Loenz hat geschrieben:Dann wollen wir mal die nächsten Songs dran nehmen...
10 (3:17)
Weiter gehts wie hätte es man erwarten können mit Alternative Rock. Wieder ein klarer Sänger, wieder eine hellere Stimmung, wieder passend für den Frühling/Sommer. Diesmal relativ einfach strukturiert und relativ kurz. Kaum Laut/Leise Struktur. Sondern halt einfach direkt einsteigend und gute Laune verbreitend. Und mit mehreren Stellen versehen die mehrstimmigen Gesang haben. Auch ganz nett, aber die anderen Songs aus der Richtung haben mir da bisher besser gefallen. Das ist mir fast ein wenig zu simpel. Aber gute Laune Musik ist das auf jeden Fall! Auch hier kommt am Ende wieder öfter das Wort Miracle vor. Was haben die denn alle mit ihren Wundern?
Hahaha, das mit den Wundern ist mir auch aufgefallen, als ich die CD noch einmal durchgehört habe. War aber kein Auswahlkriterium. Du hast aber recht, das ist simpler als die Songs zuvor. Auch das hier ist totale Anti-Raben-Musik und er hat das im Soundcheck einst derbe abgestraft, während der Hunter & ich das wieder mal toll fanden. Die Amis haben einen leichten Emo-Einschlag, aber dennoch macht das Album auch echt Laune, da bin ich voll bei dir.
Loenz hat geschrieben:11 (5:15)
Hier fängt es mit Keyboard Tönen ganz langsam und sacht an, eine etwas unheilvolle Atmosphäre. Dann setzt ein Sänger ein und singt theres no time when you the face on.... Er klingt leicht kratzig, nicht ganz so klar wie die Vorgänger hat aber Charisma und bringt das ganze auch gefühlvoll rüber.
Every Minute every Moment kommt im Refrain vor, der das erste Mal bei Minute 1:20 kommt und sich dann nochmal bei Minute 2:50 wiederholt.
Der Song geht wieder in so eine melancholische Alterna Richtung. Sehnsuchtsvoll, berührend, hübsch. Auch hier wieder sehr geil... Mit leichter Akzentierung durch Keyboard und Co. Das ist auch wieder ein sehr gelungener Song. Auch hier gibt es wieder Stellen wo der Song An und Ab schwellt.
Auch wieder etwas, wo ich mir nicht vorstellen kann, dass das überhaupt jemand hier kennt. Das ist die deutsche Indie-Rock-Band LEYAN mit dem Song 'New Again' von ihrem guten Album "Dancing Sculptures". Waren Vorband von THE INTERSPHERE im Frühjahr. Der Song ragt live & auf Scheibe aber schon deutlich heraus.
Loenz hat geschrieben:12 (5:57)
Track 12 geht direkt mit Gesang los und tönt ziemlich hypnothisch. Von der Phrasierung erinnert mich das ein wenig James Maynard Keenan. Ah nun wieder deutlich metallischer, MG Drums kommen ab 1:10 dazu, dieses typische Double Bass Geballer halt. Dann wird er aber wieder ruhiger der Song. Mittlerweile erinnert mich der Gesang aber nicht mehr nur an James Maynard Keenan. Wie hieß nochmal dieser Typ von Staind. Die Stimmfarbe erinnert nun eher an ihm, das könnte auch von der ganzen Instrumentierung passen. Keine Ahnung wie die mittlerweile klingen und welchen Sound die fahren. Geschweige ob es die überhaupt noch gibt. Auf jeden Fall so ein moderner Grenzgänger zwischen Rock und Metal. Wie gesagt das ganze klingt ein wenig hypnotisch, der Sänger gefällt mir auch hier wieder ziemlich gut. Der Schluß ist dann ab Minute 4:40 sehr ruhig und nur eine Akkustik Gitarre trägt den Gesang.
Das sind die Schlußworte I don't even wanna try To become the One, That will save your halo
Das ganze hat ein wenig etwas von Tool und Co. Ist auf jeden Fall ziemlich cool...
Wurde bereits richtig gelöst. SOEN mit 'Savia'. Für mich klingt das eher nach A PERFECT CIRCLE als nach TOOL, ist aber auf jeden Fall die richtige Ersatzdroge für Keenan-Addicts.

