10 Doom Essentials

Re: 10 Doom Essentials

Beitragvon Holger Andrae » Montag 24. September 2012, 13:59

Teichfrosch hat geschrieben:@Topic:

Von den ursprünglichen zehn Holger-Alben habe ich 5, und die sind auch alle toll. Den Rest kenne ich bis auf DOOMSHINE und TROUBLE, immerhin. Ich liebe zwar Doom, bin aber erstaunlicherweise wenig bewandert, einfach weil das Musik für die richtige Stimmung ist und daher eher selten aufgelegt wird (Metalcore oder Progmetal geht beispielsweise immer).


Ja, das sehe ich sehr ähnlich. "Intensive" Musik eben. Halte ich eben für eine Auszeichnung.

Teichfrosch hat geschrieben: Insofern kann ich auch garnicht wirklich viel beitragen, aber CANDLEMASS und SABBATH sind wohl selbst für den größten Unkenner gesetzt.


Wobei es ja Verfechter gibt, die mit dieser epischen Variante gar nichts anfangen können. Selber schuld:)

Teichfrosch hat geschrieben:Sowas können wir auch für andere Musikrichtungen machen, finde ich. Ist zwar hochkontrovers, aber spannend...


Feel free.
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Re: 10 Doom Essentials

Beitragvon firestarter » Montag 24. September 2012, 14:23

Teichfrosch hat geschrieben:Sowas können wir auch für andere Musikrichtungen machen, finde ich. Ist zwar hochkontrovers, aber spannend...


Zwei Doofe, ein Gedanke...
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Re: 10 Doom Essentials

Beitragvon salisbury » Montag 24. September 2012, 15:10

Teichfrosch hat geschrieben:In b4 Schaf... wenn der das sieht ... dann gehts ab ...

Extrem düster, langsam und böse ist auch noch

NEUROSIS - The eye of every storm


Langsam ja, aber so düster find ichs garnicht mal. Böse schonmal garnicht. Und Doom an sich ist das, wenn mans kleinkarriert betrachtet, auch nicht.



Ja, klar. Doom ist das nicht aber diese dunkle, bedrückende Stimmung, die ich mit "Doom" verbinde, transportiert dieses Album schon. Anyway, seht es als verzweifelten Versuch, hier auch was produktives einzubringen. Ich werd mir beizeiten mal die Songs anhören. Vielleicht finde ich ja was schönes. FORSAKEN hab ich mal bei Holg gehört und das war sehr cool, aber das klang eher wie langsamerer Powermetal (?).
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Re: 10 Doom Essentials

Beitragvon Drumtier » Mittwoch 26. September 2012, 05:52

Interessante Listen die man hier so zu Gesicht bekommt :dafuer:
Einige Überschneidungen auch zu meiner, und so richtige Doom-Faschos haben wir ja hier zum Glück eh nicht, denn ich werd meinen Doom-Begriff teilweise etwas weiter fassen müssen:

40 Watt Sun - The Inside Room
Ahab - The Call Of The Wretched Sea
Black Sabbath - Black Sabbath
Esoteric - Subconscious Dissolution Into The Continuum
Fallen - A Tragedy's Bitter End
Funeral - From These Wounds
Morning Beloveth - The Sullen Sulcus
My Dying Bride - For Lies I Sire
Shape Of Despair - Angels Of Distress
Warning - Watching From A Distance
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Re: 10 Doom Essentials

Beitragvon Dr. Best » Donnerstag 27. September 2012, 18:20

Lieber Rüdiger, als Verfechter eines sehr "eigenen" Doom-Ideals muss ich mal fragen: wo sind denn Bathory Doom? Was zeichnet diese Band bzw die Phase der Band als solches aus? Ganz ernsthaft, ich versteh das nie. Dabei sind das ja nichtmal die Einzigen in der musikalischen Ecke, bei denen ich dieses Etikett nicht verstehen kann. Da sind ja auch die ganzen Kodizes, Solstices und wie sie alle heißen.
Sicher, das ist getragen, episch und so - aber letztlich ist das doch nur klassischer Epik Metal, bei Bathory auch mit Viking. Aber thematisch, stilistisch, gefühlsmäßig ganz wo anders als DOOM.

BTW, mal eine kleine Liste mit hübschem Doom, der nicht in anderen Listen auftaucht:

Age Of Taurus - In The Days Of The Taurean Empire
Blood Farmers - Blood Farmers
Dreaming - II
Goatsnake - Flower Of Disease
Isole - Forevermore
Las Cruces - Ringmaster
Lord Vicar - Signs of Osirs
Penance - Parallel Corners
Place Of Skulls - With Vision
Procession - Cult of Disease
Revenrend Bizarre - In The Rectory Of The Bizarre Reverend
The River - Drawing down the sun
Thunderstorm - Sad Symphony
Unorthodox - Asylum
Mirror Of Deception - Foregone
Warhorse - as heaven turns to ash
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Re: 10 Doom Essentials

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 27. September 2012, 20:13

Dr. Best hat geschrieben:Lieber Rüdiger, als Verfechter eines sehr "eigenen" Doom-Ideals muss ich mal fragen: wo sind denn Bathory Doom? Was zeichnet diese Band bzw die Phase der Band als solches aus? Ganz ernsthaft, ich versteh das nie. Dabei sind das ja nichtmal die Einzigen in der musikalischen Ecke, bei denen ich dieses Etikett nicht verstehen kann. Da sind ja auch die ganzen Kodizes, Solstices und wie sie alle heißen.
Sicher, das ist getragen, episch und so - aber letztlich ist das doch nur klassischer Epik Metal, bei Bathory auch mit Viking. Aber thematisch, stilistisch, gefühlsmäßig ganz wo anders als DOOM.

