Ein Musikfestival ist keine Aufforderung, sich so asozial wie nur möglich zu benehmen.


Das Ablehnen einer bestimmten Aussage heißt nicht, dass das totale Gegenteil gefordert wird.


Ich weiss ja nicht, was du dir unter "zivilisiertes & anständiges Verhalten" vorstellst (wahrscheinlich "spießig & langweilig"), aber es bedeutet nicht, dass es da keine gute Stimmung gab und jeder nur stocksteif mit 'ner Cola in der Hand da rumstand. Die Stimmung z.B. bei DREAM THEATER war im Gegenteil absolut überragend und vielleicht die beste, die ich bei den Dutzend Konzerten der Band, die ich bisher gesehen habe, erleben durfte. Und dies zusammen ist für ich dann so etwas wie - von den Zuschauern her - das perfekte Konzerterlebnis. Die Leute sollen halt wegen der Band zum Festival/Konzert gehen (das schließt auch Moshpits & Co. ein) und nicht bloss, um sich abzuschießen. Rüdiger hat aber schon ganz gut erkannt, was "zivilisiert & anständig" bedeutet.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon the seeker » Mittwoch 30. Januar 2013, 20:59

Festival-Saufen bezieht sich doch wohl eher auf den Zeltplatz bei mehrtägigen Sommerfestivals mit einer Gruppe, wer schießt sich denn bei den 1Tages-Indoor events ab?
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 30. Januar 2013, 21:07

Idioten. Aber davon gibt es immer welche. Der von mir auf einer der vorherigen Seiten beschrieben Vorfall (500 km reisen etc.) hat tatsächlich stattgefunden.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Mr. Know-It-All » Mittwoch 30. Januar 2013, 21:11

Holger Andrae hat geschrieben:Es gibt ja schon einen Unterschied zwischen "Ich gehe auf ein Festival _um_ mich komplett zu besaufen" und "Ich gehe auf ein Festival _und_ trinke da auch etwas (zu) viel". Ich glaube, um mehr geht es Oliver gar nicht.


Ich denke auch.

Aber ich bin da ein bisschen bei Oliver. Bei mir ist gerade auf Festivals das ein oder andere Bier Pflicht. Wenn man sich dann absolut nicht mehr benehmen kann oder sich später an nichts erinnert, dann war das natürlich ein wenig zu viel des Guten. Aber für mich sind Festivals etwas, dass ich mit Freiheit verbinde und bei mir zählt dazu auch, mir das ganze mit einem spaßigen Pegel etwas zu versüßen. Ich zähle da wohl zu der von Rüdiger benannten Gruppe derer, die zu jeder Tages- und Nachtzeit auf Festivals trinken und sich eben trotzdem nicht völlig daneben benehmen.
Natürlich kann ich auch die Meinungen der anderen hier nachvollziehen. Und ich glaube, so betrunken zu sein, dass man vor der Bühne kotzt, das will doch im Endeffekt niemand. Vermutlich nicht einmal die Leute, auf die das zutrifft.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Oliver Passgang » Mittwoch 30. Januar 2013, 21:16

Holger Andrae hat geschrieben:Es gibt ja schon einen Unterschied zwischen "Ich gehe auf ein Festival _um_ mich komplett zu besaufen" und "Ich gehe auf ein Festival _und_ trinke da auch etwas (zu) viel". Ich glaube, um mehr geht es Oliver gar nicht.


Ich trinke mittlerweile seit einiger Zeit gar nicht mehr, war letztes Jahr aber dennoch u.a. auf dem Rock Hard, bei Rock im Park, in Wacken und auf dem Summer Breeze. Insofern hat das, was ich meine, gar nicht unbedingt was mit Alkohol zu tun.

Peter Kubaschk hat geschrieben:Ich weiss ja nicht, was du dir unter "zivilisiertes & anständiges Verhalten" vorstellst (wahrscheinlich "spießig & langweilig"), aber es bedeutet nicht, dass es da keine gute Stimmung gab und jeder nur stocksteif mit 'ner Cola in der Hand da rumstand. Die Stimmung z.B. bei DREAM THEATER war im Gegenteil absolut überragend und vielleicht die beste, die ich bei den Dutzend Konzerten der Band, die ich bisher gesehen habe, erleben durfte. Und dies zusammen ist für ich dann so etwas wie - von den Zuschauern her - das perfekte Konzerterlebnis. Die Leute sollen halt wegen der Band zum Festival/Konzert gehen (das schließt auch Moshpits & Co. ein) und nicht bloss, um sich abzuschießen. Rüdiger hat aber schon ganz gut erkannt, was "zivilisiert & anständig" bedeutet.


Okay, dann gehen wir doch weitestgehend konform, denn meine Auffassung der Wörter "zivilisiert und anständig" entspricht tatsächlich in etwa "spießig und langweilig". Es gibt nämlich genug Leute, die sich auch über (für mich!) absolut grundlegende Bestandteile eines Metalkonzerts (Moshpit in all seinen Varianten, Crowdsurfer etc) aufregen. Und ich find's auch nicht schlimm, wenn man vorne drin steht und man bekommt mal einen halben Bierbecher übers Shirt geschüttet oder wird leicht angerempelt; mein Gott! Das ist immer noch eine Metalshow. Auf der Bühne werden nun mal gewisse Emotionen hervorgezaubert, die dürfen dann im Publikum auch entsprechend gelebt werden (wobei logisch ist, dass zu DREAM THEATER keiner eine Wall Of Death starten wird). Wenn man aber nicht gerade vorne mittig vor der Bühne steht, dann hat man eigentlich auch seine Ruhe. Und da ist der Umgang meiner Ansicht nach auch absolut respektvoll, wenn mal jemand vorbei will oder ähnliches.

Ich werde hier bestimmt kein Plädoyer für asoziales Benehmen halten; der Gedanke wird sich auch bei jedem zerstreuen, der mich mal persönlich kennengelernt hat. Und trotdem kann es passieren, dass ich derjenige bin, der 12 Stunden lang MANOWAR-grölend über den Zeltplatz läuft - auch nüchtern. Denn sowas gehört für mich persönlich einfach dazu.
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