|
|
Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz
von Jesus » Montag 17. Dezember 2012, 16:44
firestarter hat geschrieben:Christian Schwarzer hat geschrieben:Nr. 6 könnte von ARKONA sein. Das sind zwar Russen und keine Indianer, haben aber für "Fremdhörer" durchaus indianisch anmutende Gesänge drin.
Hab mir mal 2 oder 3 Sachen auf YT angehört. Passt stilistisch überhaupt nicht.
Ist auch nicht die Sorte Musik, die ich Fabi zutrauen würde. NECHOCHWEN hingegen sind sehr indianisch und fabihaft. Versuch's damit mal.
-

Jesus
- Super-Duper-Mega-Ober Metaller
-
- Beiträge: 10890
- Registriert: Dienstag 9. Februar 2010, 13:20
- Wohnort: Das Herz Preußens
von 123_7 » Montag 17. Dezember 2012, 17:06
Wow, Martin van der Laan-OneManShow! Respekt, mein Gutster. 01. ? (5:20) Das Lied beginnt mit Kinder- oder Frauen-Gesang von exotischer, für mich nicht näher zu bestimmender Herkunft. Dann setzt ein schweres, langsam-walzendes Riff ein. Der Sound ist modern, tiefergestimmte Gitarren, dominater Bass und knallende Snare. Der Gesang ist hoch, mit allerlei Effekten belegt und klingt nach 90er Jahre Alternative. Riff, Rhythmus und Gesang haben zusammen eine hypnotische Ausstrahlung. "Taking him home, to his promised lands..."; "Jesus made her... and now she`s taking him home...". Der Song hat kaum Variationen und walzt vor sich hin - kein Solo, kein Refrain, keine Bridge. Zum Schluss kommt nochmal ganz kurz der Gesang aus der Einleitung. Ich habe null Ahnung, wer das sein könnte. Noch nicht einmal die Stilrichtung könnte ich benennen.
Wurde ja schon richtig erkannt. Der Song flasht mich vollends. Diese rohe und stoische Energie. Und dieser China-Sound... War aber für mich, wie auch das gesamte Album, ein Spätzünder. 02: ? (4:25)
"It`s only the end of the world again..." - so startet der Gesang, begleitet von melancholischer Gitarre und Bass. Dann setzt ein schleppendes, lautes Schlagzeug ein, der Song steigert sich, verzerrte Gitarren kommen hinzu und der Sänger beteuert weiterhin, dass es wieder das Ende der Welt ist. Die Stimmung ist passenderweise fatalistisch-depressiv, man könnte den Song als balladesk bezeichnen. Auch hier ist eine hypnotische Ausstrahlung vorhanden, ein Solo sucht man wieder vergebens und die Songstruktur ist überschaubar. Zum Schluss hin steigert sich das ganze dramatisch. Ob das eine moderne Form von Doom ist? Keine Ahnung... Wieder bin ich ratlos.
Da liegt Martin aber falsch! Die Band ist nämlich gar nicht komisch, sondern famos  AGENTS OF OBLIVION stimmt natürlich. Diese Stoner-Doom-Hymne geht direkt ins Herz. Und mit Dax gottgleichem Gesang kann man eh nichts falsch machen. Zudem korrespondieren dieser Song und 'Home' von THE GOD MACHINE ziemlich gut. 03: ? (5:09)
Ein stark vezerrtes, simples Eingangs-Riff, dann hämmern noch verzerrtere Gitarren, mit Bass und Drums sehr modern klingend rein. Es entwickelt sich ein treibender Rhythmus, der von verzerrten, zweistimmigen, halligen Vocals begleitet wird. Das klingt zum ersten Mal tatsächlich nach Metal. Der Song baut sich komplex auf, mit jagenden Passagen, Maiden-worshippenden Twin-Gitarren-Läufen, mit entsprechender Bass-Untertützung, und Tempo- bzw. Rhythmus-Variationen. Der größte Teil des Songs ist rein instrumental und steigert sich zum Schluss hin extatisch. Teilweise sehr geile Gitarrenpassagen und -sounds. Insgesamt wirkt das Lied auf mich etwas zerpflückt, in den eher einleitenden Teil mit Gesang und den ausufernden, experimentelleren Instrumental-Teil. Interessantes Lied. Eine stilistische Einordnung gelingt mir erneut nicht.
Amerikanische, ziemlich unbekannte Band. Aber landet nicht zum ersten Mal beim Wichtelspiel auf dem Bit-Teller. Wobei die CDs mittlerweile ziemlich viele Forumler in der Sammlung haben... 04: ? (5:17)