Kann ich nachvollziehen. Sicher ist die zweite stilistische Phase von BATHORY kein reinrassiger Doom. Durchaus eher in dem Stilbereich anzusiedeln, wie etwa auch CIRITH UNGOL oder die "Into Glory Ride" von MANOWAR, nur noch eine ganz deutliche Ecke getragener und langsamer als die beiden genannten. Nachdem aber hier auch diskutiert wurde, die "King Of The Dead" von C.U. zu nennen (die ich ganz bewusst herausgelassen habe), dachte ich, dass ich die BATHORY nenne, da sie für mich in der Epikecke doch mit am deutlichsten in den Doom hinein lugt. In die selbe Kiste könntest du aber auch die "Conqueror" von THE GATES OF SLUMBER packen. ATLANTEAN KODEX hast du ja schon genannt. Die sind sicher auch mehr MANOWAR-meets-BATHORY als dass sie Doom wären.

Im Endeffekt ist BATHORY eine Band, die ich nicht gerne schubladisiere, sondern als Band "sui generis" führe. Alle Phasen. Aber wenn man den Versuch einer Einordnung unternimmt, dann ist diese spezielle Phase eben eher doomig als die anderen Phasen. Vor allem die "Twilight" (die "Hammerheart" und die "Blood On Ice" weniger, die "Nordland"-Dinger wieder eher mehr. Und "Viking Metal" ist für mich nicht wirklich ein Stilbegriff. Wenn, dann für das, was sich an den besagten BATHORY-Alben anlehnt. Ansonsten ist es eher exklusiv die Thematik betreffend und stilistisch nicht gebunden. Siehe UNLEASHED, ENSLAVED, SÓLSTAFIR und HEAVY LOAD... alles Viking Metal.

Fazit:
Du hast schon recht. Doom im eigentlichen Sinne ist "Twilight Of The Gods" nicht. Es ist halt die episch-doomige Phase BATHORY, die mir aber in diesem Kontext wichtig genug erschien, als Vertreter einer eigenen Kategorie aufgeführt zu werden, die im Doom-Kontext "Randessenz" besitzt.
:subber:
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Re: 10 Doom Essentials

Beitragvon Inuluki » Freitag 28. September 2012, 09:55

Seltsamerweise überkommt mich auch gerade ein starkes Mitteilungsbedürfnis... :jaja:

The 3rd And The Mortal - Tears Laid In Earth (Norwegen, 1994)
Scald - Will Of The Gods Is Great Power (Russland, 1996)
Northwinds - Great God Pan (Frankreich, 1998)
Unsilence - Under A Thorn Sky (England, 2009)
Gods Tower - The Turns (Weißrussland, 1997)
Ereb Altor - By Honour (Schweden, 2008)
Solstice - Lamentations (England, 1994)
Solitude Aeturnus - Alone (USA, 2006)
Arcane Sun - s/t (Irland, 1998)
Saint Vitus - s/t (USA, 1984)
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Re: 10 Doom Essentials

Beitragvon Peter Kubaschk » Freitag 28. September 2012, 11:41

hmmm, wenn ich an Doom denke, dann wohl an die folgenden Alben:

CANDLEMASS - Nightfall
SOLITUDE AETURNUS - Into The Dephts Of Sorrow
COUNT RAVEN - High On Infinity
WARNING - Watching From A Distance
40 WATT SUN - The Inside Room
PROCESSION - Destroyers Of The Faith
BLACK SABBATH - Black Sabbath
SORCERER - Sorcerer
ARGUS - Boldly Stride The Doomed
KRUX - s/t
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Re: 10 Doom Essentials

Beitragvon Dr. Best » Freitag 28. September 2012, 12:12

Inuluki hat geschrieben:Seltsamerweise überkommt mich auch gerade ein starkes Mitteilungsbedürfnis... :jaja:

The 3rd And The Mortal - Tears Laid In Earth (Norwegen, 1994)
Scald - Will Of The Gods Is Great Power (Russland, 1996)
Northwinds - Great God Pan (Frankreich, 1998)
Unsilence - Under A Thorn Sky (England, 2009)
Gods Tower - The Turns (Weißrussland, 1997)
Ereb Altor - By Honour (Schweden, 2008)
Solstice - Lamentations (England, 1994)
Solitude Aeturnus - Alone (USA, 2006)
Arcane Sun - s/t (Irland, 1998)
Saint Vitus - s/t (USA, 1984)

Mit dir habe ich hier nicht unbedingt gerechnet :) Schöne Liste mit schönen Scheiben, auch wenn vieles nicht meine Ecke weil zu "nordisch" ist. Und du bist vermutlich einer der Wenigen, der bei Solitude Aeturnus nicht eins der ersten drei Alben nimmt.
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Re: 10 Doom Essentials

Beitragvon Dr. Best » Freitag 28. September 2012, 12:24

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Im Endeffekt ist BATHORY eine Band, die ich nicht gerne schubladisiere, sondern als Band "sui generis" führe.

Bei Bathory kann ich das verstehen, gerade diese Band lässt sich ja nur schwer kategorisieren. Mir ging es mehr um den Gesamtaspekt, an "Conquerer" hatte ich da schon auch gedacht, Arkham Witch wäre derzeit ein ähnlicher Fall. Für mich ist das zu 100% klassischer Metal, manches meinetwegen auch "Epik Metal".

Mein Haupt-"Problem" ist da mehr die Tatsache, dass sich ja viele über das "Eindringen fremder Stile in den Doom" ärgern, sei es Death, Stoner, Black, Retro, Post oder sonstwas und quasi auf C.O.T.D. bestehen wollen. Andererseits sprengt man in meinen Augen diese festen Grenzen mit Epik und klassischem Metal ohne zu meckern. Aber darüber hab ich ja schon oft genug philosophiert....
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