Pain Of Salvation

Re: Pain Of Salvation

Beitragvon Havoc » Sonntag 9. Mai 2010, 15:30

Holger Andrae hat geschrieben:Man kann aber an einer Band wie POS sehr gut nachvollziehen, wie "progressiv" die Hörer aus diesem Metier eigentlich drauf sind. Regressiver geht es manchmal kaum. Das geht jetzt nicht explizit an deine Adresse, Havoc.


Mhhh. Ich sehe mich ja gar nicht wirklich als Progger. Höre zudem ja auch sehr viel Dream Theater und Shadow Gallery....und die sind nun wirklich nicht wirklich Prog.....so wie Pain Of Salvation. Von daher kann ich deine Aussage gut nachvollziehen. Aber ich mag PoS ja auch...fand sogar "Disco Queen" ziemlich cool. Obwohl auch gerade dieser Song das Dilemma gut aufzeigt. Je nach Stimmung finde ich den Song ultracool...aber manchmal ist er auch schrecklich.
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Re: Pain Of Salvation

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 9. Mai 2010, 15:32

Havoc hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:Man kann aber an einer Band wie POS sehr gut nachvollziehen, wie "progressiv" die Hörer aus diesem Metier eigentlich drauf sind. Regressiver geht es manchmal kaum. Das geht jetzt nicht explizit an deine Adresse, Havoc.


Mhhh. Ich sehe mich ja gar nicht wirklich als Progger. Höre zudem ja auch sehr viel Dream Theater und Shadow Gallery....und die sind nun wirklich nicht wirklich Prog.....so wie Pain Of Salvation. Von daher kann ich deine Aussage gut nachvollziehen. Aber ich mag PoS ja auch...fand sogar "Disco Queen" ziemlich cool. Obwohl auch gerade dieser Song das Dilemma gut aufzeigt. Je nach Stimmung finde ich den Song ultracool...aber manchmal ist er auch schrecklich.


Hä?
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Re: Pain Of Salvation

Beitragvon Havoc » Sonntag 9. Mai 2010, 15:39

- Ich höre doch nicht NUR Prog!!!! :)

- DT und SG sind auch Prog...aber nicht sooo Prog wie PoS.....halt....Frickelprog....!!! :grins:
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Re: Pain Of Salvation

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 9. Mai 2010, 15:43

Ja, schon klar, dass du nicht NUR Prog hörst. Aber gerade DT und SG sind ja schon DIE ProgMetal Bands. Zumindest nach landläufiger Auffassung.
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Re: Pain Of Salvation

Beitragvon Eike » Sonntag 9. Mai 2010, 16:30

Holger Andrae hat geschrieben:DT und SG sind ja schon DIE ProgMetal Bands.

DRIVE-BY TRUCKERS und SOUNDGARDEN? Nein, nein, nochmals nein. Erstere spielen Country-Rock, und letztere wagten sich zwar gegen Ende ihrer Karriere gelegentlich an fortschrittliche Experimente, jedoch ohne dabei Metal zu spielen. Holg, Du verwunderst mich heute!
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Re: Pain Of Salvation

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 9. Mai 2010, 16:36

Eike hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:DT und SG sind ja schon DIE ProgMetal Bands.

DRIVE-BY TRUCKERS und SOUNDGARDEN? Nein, nein, nochmals nein. Erstere spielen Country-Rock, und letztere wagten sich zwar gegen Ende ihrer Karriere gelegentlich an fortschrittliche Experimente, jedoch ohne dabei Metal zu spielen. Holg, Du verwunderst mich heute!


:subber:
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Re: Pain Of Salvation

Beitragvon Jhonny » Sonntag 9. Mai 2010, 19:33

Holger Andrae hat geschrieben:Ja, schon klar, dass du nicht NUR Prog hörst. Aber gerade DT und SG sind ja schon DIE ProgMetal Bands. Zumindest nach landläufiger Auffassung.


Hmm, finde auch, dass Dream Theater und Shadow Gallery mehr eine Metal-Version des 70er-Symphonic-Prog darstellen.
Genauso finde ich, dass Marillion-Alben, die in den 80ern wie Genesis klingen, oder auch IQ-Alben, die wie 70er klingen, nicht wirklich progressiv sind.

Progressiv ist das kanze Post-Rock und Ambient Zeugs da sicher deutlich eher.
Hören würde ichs trotzdem nicht - nur weil es innovativ ist, ist es noch lange nicht gut.

Ich halte mich da lieber an den "Regressive Metal" von Atlantean Kodex :grins:
Die letzten interessanten Entwicklungen im Metal aus meiner Sicht waren der 90er / Doom / Gothic / Death von Tiamat, Paradise Lost usw sowie der Black Metal.
Das danach ist sicher innovativ und vielleich objektiv gesehen viel besser, aber subjektiv interessiert mich Emocore ebenso wenig wie Godspeed You! Black Emperor oder progressive Black Metal Spielereien.
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Re: Pain Of Salvation

Beitragvon Regina Löwenstein » Sonntag 9. Mai 2010, 21:25

Da ich mich als verkappte Proggie sehe, mische ich mich mal in die Diskussion an.
Dream Theater und Co sind nach meiner Auffassung auch eher Symphonic Metal und in meinen Augen nicht wirklich progressiv, da ich orchestralen Pomp und überkitschte Songstrukturen nicht unbedingt als progressiv wahrnehme. Genau das, was Jhonny da anspricht, ist für mich hingegen "echter" Prog: Avantgarde Black Metal, Postrock selbstverständlich (wobei der auch mittlerweile ein alter Hut ist) usw. Wobei ich finde, dass eine gewisse Retrospektive in einer Zeit, wo alle dem modernsten sterilsten Sound nachrennen, durchaus sympathisch progressiv ist.
Aber ich habe bekanntlich keine Ahnung von Musik ...
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Re: Pain Of Salvation

Beitragvon Eike » Montag 10. Mai 2010, 01:33

"TNT" von TORTOISE ist um die Mitte der Neunziger entstanden und klingt immer noch eigen. Heute nennt sich alles Postrock, was nicht genug Schaffenskraft für einen vernünftigen Refrain hat. Soviel nur von mir zu "Postrock", "Progressivität", "Spreu" und "Weizen".
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Re: Pain Of Salvation

Beitragvon Loenz » Samstag 15. Mai 2010, 12:30

Also allgemein haben Pain Of Salvation mit The Perfect Element und Remedy Lane wohl neben den 2 Erstlingswerken von Psychotic Waltz die besten Progressive Metal Werke aller Zeiten abgeliefert und ja noch auch besser als Dream Theater und co. Die neue hab ich noch nicht gehört hört sich aber interessant an und wird demnächst dann irgendwann mit diversen anderen Alben eingetüttet. Was allgemein zum Prog und seiner Bedeutung gesprochen wird ist natürlich schwer es gibt da natürlich Retro gewandte Bands aber auch mit Sicherheit viele Künstler sei es im Ambient oder Avantgarde Bereich die da neue Reizpunkte setzen und das ganze entwickeln. Auch die Befruchtung durch die Postrock Szene sei da natürlich hervorgehoben.
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