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von Mr. Know-It-All » Donnerstag 28. Juni 2012, 02:53
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Jo, dass es Chavo ist, war mit SKÁLMÖLD eigentlich schon klar, ließ er sich die CD doch aus Ísland mitbringen...
Mir war mit dem Titel des Samplers schon klar, wer da gewichtelt hat.  Ich meinte nur, dass die beiden letzten Titel der CD für mich ganz deutlich unterstreichen, dass da der Chavo am Werk war ...
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von Jhonny » Donnerstag 28. Juni 2012, 08:33
Mr. Know-It-All hat geschrieben:Rüdiger Stehle hat geschrieben:# 13 - 04:27 Wieder eine ganze Ecke härter, heftiges Getrommel, eher tiefer, etwas knödeliger Gesang, der von den Feldern der Ehre kündet. Der Sänger klingt ein wenig wie GWARs Sexicutioner. Die Lyrik passt dazu auch "By Steel I Reign Supreme". Der Akzent klingt italienisch oder spanisch... Ich mag ja so etwas sehr gerne, auch wenn der Rest hier - außer Jhonny - wohl davonlaufen würde. Die Band erkenne ich nicht. Habe ich auch noch nicht gehört. An den Sänger müsste ich mich sonst erinnern.
BATTLERAGE!!! Den Titel hast du ja schon genannt.
da sollte ich also mal reinhören?
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von Chavo89 » Donnerstag 28. Juni 2012, 10:42
Ich glaube, ich kann mich hier nicht länger verstecken. Ist dann ja doch ziemlich offensichtlich. Das war eine echt schwierige Aufgabe dieses Mal, da Rüdiger einfach mal alles, was ich toll finde, schon kennt.  Schön, dass aber trotzdem noch einiges zu erraten ist. Ich gebe heute Abend mal ein paar Tipps und Kommentare. Im Moment bin ich damit beschäftigt, mich über meine anstehenden Ferien zu freuen. Habe soeben eine Mathe-Klausur so halb vergeigt und hoffe einfach, dass ich damit durch komme...
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von Chavo89 » Donnerstag 28. Juni 2012, 15:09
Na gut, dann wollen wir mal. Rüdiger Stehle hat geschrieben:Auch im Rabennest ist Post angekommen, und die enthaltene CD hört auf den Namen "Abgefuckte Feelings". Nimmt da jemand meine "innige Liebe" zu verstörenden Anglizismen auf die Schippe? Keine Ahnung. Das Artwork ziert jedenfalls ein Gemälde von Johann Gottfried Auerbach, das den edlen Prinzen Eugen von Savoyen bei der Arbeit zeigt. Seine Arbeit war, tatkräftig zu verhindern, dass die damals noch im Embryonalstadium befindliche Europäische Union der Türkei beitritt. Er war dem Vernehmen nach erfolgreich, und auch Auerbachs Gemälde zeigt ihn triumphierend.
Den Titel habe ich mal wieder von meinem liebsten Liedermacher geklaut. Ich weiß auch nicht, irgendwie passte das. Das Gemälde kannte ich vorher nicht, aber da es in einigen Songs um Krieg und Herrschaft geht, und das ja auch wieder zum Samplertitel passt, habe ich das einfach mal genommen. Ich hatte den Sampler schon ein paar Tage fertig und habe mir echt lange Gedanken über ein mögliches Konzept gemacht. Naja, ein Konzept ist am Ende zwar nicht herausgekommen, aber irgendwie fand ich es doch ganz stimmig so. Rüdiger Stehle hat geschrieben:# 01 - 04:38 Der Titel heißt wohl "Children Of Lies", und ich meine, dass ich die Band schon gehört hätte. Melodic Metal der STRATOVARIUS- oder ANGRA-Schule, allerdings ein wenig aggressiver als zumindest die neueren Sachen der Genannten. Ich denke, dass ich keine Scheibe der Band habe, aber der Sänger und der Song kommen mir auf jeden Fall bekannt vor.
