Ich bin leider nicht der Richtige, um eine große Einführung durch die Alben der Floridianer von CRIMSON GLORY zu schreiben, weil ich die Scheiben zwar kenne und schätze, aber nie so ausführlich verinnerlichen konnte, dass ich hierzu berufen wäre. Da gibt's in der Redaktion größere Fans, die berufen wären.
Dennoch, wer auf aufwändig arrangierten, durchaus progressiven und verspielten US-Power-Metal steht, der durch einen überirdischen Sänger glänzt, der kann mit den ersten beiden Scheiben "Crimson Glory" und "Transcendence" (Peters Review) aber auch gar nichts verkehrt machen. Das dritte Scheibchen "Strange & Beautiful" war auf jeden Fall strange, da es doch sehr sanft bis poppig geraten ist, doch auch hier sind tolle Songs vertreten. Danach stieg Midnight aus und machte nur noch mit wenigen eher unbekannten Solo-Scheiben (hier Plus und Minuskritik zum "Sakada") auf sich aufmerksam, die Band strich die Segel komplett.
1999 kam es zur Reunion, allerdings ohne Midnight. An seiner Stelle sang Wade Black das vierte Album "Astronomica" ein, das ich zwar ganz gut finde, das aber die Fans durchaus zwiespältig aufnahmen (mein Review). Zwischen 2005 und 2007 wollte man es nochmal mit Midnight versuchen, doch es sollte nicht sein. Auch mit Rückkehrer Wade Black ging nicht viel voran, und schließlich starb Midnight am 08.07.2009.
Nach einer Tribute-Show mit unterschiedlichen Sängern scheint es nun, dass es CRIMSON GLORY noch einmal richtig wissen wollen, haben sie doch mit Todd La Torre einen großartigen neuen Sänger verpflichtet, mit dem es inzwischen auch erste Demos (er singt zu alten Klassikern) auf YouTube zu hören gibt:
http://www.powermetal.de/news/news-CRIM ... 23641.html
Hört mal rein. Der Gesang ist echt beeindruckend!
Weitere Links und Infos:
http://www.metal-archives.com/band.php?id=381
http://www.youtube.com/profile?user=jon ... 9y36-6XRpg

