Manilla Road / Hellwell / Sentry

Re: Manilla Road

Beitragvon Siebi » Freitag 21. Dezember 2012, 18:30

Erste CD ist fertig. "Hard Times" ist drauf!

Ach so, hier geht's ja um Kauz Metall, ähm, hehe, wieder wech, mit dem Versprechen in die neue MR-Scheibe reinzuhören.
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Re: Manilla Road

Beitragvon firestarter » Freitag 21. Dezember 2012, 18:30

KIss ist doch Kauz Metal.
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Re: Manilla Road

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 21. Dezember 2012, 23:01

Mein Verhältnis zu Manilla Road ist seltsam. In den 80ern war es so, wie Firestarter schon schrieb. Man wusste von der Existenz, ich kannte aber nur 'Flaming Metal Systems', weil ich den "US Metal" Sampler hatte. Das fand ich recht nett, aber nicht toll. Erst Ende der 90 hat mich die Band so richtig gepackt. Da habe ich dann alles, was es an offiziellen Sachen gab, nachgekauft. Und fand s auch toll. Wie auch den Liveauftritt 2000 in Balingen. neben Watchtower im gleichen Jahr wohl _die_ Band für mich. Aber mit den Reunion-Alben tue ich mich schwer. Und es liegt nicht am Sound, sondern an den Songs. Da fehlt immer der letzte Funke, der den Kauz in mir zum euphorisieren bringt. Und auch live ist für mich eine Übersättigung eingetreten. Schade eigentlich, denn die 80er-Scheiben sind super.
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Re: Manilla Road

Beitragvon Jhonny » Samstag 22. Dezember 2012, 01:28

Die Einschätzung von Holg kann ich gut nachvollziehen. Auch wenn ich die letzten Alben alle relativ gut fand, war nur ein wirklich überragendes dabei (Atlantis Rising). Das Niveau der 80er-Alben wird sonst nicht erreicht, leider.

Live kann ich die Truppe natürlich nicht einschätzen.

Ich gönne es den Jungs aber, jetzt auch live und mit neuen Alben einen gewissen "Erfolg" zu haben.
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Re: Manilla Road

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 22. Dezember 2012, 03:22

Jhonny hat geschrieben:Ich gönne es den Jungs aber, jetzt auch live und mit neuen Alben einen gewissen "Erfolg" zu haben.

Ich denke, dass das der Band auch viele Leute gönnen werden, die mit dem Sound nicht viel anfangen können. Denn wenn mit so viel Beharrlichkeit 30 Jahre lang in einem absoluten Randgruppensound für Gottes Lohn musiziert wird, dann sollte man zumindest die Sympathien auf seiner Seite haben, wenn mal ein kleines bisschen bescheidener Ruhm Einkehr hält. Das ist durchaus vergleichbar mit Anvil, wie ich finde.
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Re: Manilla Road

Beitragvon MetalEater76 » Samstag 22. Dezember 2012, 09:55

Zu der Zeit als ich die Band "kennenlernte" war sie eher unbekannt...deshalb meine Aussage...aber gut da ich mich eher nicht so sehr damit beschäftige welche Bands grad Angesagt sind( mir fällt grad keine andere formulierung ein) sollte ich solche Beiträge in Zunkunft eher lassen^^

Guten morgen :-)
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Re: Manilla Road

Beitragvon firestarter » Samstag 22. Dezember 2012, 09:58

MetalEater76 hat geschrieben:sollte ich solche Beiträge in Zunkunft eher lassen^^


Nö, warum?
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Re: Manilla Road

Beitragvon Havoc » Samstag 22. Dezember 2012, 10:38

Das MR heute vielleicht so bekannt sind wie noch nie liegt wohl auch am Internet.
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Re: Manilla Road

Beitragvon salisbury » Samstag 22. Dezember 2012, 10:41

Ich "muss" mich mit der Band ja zwangsläufig im Rahmen des SC beschäftigen. Ich muss sagen, daß die Musik einen sehr eigenen Charme hat. Was mich zunächst aber total ärgert, ist der absolut lausige Gitarrensound und ich wunder mich, dass da kein Produzent irgendwas sagt. Ich möchte wetten, dass die Band wesentlich erfolgreicher sein könnte. Beim genauen Hinhören glaube ich aber, der Gitarrist braucht diesen Sound, weil es nämlich ein absolute lausiger Spieler ist. Alles ist unsauber, verwaschen, amateurhaft. Und dennoch schaffen die es, etwas Besonderes aufzubauen. Der oft hypnotische Songaufbau, die seltsame Stimme, ganz komische Akkordwechsel. Das zieht einen schon in den Bann. Vor allem, wenn sie vom Metal weg gehen und psychedelische Klänge anschlagen. Ihr dürft mich jetzt wieder für meine Ohren schelten, aber phasenweise erinnern sie dann etwas eine Metalausgabe der französischen Kauzprogger ANGE, die ich kürzlich für mich entdeckt habe. Die haben auch so einen verknitterten Gesang und eine sehr, sagen wir mal, unkonventionellen Klampfer.

Im Zusammenhang mit der dominanten Hammondorgel bei HELLWELL und noch proggigeren Songs gefällt mir der MR-Stil sogar noch besser.

Das alte Zeux kenn ich nicht.
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Re: Manilla Road

Beitragvon Havoc » Samstag 22. Dezember 2012, 10:47

Ich möchte zudem hier mal eine Lanze für die Neuphase brechen....ich mag die Alben sehr. Alben wie "Gates Of Fire" oder "Voyager" versprühen einen höheren Epic-Touch und haben eine Atmosphäre die einfach gefangen nimmt. Die alten Alben sind da meist eher rockiger. Wie dem auch sei. Ich finde die Alben seit dem Comeback toll und höre sie fast öfters als die alten Kamellen.
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