SW 2012 - Siebis Eindrücke des Samplers ohne Namen

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Re: SW 2012 - Siebis Eindrücke des Samplers ohne Namen

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 21. Juni 2012, 13:01

Siebi hat geschrieben:
Jesus hat geschrieben:
123_7 hat geschrieben:Jesus kennt die Nummer 3. Die Jungs fauchen ihre Songs ganz stereotyp und true auf norwegisch. Dass dort ein Gästsänger mitwirkt ist bei diesem Stück auch richtig. Recht neue Nummer.


Siebis "Die Realität kommt wieder" klingt fast wie HELHEIMs 'Dualitet og Ulver', nicht wahr?

Treffer versenkt, das ist es!


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Re: SW 2012 - Siebis Eindrücke des Samplers ohne Namen

Beitragvon Siebi » Donnerstag 21. Juni 2012, 13:12

123_7 hat geschrieben:12: Der Song ist ebenfalls von 1969 wie auch schon Drake und Fairport Convention. Der Gitarrist und männliche Sänger ist bzw. war recht bekannt, so wirklich präsent war die Band zumindest in Deutschland wohl nicht. Gerade der Anfang erinnert mich immer wieder an eine Blaupause von dem, was DEAD CAN DANCE später verkörpert hat. Ansonsten pendelt die Band, die diesen Song intoniert hat, besonders auf diesem Album zwischen Jazz und Folk.

The Pentangle - Hunting Song
-> http://www.youtube.com/watch?v=xtqlh6WmAxQ

Somit fehlen noch die Songs 2 und 8, ich bleibe dran. :)
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Re: SW 2012 - Siebis Eindrücke des Samplers ohne Namen

Beitragvon Siebi » Donnerstag 21. Juni 2012, 14:22

123_7 hat geschrieben:08: Nein, das ist eine Band aus einem unserer Nachbaarstaaten. Habe ich über dieses Spiel hier übrigens kennen und schätzen gelernt.

Donor - Cimmerian Darkness ???
Jawoll ja, die Holländer mit einem technothrashigen Fabelalbum, völlig am Zeitgeist vorbei. "Triangle Of The Lost" suche ich schon einige Zeit, mal bei den nächsten Börsen wieder konzentrierter stöbern.

Damit fehlt nur noch Band und Song Nummero 2. Das Stück ist echt gut, bin ich schon auf das Ergebnis gespannt, aber viellicht kannste ja noch den ein oder anderen Tipp geben.
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Re: SW 2012 - Siebis Eindrücke des Samplers ohne Namen

Beitragvon Jesus » Donnerstag 21. Juni 2012, 14:56

Bei der Nummer 2 reicht mir jetzt die Beschreibung nicht wirklich aus, aber mein Bauchgefühl tippt auf die WOLF PEOPLE.
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Re: SW 2012 - Siebis Eindrücke des Samplers ohne Namen

Beitragvon 123_7 » Donnerstag 21. Juni 2012, 20:13

Sodele, nun auch etwas ausführlicher.

Erstmal freut es sich mich ungemein, dich mit meinem verqueren Geschmack begeistern zu können. Einfach ist es mir nicht gefallen, da du im traditionellen Metalbereich ja eh das meiste kennst und hast, was ich auch höre. Deswegen musste ich meinen Erstentwurf auch ganz gehörig umbauen. Ich entwerfe eigentlich immer die Sampler so, dass ich den Leuten möglichst viel neues bieten kann, ihnen dennoch ein paar Haken und Ösen aus Vertrautem zu bieten. Ich glaube das ist mir auch halbwegs geglückt :-D

Siebi hat geschrieben:01 Children - Advanced Mind Control
Bestimmt 5x hintereinander gehört, was 45 Minuten entspricht. Thrash’n’Roll mit Arschtrittfeeling in einem knackigen coolen Klanggewand a la Alabama Thunderpussy. Verstaubte räudige Produktion mit vielen Ecken und Kanten. Thrash, aber völlig anders als die porenfrei tönenden Heathen, die mir ja saugut gefallen, aber wenn so fett gerotzt wird, dann springt der Siebi im Dreizack mit. Fazit: GEIL! Ist die ganze Platte so? Dann muss die her! Danke!

