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10 Alben, die mich geprägt habenRe: 10 Alben, die mich geprägt habenHm, ich hab mich bei meinen 10 Alben ja auf meine musikalische Prägungsphase beschränkt, finde aber Eikes Ansatz, die Vita mehr in den Blick zu nehmen, gerade viel spannender...
Re: 10 Alben, die mich geprägt habenAuch spannend, quasi auch ein biographischer Überblick mit drin.
So in der Form eine überraschende Entwicklung, finde ich. Den HipHop so deutlich nach dem Metal in der Form zu entdecken, das ist auch mal was interessantes. Nach den ersten drei Bands spielen auch Tiamat und Opeth in meiner Sammlung eine Rolle (Widlhoney hatte ich sogar in meiner Top 100!) Der Rest ist dagegen bisher nicht so mein Fall. Vielleicht kommt das ja irgendwann noch Vor dem Schaffen von Tori Amos und Tom Waits habe ich Respekt, musikalisch konnte es mich aber noch nicht packen. Tendenziell noch eher David Bowie.
Re: 10 Alben, die mich geprägt habenBONE THUGS ~N~ HARMONY hab ich damals auch ab und an gehört. 'Crossroads' fand ich super. So richtig fesselt mich das heute aber nicht mehr. Aber das Video ist ganz cool http://www.youtube.com/watch?v=LbMjgTPCjak
Ach ja die "Skull & Bones" von CYPRESS HILL hatte ich vorhin im Auto. Also zumindest die zweite Scheibe-Bones- knallt immernoch gut.
Re: 10 Alben, die mich geprägt habenEigentlich würde es bei mir ja Sinn machen, das ganze in 3 Phasen einzuteilen. Einmal die frühen Jahre, die zweifelsohne den stärksten Einfluß hatten. Die ging sagen wir mal so bis '85.
Dann die mittleren Jahre, in denen ich auch vieles andere ausser Metal in meinem CD-Spieler gelandet ist. Das war so die Zeit zwischen '86 und '98. Hier wären ja zum Beispiel Die Ärzte zu nennen oder Guns'n'Roses. Allerdings ist in diese Zeit auch meiner Meinung nach eines der besten Metal-Alben gefallen. Die Painkiller von Judas Priest. Mit Aufkommen des Internets und des Internet-Radios habe ich wieder verstärkt härtere Musik genossen. Das ging dann so ab '99 wieder los. Hier habe ich quasi vieles *neu* entdeckt, aber auch sind in dieser Phase phantastische Alben entstanden, wie z.B. das Debüt von Crescent Shield, die 'Longest Night' von Pharaoh. Aber es ging ja um die frühen Jahre...und damit natürlich auch die wichtigsten. Zumindest was den Einfluss auf meinen generellen Musikgeschmack angeht. Nazareth - Loud 'N' Proud Queen - II Queen - A Night Of The Opera Beatles - Rotes und Blaues Album AC/DC - Hells Bells Van Halen - s/t Tygers Of Pan Tang - Wild Cat Manowar - Battle Hymn Bruce Springsteen - The River Dokken - Under Lock And Key Das sind sie nun...denke ich. Ich möchte auch gar nicht so sehr auf die einzelnen Alben eingehen. Die sind ja nun schon zu hauf besprochen worden. Ich bin schon sehr früh mit Musik in Kontakt gekommen. Mein Vater hatte damals in unserer Gegend als einer der ersten, einen so genannten Beat-Club, also sprich eine Art Diskothek. Mein Vater schleppte mich also schon in Kindsjahren immer mit dorthin und so bin ich quasi mit Musik aufgewachsen. Zu jener Zeit Anfang bis Mitte der 70er waren ja die Beatles, Stones und die Hippie-Welle ganz groß. Ich kann mich erinnern, bei den Beatles-Sachen immer