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von Nils Macher » Freitag 7. Dezember 2012, 20:30
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Songs zu schreiben, an die sich die Leute (gerne) erinnern, die sie immer in sich tragen, mitsingen usw... Das ist Dream Theater bei mir bis heute nicht gelungen. Das einzige, was ich von der Truppe im Ohr habe ist der Refrain zu... öhmmm... wie hieß es gleich... "Pull Me Under", und das war's dann auch schon.
Ohje, 'Pull Me Under' ist der Song von DREAM THEATER, auf den ich ohne mit der Wimper zu zucken verzichten könnte. Das einzige, was er getan hat, ist, der Band damals massives Airplay zu bescheren. Das ist deren 'Smoke On The Water', nur dass sie, im Gegensatz zu PURPLE, den Song zum Glück relativ häufig weglassen.
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von Havoc » Freitag 7. Dezember 2012, 20:34
"I Walk Beside You" von Ocavarium ist der einzige Dream Theater Single Hit! Ich find den Song super. "Pull Me Under" mochte ich aber auch noch nie besonders.
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von the seeker » Freitag 7. Dezember 2012, 21:49
Prog-Hybris mitnichten, dogmatisch schon gar nicht ich höre selbst sehr selten klassischen Prog, kann Dream Theater auch nichts abgewinnen Geschmacksfaktoren soweit möglichen außenvor gelassen, ists für mich klar, dass schwierige & packende Songs nur von wenigen Leuten geschrieben werden können, als die "Hits", ich mein Hitschreiber gibts in der Popmusik, simple Strukturen, hooklines und refrains - das ist ok, aber in der Mehrheit nicht mein Ding (klar hör ich sowas auch, aber solche Alben entlocken mir selten das Geld, v.a. bei Neuerscheinungen) bzgl. Manowar wars etwas zu viel der Provokation, hab mich da vom Drumrum leiten lassen, Musik ists eben Pop-Metal mit für mich eher Schunkel- als Faustfaktor  wie gesagt... Geschmackssache
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von Jhonny » Samstag 8. Dezember 2012, 00:14
the seeker hat geschrieben:@Rüdiger nö, kein Späßle "bessere Songs" ist natürlich wieder ne schwierige Formulierung, weil Geschmackssache, aber als Musiklaie find ichs schwieriger techn. komplexe, oft eben auch längere Songszu schreiben, und dazu auch wieder neue Elemente reinzubringen, dem zolle ich mehr Respekt damit will ich nicht unbedingt sagen, dass Motörhead oder Venom schlechte Musiker sind Faustfaktor hin oder her, Songs wie auf der letzten Manowar kann ich (leider?) nur noch belächeln  ist diese Entwicklung gut? ... den alten Kram hör ich ja doch ab und zu oder nehmen wir Unleashed: da hab ich das Debut und in die neueren Alben oft genug reingehört, hier wiederholt sich der Refrain 50x pro Lied, das ist mir selbst beim Autofahren zu langweilig, ich seh da 0 Entwicklung ... 2 oder 3 Alben ok, aber irgendwann reichts und ich (er)spar mir das im Grunde mag ichs lieber, wenn Bands was Neues bieten, sollte mir das gar nicht zusagen.. seis drum, gibt heutzutage genug zum Hören 
du beschreibst hier ganz gut, warum ich Unleashed und Manowar mag... 0 Entwicklung (etwas überzogen), tolle, einprägsame Refrains, sehr hoher Wiedererkunngswert Nils Macher hat geschrieben:Rüdiger Stehle hat geschrieben:Songs zu schreiben, an die sich die Leute (gerne) erinnern, die sie immer in sich tragen, mitsingen usw... Das ist Dream Theater bei mir bis heute nicht gelungen. Das einzige, was ich von der Truppe im Ohr habe ist der Refrain zu... öhmmm... wie hieß es gleich... "Pull Me Under", und das war's dann auch schon.
Ohje, 'Pull Me Under' ist der Song von DREAM THEATER, auf den ich ohne mit der Wimper zu zucken verzichten könnte. Das einzige, was er getan hat, ist, der Band damals massives Airplay zu bescheren. Das ist deren 'Smoke On The Water', nur dass sie, im Gegensatz zu PURPLE, den Song zum Glück relativ häufig weglassen.
auf "Images And Words" ist keine Sekunde verzichtbar Es gibt auch für mich ein paar Dream Theater Alben mit ein paar durchschnittlicheren Nummern (Six Degrees, Systematic Chaos, Metropolis II - die 9-Punkte-Alben der Band halt...) - aber nur relativ wenige.