Jetzt wird es bedeutend konventioneller - ein schnelles, thrashig-speediges Eingangs-Riff + knüppelndes Schlagwerk und einen angepissten Shouter = hier fühle ich mich heimisch. Es wird sogar ein kurzes Solo dargeboten, bevor das Lied in einen getragen-doomigen Mittelteil kippt. Plötzlich klingen Gitarren und Drums authentisch 70s-like. Eingeleitet von Hundegebell (!) wird es dann wieder rasend schnell und hart. Vieles erinnert hier an guten alten Speed- und Thrash-Metal der 80er, aber irgendwie klingt die Aufnahme sehr zeitgemäß, so dass ich denke, es handelt sich um eine aktuelle Band, die auch nicht wirklich dem Thrash-Genre zuzurechnen ist. Cooler Song.
Alles soweit richtig. Vorgängerband einer von mir ziemlich verehrten Quasi-Thrash-Truppe  05: God`s Tower - Seven Rains Of Fire
Eine sägende Gitarre klingt sofort, wie der wenig später einsetzende Gesang - ordentlich besoffen... Keltisch-irisch-folkiges Feeling ist angesagt, obwohl der Sänger einen anderen Akzent hat. Dann wird es galoppiernd und heavy. Der Song heißt sicher "Seven Rains Of Fire" und diese "are watching you, watching me, watching us, etc...". Insgesamt ein spannendes Stück Folk (?) Metal.
Ich konnte es nicht lassen und habe nach dem Songtitel gegoogelt...
Offiziell fungiert die Band als Pagan Doom... naja. Ich finde deine keltische Assoziation interessant. Die Band kommt aber aus Weissrussland. Einer der wenigen Metalbands, bei dem ich den Folkanteil sehr mag. Besonders, weil dieser durch die Gitarre verkörpert werden und nicht durch nervige Flöten, Bagpipes o. ä. Man muss aber zugestehen, dass dies einer der direktesten und zügigsten Songs der Band ist. 06: ? (6:41)
Akustisches Gitarren-Intro, dann wuchtige E-Gitarren und hymnischer, pagan anmutender Gesang. Nach 3:20 kommt ein Teil mit indianischen (?) Gesängen und entsprechender Trommel-Begleitung. Dann wird es wieder heavy-hypnotisch. Irgendwann setzt gutteraler Gesang ein und zum Schluss wird es chaotisch-jagend (mal wieder). Black Metal? Maybe, maybe...
Deine Gedanken sind alle richtig. Und der Jesus hat den richtigen Riecher. NECHOCHWEN mit 'He Ya Ho Na' vom der just veröffentlichten Doppel-EP "oto". Meiner bescheidenen Meinung nach, so ziemlich das Interessanteste was USA an Black Metal exportiert. Ein sehr aufrichtiger Musiker, der seine Herkunft musikalisch erforscht. 07: ? (5:22) Akustische Klampfe again, Bass, Rim-Click, Kick-Drum, Gesang, Streicher (Synthies?), depressives Klima, recht flottes Tempo - so geht es fast 2 Minuten. "Thousand raindrops...". Dann wird es aggressiver, chaotischer..."The faces suck, when all is black", gutteraler Gesang, unproduzierte Snare, treibender Rhythmus, Klavier-Einschübe, Drama... Ob das wohl Black Metal ist? Maybe, maybe...  Urhebertechnisch habe ich mittlerweile Graf Zahl im Verdacht...
Findest du den wirklich depressiv? Ich finde ihn bizarr, aber auf unheimliche Weise auch erheiternd. Die Band macht mich komplett wuschig. Diese völlig kaputte Mischung aus Psych Rock, Black Metal und Folk ist einfach herzallerliebst. Wobei es sicher prägnantere Songs auf dem Album gibt, als diesen hier... 08: ? (4:48)
Hier geht`s ohne Umschweife los - flottes Tempo, melodische Gitarrenmelodien, die zum Schunkeln anregen und gutturaler, folkiger Gesang. Immer wieder gibt`s auch Keyboard-Unterstützung. Der Song bleibt in flottem Tempo. Im Schlussteil kommt noch ein melodisches Solo. Vom Text kann ich nichts Wesentliches raushören, außer dem wiederkehrenden "I live, you die". Hm...
Japaner.... das sollte reichen um es zu erraten  Ich wollte noch etwas schwarzdreschendes auf dem Sampler haben. 09: ? (3:39)