Ja, das hat der Martin schon ganz richtig erahnt. Hier handelt es sich um Edu Falaschis neue Hauptband Almah. "Children of Lies" stammt tollen Debüt der Brasilianer. Leider konnte das neue Werk das Niveau der ersten beiden Scheiben nicht halten. Hoffen wir mal das beste für die Zukunft. Rüdiger Stehle hat geschrieben:# 02 - 04:36 Hier wird nach einem längeren Intro mit Bass und Schlagwerk richtig heftig gerifft, geblastet und gehackt, aber auch hier auf die eher melodische Weise. Dann kommt ein Manowar-Bass-Break, allgemein ist aber gleich wieder weiter im alten Metzelrhythmus. Der Gesang setzt ein und klingt... ähhh... unerwartet... Eher wie ein besoffen schunkelnder Samurai der mit einem finnischen Troll angestoßen hat. Eine fremdartig klingende Sprache, wobei ich sie nicht richtig einordnen kann. Sind das TERÄSBETONI? Nein, ich tippe eher auf Japanisch. Dann wieder ein Manowar-Part. Cool. Der Gesang ist aber echt gewöhnungsbedürftig. Nachher ist's Schwäbisch oder Norwegisch und ich bin blamiert...
Wenn ich dir jetzt verrate aus welchem Land diese Band kommt, beziehungsweise auf welcher Sprache hier gesungen wird, weißt du es sofort. Bleib aber ruhig mal in Europa.  Ein kleiner Tipp: Du hast du Band nach eigenen Angaben vor einiger Zeit "aus den Augen verloren". Rüdiger Stehle hat geschrieben:# 03 - 03:11 Herrliches Bass- und Gitarrenlead zum Einstieg. Dann eine feine Geschwindigkeitsexplosion. Perfekte Speed-Metal-Screams. Könnte ein Mädel sein, das da singt. Nein, nicht könnte, ist. Auf jeden Fall ein Hammersong, und die Scheibe auf welcher der steht, die muss ich wohl haben. Der Song dürfte heißen "Run Children Run", jedenfalls kommt das regelmäßig, ebenso "Don't wait, don't sleep" und ähnliche Verbote. Feinster heftig knatternder, aggressiver Speed Metal.
Das ist jetzt irgendwie witzig, schließlich hast du selber einen Song der Band auf deinem Sampler verbraten.  Dieser Song ist vom neuen Album und mein bisheriger Favorit der Scheibe. Rüdiger Stehle hat geschrieben:# 04 - FIREWIND "Who Am I?" Eine einfühlsame SCORPIONS-Type Power-Halbballade, zumindest am Anfang; später wird's heavier. Neoklassische - oder eher barocke - Leadgitarre. Wieder von einem Manne mit variabler Stimme gesungen. "Who Am I?"... FIREWIND...
Das ist korrekt. Rüdiger Stehle hat geschrieben:# 05 - CRYSTALLION "Under Heavy Fire" Wieder mit aufwendigen, verspielten Leads, dieses Mal aber fröhlicher und rockiger. Trotzdem mit königlich martialischer Lyrik und einem feinen GAMMAWEEN-Touch. Klingt total nach teutonischem Melodic Metal, und das ist es auch. Die Scheibe findet doch der Julian besonders toll, wenn mich nicht alles täuscht. CRYSTALLIONs Napoleon-Konzeptalbum "100 Days" mit dem Song "Under Heavy Fire".
Auch hier hast du recht. Sowohl mit dem Song als auch mit Julian. Mich kann das gesamte Album zwar nicht komplett überzeugen, aber dieses Lied ist so unglaublich toll, dass es einfach mit auf diesen Sampler musste. Rüdiger Stehle hat geschrieben:# 06 - WITT "Kyrie Eleison" Eieiei... das kenne ich an der deutschen Sprechgesangstimme. Kommende Fluten und goldene Reiter. Das ist der Herr Witt mit "Kyrie Eleison". Markant. Nicht schlecht, aber auch nicht meines. Hat aber was.
Ich hätte ja nicht gedacht, dass du den erkennst. Witt hat natürlich eine herausstechende Stimme, findet aber ja eigentlich in der Öffentlichkeit eher mal gar nicht statt. Ein "nicht schlecht" reicht mir von deiner Seite da schon. Rüdiger Stehle hat geschrieben:# 07 - Aha, das ist jetzt eine weitaus vertrauter klingende Sprache. Nordisch. Erster Gedanke war Färingisch oder Isländisch, und es wird von Baldur gesungen, wie es sich gehört. Erst folkig und melodisch in bester TÝR-Tradition, dann aber auch mit harter Halb-Growl-Stimme, die in die FINNTROLL-Richtung geht. Insgesamt sehr wuchtig und rhythmisch. Die folkigen Parts und Chöre sind so dermaßen TÝR, dass ich an Heris Sideprojekt Heljareyga denken musst, aber das ist's nicht. Klingt aber ziemlich nach Muttersprachlern und da ich jetzt nicht damit rechne, eine färingische Band übersehen zu haben, müssen es Isländer sein. Herrje, das ist eine harte Nuss. Sollte ich jedenfalls auch mal haben, denke ich. Muss... suchen... kaufen... ahhhhh... gefunden... SKÁLMÖLD... bestellt...
