Entwicklungen von Bands - gut oder schlecht?

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Re: Entwicklungen von Bands - gut oder schlecht?

Beitragvon the seeker » Freitag 7. Dezember 2012, 13:08

Prog kann man außen vor lassen, sind meißt bessere Songwriter bzw. anderes Publikum
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Re: Entwicklungen von Bands - gut oder schlecht?

Beitragvon Peter Kubaschk » Freitag 7. Dezember 2012, 13:38

Nö, kann man nicht. Man denke nur an QUEENSRYCHE, auch MARILLION haben nicht jeden Entwicklungsschritt mit Bravour gemeistert. Zudem gibt es gerade im Prog viele Bands, die sich eben nur sehr wenig oder gar nicht entwickeln. ZERO HOUR sind zwar immer geil, aber auch immer gleich. Das ist AC/DC mit viel Technik. Und nicht jede Entwicklung (PAIN OF SALVATION bspw.) wird auch von den Fans wirklich goutiert.
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Re: Entwicklungen von Bands - gut oder schlecht?

Beitragvon Jesus » Freitag 7. Dezember 2012, 13:47

Manch einer mag auch argumentieren, dass DREAM THEATER sich kein Stück entwickeln und nichts wirklich Progressives machen...
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Re: Entwicklungen von Bands - gut oder schlecht?

Beitragvon salisbury » Freitag 7. Dezember 2012, 14:01

Peter Kubaschk hat geschrieben: Und nicht jede Entwicklung (PAIN OF SALVATION bspw.) wird auch von den Fans wirklich goutiert.


Halt, das muss heißen: "Nicht jede Entwicklung wird auch immer von allen Fans wirklich goutiert (PAIN OF SALVATION bspw.)" .

Ich glaube, hier gibt es wenig, was man generalisieren kann. Das hängt extrem von ab, wen man fragt. Ich finde beispielsweise PARADISE LOST auch in ihrer poppigeren Phase interessant (und es kann auch nicht immer jedes Album gleich gut sein).

Genrell ist es mir lieber, wenn Bands immer wieder ihren Sound verändern. Ab besten natürlich parallel zu meinem Musikgeschmack :grins: . So haben PoS 2002 meinen Geschmack mit "Remedy Lane" voll getroffen und tun es jetzt mit "RS I&II" wieder. Auch OPETH empfinde ich immer spannend und angenehm anders. Gerade bei "Heritage", das ist ein phantastisches Album, das voll meinen Geschmack trifft.

Bei ÄNGLAGARD hingehen war ich extrem glücklich, dass die dupfengleich wie 1992 klingen.

Am wichtigen ist, ob die Musiker mit Hingabe zu ihrer Musik komponieren. Was Queensryche da jahrelang gemacht haben, klingt halt eher nach nem Routinejob einer Band, die sich sowieso nicht grün ist aber eben auch keine wirklichen Alternativen hat, was anderes zu tun. Tja, das Ende vom Lied kennen wir ja...
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Re: Entwicklungen von Bands - gut oder schlecht?

Beitragvon Rüdiger Stehle » Freitag 7. Dezember 2012, 14:48

the seeker hat geschrieben:Prog kann man außen vor lassen, sind meißt bessere Songwriter bzw. anderes Publikum

:grins:
Späßle gmacht? Bessere Architekten und Mathematiker vielleicht, aber dass dabei dann bessere SONGS heraus kämen, halte ich für ein haltloses Gerücht.
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Re: Entwicklungen von Bands - gut oder schlecht?

Beitragvon Nils Macher » Freitag 7. Dezember 2012, 15:00

Jesus hat geschrieben:Manch einer mag auch argumentieren, dass DREAM THEATER sich kein Stück entwickeln und nichts wirklich Progressives machen...


Da wird manch ein Fan der Band entgegnen, dass jedes Album der Band ganz anders klingt als sein Vorgänger. In der Hinsicht sind sie RUSH sehr ähnlich. Über das Wesen des "Progressiven" haben wir ja schon zu Genüge gesprochen, das reicht einfach nicht als Totschlagargument um die nach wie vor vorhandene Klasse von DREAM THEATER zu diskreditieren ;-)
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Re: Entwicklungen von Bands - gut oder schlecht?

Beitragvon Havoc » Freitag 7. Dezember 2012, 15:18

Nils Macher hat geschrieben:...das reicht einfach nicht als Totschlagargument um die nach wie vor vorhandene Klasse von DREAM THEATER zu diskreditieren ;-)


Das sehe ich genauso. Wobei Jesus natürlich auch Recht hat. Je nachdem wie man das betrachtet sind DT nicht mehr sehr progressiv. Aber wen interessiert das bei der Qualität der Alben. ;-)
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Re: Entwicklungen von Bands - gut oder schlecht?

Beitragvon Peter Kubaschk » Freitag 7. Dezember 2012, 15:22

Nils Macher hat geschrieben:
Jesus hat geschrieben:Manch einer mag auch argumentieren, dass DREAM THEATER sich kein Stück entwickeln und nichts wirklich Progressives machen...