Da konnte ich ja mittlerweile ein paar Forumler von überzeugen. Wenn dir die ungestüme Melange aus Thrash, Stoner und purer Energie aus diesem Song mundet, dann wird dir auch der Rest nicht wesentlich schlechter gefallen. Mein Favorit auf dem Album ist gar 'Time Is The Living'... es gibt also einiges zu entdecken. Ich würd ab und zu mal auf Amazon vorbeischauen... bei Amazon verticken die das Album auch gerne für ultrakleines Geld. Momentan aber leider nicht.

02 ???
Puh, ist das alt oder neu? Klingt nach Musik der 60er und 70er, könnte aber auch Retro im Hier und Jetzt sein. Einige Textfragmente gewünscht? “… in the morning sun - one by one”, „swear to god…”. Musikalisch ist es nicht allzu anspruchsvoll, man bekommt schnell Zugang. Die hypnotische Gitarrenmelodie, ein cooler schnoddriger britisch-nasaler Gesang, dazu ein toller Songaufbau, fertig ist der gute Song. Es rockt staubig durchs Zimmer, der Sound ist sehr roh und natürlich, das gefällt mir außerordentlich gut. Das Stück macht Appetit auf mehr. Daumen nach oben!

Hier hat das Schaf eine heiße Spur. Er kennt halt meinen Geschmack auch ganz gut...

03 ???
BM mit zwei Stimmen, singen die deutsch oder in einer skandinavischen Sprache? „Die Realität kommt wieder“, so vernehme ich, aber sicher bin ich beim zweiten und dritten Hören nicht. Kaltes Grundfeeling, klirrend hoher Sound mit diesem speziellen verwaschenen Rhythmusgitarren. Etwas Geblaste darf nicht fehlen, wird aber hymnisch abgeschmeckt. Ab 4:54 kommt ein starkes Wah Wah-Solo durch die Boxen. Gutes Stück mit interessanten Zutaten. Auf alle Fälle kein Einheitsbrei-BM von der Stange, aber auch nicht wirklich meine Musik.

"Die Realität kommt wieder"... hihi... gar nicht so abwegig. Auch das hier ist ja schon aufgelöst worden. Das hier ist meines Erachtens der Ultra-Hit vom aktuellen Album, welches wirlkich ganz fantastisch ist. Ich denke, dass "Heiðindómr ok mótgangr" selbst für den traditionsbewussten Nicht-BMler viele spannende Ideen verkörpert. Ich selber würde mich ja auch nicht als Blackie bezeichnen, habe aber sehr viel Spaß mit dem Album.

04 Morgion – The Mourner’s Oak
Doom aus den USA. Sehr schwer und tiefgängig ohne dauerhaft tonnenschwere und immens wuchtige Riffs zu bemühen. Erzeugt eine ganz eigene Stimmung, da muss sich mit mehr Songs intensiver beschäftigt werden, mein Interesse ist geweckt. Der Faden ist aufgenommen, mal sehen, wohin er führt. Cool!

Das Album hat für mich eine ganz eigene Faszination. Einerseits schwer und dunkel, ist das Album dennoch tief und in sich ruhend. 'The Mourner's Oak" ist sicher sowas wie ein Hit, aber atmosphärisch ist das Album eine stimmige, intensive Reise. Wenn du dich mit schleppenden Doom Metal anfreunden kannst, der hin und wieder auch nicht vor Growls zurückschreckt, kann ich dir das Album nur empfehlen.

05 ???
Mellotron- und/oder Moogklänge, verspielt, der passende Soundtrack für die erlesene eclipsed-Leserschaft. Irgendwelche „Colors in the sky“ schwirren durch den Raum. Insgesamt passiert mir zu wenig und der Gesang ist eher langweilig und fad denn mitreißend. Kann man im Kontext eines Samplers hören, ist aber mehr Skipper denn Fistraiser.

Ja, vielleicht tatsächlich auch für mich der schwächste Song. Lange stand übrigens 'Siberian Khatru' an genau dieser Stelle, aber ich hab mich schlussendlich doch dagegen entschieden. Bei WOBBLER musste ich dann leider den Kompromiss eingehen, den kürzesten und eingängigsten Song zu wählen. Die anderen Songs sind spannender, der Gesang ist leider aber immer etwas monoton und eintönig. Das Album ist aber wirklich sehr hörenswert.