Ja, da habe ich wohl ins Schwarze getroffen. Das freut mich, weil die Band echt sympathisch zu sein scheint. Anfangs war mir das Album aufgrund des Gesangs etwas zu heftig, aber mittlerweile höre ich es echt gerne. Die kleinen Parallelen zu Týr finde ich natürlich oberklasse. Ich wünsche dir viel Spaß mit dem Album. Und mit Heljareyga auch, das Album ist sogar noch besser. Rüdiger Stehle hat geschrieben:# 08 - 03:38 Ziemlich moderner Sound. Fette Riffs, Dropdowns, aber ansonsten nicht sonderlich core-ig. Das ist in Sachen Riffing schon metallisch. Ich muss ein bisschen an NEVERMORE denken, wobei nicht so viel zugefiedelt wird. Es gibt auch ruhigere Passagen. Der Sänger hat einen alternativen Touch. Der Chorus hat was von GWAR. Der Song heißt offensichtlich "Cause For Concern". Die Band kenne ich nicht. Ist nichts, was ich unbedingt brauchen würde.
Den richtigen Titel hast du schon erkannt. Ich habe mir die Scheibe damals gekauft, weil sich hier immerhin zwei bekannte (ex-)Megadether vereinten. Vielleicht kennt's hier ja noch jemand. Rüdiger Stehle hat geschrieben:# 09 - 09:13 Dieses lange Stück beginnt mit einem schönen gezupften Intro, eine militärische Snare tritt hinzu. Nach einer Minute tritt eine riffende Gitarre und wuchtiges Drumming hinzu, dann werden die Leads verspielter, die Rhythmik vertrackter und abgehackter. Glockenschläge bauen eine manowarige Bridge (of Death), und nach zwei Minuten darf dann der Sänger ran. Ein schräger welcher, der mir bekannt vorkommt. Schöner Gesang. Nicht alltäglich. Kann den Herren aber nicht zuordnen. Horroratmosphäre zwischen King Diamond und der ersten Mechanical Poet ist auch dabei. Dürfte eine US-Metal-Band sein, im Refrain kommt was von "Mistress Of The Feast" und "Maiden Of The Storm". Könnte etwas für den erweiterten Einkaufszettel werden.
Das dürfte der firestarter kennen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. US-Metal ist schon mal richtig. Das Album ist von 2009 und schon ein ziemlicher Kracher. Ich bin mir auch relativ sicher, dass du den Sänger kennst. Denn, wenn der anfängt zu singen, geht echt die Sonne unter. Rüdiger Stehle hat geschrieben:# 10 - 04:55 Ausgiebiges Bassgeboller zum Intro, dann rhythmisches Drumming und ein kantiges Riff mit Saitenziehern nach jedem Takt. Das Lied entfaltet eine entspannt doomige Note, zu der auch der leicht bekifft wirkende Sänger passt. Hat einen Hauch von Trouble, aber nicht zu offensichtlich. Den Sänger verstehe ich leider nicht. Es kommt öfters mal ein Woohooo oder Owwhoho... Grob gesagt: Steiniger Doom irgendwo im Schnittfeld aus SABBATH, TROUBLE und ORANGE GOBLIN, oder so ähnlich. Itt schlecht...
