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von Jesus » Mittwoch 17. Februar 2010, 13:20
Peter Kubaschk hat geschrieben:An der Universität fällt man mit 50% durch, mit 51% ist man langst nicht "über dem Durchschnitt", sondern hat lediglich mehr als die Hälfte der Punkte geholt und die daraus resultierende Note ist ein sehr schwaches ausreichend und das ist in der Regel sehr unterdurchschnittlich. Ein "gut" beginnt bei 80%, oder bei 8/10.
Hat mit dieser Diskussion eher weniger zu tun. Von Studenten darf man wohl erwarten, so gut zu sein. Zum Vergleich: Filmrezensionen auf rottentomatoes.com gelten bei 60% als "fresh". Ein derartiges Bewertungssystem kommt dem unsrigen näher als das Notensystem an der Uni, welches einen willkürlich gesetzten Grenzwert hat, über den man kommen muss, um zu bestehen. Trotzdem ist ein Aufsatz, der zu 50% nicht zufriedenstellen ist, also zu weiteren 50% gut. Peter Kubaschk hat geschrieben:Und die 5 ist auch kein "Durchschnitt", sondern lediglich der in der Mitte liegende Wert auf einer Skala. Der Durchschnitt ist die Summe aller Noten durch die Anzahl aller Noten. Das hat mit dem in der Mitte der Skala liegendem Wert nix zu tun.
Laut Gaußscher Normalverteilung ist die 5 (oder 5,5 blablabla) auf dieser Skale der Durchschnitt. Die Summe aller Noten nähert sich also der 5. D.h. die meisten Metal-Alben (mal nur eben auf das hiesige Genre bezogen) sind durchschnittlich gut/schlecht, haben also um die 5 Punkte. Damit wäre ein Album mit 6 Punkten bereits auf der rechts abfallenden Kurve und somit bereits besser als der Großteil aller Metal-Alben.
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Jesus
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von Feamorn » Mittwoch 17. Februar 2010, 13:23
So richtig liegt die Fünf auch nicht in der MItte... Es sei denn, ihr vergebt doch die Null. ;)
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von Rüdiger Stehle » Mittwoch 17. Februar 2010, 13:41
Peter Kubaschk hat geschrieben:An der Universität fällt man mit 50% durch, mit 51% ist man langst nicht "über dem Durchschnitt", sondern hat lediglich mehr als die Hälfte der Punkte geholt und die daraus resultierende Note ist ein sehr schwaches ausreichend und das ist in der Regel sehr unterdurchschnittlich. Ein "gut" beginnt bei 80%, oder bei 8/10.
Das kommt wohl aufs Fach an. In der juristischen Prüfungsordnung heißt: < 4/18 = < 22% = durchgefallen = meist knapp 40% der Kandidaten 4/18 = 22% = ausreichend = bestanden = meist 35% der Kandidaten 5-6/18 = 30% = ausreichend = in der Regel so etwa der Durchschnitt aller Noten 6,5/18 = 36% = befriedigend = überdurchschn. Note = Prädikat = meist unter 20% der Absolventen 9/18 = 50% = vollbefr. = weit überdurchschn. Note = großes Präd. = meist 0-5% der Absolventen 11,5/18 = 64% = gut = meistens 0 - 4% der Absolventen > 14/18 = 77% = sehr gut = fast immer kein einziger Absolvent http://www.justizportal-bw.de/servlet/P ... 202007.pdfDas heißt, wenn ein Jurist ein "befriedigend" (36% der Punkte) bekommt, dann gehört er im Normalfall zu den besten 25%. Wenn er ein "vollbefriedigend" (50% der Punkte) bekommt, dann gehört er normal locker zu den Top5 von 100 Absolventen. Gut und Sehr gut sind Noten die quasi nicht vorkommen. Ein widersinniges System, das - übertragen auf unseren Soundcheck - dazu führen würde, dass 90% der Alben maximal eine 4,0 bekommen dürften, und die höchste denkbare Note im Normalfall eine 6,5 wäre.
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von Julian Rohrer » Mittwoch 17. Februar 2010, 16:25
Jesus hat geschrieben:Julian Rohrer hat geschrieben:Und AGRYPNIE liegen da auch nur 0,5 Punkte drunter. Und was das angeht: Was will ich mit einer Band, die mit einem Kultstatus ausgestattet ist, den sie durch langweilige Songs und einen beschissenen Sänger dekonstruiert? Da habe ich die ach so gescholtenen Schweizer mit ihrem perfekten Sound deutlich lieber.
Ähm... okay, Kultstatus von Nocte Obducta, soweit klar. Deren Sänger ist auf einmal beschissen, obwohl sich niemand bei NO über ihn beschwert hat? Von mir aus. Aber wer sind die Schweizer?
Ich halte mich bei NO meist zurück, da ich mich noch nie aufraffen konnte, in das Material reinzuhören - jedes Mal wurde ich aus irgendwelchen Gründen abgeschreckt. Aber bei AGRYPNIE kann ich aus den Vollen greifen. Mein Gott, vlt. war der Unhold auch damals schon derart beschissen? Die Schweizer sind natürlich ELUVEITIE.
