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von hellknulf616 » Dienstag 4. Mai 2010, 18:09
@ GEIST Den fabulösen GEIST-Kult verstehe ich auch nicht, habe aber bisher nur Gerüchte gehört: Elite-Black Metal für die intellektuelle Mittelschicht oder ähnlich Spiritfeindliches. Für mich ist das eine Scheibe, die - analog zur Arbeit auf einer (unserer) Galeere - kein Omega braucht, sondern einfach so da ist. Nur Da-sein und So-sein, ohne Zweck. Wie ein offener Kreis, sofern vorstellbar. Was sie für mich dann am Ende heraushebt, sind die Texte und die Intonation: Gelungene Metaphern, zeitlos und trotzdem nahe an der Zeit, nicht zu pathetisch dargeboten. Das können auf Deutsch mE nicht viele Bands. @ I I gehört zum Fahrrad, weil ich manchmal ganz heimlich mitkrächzen muss - etwa "it's a great day for fire, it's a great day for wrath". Das geht in der Straßenbahn nur bedingt, auch wenn die Scheibe per se natürlich in jeder denkbaren Verkehrssituation passt. @ ICED EARTH Die EP ist mir gar nicht bekannt, aber das zugehörige Album war recht umgänglich. Im Zweifelsfall lege ich meist "Burnt Offerings" auf und fühle mich nach "Dante's Inferno" dann auch immer wieder bestätigt - wohl so eine Art Pawlow'scher Reflexzirkel, aus dem man in meinem Alter schlecht rauskommt... @ ALCEST Ja, der war ich. Nach den ersten drei, um genau zu sein... 
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von Jesus » Dienstag 4. Mai 2010, 18:22
Es gibt einen "Kult" um Geïst? Wäre mir neu. Ändert aber so oder so nichts an der Klasse der "Galeere". Die vertont schön das Verlorensein auf weiter See.
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von Eike » Mittwoch 5. Mai 2010, 08:09
GEIST hat was, finde ich als jemand, der mit dem meisten BM-Kram emotional nichts verbinden kann.
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von Julian Rohrer » Mittwoch 5. Mai 2010, 10:51
Na, der Gründer von Geist hängt doch mit einem unserer lieben Nachbarmagazine zusammen und massive Werbung betrieben etc. um die richtige Breitenwirkung zu kreieren, was zur Folge hatte, dass die Band bekannter wurde als sie eigentlich sein müsste.
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von Havoc » Mittwoch 5. Mai 2010, 20:55
Peter Kubaschk hat geschrieben:26.04.2010: 27.04.2010: THE OCEAN - Heliocentric --> kaufwürdig 01.05.2010: PAIN OF SALVATION - Road Salt, Part I --> merkwürdig
Erstere würde mich mal schwer interessieren. Vor Zweiterer hab ich Angst...werde ich wohl erstmal nicht kaufen.
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von Peter Kubaschk » Mittwoch 5. Mai 2010, 21:43
die THE OCEAN gefällt dir sicher. Und die PAIN OF SALVATION .... tja, ich weiß es nicht. Ich tippe gerade die Rezi und weiß noch nicht, wie sie klingen soll.
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von 123_7 » Freitag 7. Mai 2010, 11:59
Da ich seit Dienstag tatsächlich wieder sowas wie Freizeit habe, komme ich auch wieder etwas mehr zum Musikhören. Es liefen: ARCTURUS "Sideshow Symphonies"Simen ist Gott. Irgendwie ist es auch insgesamt anders als "The Sham Mirrors". Klar, man hört, dass es Arcturus ist, aber ich habe das Gefühl, dass WINDS auch ihre Spuren hinterlassen haben. Nicht, dass das etwas schlechtes sei CASKETS OPEN "But You Rule"Räudig-erdiger Doom aus Finnland. Im Schlepptempo fröhnt man der Düsternis und schafft es dabei, einerseits traditionelle Merkmale aber auch Elemente von Bands wie Joy Division zu verbinden. Feine Sache, könnte was für Eike sein. GARDEN OF WORM "Garden Of Worm"*kopfkratz* Garstiges Teil. Mindestens so garstig wie der Wolf auf dem Cover. Und kauzig... as fuck. Aber irgendwie hypnotisierend, eigen, unverschämt unkonventionell und abgefuckt. Hat was. Was genau weiß ich allerdings noch nicht. NÆRVÆR "Skiftninger"Meine liebsten Psychedelic-BobDylanWorship-Neofolk-Ambient-Wahnsinnigen. Gut, viel mehr von der Sorte kenne ich auch nicht. JEX THOTH "Jex Thoth"Ob man das nun als Doom beschreiben sollte, weiß ich nicht. Eine gewisse stilistische Nähe zu Sabbath lässt sich ja zweifelsohne ausmachen. Und da man das ganze zu einem famosen Gemisch aus Orgeln, Psychedelic und tollem Frauengesang vermengt, ist es auch Wurst, was für ein Genre es ist. LAMENTED SOULS "Origins Of Misery"Simen ist Gott. Wie... das habe ich schon erwähnt? Habe ich auch erwähnt, dass mir seine Stimme im doomigen Outfit noch besser gefällt? Habe ich auch schonmal? Na, dann kann ich ja nur eine Kaufempfehlung für... öh... alle hier aussprechen. OGRE "Plague Of The Planet"Super-Ninja-Space-Comic-Doom. Die ganz legale Popo-Stieflung. SONGS: OHIA "Magnolia Electric Co."Mich verwundert es, dass ich einem Country-beeinflussten Rockalbum so viel abgewinnen kann. So sehr, dass es sich klammheimlich in meine Alltime-Top10 schleichen könnte. Wie Herr Molina aus einfachen Mitteln unverbrachte, packende und spannende Songs schreiben kann, sucht seines Gleichen. Und die wahnsinnige Scout Niblett als Gastsängerin zu engagieren, gleicht einem Geniestreich. SPIRAL ARCHITECT "A Sceptic's Universe"Das Album gibt sich mir langsam preis. Da sind so viele umschmeichelnde Melodien verarbeitet, so viele interessante Ideen und ein Sänger zum Niederknieen. Danke, danke, danke lieber Holgi, danke, danke, dankedanke, danke, dankeWAITS, TOM "The Black Rider"Ich glaube man muss erstmal verstehen, dass man sich das Album nicht schön hören kann. Ein fieser Bastard, morbid, düster und betrunken. Faszinierend, aber fordernd.