Steinig. In der Tat. Doom ist dann ja zwangsweise auch drinne. Trotzdem wird es sich hier doch um eine andere Band handeln, als du erwartest. Die sind mittlerweile schon sehr, sehr erfolgreich und füllen weltweit Hallen. Der Song ist vom Debüt aus dem Jahr 1998. Rüdiger Stehle hat geschrieben:# 11 - 04:27 Aha, nun eine thrashige Kiste. Die Herrschaften kennen SLAYER, würde ich meinen. Jedenfalls nehme ich eine Dezente "Reign In Blood"-Verneigung wahr. Dann ist's aber mit Einsetzen des Gesangs doch klar, dass wir hier in truemetallische Gefilde fahren. Der Text ist an Klischeehaftigkeit wirklich kaum zu überbieten, und die eigenwillige Stimme, der zugehörige Akzent und die Tatsache, dass der Sänger wohl keine 20 Kilometer von mir weg wohnt, bringen mich dann doch sehr schnell auf die richtige Fährte. SOLEMNITY mit "Open Fire", gell? Ich hab die Scheiben nicht, wobei man die ja gelegentlich nachgeschmissen bekommt. Vielleicht beim nächsten Mal dann doch lokalpatriotisch kaufen, was? Der Song ist nett... 
Ja! Ja! Ja! Solemnity slay! Kaufen! Sofort! Rüdiger Stehle hat geschrieben:# 12 - 06:47 Neoklassische Leads, Keyboards, Doublebass, Bombast, glockenheller Gesang mit nordeuropäischem Akzent. Der Song heißt ganz offensichtlich "Holy War" und es geht um "our holy crusade for the light" usw... Die Band erkenne ich direkt nicht, aber es ist die selbe Kiste wie STRATOVARIUS Mitte der Neunziger und DRAGONFORCE heute. "We shall stand for Dragonland"? Okay, dann sind's wohl die... habe ich jetzt aber nur vom Text her geraten und nicht gewusst. Guter Song... gefällt mir, auch wenn mir das Genre an sich oft zu verzuckert ist. Hier an sich auch, aber es ist trotzdem gut. Sollte sich Rhapsosally auch mal anhören.
Dem Sally hätte ich die definitiv auch auf den Sampler gepackt.  Dragonland gehen natürlich etwas "symphonischer" an die Sache ran, aber da du auch Wisdom magst, dachte ich mir: "Kann ja nicht schaden!". Rüdiger Stehle hat geschrieben:# 13 - 04:27 Wieder eine ganze Ecke härter, heftiges Getrommel, eher tiefer, etwas knödeliger Gesang, der von den Feldern der Ehre kündet. Der Sänger klingt ein wenig wie GWARs Sexicutioner. Die Lyrik passt dazu auch "By Steel I Reign Supreme". Der Akzent klingt italienisch oder spanisch... Ich mag ja so etwas sehr gerne, auch wenn der Rest hier - außer Jhonny - wohl davonlaufen würde. Die Band erkenne ich nicht. Habe ich auch noch nicht gehört. An den Sänger müsste ich mich sonst erinnern.
Battlerage ist natürlich richtig. Die freundlichen Chilenen bringen ständig neue Alben raus und in Europa scheint es keinen zu interessieren. Zugegebenermaßen habe ich auch erst eine Scheibe von denen, aber ich kenne sie wenigstens.  Die sind jedenfalls super und jeder der auf Stahleier steht, soll sich die gefälligst anhören! Rüdiger Stehle hat geschrieben:# 14 - 05:05 Stilwechsel. Das ist ein Prog-Rock-Klassiker. Zartfühlig, mystisch, mit Piano, feinem Synth, einfühlsamem Gesang. Das kenne ich. Habe ich schon gehört, aber nie bewusst einer Band zugeordnet. Wenn der Name fällt, dann werde ich sie natürlich kennen, aber erraten kann ich sie nicht. Die Textzeile dürfte euch aber zum Erkennen reichen: "As far as my eyes can see There are Shadows approaching me" ...
Ja, Alan Parsons ist auch schon gelöst. Das Album braucht jeder. Sogar ich, dabei steh ich gar nicht besonders auf das Genre. Dieser Song ist ein echter Gänsehaut-Auslöser. Zumindest bei mir. Jedes Mal. Einmal hätte ich fast geweint, dann habe ich lieber schnell zu Manowar weiter geschaltet. Geht ja gar nicht. Wenn das jemand sieht...
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von Jhonny » Donnerstag 28. Juni 2012, 15:51
Die 3 stammt damit von HUNTRESS...
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von Martin van der Laan » Donnerstag 28. Juni 2012, 17:07
Nummer 8 müsste dann F5 sein. Und Nummer 9... mir dämmert so was, ist das nicht eine von Michael Harris' Bands... ich komme auf den Namen nicht... irgendwas mit DARK...