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von Nils Macher » Samstag 8. Dezember 2012, 00:24
Jhonny hat geschrieben:auf "Images And Words" ist keine Sekunde verzichtbar Es gibt auch für mich ein paar Dream Theater Alben mit ein paar durchschnittlicheren Nummern (Six Degrees, Systematic Chaos, Metropolis II - die 9-Punkte-Alben der Band halt...) - aber nur relativ wenige.
Auch eine 10-Punkte-Scheibe darf so einen Song haben. 'Pull Me Under' ist ja nicht schlecht, kann aber mit Referenzwerken wie 'Take The Time', 'Metropolis', 'Surrounded', 'Wait For Sleep', 'Learning To Live' etc. etc. nicht mithalten. Wie Peter letztens über METAL CHURCH sagte: es ist kein 10-Punkte-Album mit nem 8-Punkte Song, sondern ein 12-Punkte-Album mit nem kleinen Ausreisser auf dem Niveau. Und Asche auf dein Haupt, die "Scenes From A Memory" mit 9 Punkten herschenken zu wollen 
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von Jhonny » Samstag 8. Dezember 2012, 00:36
Nils Macher hat geschrieben:Jhonny hat geschrieben:auf "Images And Words" ist keine Sekunde verzichtbar Es gibt auch für mich ein paar Dream Theater Alben mit ein paar durchschnittlicheren Nummern (Six Degrees, Systematic Chaos, Metropolis II - die 9-Punkte-Alben der Band halt...) - aber nur relativ wenige.
Auch eine 10-Punkte-Scheibe darf so einen Song haben. 'Pull Me Under' ist ja nicht schlecht, kann aber mit Referenzwerken wie 'Take The Time', 'Metropolis', 'Surrounded', 'Wait For Sleep', 'Learning To Live' etc. etc. nicht mithalten. Wie Peter letztens über METAL CHURCH sagte: es ist kein 10-Punkte-Album mit nem 8-Punkte Song, sondern ein 12-Punkte-Album mit nem kleinen Ausreisser auf dem Niveau. Und Asche auf dein Haupt, die "Scenes From A Memory" mit 9 Punkten herschenken zu wollen 
Ich weiß, dass ich mit der Meinung ziemlich allein dastehe, aber ich finde fast jedes DT-Album besser als die "Scenes From A Memory". außer eben "Six Degrees..." und "Systematic Chaos". Das sind trotzdem alles gute und hörenswerte Alben, aber sie haben für mich keinen 10-Punkte-Status.
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von Rüdiger Stehle » Samstag 8. Dezember 2012, 02:39
Jhonny hat geschrieben:Ich weiß, dass ich mit der Meinung ziemlich allein dastehe, aber ich finde fast jedes DT-Album besser als die "Scenes From A Memory". außer eben "Six Degrees..." und "Systematic Chaos". Das sind trotzdem alles gute und hörenswerte Alben, aber sie haben für mich keinen 10-Punkte-Status.
Ich finde sowieso jedes DT-Album besser als alles, was Petrucci & Co. je gemacht haben. Da muss ich keine Sekunde überlegen. Sogar die Demos stecken das Traumtheater mit Links komplett in die Tasche. 
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von Nils Macher » Samstag 8. Dezember 2012, 02:50
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Jhonny hat geschrieben:Ich weiß, dass ich mit der Meinung ziemlich allein dastehe, aber ich finde fast jedes DT-Album besser als die "Scenes From A Memory". außer eben "Six Degrees..." und "Systematic Chaos". Das sind trotzdem alles gute und hörenswerte Alben, aber sie haben für mich keinen 10-Punkte-Status.
Ich finde sowieso jedes DT-Album besser als alles, was Petrucci & Co. je gemacht haben. Da muss ich keine Sekunde überlegen. Sogar die Demos stecken das Traumtheater mit Links komplett in die Tasche. 
Bist du so ein großer DARK-TRANQUILITY-Fan? 
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von Rüdiger Stehle » Samstag 8. Dezember 2012, 03:02
Nils Macher hat geschrieben:Rüdiger Stehle hat geschrieben:Jhonny hat geschrieben:Ich weiß, dass ich mit der Meinung ziemlich allein dastehe, aber ich finde fast jedes DT-Album besser als die "Scenes From A Memory". außer eben "Six Degrees..." und "Systematic Chaos". Das sind trotzdem alles gute und hörenswerte Alben, aber sie haben für mich keinen 10-Punkte-Status.
Ich finde sowieso jedes DT-Album besser als alles, was Petrucci & Co. je gemacht haben. Da muss ich keine Sekunde überlegen. Sogar die Demos stecken das Traumtheater mit Links komplett in die Tasche. 