Da wird manch ein Fan der Band entgegnen, dass jedes Album der Band ganz anders klingt als sein Vorgänger. In der Hinsicht sind sie RUSH sehr ähnlich. Über das Wesen des "Progressiven" haben wir ja schon zu Genüge gesprochen, das reicht einfach nicht als Totschlagargument um die nach wie vor vorhandene Klasse von DREAM THEATER zu diskreditieren ;-)


Wobei ich als Fan beider Bands gestehen muss, dass ich die Entwicklung bei RUSH sehr viel deutlicher finde als bei DREAM THEATER. Wenn man "2112", "Grace Under Pressure", "Hold Your Fire" und "Vapor Trails" von "Fachfremden" hören lässt, wird auch da jeder sagen, dass sich die Band deutlich verändert hat. Das ist bei DREAM THEATER nicht so. Natürlich ist das oberflächlich(er) betrachtet, aber wenn man "Images & Words", "Six Degrees Of Inner Turbulence" und "A Dramatic Turn Of Events" nacheinander hört, kann man neben Unterschieden eben auch deutliche Parallelen hören. Parallelen, die es bei (fast) jedem DREAM THEATER-Album hört. Ich empfinde das ja als "Signature Sound" und finde, dass eben auch nur DREAM THEATER wie DREAM THEATER klingt und sich die Alben schon (z.T. sehr)unterscheiden, kann aber verstehen, warum das als "Nicht-Fan" auch anders sehen kann.
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Re: Entwicklungen von Bands - gut oder schlecht?

Beitragvon the seeker » Freitag 7. Dezember 2012, 15:41

@Rüdiger nö, kein Späßle
"bessere Songs" ist natürlich wieder ne schwierige Formulierung, weil Geschmackssache, aber als Musiklaie find ichs schwieriger techn. komplexe, oft eben auch längere Songszu schreiben, und dazu auch wieder neue Elemente reinzubringen, dem zolle ich mehr Respekt
damit will ich nicht unbedingt sagen, dass Motörhead oder Venom schlechte Musiker sind

Faustfaktor hin oder her, Songs wie auf der letzten Manowar kann ich (leider?) nur noch belächeln ;) ist diese Entwicklung gut? ... den alten Kram hör ich ja doch ab und zu
oder nehmen wir Unleashed: da hab ich das Debut und in die neueren Alben oft genug reingehört, hier wiederholt sich der Refrain 50x pro Lied, das ist mir selbst beim Autofahren zu langweilig, ich seh da 0 Entwicklung ... 2 oder 3 Alben ok, aber irgendwann reichts und ich (er)spar mir das

im Grunde mag ichs lieber, wenn Bands was Neues bieten, sollte mir das gar nicht zusagen.. seis drum, gibt heutzutage genug zum Hören :)
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Re: Entwicklungen von Bands - gut oder schlecht?

Beitragvon Nils Macher » Freitag 7. Dezember 2012, 15:44

Peter Kubaschk hat geschrieben:
Nils Macher hat geschrieben:
Jesus hat geschrieben:Manch einer mag auch argumentieren, dass DREAM THEATER sich kein Stück entwickeln und nichts wirklich Progressives machen...


Da wird manch ein Fan der Band entgegnen, dass jedes Album der Band ganz anders klingt als sein Vorgänger. In der Hinsicht sind sie RUSH sehr ähnlich. Über das Wesen des "Progressiven" haben wir ja schon zu Genüge gesprochen, das reicht einfach nicht als Totschlagargument um die nach wie vor vorhandene Klasse von DREAM THEATER zu diskreditieren ;-)


Wobei ich als Fan beider Bands gestehen muss, dass ich die Entwicklung bei RUSH sehr viel deutlicher finde als bei DREAM THEATER. Wenn man "2112", "Grace Under Pressure", "Hold Your Fire" und "Vapor Trails" von "Fachfremden" hören lässt, wird auch da jeder sagen, dass sich die Band deutlich verändert hat. Das ist bei DREAM THEATER nicht so. Natürlich ist das oberflächlich(er) betrachtet, aber wenn man "Images & Words", "Six Degrees Of Inner Turbulence" und "A Dramatic Turn Of Events" nacheinander hört, kann man neben Unterschieden eben auch deutliche Parallelen hören. Parallelen, die es bei (fast) jedem DREAM THEATER-Album hört. Ich empfinde das ja als "Signature Sound" und finde, dass eben auch nur DREAM THEATER wie DREAM THEATER klingt und sich die Alben schon (z.T. sehr)unterscheiden, kann aber verstehen, warum das als "Nicht-Fan" auch anders sehen kann.


Das sehe ich auch so, dass ein "Nicht-Fan" das vermutlich so sieht, wobei jemand mit unkundigen Ohren auch vermuten könnte, andere Bands zu hören wenn man nacheinander ausgewählte Songs von "When Dream And Day Unite", "Awake" und "Falling Into Infinity" spielen würde. Was ich damit sagen wollte: beide Bands treten nicht auf der Stelle und nehmen so wie AC/DC das gleiche Album mehrmals auf.
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