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von Chavo89 » Donnerstag 28. Juni 2012, 17:24
Martin van der Laan hat geschrieben:Nummer 8 müsste dann F5 sein. Und Nummer 9... mir dämmert so was, ist das nicht eine von Michael Harris' Bands... ich komme auf den Namen nicht... irgendwas mit DARK...
Nicht schlecht.  Ist beides mal wieder richtig. Die Band heißt Darkology und da singt Kelly Carpenter oder Kelly Sundown oder wie auch immer der jetzt richtig heißt...
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 28. Juni 2012, 18:51
Chavo89 hat geschrieben:Rüdiger Stehle hat geschrieben:# 02 - 04:36 Hier wird nach einem längeren Intro mit Bass und Schlagwerk richtig heftig gerifft, geblastet und gehackt, aber auch hier auf die eher melodische Weise. Dann kommt ein Manowar-Bass-Break, allgemein ist aber gleich wieder weiter im alten Metzelrhythmus. Der Gesang setzt ein und klingt... ähhh... unerwartet... Eher wie ein besoffen schunkelnder Samurai der mit einem finnischen Troll angestoßen hat. Eine fremdartig klingende Sprache, wobei ich sie nicht richtig einordnen kann. Sind das TERÄSBETONI? Nein, ich tippe eher auf Japanisch. Dann wieder ein Manowar-Part. Cool. Der Gesang ist aber echt gewöhnungsbedürftig. Nachher ist's Schwäbisch oder Norwegisch und ich bin blamiert...
Wenn ich dir jetzt verrate aus welchem Land diese Band kommt, beziehungsweise auf welcher Sprache hier gesungen wird, weißt du es sofort. Bleib aber ruhig mal in Europa.  Ein kleiner Tipp: Du hast du Band nach eigenen Angaben vor einiger Zeit "aus den Augen verloren".
Hmm. Ich habe viele Bands aus den Augen verloren. Chavo hat geschrieben:# 03 - 03:11 Das ist jetzt irgendwie witzig, schließlich hast du selber einen Song der Band auf deinem Sampler verbraten.  Dieser Song ist vom neuen Album und mein bisheriger Favorit der Scheibe.
Okay, die neue habe ich bisher nur als Promo-Download gehört und offenbar nicht intensiv genug, bisher. Dann werde ich die wohl doch haben müssen. Chavo hat geschrieben:Ich hätte ja nicht gedacht, dass du den erkennst. Witt hat natürlich eine herausstechende Stimme, findet aber ja eigentlich in der Öffentlichkeit eher mal gar nicht statt. Ein "nicht schlecht" reicht mir von deiner Seite da schon.
Jo. Das erkenne ich, weil damals, als im TV noch (stilistisch recht offene) Metalformate gab, und als der Rabe noch regelmäßig fern sah, Videoclips zu "Die Flut", "Und ... ich lauf!" und "Eisenherz" immer mal wieder gelaufen sind. Ende der Neunziger und Anfang des dritten Jahrtausends muss das gewesen sein. Damals hat mich das in "meinen" Sendungen eher gestört als gefreut, aber es hat sich dann doch eingeprägt. Chavo hat geschrieben:Ja, da habe ich wohl ins Schwarze getroffen. Das freut mich, weil die Band echt sympathisch zu sein scheint. Anfangs war mir das Album aufgrund des Gesangs etwas zu heftig, aber mittlerweile höre ich es echt gerne. Die kleinen Parallelen zu Týr finde ich natürlich oberklasse. Ich wünsche dir viel Spaß mit dem Album. Und mit Heljareyga auch, das Album ist sogar noch besser.
Da sage ich ehrlich und aufrichtig: Vielen Dank fürs Insistieren. Wenn du mir das nicht auf den Sampler gepackt hättest, dann hätte ich die beiden Scheiben wohl wieder komplett vergessen. Jetzt sind beide da, beide schon mehrfach gehört, und beide für sehr schön befunden. Allein deswegen hat sich die Wichtelei schon gelohnt. Cool wäre es in beiden Fällen ja fast gewesen, die Tutl-Erstauflage zu angeln, aber dafür hat die Napalm-Version statt des Coolness-Faktors halt zwei sehr hübsche Bonustracks. Chavo hat geschrieben:# 08 - 03:38 Den richtigen Titel hast du schon erkannt. Ich habe mir die Scheibe damals gekauft, weil sich hier immerhin zwei bekannte (ex-)Megadether vereinten. Vielleicht kennt's hier ja noch jemand.