Kurzes Banjo-Intro, dann steigen schräge, wilde Gitarren ein und der Song bekommt ein treibendes, flottes Rhythmus-Pattern, das etwas an Voivod erinnert. Der Gesang ist heiser, leicht alternativ anmutend und einigermaßen melodisch. Nach einem netten Solo ist dann auch ganz schnell Schluss. Stilistisch würde ich das vielleicht als Mischung aus Disturbed, The Cult und Voivod bezeichnen.
Das Banjo ist vielleicht etwas irreführend. Du hast das Vorgängeralbum zu diesem Song übrigens in deiner Sammlung stehen. Mit das Grösste, was Amerika an modernem Metal momentan beherbergt... 10. ? (2:50)
Fetziger Beginn im typischen 70er Sound. "I was born past midnight, meet (?) the gloom of the darkest moon. My mother was a burning witch and my father was a preacher". Alle Instrumente klingen original nach 1973, aber ich glaube ihnen kein Wort - das ist garantiert eine dieser aktuelle Retro-Bands! Der Gesang ist jeder kauzig-doomigen Band der damaligen Zeit würdig. Nach dem ebenfalls sehr passenden Solo, kommt unvermittelt ein purer Sabbath-Huldigungspart, der dann inklusive Solo zum Ende führt. Ein guter Song, der Spaß macht. Bin gespannt, ob die Band wirklich so aktuell ist, wie ich vermute...
Die Band, die diese Retrowelle ja erst richtig angekickt hat. WITCHCRAFT ist natürlich goldrichtig. Die Riffs sind einfach der Wahnsinn und die hier viel propagierte Doom-Nähe finde ich auch weitgehend geringer. Straighter Kauz-Rock mit PENTAGRAM-Schlagseite. 11.: ? (8:05)
Drum-Rolls, vollkommen unproduzierter, authentischer Snare-Sound. Getragenes Tempo, eine sehr interessante Frauen-Stimme, die dialogisch angelegt ist "You`re a boy... you`re a toy... for Jesus Christ...". Die Instrumentierung wird etwas wilder, fordernd - viel Arbeit mit den Cymbals und den rohen Gitarren. Das scheint mir auch sehr aktuell zu sein, obwohl alte, archaische Sounds verwendet werden. Ansatzweise klingt das nach The White Stripes, aber irgendwie auch total anders... Der Song bleibt zwar in einem Tempo, aber die Intensität wird immer wieder variiert, so dass eine packende Dramatik entsteht. Hier geht es wohl um was... "Oh lord, here I cry...". Mensch, da bekomme ich Putenpelle! Sehr schönes Lied. Mein Favorit auf diesem Sampler.
Hey, das freut mich! Der Song landete schonmal auf einem Sampler. Auf diesem Album sang die Frontfrau einer recht bekannten Doom-Band. 12.: ? (6:01)
... und gleich der zweitbeste Song hinterher - Akustik-Gitarre, einsetzende Rhythmus-Abteilung, sehr klarer, getragener Groove und ein kraftvoller Sänger mit positivem Pathos. "Save me lord, save me..."; "Save my soul, before my...??". Hm, Jesus und der Lord kommen mir verdächtig oft vor... Toller, facettenreicher Songaufbau, mit kräftigen, ruhigen, steigernden und melodischen Teilen. Fade out zum Schluss. Ich habe wieder keinen Schimmer...
Da hat der Martin natürlich recht gehabt. Schöne Halbballade. Das Album ist etwas doomiger, stonerlastig, aber mit mächtig Cojones und tollem Sänger. Da kann ich dir das Reinhören nur empfehlen. 13.: ? (6:23)
Sehr getragene Akustik-Gitarre. Sehr depressiver, unter-die-Haut-gehender Gesang. Irgendwann wird`s zweistimmig, und bleibt rein akustisch. Mann, oh Mann, das zieht einen ja selbst bei Karnevals-Stimmung runter... Passenderweise singt er jetzt auch mehrfach "To the ground"... Puuuhhhh!
IN GOWAN RING ist richtig. An dem Stück fasziniert mich, dass B'ee das sich stets wiederholende Thema offensichtlich in voller Länger ohne Loops eingespielt hat. Hier und da schnarrt mal die Gitarrensaite. Dann erwischt er einen Ton nicht richtig und die Stimme bricht mal weg. Ich liebe diese Authenzität in Stücken. 'The Wind That Cracks The Leave' ist zwar sehr melancholisch, aber ich falle jedesmal in diese simple, aber profounde Klangwelt.
Zuletzt geändert von 123_7 am Montag 17. Dezember 2012, 17:08, insgesamt 1-mal geändert.
-