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von enemy-of-reality » Mittwoch 17. Februar 2010, 18:42
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Das kommt wohl aufs Fach an. In der juristischen Prüfungsordnung heißt: < 4/18 = < 22% = durchgefallen = meist knapp 40% der Kandidaten 4/18 = 22% = ausreichend = bestanden = meist 35% der Kandidaten 5-6/18 = 30% = ausreichend = in der Regel so etwa der Durchschnitt aller Noten 6,5/18 = 36% = befriedigend = überdurchschn. Note = Prädikat = meist unter 20% der Absolventen 9/18 = 50% = vollbefr. = weit überdurchschn. Note = großes Präd. = meist 0-5% der Absolventen 11,5/18 = 64% = gut = meistens 0 - 4% der Absolventen > 14/18 = 77% = sehr gut = fast immer kein einziger Absolvent
Das finde ich jetzt doch einigermassen erschreckend Zum Thema Benotung: Es kommt letztendlich doch immer auf die Definition der einzelnen Noten an und genau das ist eben der Grund, weshalb man Bewertungen aus verschiedenen Quellen auch dann nicht vergleichen kann, wenn die der Bewertung zugrunde liegende Skala (wie z.B. eben 1 - 10) die selbe ist. So bedeutet z.B. eine 8 im RH nichts anderes als "Gut" während die selbe Note im Eclipsed ein "hervorragendes" Album kennzeichnet. PM.de liegt mit seiner etwas umfangreicheren Definition ( "Ein Album, das man häufiger auflegen wird. Entweder mit konstant hohem Niveau oder einigen echten Hits und kleinen Längen.") wohl irgendwo zwischen diesen beiden Beispielen. Oder nehmen wir die 5. Die steht im Eclipsed tatsächlich für "durchschnittlich", während sie im RH ein nur "teilweise hörbares" Album kennzeichnet und bei pm.de für ein "mehr oder weniger langweiliges Album, durch das man sich hindurchkämpft und glücklich ist, wenn man es nicht hören muss" steht.
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von Rüdiger Stehle » Mittwoch 17. Februar 2010, 18:47
enemy-of-reality hat geschrieben:Rüdiger Stehle hat geschrieben:Das kommt wohl aufs Fach an. In der juristischen Prüfungsordnung heißt: < 4/18 = < 22% = durchgefallen = meist knapp 40% der Kandidaten 4/18 = 22% = ausreichend = bestanden = meist 35% der Kandidaten 5-6/18 = 30% = ausreichend = in der Regel so etwa der Durchschnitt aller Noten 6,5/18 = 36% = befriedigend = überdurchschn. Note = Prädikat = meist unter 20% der Absolventen 9/18 = 50% = vollbefr. = weit überdurchschn. Note = großes Präd. = meist 0-5% der Absolventen 11,5/18 = 64% = gut = meistens 0 - 4% der Absolventen > 14/18 = 77% = sehr gut = fast immer kein einziger Absolvent
Das finde ich jetzt doch einigermassen erschreckend
Es ist zwar widersinnig, das obere Drittel der Notenskala ausschließlich der Musterlösung vorzubehalten, aber da es ja für alle Kandidaten gleichermaßen gilt und man eben mit "befriedigend" schon zu den oberen 25% gehört, ist es ja nicht irgendwie diskriminierend. Allenfalls im interdisziplinären Vergleich, wenn sich z.B. ein Jurist und ein BWL-Absolvent um die gleiche Stelle bewerben und der Arbeitgeber nicht weiß, dass "befriedigend" bei Juristen fast schon eine Top-Note ist. Oder wie hast du das "erschreckend" gemeint?
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von Behne » Mittwoch 17. Februar 2010, 18:57
Ich denke mal das war auf die Durchfallquote bezogen, oder? Naja, das ist nunmal von Fach zu Fach unterschiedlich. Bei nem fachwissenschaftlichem Geschichtsstudium kannst du Kurse die du schlechter als 2,3 belegst gleich nochmal machen, weil alles andere den Schnitt so sehr runterzieht dass man auf dem Arbeitsmarkt keine Chance hat. Ich finde die Definitionen/Beschreibungen für die Noten auf PM.de übrigens gut, ist besser als einfach nur ne Zahl zu sagen und dann kann sich jeder was ausdenken, was das jetzt bedeuten könnte.
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von enemy-of-reality » Mittwoch 17. Februar 2010, 19:43
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Oder wie hast du das "erschreckend" gemeint?
Bin nicht sicher, ob ich das richtig interpretiere, aber ich hätte das so verstanden, dass jemand, der 4 von 18 Prüfungsaufgaben richtig gelöst hat (bzw. 4 von 18 Punkten erreicht hat oder wie auch immer dieses Prüfungssystem funktioniert) bereits bestanden hat. Und das wäre in der Tat erschreckend, denn wer 22% richtig hat, hat immerhin 78% falsch.
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von Germon » Mittwoch 17. Februar 2010, 19:52
Ich sag es mal so, 7 Punkte ist schon nah an Schrott oder andes ausgedrückt: Mit einem Album, dem ich 7 oder weniger Punkte gebe, möchte ich mich nicht viel länger abgeben. Es gibt genug gute Musik.
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von enemy-of-reality » Mittwoch 17. Februar 2010, 20:10
Germon hat geschrieben:Ich sag es mal so, 7 Punkte ist schon nah an Schrott oder andes ausgedrückt: Mit einem Album, dem ich 7 oder weniger Punkte gebe, möchte ich mich nicht viel länger abgeben. Es gibt genug gute Musik.
Das ist deine Definition und die unterscheidet sich in diesem Punkt deutlich von der "offiziellen" pm.de-Definition, nach der ein mit einer 7 bewertetes Album gut ist. Da du ja, soweit ich das mitbekommen habe, nun hier auch Leserreviews schreibst, stellt sich natürlich die Frage, wie du dort bewertest? Nach deiner eigenen Skala oder nach der von pm.de?
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