Interessant finde ich hier das Review von unserem Chris. Ist der Song, den du hier verbraten hast, eher eine stilistische Ausnahme? Wenn er nämlich repräsentativ ist, dann verstehe ich nicht im Ansatz, was daran jetzt "purer amerikanischer Heavy Metal" sein soll. Echt nicht. Dabei gebe ich auf Chris' Einordnungen sonst durchaus einiges, auch wenn er weitaus kritischer ist als ich. Muckerkrankheit, schätze ich... http://www.powermetal.de/review/review- ... 13849.htmlChavo hat geschrieben:Das dürfte der firestarter kennen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. US-Metal ist schon mal richtig. Das Album ist von 2009 und schon ein ziemlicher Kracher. Ich bin mir auch relativ sicher, dass du den Sänger kennst. Denn, wenn der anfängt zu singen, geht echt die Sonne unter.
Hmm... Ja, mag sein, dass ich den Sänger von BEYOND TWILIGHT her noch im Ohr hatte, von ADAGIO eher weniger. Aber ein wirklicher Begriff ist er mir nicht. So oder so, ein toller Song, und ich werde versuchen, mir DARKOLOGY zu merken. Chavo hat geschrieben:# 10 - 04:55 Steinig. In der Tat. Doom ist dann ja zwangsweise auch drinne. Trotzdem wird es sich hier doch um eine andere Band handeln, als du erwartest. Die sind mittlerweile schon sehr, sehr erfolgreich und füllen weltweit Hallen. Der Song ist vom Debüt aus dem Jahr 1998.
Puh! Wenn eine Band erfolgreich ist und Hallen füllt, dabei aber nicht unter Metal im engeren Sinne läuft, dann ist das eher ein Indiz dafür, dass ich sie nicht kenne, als dafür, dass ich sie kenne. Populäre Stonerbands...? Da fallen mir vor allem QUEENS OF THE STONE AGE und sämtliche zugehörigen Ableger, insbesondere THEM CROOKED VULTURES ein. Ist das Josh Homme? Keine Ahnung... mochte den nie so besonders und habe bei QOTSA-Clips im TV immer gleich weggezappt. Daher kann ich nicht sagen, ob's nach ihm klingt oder nicht. Gibt's sonst noch eine aktuell wirklich erfolgreiche Stoner-Band? Die großen Zeiten von Monster Magnet und Spiritual Beggars sind ja auch vorbei, oder? Die sind's auch nicht... Chavo hat geschrieben:Ja, Alan Parsons ist auch schon gelöst. Das Album braucht jeder. Sogar ich, dabei steh ich gar nicht besonders auf das Genre. Dieser Song ist ein echter Gänsehaut-Auslöser. Zumindest bei mir. Jedes Mal. Einmal hätte ich fast geweint, dann habe ich lieber schnell zu Manowar weiter geschaltet. Geht ja gar nicht. Wenn das jemand sieht...
Bei MANOWAR weinen die Leute aber auch. Aus unterschiedlichen Gründen. Ich aber aus denselben wie du bei APP. Zwischenstand: # 01 - ALMAH "Children Of Lies" # 02 - # 03 # 04 - FIREWIND "Who Am I?" # 05 - CRYSTALLION "Under Heavy Fire" # 06 - WITT "Kyrie Eleison" # 07 - SKÁLMÖLD "Valhöll" # 08 - F5 "Cause For Concern" # 09 - DARKOLOGY "Trance Of The Gorgons" # 10 - # 11 - SOLEMNITY "Open Fire" # 12 - DRAGONLAND "Holy War" # 13 - BATTLERAGE "By Steel I Reign Supreme" # 14 - ALAN PARSONS PROJECT "Old And Wise"[/quote]
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 28. Juni 2012, 19:02
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Chavo89 hat geschrieben:Rüdiger Stehle hat geschrieben:# 02 - 04:36 Hier wird nach einem längeren Intro mit Bass und Schlagwerk richtig heftig gerifft, geblastet und gehackt, aber auch hier auf die eher melodische Weise. Dann kommt ein Manowar-Bass-Break, allgemein ist aber gleich wieder weiter im alten Metzelrhythmus. Der Gesang setzt ein und klingt... ähhh... unerwartet... Eher wie ein besoffen schunkelnder Samurai der mit einem finnischen Troll angestoßen hat. Eine fremdartig klingende Sprache, wobei ich sie nicht richtig einordnen kann. Sind das TERÄSBETONI? Nein, ich tippe eher auf Japanisch. Dann wieder ein Manowar-Part. Cool. Der Gesang ist aber echt gewöhnungsbedürftig. Nachher ist's Schwäbisch oder Norwegisch und ich bin blamiert...
