Entwicklungen von Bands - gut oder schlecht?

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Re: Entwicklungen von Bands - gut oder schlecht?

Beitragvon Martin Schneider » Donnerstag 13. Dezember 2012, 17:54

Jesus hat geschrieben:Du färbst Dir die Haare und servierst mir Pizza? :hmmm:


Aber höchstens ne Funghi ohne Pilze :P
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Re: Entwicklungen von Bands - gut oder schlecht?

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 13. Dezember 2012, 19:53

Martin Schneider hat geschrieben:Scheint anderen auch so zu gehen:

http://www.powermetal.de/review/review- ... 12156.html

http://www.powermetal.de/review/review- ... ,7280.html

Aber ich muss gestehen dass mich solche Formulierungen wie "seelenloser Mist" und "Teenie-Pop" nicht animieren irgendjemandem irgendwas zu erklären :boes: .


Ich mag die "Serenity In Fire" auch ganz gern ;-)

Der Sound ist mir z.T. etwas zu "modern" und hat was monotones. Aber das macht die Songs ja nicht schlecht.
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Re: Entwicklungen von Bands - gut oder schlecht?

Beitragvon Nils Macher » Donnerstag 13. Dezember 2012, 21:27

Zum Thema KATAKLYSM: die Songs der Alben bis einschließlich "In The Arms..." brechen mir den Nacken. Nicht mehr, und nicht weniger. Ist mir scheissegal, ob den gleichen Sound 'ne Band vorher gefahren hat oder nicht. Die Wirkung ist da.

Außerdem stehe ich ja auch auf die Schlager-Metal-Gesangslinien und Kinderlieder-Melodien der deutschen Melodic-Speed-Truppen ;)
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Re: Entwicklungen von Bands - gut oder schlecht?

Beitragvon the seeker » Donnerstag 13. Dezember 2012, 22:36

ich dachte immer es sei Konsens, dass die Kataklysm Alben bis Epic schlechter bis mittelmäßiger Lärm sind und es ab da aufwärts ging :grins:
bis Serenity In Fire, danach wurde es langsam öde und seither kam nichts brauchbares mehr :dagegen:
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Re: Entwicklungen von Bands - gut oder schlecht?

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 13. Dezember 2012, 22:39

So verschieden sind die Geschmäcker - das hat doch auch was schönes.
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Re: Entwicklungen von Bands - gut oder schlecht?

Beitragvon Jesus » Donnerstag 13. Dezember 2012, 22:43

the seeker hat geschrieben:ich dachte immer es sei Konsens, dass die Kataklysm Alben bis Epic schlechter bis mittelmäßiger Lärm sind und es ab da aufwärts ging :grins:


Der einzige Konsens, den ich bisher wahrnahm, war folgender: Die ersten beiden Alben mit dem Originalsänger gelten bei Fans als unantastbar, die folgenden zwei Alben als brauchbar und ab da differieren die Meinungen nur über das genaue Ausmaß der Katastrophe.
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Re: Entwicklungen von Bands - gut oder schlecht?

Beitragvon the seeker » Donnerstag 13. Dezember 2012, 22:56

sind dann wohl fans des Wahren Northern Hyperblast :grins:
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Re: Entwicklungen von Bands - gut oder schlecht?

Beitragvon Christian Schwarzer » Donnerstag 13. Dezember 2012, 23:08

Jesus hat geschrieben:Der einzige Konsens, den ich bisher wahrnahm, war folgender: Die ersten beiden Alben mit dem Originalsänger gelten bei Fans als unantastbar, die folgenden zwei Alben als brauchbar und ab da differieren die Meinungen nur über das genaue Ausmaß der Katastrophe.


Sehr schön auf den Punkt gebracht. :dafuer:
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Re: Entwicklungen von Bands - gut oder schlecht?

Beitragvon Drumtier » Freitag 14. Dezember 2012, 04:07

Christian Schwarzer hat geschrieben:
Drumtier hat geschrieben:Uninspirierter, toter, vorgekauter Melodic Metal mit furchtbaren Vocals, verzerrten Gitarren und einem für die Band massiv überqualifizierten Schlagzeuger


Nein, sowas. Verzerrte Gitarren? Die mag ich in meinem extreme Metal auch nicht. Das reicht geradeso für Edguy und Konsorten. ;-)

Äh, okay, dass mich die verzerrten Gitarren nicht stören sollte klar sein, wollte damit nur sagen, dass sie das halt als Element beibehalten haben und das anscheinend als Bindeglied zu Death Metal gilt.

Martin Schneider hat geschrieben:
Drumtier hat geschrieben:Ahja, da Kataklysm im Eröffnungsthread noch explizit angesprochen wurden und ich grad nicht mehr weiß in welchem Thread das war und wo ich nachschauen müsst um zu sehen ob ich mit meienr Propaganda Erfolg hatte:
Kataklysm sind ein Paradebeispiel für eine Band die man Anfang der 90er unter eine Glasglocke hätte stellen müssen um ihren einzigartigen Sound zu bewahren. Ich gebs ja zu, bei der Band bin ich ein voreingenommener, irrationaler Hetzer, weil ich bis auf die Epic kein einziges der "neuen" Alben habe, aber schon dieses Album und die paar Konzerte die sich nicht vermeiden ließen, bestätigen mir immer wieder, dass ich mit meinen Vorurteilen hier völlig richtig liege. Uninspirierter, toter, vorgekauter Melodic Metal mit furchtbaren Vocals, verzerrten Gitarren und einem für die Band massiv überqualifizierten Schlagzeuger was die Leute aus irgendeinem Grund dazu verleitet, die Band immer noch Death Metal zu nennen. Naja, wie oben erwähnt, vielleicht liegts daran, dass man den Bands im Extreme Metal mehr Spielraum lässt, aber da hör ich mir doch lieber eins von 15 exakt gleich klingenden Unleashed-Alben an als nur einmal die Epic...