Bist du so ein großer DARK-TRANQUILITY-Fan? 
Nicht unbedingt, aber selbst bei denen würde ich jetzt nicht von vorne herein ausschließen, dass die Aussage zutrifft. Dazu müsste ich aber alle Alben kennen, um es wirklich beurteilen zu können, und das ist bei weitem nicht der Fall. Ich meine natürlich den einzig wahren DT.  NEIN, nicht Devin Townsend... es sei denn er säße auf einem dunklen Thron... Man sieht, wie blöde Bandabkürzungen sind.
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von Drumtier » Mittwoch 12. Dezember 2012, 05:17
Ich machs mir einfach und zitiere einfach ein paar Aussagen zusammen: Peter Kubaschk hat geschrieben:Es sollte also eine gute Balance zwischen "Signature Sound" und "Weiterentwicklung" geben und vor allem glaubwürdig sein und nicht wirken, als ob man einem Trend hinterherhecheln würde, wie es bei vielen Bands in den Neunzigern den Anschein hatte.
Vielleicht mit dem Zusatz, dass es für mich doch auch immer ein wenig auf die Band drauf ankommt. Selten aber doch, hab ich gar nichts dagegen, mich wie zB Johnny für blinden Starrsinn zu entscheiden. Cannibal Corpse bspw werden ja nicht umsonst Motörhead des Death Metal genannt, dh wenn ich ein neues CC-Album kaufe weiß ich ziemlich genau was mich erwartet, aber solangs immer noch zündet und frische Ideen im bekannten Gewand liefert solls mir recht sein. Vader um ein Gegenbeispiel zu nennen, haben dieses gewisse Extra für mich irgendwann verloren. Jesus hat geschrieben:Entwicklung - gut oder schlecht? Tja, gute Entwicklung ist gut und schlechte Entwicklung ist schlecht, inte sant?
No na, aber so ist das halt mit dem Geschmack. Während mich Anathema mit ihrer Neuausrichtung bis heute nicht packen konnten, können das die sehr ähnlich gelagerten Katatonia halt schon. Jesus hat geschrieben:Thrash Metal ist ein recht eng gestecktes Genre mit einer Fanbase, die größtenteils ihren Thrash Metal nur nach Reinheitsgebot gebraut hören will. Wagt man sich zu weit über die Grenzen hinweg, spielt man plötzlich Heavy Metal oder Fahrstuhlmetal oder Death Metal oder Progressive Metal oder Power Metal. Mit Black Metal kann man hingegen alles mögliche anstellen und es bleibt Black Metal.
Das kann man gar nicht genug betonen! Betonen sollte man nur, dass das selbstverständlich auch für Death Metal gilt, aber das steht da eh auch schon zwischen den Zeilen. Das ist eben auch das schöne am Extreme Metal, man ist schon im Extrem und kann deshalb guten Gewissens die Extreme in alle weiteren Richtungen auskosten ohne Gefahr zu laufen sich völlig selbst zu verlieren. Selbst wenn man es, wie Cynic, "zu weit" treibt und sich zwar völlig aus dem Metal hinausbewegt, hat die Band für mich immer noch diesen erwähnten Signature Sound. Müsste ich jetzt für eines der Extreme Stillstand vs Entwicklung wählen, würd ich mich daher offensichtlich auch für die Entwicklung entscheiden. Ahja, da Kataklysm im Eröffnungsthread noch explizit angesprochen wurden und ich grad nicht mehr weiß in welchem Thread das war und wo ich nachschauen müsst um zu sehen ob ich mit meienr Propaganda Erfolg hatte: Kataklysm sind ein Paradebeispiel für eine Band die man Anfang der 90er unter eine Glasglocke hätte stellen müssen um ihren einzigartigen Sound zu bewahren. Ich gebs ja zu, bei der Band bin ich ein voreingenommener, irrationaler Hetzer, weil ich bis auf die Epic kein einziges der "neuen" Alben habe, aber schon dieses Album und die paar Konzerte die sich nicht vermeiden ließen, bestätigen mir immer wieder, dass ich mit meinen Vorurteilen hier völlig richtig liege. Uninspirierter, toter, vorgekauter Melodic Metal mit furchtbaren Vocals, verzerrten Gitarren und einem für die Band massiv überqualifizierten Schlagzeuger was die Leute aus irgendeinem Grund dazu verleitet, die Band immer noch Death Metal zu nennen. Naja, wie oben erwähnt, vielleicht liegts daran, dass man den Bands im Extreme Metal mehr Spielraum lässt, aber da hör ich mir doch lieber eins von 15 exakt gleich klingenden Unleashed-Alben an als nur einmal die Epic...
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