mitgesungen zu haben, obwohl ich natürlich keinen Brocken englisch konnte. Es ist witzig zu sehen, dass meine Tochter heute mit Ihren 6 Jahren genau das gleiche Verhalten an den Tag legt Das erste Album was ich wirklich bewusst gehört habe, war glaube ich die Nazareth (könnte auch die Queen II gewesen sein...kann mich nicht mehr ganz genau erinneren). Das war so '74? Da hat mich wahrscheinlich zunächst mal das Cover mit dem prächtigen Pfau fasziniert. Aber nachdem ich dann die LP gehört hatte, konnte ich einfach nicht mehr davon lassen. Die Queen-Sachen haben mich quasi meine gesamte Kind- und Jugendzeit begleitet und haben ganz sicher einen ganz besonderen Einfluß. Wobei ich da auch immer die etwas härteren und rockigeren Stücke mehr mochte als die Chart-Stürmer. Bruce Springsteen war dann mein erstes Konzert, bei dem ich dann auch mit meinem Vater war. Das war natürlich auch ein ganz besonderer Abend. 'The River' Tour. Es war der 14. April 1981. Ich weiss deshalb das Datum so genau, da an diesem Abend das erste Space Shuttle gelandet ist und der Boss erheblich verspätet auf die Bühne der Frankfurter Festhalle kam. Er wollte sich erst die Landung der Shuttle anschauen. Seine übliche 4 Stunden Show hat er dann trotzdem durchgezogen. 'The River' ist auch heute immer noch eines meiner Lieblingslieder. Dann kam so die Zeit der ersten eigenen LP's. Die wie bei allen anderen hier auch immer noch so präsent sind und auch immer bleiben werden. Tygers, AC-DC, Manowar haben hier einen ganz besonderen Einfluß hinterlassen. Von den Tygers hatte ich dann auch mein erstes Metal-Shirt. Dieser Tiger-Kopf vom Wild-Cat Album hat schon Eindruck hinterlassen. Bei der Manowar fand' ich zunächst Metal Daze als das eigentlich beste Stück des Albums. Das hat sich dann erst langsam hin zu 'Battle Hyms' gewandelt. Die Dokken fällt dann fasst schon etwas aus der Reihe, haben jedoch den Melodic Metal für mich geprägt. Tapio ATTENTION YOUNGER GENERATION! Behold REAL music played by fingers, brains and bodies... Enjoy, enhance and carry the torch onward!
Re: 10 Alben, die mich geprägt habenIch fand ja die Idee spannend, das Ganze nicht nur auf die prägende Phase zu beschränken, sondern biographisch anzugehen. Daher hier mal mein Rückblick auf ca. 34 Jahre:
1978-1980: Beatles - rotes und blaues Doppel-Album 1980-1985: AC/DC - Back In Black, Riot - Fire Down Under 1986-1987: Slayer - Reign In Blood, Dokken - Under Lock & Key 1988-1991: U2 - The Unforgettable Fire, John Cougar Mellencamp - The Lonesome Jubilee 1992-1995: Nirvana - Nevermind 1996-1999: Skunk Anansie - Stoosh, No Doubt - Tragic Kingdom 2000-2005: nichts 2006-2010: Exodus - Bonded By Blood 2010-2012: Bad English - s/t (stellvertretend für den AOR), Riot - Immortal Soul
Re: 10 Alben, die mich geprägt habenDa es noch ne Weile dauern wird, bis ich mit meiner Top 100 rundum zufrieden bin, kompensiere ich meinen Mangel an Listen mal (endlich) an dieser Stelle. Ich hab mich, was die Reihenfolge angeht, für eine möglichst umfassende Liste erschienen, der die wichtigsten Schritte umfassen sollte. Es hat sich zwar auch nach 2008 doch noch einiges bei mir getan, das Wesentliche dürften diese 10 Alben aber abdecken.