Wenn ich dir jetzt verrate aus welchem Land diese Band kommt, beziehungsweise auf welcher Sprache hier gesungen wird, weißt du es sofort. Bleib aber ruhig mal in Europa.  Ein kleiner Tipp: Du hast du Band nach eigenen Angaben vor einiger Zeit "aus den Augen verloren".
Hmm. Ich habe viele Bands aus den Augen verloren.
Aber das sind die Esten von METSATÖLL mit "Sõjasüda". Da war dann die "Finnisch"-Assoziation gar nicht so verkehrt. Sind ja eng verwandt, die beiden Sprachen. Wäre ich aber nicht drauf gekommen. Die MANOWAR-Referenz gefällt mir total. Grämt mich aber nicht, dass ich die nicht erkannt habe. Ich hatte vor Äonen - bestimmt 10 Jahre her - mal einen estnischen Underground-Sampler, und darauf hin mal ein Demo der Jungs herunter geladen. Das war alles. Das muss man nach all der Zeit nimmer parat haben. Vielleicht kauf ich da mal was. Exotenbonus, Pagan/Folk-Metal und Manowar-Verneigung... Was will man denn mehr? # 01 - ALMAH "Children Of Lies" # 02 - METSATÖLL "Sõjasüda" # 03 - HUNTRESS "Children" # 04 - FIREWIND "Who Am I?" # 05 - CRYSTALLION "Under Heavy Fire" # 06 - WITT "Kyrie Eleison" # 07 - SKÁLMÖLD "Valhöll" # 08 - F5 "Cause For Concern" # 09 - DARKOLOGY "Trance Of The Gorgons" # 10 - # 11 - SOLEMNITY "Open Fire" # 12 - DRAGONLAND "Holy War" # 13 - BATTLERAGE "By Steel I Reign Supreme" # 14 - ALAN PARSONS PROJECT "Old And Wise" Es bleiben die Stoner, die bitte jemand anderes errät, ja? "Where To Go?" "Mexico" "Agathe Bauer"... ich verstehe echt fast kein Wort von dem Genöle. Und da klagen manche über die Unverständlichkeit von BM- und DM-Sängern... echt mal... 
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von Chavo89 » Donnerstag 28. Juni 2012, 20:15
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Chavo hat geschrieben:# 03 - 03:11 Das ist jetzt irgendwie witzig, schließlich hast du selber einen Song der Band auf deinem Sampler verbraten.  Dieser Song ist vom neuen Album und mein bisheriger Favorit der Scheibe.
Okay, die neue habe ich bisher nur als Promo-Download gehört und offenbar nicht intensiv genug, bisher. Dann werde ich die wohl doch haben müssen.
Eindeutig: ja. Tolle Scheibe! Rüdiger Stehle hat geschrieben:Chavo hat geschrieben:Ja, da habe ich wohl ins Schwarze getroffen. Das freut mich, weil die Band echt sympathisch zu sein scheint. Anfangs war mir das Album aufgrund des Gesangs etwas zu heftig, aber mittlerweile höre ich es echt gerne. Die kleinen Parallelen zu Týr finde ich natürlich oberklasse. Ich wünsche dir viel Spaß mit dem Album. Und mit Heljareyga auch, das Album ist sogar noch besser.
Da sage ich ehrlich und aufrichtig: Vielen Dank fürs Insistieren. Wenn du mir das nicht auf den Sampler gepackt hättest, dann hätte ich die beiden Scheiben wohl wieder komplett vergessen. Jetzt sind beide da, beide schon mehrfach gehört, und beide für sehr schön befunden. Allein deswegen hat sich die Wichtelei schon gelohnt. Cool wäre es in beiden Fällen ja fast gewesen, die Tutl-Erstauflage zu angeln, aber dafür hat die Napalm-Version statt des Coolness-Faktors halt zwei sehr hübsche Bonustracks. Rüdiger Stehle hat geschrieben:Chavo hat geschrieben:# 08 - 03:38 Den richtigen Titel hast du schon erkannt. Ich habe mir die Scheibe damals gekauft, weil sich hier immerhin zwei bekannte (ex-)Megadether vereinten. Vielleicht kennt's hier ja noch jemand.