Ich warte immernoch dass der Ironie Button irgendwann auftaucht ^.- Gerade die "Serenity In Fire" ist ja mal ein absolut geiles Album und war ein deutlich positiver Schritt. Und auch die Alben danach waren durchgehend stark. Was die allerdings mit Melodic Metal zu tun haben würde ich echt gerne mal wissen. Außerdem wie sich ne Band untreu werden kann, wenn sie mit ihrem "Northern Hyperblast" im Prinzip nen ganz eigenen Stil hat... Sie ist von einer der vielen durchschnittlichen Death Metal Bands (frühe Alben) zu einer ganz besonderen, fast einzigartigen, Band geworden.

Also wenn eine entwicklung gut war, dann die von Kataklysm. Übrigens sind die auch ne sehr geniale Liveband, Du bist der erste von dem ich höre die wären schlecht. Auf dem winterfest letztes Jahr haben sie mal eben alles an die Wand gespielt, selbst so ne Klasseband wie EXODUS oO

Mit einem Ironie Button kann ich leider nicht dienen, auch die Serenity in Fire kenn ich nicht, dürfte aber nachdem was ich so über die gehört hab nicht groß anders als die Epic sein, womit ich auch kaum über wissenschaftliche Neugier hinausgehendes Interesse daran hab.

Was sie mit Melodic Metal zu tun haben, ganz einfach, das Debüt war brachialer Death Metal mit Melodie, wenn man daraus den Death Metal herausnimmt, bleibt Metal mit Melodie übrig. Melodic Metal halt. Nicht im Edguy-Sinn oder was auch immer, aber halt so ähnlich. (Achtung: fehlenden Populismus-Button dazudenken ;-) )

Wenn Soul Manipulator als gelungener Abschluss einer genialen Liveband gefeiert wird, naja, dann haben wir und das Publikum hier einfach völlig verschiedene Definitionen von genial. Aber hier spielt sicher auch eine Rolle, dass ich die Songs die live gespielt werden üblicherweise nicht kenne und dann ist es schwer einen von Anfang an negativ eingestellten Skeptiker zu überzeugen. Das sehe ich auch völlig ein, dass ich da irrational bin und der Band schon sowieso fast keine Chance mehr gebe.

Schlussendlich noch dazu:
"Außerdem wie sich ne Band untreu werden kann, wenn sie mit ihrem "Northern Hyperblast" im Prinzip nen ganz eigenen Stil hat... Sie ist von einer der vielen durchschnittlichen Death Metal Bands (frühe Alben) zu einer ganz besonderen, fast einzigartigen, Band geworden."
Hier vermisse ich jetzt wieder den Ironie Button, und ich hoffe aufrichtig der fehlt hier nur weils sowas halt auf der Seite nicht gibt. "Northern Hyperblast...ganz eigenen Stil...durchschnittlichen Death Metal Bands (frühe Alben)...ganz besonderen, fast einzigartigen, Band"
Wow, ich werd mich hier mit dem Griff in den Polemik Topf zurückhalten und das nach der Reihe aufarbeiten. Auch wenn mir das schon beim ersten Punkt schwerfällt. Northern Hyperblast, ähm, das ist kein Stil, das ist ein Verkaufslabel. Das klatscht man hinten aufs T-Shirt drauf und die Melodic Metaller werden ganz wuschig, weil sie ja ach so die Hyperblaster sind. Dass die Blasts schnell sind und der Drummer auch gar nicht so unbegabt streite ich ja wie erwähnt gar nicht ab, aber einfach alle paar Songs ein paar schnelle Blasts einwerfen damit man sich immer noch Hyperblast nennen kann? Also bitte...
Der zweite Punkt: Nenne mir eine der vielen durchschnittlichen Bands die so klingen wie Kataklysm auf Sorcery und ich mach dich ab sofort zu meinem neuen Chefscout was Death Metal angeht. Ich würd dich sogar bezahlen dafür, gut bezahlen. Das bezweifle ich nämlich doch sehr stark. Vielleicht hat sich irgendwo in Stockholm noch eine Band versteckt die mir bisher entgangen ist, denn im restlichen Death Metal hätte ich nichts entdeckt. PSYCROPTIC? CRYPTOPSY? Okay, die frühen gehen in die selbe chaotische Richtung, auch gesanglich lässt sich eine Ähnlichkeit nicht abstreiten, aber es "fehlt" ihnen doch die melodische Note. CARCASS? Die frühen zu grindig, die späten zu gebremst. DARK TRANQUILLITY? Ebenfalls zu gebremst, kontrolliert, melodisch. Diese eine kleine Nische genau dazwischen wird meines Wissens eben nur von der Sorcery besetzt und das macht sie zu einer "ganz besonderen, fast einzigartigen, Band". Richtig. Ob sie erst dazu geworden sind? Nö...
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Re: Entwicklungen von Bands - gut oder schlecht?

Beitragvon Martin Schneider » Freitag 14. Dezember 2012, 15:48

Tja da sind wir uns ja einig dass wir uns nicht einig sind ;)
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