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von Eike » Freitag 7. Mai 2010, 12:57
123_7 hat geschrieben:CASKETS OPEN "But You Rule" Räudig-erdiger Doom aus Finnland. Im Schlepptempo fröhnt man der Düsternis und schafft es dabei, einerseits traditionelle Merkmale aber auch Elemente von Bands wie Joy Division zu verbinden.
Ich werde reinhorchen! 123_7 hat geschrieben:JEX THOTH "Jex Thoth" Ob man das nun als Doom beschreiben sollte, weiß ich nicht. Eine gewisse stilistische Nähe zu Sabbath lässt sich ja zweifelsohne ausmachen. Und da man das ganze zu einem famosen Gemisch aus Orgeln, Psychedelic und tollem Frauengesang vermengt, ist es auch Wurst, was für ein Genre es ist.
Wenn ich das so lese, frage ich mich nur eins, nämlich, warum da nicht auch das drunter steht: 123_7 hat geschrieben:Feine Sache, könnte was für Eike sein. 123_7 hat geschrieben:SONGS: OHIA "Magnolia Electric Co."Mich verwundert es, dass ich einem Country-beeinflussten Rockalbum so viel abgewinnen kann. So sehr, dass es sich klammheimlich in meine Alltime-Top10 schleichen könnte. Wie Herr Molina aus einfachen Mitteln unverbrachte, packende und spannende Songs schreiben kann, sucht seines Gleichen. Und die wahnsinnige Scout Niblett als Gastsängerin zu engagieren, gleicht einem Geniestreich.
Fünf Worte: "This Fool Can Die Now". Okay, sieben Worte, weil auch: Hol's Dir! 123_7 hat geschrieben:WAITS, TOM "The Black Rider" Ich glaube man muss erstmal verstehen, dass man sich das Album nicht schön hören kann. Ein fieser Bastard, morbid, düster und betrunken. Faszinierend, aber fordernd.
Schön hören nicht, aber sich fallenlassen. Fall into madness. Das trifft`s.
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von 123_7 » Freitag 7. Mai 2010, 13:06
Eike hat geschrieben:123_7 hat geschrieben:CASKETS OPEN "But You Rule" Räudig-erdiger Doom aus Finnland. Im Schlepptempo fröhnt man der Düsternis und schafft es dabei, einerseits traditionelle Merkmale aber auch Elemente von Bands wie Joy Division zu verbinden.
Ich werde reinhorchen!
Lass mich deine Einschätzungen wissen! 123_7 hat geschrieben:JEX THOTH "Jex Thoth" Ob man das nun als Doom beschreiben sollte, weiß ich nicht. Eine gewisse stilistische Nähe zu Sabbath lässt sich ja zweifelsohne ausmachen. Und da man das ganze zu einem famosen Gemisch aus Orgeln, Psychedelic und tollem Frauengesang vermengt, ist es auch Wurst, was für ein Genre es ist.
Wenn ich das so lese, frage ich mich nur eins, nämlich, warum da nicht auch das drunter steht: 123_7 hat geschrieben:Feine Sache, könnte was für Eike sein.
Ich dachte, die kennst du bereits. Fünf Worte: "This Fool Can Die Now". Okay, sieben Worte, weil auch: Hol's Dir!
Ist notiert. Habe zwar bei der Dame mal auf der Myspace-Seite quergehört, fands aber mitunter recht anstrengend. Aber ich schätze, dass kurzes reinhören dem Schaffen von Scout auch nicht gerecht wird. Von dem her... danke für den Tip.
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von Eike » Freitag 7. Mai 2010, 15:35
Ist schon sehr eigen, die Musik der Frau. 'Kiss' mit BONNIE "PRINCE" BILLY ist aber ein Hit.
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