Interessant finde ich hier das Review von unserem Chris. Ist der Song, den du hier verbraten hast, eher eine stilistische Ausnahme? Wenn er nämlich repräsentativ ist, dann verstehe ich nicht im Ansatz, was daran jetzt "purer amerikanischer Heavy Metal" sein soll. Echt nicht. Dabei gebe ich auf Chris' Einordnungen sonst durchaus einiges, auch wenn er weitaus kritischer ist als ich. Muckerkrankheit, schätze ich... http://www.powermetal.de/review/review- ... 13849.html
Wenn man mit amerikanischem Metal nicht automatisch Power und Thrash Metal verbindet, kann das ja irgendwie hin kommen. Wobei mir da jetzt auch nicht so viele bekannte Bands einfallen.  In meinen Ohren ist das Hard Rock mit Metal-Schlagseite. Der Song an sich ist da auch keine Ausnahme. Ist ein ganz gutes Album, aber man braucht es sicherlich nicht unbedingt. Rüdiger Stehle hat geschrieben:Chavo hat geschrieben:Das dürfte der firestarter kennen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. US-Metal ist schon mal richtig. Das Album ist von 2009 und schon ein ziemlicher Kracher. Ich bin mir auch relativ sicher, dass du den Sänger kennst. Denn, wenn der anfängt zu singen, geht echt die Sonne unter.
Hmm... Ja, mag sein, dass ich den Sänger von BEYOND TWILIGHT her noch im Ohr hatte, von ADAGIO eher weniger. Aber ein wirklicher Begriff ist er mir nicht. So oder so, ein toller Song, und ich werde versuchen, mir DARKOLOGY zu merken.
Ja, mach das. Sollte dir eigentlich gut rein laufen und der von mir gewählte Song ist noch nicht mal der Höhepunkt auf dem Album. Nur das "Longlight". (Das Wort habe ich heute in einer Review von Holger gelesen. Finde ich super.  ) Rüdiger Stehle hat geschrieben:Aber das sind die Esten von METSATÖLL mit "Sõjasüda". Da war dann die "Finnisch"-Assoziation gar nicht so verkehrt. Sind ja eng verwandt, die beiden Sprachen. Wäre ich aber nicht drauf gekommen. Die MANOWAR-Referenz gefällt mir total. Grämt mich aber nicht, dass ich die nicht erkannt habe. Ich hatte vor Äonen - bestimmt 10 Jahre her - mal einen estnischen Underground-Sampler, und darauf hin mal ein Demo der Jungs herunter geladen. Das war alles. Das muss man nach all der Zeit nimmer parat haben. Vielleicht kauf ich da mal was. Exotenbonus, Pagan/Folk-Metal und Manowar-Verneigung... Was will man denn mehr?
Ja, kauf da mal ruhig was.  Ich kenne bislang nur die letzten beiden Alben, aber die haben neben bestechenden Artworks auch noch richtig tolle Musik. Vor allem "Ulg" hat mein Herz im Sturm erobert. Dazu kommt diese leicht martialisch klingende Sprache und ein sehr überzeugender Live-Auftritt. Rüdiger Stehle hat geschrieben:Es bleiben die Stoner, die bitte jemand anderes errät, ja? "Where To Go?" "Mexico" "Agathe Bauer"... ich verstehe echt fast kein Wort von dem Genöle. Und da klagen manche über die Unverständlichkeit von BM- und DM-Sängern... echt mal... 
Ja, das sind natürlich Queens of the Stone Age. Da ich momentan wieder total auf die Jungs abfahre, musste ich die natürlich auch auf den Sampler schleusen. Ich freue mich, dass du den Song anscheinend gar nicht mal so beschissen findest. Den Songtitel hast du auch fast schon erkannt, es ist "Mexicola" vom Debütalbum. Damit ist jetzt ja alles gelöst, oder? Ging ganz schön schnell. Aber der Rabe ist halt ein Guter.
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