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von salisbury » Montag 27. August 2012, 16:43
Enemy, bei Powermetal.de sind subjektive Noten. Das wollen wir auch immer wieder betonen.
Um unsere (meine und peters) Einschätzung zur Dream zu verstehen, eine Gegenfrage:
Gibt es für Dich nicht auch ein Album, das Du über alles liebst und jeden Song ins Herz geschlossen hast und das Du niemals missen willst, wo aber dennoch der Sound eher schwach und das Cover doof ist? Wenn ja, wäre Dir das keine 10 P wert?
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von enemy-of-reality » Montag 27. August 2012, 16:52
salisbury hat geschrieben:Enemy, bei Powermetal.de sind subjektive Noten. Das wollen wir auch immer wieder betonen.
Um unsere (meine und peters) Einschätzung zur Dream zu verstehen, eine Gegenfrage:
Gibt es für Dich nicht auch ein Album, das Du über alles liebst und jeden Song ins Herz geschlossen hast und das Du niemals missen willst, wo aber dennoch der Sound eher schwach und das Cover doof ist? Wenn ja, wäre Dir das keine 10 P wert?
Nein, lustigerweise ist bei den wenigen Alben, die von mir die Höchstnote bekämen, keine dabei, wo ich Cover oder Sound richtig schlecht finde. Ist aber auch gar nicht nötig. "Scenes From A Memory" z.B. ist ein Album, welches von mir, nach MEINER persönlichen Skala, die Höchstnote bekommt. Aber würde ich jemals behaupten, dass die Scheibe in irgendeiner Hinsicht perfekt wäre? Nö.
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von Rüdiger Stehle » Montag 27. August 2012, 16:55
Ich frage mich dauernd, was denn jetzt bitte ein perfekter Sound sein soll. Ein perfekter Sound ist doch ganz offensichtlich nicht per se ein Sound aus einem tollen Studio mit einem professionellen Produzenten und teurer Anlage, sondern ein Sound, der zu 100% zu dem Album passt. Daher hat eine "Black Metal" von VENOM auch einen perfekten Sound, weil das Album genau so klingt, wie es klingen muss. Hätte die Scheibe den Sound einer "Octavarium" (oder wie das Ding heißt), dann würde sie bescheiden klingen. Daher kann eine "When Day And Dream Unite" doch für Kubi einen perfekten Sound haben, wenn er von dem Sound genau das bekommt, was nach seiner Wahrnehmung zu diesem Album gehört. Ich leg jetzt die "When Day..." ein und höre mal nach, ob die einen perfekten Sound hat, oder ob sie mir persönlich zu sauber produziert ist.  Was die Perfektion angeht, habe ich bestimmt mehrere 100 Alben in meiner Sammlung, die ich völlig perfekt finde. Perfekt ist ein Album für mich dann, wenn es nichts dran gibt, was ich ändern möchte, um es besser zu machen. Und mir fällt bei sehr vielen Alben nichts ein, was ich ändern möchte. EDIT: "When Dream And Day Unite" ... so herum ist's richtig.
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von Oliver Passgang » Montag 27. August 2012, 16:58
enemy-of-reality hat geschrieben:"Scenes From A Memory" z.B. ist ein Album, welches von mir, nach MEINER persönlichen Skala, die Höchstnote bekommt. Aber würde ich jemals behaupten, dass die Scheibe in irgendeiner Hinsicht perfekt wäre? Nö.
Dann solltest du vielleicht mal vom Begriff "perfekt" weg und hin zu "ich möchte nichts ändern" gehen. Perfektionswahn ist nie gut. Und du gehst da - durchaus auch zurecht - kritischer mit um als der Rest hier.
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von salisbury » Montag 27. August 2012, 17:04
Okay, ich gebe zu, die Definition der "10" ist etwas schwierig. Ich meine, die "10" muss eine Note sein, die auch hin und wieder vergeben wird.
"In jeder Hinsicht perfekt" ist - je wie man es auffasst - so gut wie unmöglich, wenn man versucht, objektiv zu sein. Sind wir aber nicht. Alle nicht. Ich glaub, wenn man den Anspruch hat, möglichst objektiv zu benoten, wird man scheitern oder man hat einen Noteneinheitsbrei zwischen 6 und 8,5 Punkten, der überhaupt nix mehr aussagt...