1. IRON MAIDEN – The Number Of The Beast 2004 2. GRAVE DIGGER – Excalibur 3. JUDAS PRIEST – Painkiller 4. HAMMERFALL – Chapter V: Unbent, Unbowed, Unbroken 2005 5. BLIND GUARDIAN – Nightfall In Middleearth 6. RHAPSODY – Dawn Of Victory 2006 7. TÝR – Ragnarok 8. AMON AMARTH – Versus The World 9. HELRUNAR – Baldr Ok Íss 2007 10. DARK FORTRESS – Eidolon 2008 Die Unvollständigkeit der Liste tut ja weh... aber wofür gibt es 100er... ![]() 1. IRON MAIDEN – The Number Of The Beast: Wohl ein typischer Einstieg. Ich kann mich nicht mehr an das erste Mal hören erinnern, muss wohl ungefähr zehn Jahre alt gewesen sein. Sicher ist, dass alles mit und bei einem Cousin von mir begann. Der hatte von seinen älteren Brüdern wiederum diverse CDs rumfliegen und schnell entwickelte sich die „Number“ hin zur Dauerrotation, mit wechselnden Hauptfavoriten. "Invaders" war vielleicht sogar der erste Songtext, den ich mir abgeschrieben und auswendig gelernt hab. 2. GRAVE DIGGER – Excalibur: Die stärkste Konkurrenz zur Maiden was die Hördurchläufe damals anbelangt. Lass mal einen 10jährigen das Intro-Riff zum Titeltrack hören, pack darauf Texte mit Schlachten, Rittern und King Arthur himself und der Junge weiss, was für Musik er immer hören wird. 3. JUDAS PRIEST – Painkiller: Es kann sein, dass “Living After Midnight” der erste Priest Song war, den ich hörte (und abfeierte), ungleich wichtiger war allerdings der „Nightcrawler“, welcher als Opener eines von besagten Cousins gebrannten Samplers fungierte (bin glaub nie viel weiter als zum ersten Song gekommen, aber „Holy Diver“ müsste da auch drauf gewesen sein). Gleicher Effekt wie bei „Excalibur“, nur noch unheimlicher. Immer noch mein Lieblingsstück auf der Platte. Bald darauf musste dann natürlich das ganze Album gebrannt werden. Auffällig ist, dass ich bei allen drei Bands so gut wie gar nicht tiefer gegraben habe, obwohl das immer Top-Alben für mich waren. Einer der guten Vorsätze für 2013 4. HAMMERFALL – Chapter V: Die erste Band, die ich quasi auf eigene Faust entdeckte. Ich sah bei meinem Cousin in der EMP das Interview zum Album und war sofort gefangen von dem eingefrorenen Hector auf dem Cover und der Band, die zumindest (damals noch gerade so) in halben Rüstungen steckte. Das Geld das Album zu kaufen hatte ich nicht, meine Eltern, die die Entwicklung ihres Ältesten mit zunehmender Sorge beobachteten, gedachten auch nicht diese entsprechend zu subventionieren. Aber in der Bücherei, die ich als viel-Leser oft besuchte, entdeckte ich den Bereich mit den Hard`n`Heavy CDs für mich, die auch Chapter V beinhalteten. Ausgeliehen, zu Hause überspielt auf Tape und ich hatte für die nächsten Jahre eine Lieblingsband. 5. BLIND GUARDIAN – Nightfall In Middleearth: Etwas später stolperte ich in gleicher Abteilung über diese CD. Ich hatte den Schriftzug der Band bei meinen Cousins schon mal gesehen, woran ich mich immer noch ziemlich genau erinnern kann. Zusammen mit dem Cover und vor allem dem Titel musste ich als langjähriger Tolkien-Maniac die CD haben (Vor CDs habe ich Bücher gesammelt, die mit Mittelerde zu tun haben). Gleicher Ablauf wie bei HAMMERFALL, mit dem Unterschied, das heute BLIND GUARDIAN wesentlich weiter oben stehen. 6. RHAPSODY – Dawn Of Victory: Als die “Triumph Or Agony” raus kam war ich noch (bzw. schon) regelmäßiger Hammer-Leser und, man höre und staune, der Laden hatte sogar mal ein ganzseitiges Interview mit Herrn Turilli auf die Reihe gekriegt. Das Bandphoto stach mir ob des unverkennbar italienischen So-Seins in allem Erkennbaren darauf ins Auge, was ich auf sympathische Art und Weise lustig fand, näher beschäftigen habe ich mich mangels Zugang zum Internet dann aber nicht mit der Band. Dafür kam mein damals bester Freund in der nächsten Woche mit einer neuen CD angeschlappt, welche natürlich „Dawn Of Victory“ war. Ich war auf Anhieb begeistert. Mit Rhapsody hatte ich nicht nur eine schnelle, solo-lastige Band gefunden, sondern vor allem auch eine symphonische, was meinen