06 Wishbone Ash – Lady Whiskey
Die Erfinder der Doppelleads und Einflüsse auf Bands wie Thin Lizzy, Maiden oder Slough Feg. Das Stück ist vom Debüt, kannte ich bisher nicht, aber nach einigen Takten war klar, wer mir die Gehörgänge versüßt. Habe die Argus und werde nach dem Debüt auf alle Fälle Ausschau halten.

Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich nun das Debüt oder das fantastische "Argus" lieber mag. WISHBONE ASH ist für mich eine ganz emotionale Scheibe, da ich die Band im Prinzip seit zartem Kindsalter regelmässig und viel höre. 'Lady Whiskey' mochte ich schon immer aufgrund seines treibenden Beats und der völlig genialen Überleitung zum Hauptthema am Ende. Saitenhexer.

07 Confessor – Sour Times
Heimspiel für den Siebi, yes! Habe mir vor kurzem das CD+DVD-Package von Divebomb/Tribunal gegönnt. Das ist perfekter Doom mit Rock gewürzt, der gurgelgeile Gesang und der wuchtige Sound laden zum vergnüglichen Schunkeln ein. Geiles Stück, geile Band, danke fürs Erinnern!

Jep, dass du die Compi hast, hab ich gesehen. Wusste aber nicht, ob du auch mit dem neueren Kram vertraut bist... Scott Jeffreys klingt ja nicht mehr wie ein aufgespießtes Meerschweinchen. Die größte Faszination übt aber auf mich Steve Shelton aus... wie man diese ultrakomplexen Drumbeats so lässig und perfekt akzentuiert ohne unnützen Balast mit so einer Coolness zocken kann, fasziniert mich immer wieder. Ich suche immer noch verzweifelt das Debüt... *seufz*

08 ???
Jetzt der einzige klassische Metalsong, der aus Nordamerika stammen könnte und wo ich völlig blank bin. Ist das 80er oder doch was neues, das die alten Zeiten stark aufleben lässt? Mann Mann Mann, zwar ein dünner Sound, aber der feixende Gesang und die Dynamik mit Groove und rotzigem Speed ist erste Sahne.

Die hatte beim ersten Wichteln Frank auf seinem Sampler und zwar mit dem Song 'Relatives Of My Dreamtime', dessen Schrägieideen mich sofort begeistert haben. 'Cimmerian Darkness' ist die knusprige Abrissbirne, mit der ich den harten Teil des Samplers abschliessen wollte.

09 Nick Drake – River Man
Holla, ein Lied aus dem Jahr meiner Geburt! Diesen Typen hört mein Papa ab und an, wenn er nicht auf Cohen war. ;) Mir sagte das bis jetzt nix, durch den Text und das öfters erwähnet River man war meine Suche schnell erfolgreich. Cooler Song, fügt sich gut in des Sampler Bild ein.

Der Song ist letztes auf den Sampler gerutscht. Lange war hier Casey Edward Denman vorzufinden, aber ich wollte dir dann doch etwas greifbareres und bekanntes aufdrücken ;-) "Five Leaves Left" würde ich momentan ohne zu zögern als mein absolutes Lieblingsalbum nennen. Die fragilen Kompositionen mit herausragenden Arrangements und der zarten und einehmenden Stimme von Drake treffen genau mein emotionales Musikzentrum. Nach einem stressigen Abend kann ich meinen Geist hier herrlich entschleunigen und unnützen Gedankenballast abstreifen. Prädikat: Wertvoll!

10 Fairport Convention – Tam Lin
Wieder alter Stoff, wieder back to 69. Dieses Mal mehr als sieben Minuten und mit einer Dame am Mikro. Auch da bin ich erstmals blank, weiß aber durch geschickte Recherche zu helfen und wumms Dich, schon ist der Text vor mir und damit der Song. Gutes Stück, vor allem zeigt es auf, dass man damals einfach jedes Instrument sauber aufs Tape gezimmert hat. Musiker mussten noch spielen können, Musik zum Schweben und Zuhören.

"Liefe & Liege" ist mein liebstes Folkrock-Album und 'Tam Lin' hat mich mit seiner magischen und betörenden Stimmung damals sofort in seinen Bann gezogen. Wer sich für den britischen Folk(-Rock) interessiert, hat hier definitiv einen tollen Einstiegspunkt-

11 Sufjan Stevens – Chicago
Das Stück ist geil, punkt. Dieser monotone Ansatz mit der hakenden Melodieführung beißt sich mit dem ersten Hören fest. Der etwas zartweinerliche Gesang des Meisters passt perfekt zu dem rhythmischen Schlägen des Drummers. All things go! Der Weiberchorus tut sein übriges. Klasse Musik.