123_7
- Metalhead
-
- Beiträge: 3401
- Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 11:26
von 123_7 » Montag 17. Dezember 2012, 17:07
Jesus hat geschrieben:firestarter hat geschrieben:Christian Schwarzer hat geschrieben:Nr. 6 könnte von ARKONA sein. Das sind zwar Russen und keine Indianer, haben aber für "Fremdhörer" durchaus indianisch anmutende Gesänge drin.
Hab mir mal 2 oder 3 Sachen auf YT angehört. Passt stilistisch überhaupt nicht.
Ist auch nicht die Sorte Musik, die ich Fabi zutrauen würde. NECHOCHWEN hingegen sind sehr indianisch und fabihaft. Versuch's damit mal.
Ach, Arkona sind live doch witzig... 
-

123_7
- Metalhead
-
- Beiträge: 3401
- Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 11:26
von firestarter » Montag 17. Dezember 2012, 18:12
123_7 hat geschrieben:08: ? (4:48)
Hier geht`s ohne Umschweife los - flottes Tempo, melodische Gitarrenmelodien, die zum Schunkeln anregen und gutturaler, folkiger Gesang. Immer wieder gibt`s auch Keyboard-Unterstützung. Der Song bleibt in flottem Tempo. Im Schlussteil kommt noch ein melodisches Solo. Vom Text kann ich nichts Wesentliches raushören, außer dem wiederkehrenden "I live, you die". Hm...
Japaner.... das sollte reichen um es zu erraten  Ich wollte noch etwas schwarzdreschendes auf dem Sampler haben.
Sigh? 123_7 hat geschrieben:04: ? (5:17)
Jetzt wird es bedeutend konventioneller - ein schnelles, thrashig-speediges Eingangs-Riff + knüppelndes Schlagwerk und einen angepissten Shouter = hier fühle ich mich heimisch. Es wird sogar ein kurzes Solo dargeboten, bevor das Lied in einen getragen-doomigen Mittelteil kippt. Plötzlich klingen Gitarren und Drums authentisch 70s-like. Eingeleitet von Hundegebell (!) wird es dann wieder rasend schnell und hart. Vieles erinnert hier an guten alten Speed- und Thrash-Metal der 80er, aber irgendwie klingt die Aufnahme sehr zeitgemäß, so dass ich denke, es handelt sich um eine aktuelle Band, die auch nicht wirklich dem Thrash-Genre zuzurechnen ist. Cooler Song.
Alles soweit richtig. Vorgängerband einer von mir ziemlich verehrten Quasi-Thrash-Truppe 
Vorgängerband von Children? 123_7 hat geschrieben:09: ? (3:39)
Kurzes Banjo-Intro, dann steigen schräge, wilde Gitarren ein und der Song bekommt ein treibendes, flottes Rhythmus-Pattern, das etwas an Voivod erinnert. Der Gesang ist heiser, leicht alternativ anmutend und einigermaßen melodisch. Nach einem netten Solo ist dann auch ganz schnell Schluss. Stilistisch würde ich das vielleicht als Mischung aus Disturbed, The Cult und Voivod bezeichnen.
Das Banjo ist vielleicht etwas irreführend. Du hast das Vorgängeralbum zu diesem Song übrigens in deiner Sammlung stehen. Mit das Grösste, was Amerika an modernem Metal momentan beherbergt...
Öhm... 
-