Musikgeschmack hervorragend mit meinem ursprünglichen Hintergrund verband und es immer noch tut. 7. TÝR – Ragnarok: Hier konnte ich endlich mal meine Eltern überzeugen, dass ich die CD unbedingt haben musste, nachdem ich "Wings Of Time" auf dem damaligen Metal Hammer Sampler gehört hatte. Das war die erste Band, der ich wirklich habhaft werden konnte, welche sich offensichtlich mit Wikingern etc beschäftige. Wikinger und Germanen haben sich schon lange vor Metal zu einem Spezialgebiet von mir entwickelt und da ich meist ziemlich "textbasiert" Musik höre und immer gehört habe, suchte ich natürlich nach Bands mit entsprechenden Texten. Dann bekniete ich meine Altvorderen, bis diese mir gnädig das Budget zum käuflichen Erwerb des Albums gewährten. Ich war selten schon beim ersten Hören so begeistert von einer CD und halte sie nach wie vor für das beste TÝR-Album. 8. AMON AMARTH – Versus The World: Wikinger die zweite: Wieder mal hatte mein Cousin einen Sampler seiner älteren Brüder bei sich im Player, Thema: Death Metal. Dort hörte ich zum ersten Mal NILE, KATAKLYSM und was sonst noch so vertreten war. Als Opener fungierte "Death In Fire" und die Nummer 8 war "Bloodshed". Joa, die Riffs und Art zu spielen fand ich schon sehr cool, für den Gesang brauchte ich aber ne Weile, bis ich mich dran gewöhnt hatte. Dieser Krach fing dann irgendwann ziemlich schnell doch an, ziemlich geil zu klingen, den Tolkien Namen fand ich auch nicht schlecht also eine weitere gebrannte CD. AMON AMARTH brachten dann sehr bald "With Oden..." raus und die Freude war groß: Noch eine Wikinger-Band! Übrigens hab ich mit diesem Album eine Vorliebe für Drumfills und Doublebass entwickelt. 9. HELRUNAR – Baldr Ok Íss: Es bleibt zumindest germanisch. Eine einschneidende Rolle für meine weitere musikalische Entwicklung spielte eine Sonderasgabe des Legacy, die erste Ausgabe des Pagan Fire, erschienen ´07. Einige der Bands auf diesem Sampler, der rückblickend erstaunlich geschmackvoll bestückt war, sind auch heute noch von erheblicher Wichtigkeit allein, die Verfügbarkeit war ein Problem. Allerdings gab es hier ein interessantes Interview mit HELRUNAR und zur VÖ gabs auf dem aktuellen Rock Hard-Sampler mit "Glámr" einen Track für den das Album, welches es glücklicherweise im Müller gab, unbedingt gekauft werden musste. HELRUNAR streiten sich heute beständig mit BLIND GUARDIAN um den Platz meiner Lieblingsband. Die beste deutschsprachige Band auf jeden Fall, die mich mit dem Album auch für Rainer Maria Rilke begeistern konnte und die sich insgesamt so derart erfreulich von sons 10. DARK FORTRESS – Eidolon: Wieder gab der Promotrack, hier "Edge Of Night", den Ausschlag, mich mit der Band näher zu beschäftigen und mich noch näher dem Black Metal selber zuzuwenden. Auch DARK FORTRESS begeistern mich heute immer noch als eine der wenigen wirklich technisch und/oder musikalisch anspruchsvollen Black Metal Bands, hoffentlich gibts dieses Jahr mal ein neues Album.
Re: 10 Alben, die mich geprägt habenWitzig, die ersten 5 habe ich alle, Painkiller und TNOTB haben bei mir einen ähnlichen Status und auch Chapter V und Nightfall waren recht prägend.
Von den zweiten 5 habe ich nix, obwohl mir das alles prinzipiell recht gut taugt... Spannende Sache mal wieder!
Re: 10 Alben, die mich geprägt haben
Was denkst du, warum gerade die zwei Songs von Helrunar und Dark Fortress auf deinem Wichtel-Sampler waren? ![]()
Re: 10 Alben, die mich geprägt haben
damit ich sie kaufe Dark Fortress muss ja eh mal sein, wenn die nur n paar Straßen weiter wohnen. Und Helrunar hab ich schon lange im Auge. Mein Bruder hat glaub ich sogar n Album von denen.
Re: 10 Alben, die mich geprägt habenChristian, deine Liste ist ganz schön wahrheitsmetallisch. 'Nightcrawler' sollte ich mal wieder hören, der Song ist wirklich gut, und irgendwie hat sich das Pathos darin bei mir immer noch nicht abgenutzt.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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