Über die Reaktion freu ich mich ganz besonders, da ich eigentlich eher mit totaler Abneigung gerechnet habe, haha. Oberflächlich ist dieser Song eigentlich auch ein banaler Pop-Song, aber der gute Sufjan versteckt so viele liebevolle Details und großartige Melodien in seinen Kompositionen, dass ich wirklich ganz begeistert von seinem Schaffen bin. Die Hauptmelodie ist mir ungelogen wochenlang nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Manchmal kann populäre Musik auch unfassbar gut sein... wenn auch die Popularität hier in Deutschland noch nicht ganz so angekommen ist.

12 ???
Glockenspiel zu Beginn, Bongos und ein zarter Weibsgesang. Es ist Folktime und da bin ich gar nicht bewandert, packe den Rucksack, streife die Wanderstiefel über und gehe aber auf dem urigen Pfad mit. Hat was keltisches und versprüht die Art Lagerfeuerromantik ohne dummdreiste Klischees aus Popcorn-Hollywood zu bemühen. Elfen und Fabelwesen tanzen vor dem geistigen Auge in anmutiger Choreographie vor mir her. Nach zweieinhalb Minuten kommt Mannesgesang, der einem Ian Anderson nicht unähnlich ist. Doch wo ist die Flöte? Na gut, dann nicht. Ein ruhiger entspannter Ausklang eines richtig guten Samplers, wo nur Werke zweier Künstler in der Sammlung stehen.

Pentangle ist auch für mich eine recht neue Entdeckung. Die Kombination aus Jazz und Folk hat mir anfangs etwas Kopfzerbrechen bereitet, mittlerweile finde ich es aber sehr spannend und der Folkanteil ist eh über jeden Zweifel erhalten. Zudem erachte ich Bert Jansch für einen ganz tollen Sänger, auch wenn er eigentlich nur vor sich hinmurmelt. Es schlummert einfach so viel von dem Folkspirit in seiner Stimme mit, dass ich immer hin und weg bin. Und ich bleib dabei... 'The Hunting Song' klingt ganz nach dem, was DEAD CAN DANCE später famos aufgegriffen haben.

sauber sog i und danke für den gezeichneten Löwen mit Gitarre im Anschlag, sehr fein!
Ich hoffe, ich hab dein Trikot vom KIT-Freitag noch richtig in Erinnerung und habe das richtige Wappen erwischt... ;-)

Tracklist so far:
1. CHILDREN 'Advanced Mind Control'
2. WOLF PEOPLE ?
3. HELHEIM 'Dualitet Og Ulver'
4. MORGION 'The Mourner's Oak'
5. WOBBLER 'A Faerie's Play'
6. WISHBONE ASH 'Lady Whiskey'
7. CONFESSOR 'Sour Times'
8. DONOR 'Cimmerian Darkness'
9. NICK DRAKE 'River Man'
10. FAIRPORT CONVENTION 'Tam Lin'
11. SUFJAN STEVENS 'Chiacgo'
12. PENTANGLE 'Hunting Song'
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Re: SW 2012 - Siebis Eindrücke des Samplers ohne Namen

Beitragvon Jesus » Donnerstag 21. Juni 2012, 20:28

123_7 hat geschrieben:
Sieb hat geschrieben:02 ???
Puh, ist das alt oder neu? Klingt nach Musik der 60er und 70er, könnte aber auch Retro im Hier und Jetzt sein. Einige Textfragmente gewünscht? “… in the morning sun - one by one”, „swear to god…”. Musikalisch ist es nicht allzu anspruchsvoll, man bekommt schnell Zugang. Die hypnotische Gitarrenmelodie, ein cooler schnoddriger britisch-nasaler Gesang, dazu ein toller Songaufbau, fertig ist der gute Song. Es rockt staubig durchs Zimmer, der Sound ist sehr roh und natürlich, das gefällt mir außerordentlich gut. Das Stück macht Appetit auf mehr. Daumen nach oben!


Hier hat das Schaf eine heiße Spur. Er kennt halt meinen Geschmack auch ganz gut...