firestarter
- Mosh-Pit-Veteran
-
- Beiträge: 9242
- Registriert: Samstag 7. August 2010, 20:55
von Jesus » Montag 17. Dezember 2012, 19:18
firestarter hat geschrieben:123_7 hat geschrieben:08: ? (4:48)
Hier geht`s ohne Umschweife los - flottes Tempo, melodische Gitarrenmelodien, die zum Schunkeln anregen und gutturaler, folkiger Gesang. Immer wieder gibt`s auch Keyboard-Unterstützung. Der Song bleibt in flottem Tempo. Im Schlussteil kommt noch ein melodisches Solo. Vom Text kann ich nichts Wesentliches raushören, außer dem wiederkehrenden "I live, you die". Hm...
Japaner.... das sollte reichen um es zu erraten  Ich wollte noch etwas schwarzdreschendes auf dem Sampler haben.
Sigh?
Jo. Der Opener von der aktuellen Scheibe. Habe gerade den Titel verlegt... ähm... 'Purgatorium'.
-

Jesus
- Super-Duper-Mega-Ober Metaller
-
- Beiträge: 10890
- Registriert: Dienstag 9. Februar 2010, 13:20
- Wohnort: Das Herz Preußens
von firestarter » Montag 17. Dezember 2012, 19:27
Den hatte ich schon im Verdacht... und er ist es auch.
-

firestarter
- Mosh-Pit-Veteran
-
- Beiträge: 9242
- Registriert: Samstag 7. August 2010, 20:55
von firestarter » Montag 17. Dezember 2012, 19:34
01: God Machine - Home 02: Agents Of Oblivion - Endsmouth ... 05: God`s Tower - Seven Rains Of Fire 06: Nechochwen - He Ya Ho Na 07: Hail Spirit Noir - When All Is Black 08: Sigh - Purgatorium ... 10: Witchcraft - Chylde of Fire ... 12: Place Of Skulls - The Black Is Never Far 13: In Gowan Ring - Wind That Cracks The Leaves
-

firestarter
- Mosh-Pit-Veteran
-
- Beiträge: 9242
- Registriert: Samstag 7. August 2010, 20:55
von Jesus » Montag 17. Dezember 2012, 19:39
Ist die 9 vielleicht 'Curl of the Burl' von MASTODON?
-

Jesus
- Super-Duper-Mega-Ober Metaller
-
- Beiträge: 10890
- Registriert: Dienstag 9. Februar 2010, 13:20
- Wohnort: Das Herz Preußens
von firestarter » Montag 17. Dezember 2012, 19:46
Jesus hat geschrieben:Ist die 9 vielleicht 'Curl of the Burl' von MASTODON?
Nö, aber "Divinations" von Mastodon. 
-

firestarter
- Mosh-Pit-Veteran
-
- Beiträge: 9242
- Registriert: Samstag 7. August 2010, 20:55
von Jhonny » Montag 17. Dezember 2012, 22:35
123_7 hat geschrieben:03: ? (5:09)
Ein stark vezerrtes, simples Eingangs-Riff, dann hämmern noch verzerrtere Gitarren, mit Bass und Drums sehr modern klingend rein. Es entwickelt sich ein treibender Rhythmus, der von verzerrten, zweistimmigen, halligen Vocals begleitet wird. Das klingt zum ersten Mal tatsächlich nach Metal. Der Song baut sich komplex auf, mit jagenden Passagen, Maiden-worshippenden Twin-Gitarren-Läufen, mit entsprechender Bass-Untertützung, und Tempo- bzw. Rhythmus-Variationen. Der größte Teil des Songs ist rein instrumental und steigert sich zum Schluss hin extatisch. Teilweise sehr geile Gitarrenpassagen und -sounds. Insgesamt wirkt das Lied auf mich etwas zerpflückt, in den eher einleitenden Teil mit Gesang und den ausufernden, experimentelleren Instrumental-Teil. Interessantes Lied. Eine stilistische Einordnung gelingt mir erneut nicht.
Amerikanische, ziemlich unbekannte Band. Aber landet nicht zum ersten Mal beim Wichtelspiel auf dem Bit-Teller. Wobei die CDs mittlerweile ziemlich viele Forumler in der Sammlung haben...
ich hätte ja hier auf Children getippt... oder war das schon gelöst?
-

Jhonny
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 36920
- Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 16:48
- Wohnort: Landshut
Zurück zu Musica et Circenses
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.deTime : 0.098s | 11 Queries | GZIP : Off
|
|