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von enemy-of-reality » Montag 27. August 2012, 17:10
Oliver Passgang hat geschrieben:enemy-of-reality hat geschrieben:"Scenes From A Memory" z.B. ist ein Album, welches von mir, nach MEINER persönlichen Skala, die Höchstnote bekommt. Aber würde ich jemals behaupten, dass die Scheibe in irgendeiner Hinsicht perfekt wäre? Nö.
Dann solltest du vielleicht mal vom Begriff "perfekt" weg und hin zu "ich möchte nichts ändern" gehen. Perfektionswahn ist nie gut. Und du gehst da - durchaus auch zurecht - kritischer mit um als der Rest hier.
Du scheinst zumindest zu verstehen, worauf ich hinaus will. Bei manchen hier hab ich ja den Eindruck, als würden sie mich absichtlich missverstehen. Mit "ICH möchte nichts ändern" kann ich jedenfalls schon deutlich besser leben als mit "in jeder Hinsicht perfekt" 
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von salisbury » Montag 27. August 2012, 17:12
Ich mein, ich mecker ja auch oft am Sound rum, kann aber auch Platten toll finden, wenn sie keine tollen aber dafür einen ureigenen Sound haben, der ein ganz besonderes Flair erzeugt. "Dream" gehört dazu, ich denk immer, die Musik kommt aus unter dem wasser und die diese mystischen synthiesonds mit dem Blubberbass hat was für sich. Und das mögen auch viele an dem Album. Das git es auch sonst nie wieder.
Oder - letztens erst kennen gelernt - Irae Melanox von ADRAMELCH. Seolbst das remaster klingt seltsam, aber das Flair ist einzigartig. Oder die erste WALTZ-CD. Alles andere als perfekt aber irgendwie faszinierend, wie die Leadgits da gemixt sind. Viel zu laut nämlich. Aber das ist ja grad das GEILE!
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von salisbury » Montag 27. August 2012, 17:14
Ich klinke mich voll in die "ich möchte nichts ändern"-Fraktion ein!
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von enemy-of-reality » Montag 27. August 2012, 17:16
Ich versteh ja was du meinst Sally. Ich hab mich im Laufe der Zeit auch an den Sound von "WDADU" gewöhnt. Und wenn die Musik grossartig ist, dann wird mir ein etwas schwächerer Sound auch garantiert nicht den Spass an einer Scheibe verderben - meckern werd ich aber vielleicht trotzdem 
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von Rüdiger Stehle » Montag 27. August 2012, 17:18
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Ich leg jetzt die "When Dream..." ein und höre mal nach, ob die einen perfekten Sound hat, oder ob sie mir persönlich zu sauber produziert ist. 
Okay. Ich habe hinein gehört, und der Sound ist in der Tat im Bereich von Schlagzeug und Bass ein wenig seltsam. Wobei ich das jetzt nicht als einen Makel sehen würde, der die Perfektion ausschlösse, wenn ich denn ein großer Fan der Scheibe wäre. Zum einen, ja, der Bass blubbert sehr seltsam bisweilen, aber Gitarre, Keyboard und Gesang werden nie zugedeckt, und zum anderen können solche Eigenwilligkeiten ja auch gerade besonders liebgewonnene Schrulligkeiten sein, welche die Perfektion erst ausmachen. Mir gefällt jetzt z.B. der Sound dieser Scheibe um Welten besser als der Sound der "Systematic Chaos", weil er viel wärmer, klassisch-metallischer und fragiler ist. @ Enemy: Ich glaube, dass du mit der Notenbeschreibung das selbe Problem hast, das öfters mal jemand hat, der den Ansatz einer objektivierenden Musikkritik verfolgt. Den haben wir ausdrücklich ausgeschlossen und daher unsere Noten rein subjektiv definiert. "Ein Album, das in jeder Hinsicht perfekt ist." heißt also immer und ausschließlich: "Ein Album, das für den bewertenden Rezensenten in jeder Hinsicht perfekt ist." bzw. "Ein Album, das zu 100% dem Geschmack des Rezensenten entspricht". Nicht mehr, nicht weniger.
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