Eike hatte recht, wir zwei menstruieren wirklich schon synchron Bild Mit dem Begriff "morning sun" assoziiere ich jetzt nur 'Morning Born'. Andernfalls muss ich morgen noch mal das Album genauer anhören... :hmmm:
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Re: SW 2012 - Siebis Eindrücke des Samplers ohne Namen

Beitragvon Siebi » Freitag 22. Juni 2012, 00:15

Tracklist so far - endlessly :grins: :
1. CHILDREN 'Advanced Mind Control'
2. WOLF PEOPLE - One By One From Dorney Reach
3. HELHEIM 'Dualitet Og Ulver'
4. MORGION 'The Mourner's Oak'
5. WOBBLER 'A Faerie's Play'
6. WISHBONE ASH 'Lady Whiskey'
7. CONFESSOR 'Sour Times'
8. DONOR 'Cimmerian Darkness'
9. NICK DRAKE 'River Man'
10. FAIRPORT CONVENTION 'Tam Lin'
11. SUFJAN STEVENS 'Chiacgo'
12. PENTANGLE 'Hunting Song'[/quote]

Was soll ich sagen? Ähnlich wie Kubis Doppeldecker "Silence Is Violence" aus dem anderen Forum wird das Teil regelmäßig seine Runden drehen, weil der engstirnige ab und zu per Gstanzl volksmusizierende Siebi (der Bayer in mir , haha!) gerne über den musikhorizonterweiternden Tellerrand blickt.
Ein superstarker Sampler, bei dem einzig Helheim und Wobbler nicht voll überzeugen können, aber auch nicht weh tun. Der Rest ist sowas von klasse, dass mir nur zu sagen bleibt: D-A-N-K-E für diese wundervolle Musik und das immer wieder freudige Raten, wer einem da den Ohrenschmalz so zartschmeichelnd oder gar ruppig bratzend in Wallung bringt. Einiges steht schon auf der Einkaufsenzyklopädie. :D

Fazit: geiles Sommerwichteln, ich bereue nichts, es hat unendlich viel Spaß gemacht, Fr. Siebi ward teilweise stark begeistert, z.B. bei Sufjans Chicagotrip. Bis zum nächsten Mal! :dafuer:
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Re: SW 2012 - Siebis Eindrücke des Samplers ohne Namen

Beitragvon 123_7 » Freitag 22. Juni 2012, 19:09

Du machst einen ja geradezu verlegen. Aber es freut mich, dass der Sampler dir so viel Freude bereitet hast und du so offen an die Sache herangegangen bist. Und wenn dann dich sogar ein paar Sachen so nachhaltig beeindruckt haben, dass sie auf deinem Einkaufszettel landen ist das doch optimal. Dass Sachen darauf sind, die einen nicht nicht total kicken, ist wohl ganz normal, aber ein Sampler ohne Lowlights kann auch keine wahren Highlites haben, nicht wahr? ;-)

Nochmal der Vollständigkeit halber die Tracklist mit YT-Links zu den Songs, die verfügbar waren:

1. CHILDREN 'Advanced Mind Control'
2. WOLF PEOPLE - 'One By One From Dorney Reach'
3. HELHEIM 'Dualitet Og Ulver'
4. MORGION 'The Mourner's Oak'
5. WOBBLER 'A Faerie's Play'
6. WISHBONE ASH 'Lady Whiskey'
7. CONFESSOR 'Sour Times'
8. DONOR 'Cimmerian Darkness'
9. NICK DRAKE 'River Man'
10. FAIRPORT CONVENTION 'Tam Lin'
11. SUFJAN STEVENS 'Chiacgo'
12. PENTANGLE 'Hunting Song'
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Re: SW 2012 - Siebis Eindrücke des Samplers ohne Namen

Beitragvon salisbury » Freitag 22. Juni 2012, 19:27

Dafür find ich WOBBLER total geil, "Freudentanz"...wollt ich ja sowieso schon lang bestellen ;-)
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Re: SW 2012 - Siebis Eindrücke des Samplers ohne Namen

Beitragvon Jesus » Freitag 22. Juni 2012, 23:07

Der Song von CONFESSOR ist wesentlich besser und doomiger als der, den mir Fabi damals auf meinen ersten Wichtelsampler packte. Deshalb ist der Sampler wirklich durchweg gelungen. Jeder Song ein Treffer. Siebi, besser geht's nicht; jedes weitere Wichteln kann und wird im Vergleich nur noch eine Enttäuschung werden ;)
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