Running Wild

Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Eike » Mittwoch 18. April 2012, 21:55

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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 18. April 2012, 22:01

Peter Kubaschk hat geschrieben:Aber ich wette, dass ihr in Zukunft 10x häufiger "Pile Of Skulls", "Death Or Glory" oder "Blazon Stone" als "Shadowmaker" auflegen werdet. Und das aus gutem Grund.

Die Wette verlierst du bei mir. Nicht weil "Shadowmaker" besser wäre, als die genannten Alben, Gott bewahre! Ich habe allerdings tatsächlich die Angewohnheit fast immer das aktuellste Album einer Lieblingsband am häufigsten zu hören. Die anderen kenne ich ja alle schon viel besser. Meistens ist es dann so, dass schon wieder ein neues kommt, bevor man das aktuelle richtig verinnerlicht hat.
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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Eike » Mittwoch 18. April 2012, 22:04

Meistens ist es dann so, dass schon wieder ein neues kommt, bevor man das aktuelle richtig verinnerlicht hat.
Deswegen mag ich es, wenn Bands zwar regelmäßig aber mit weiten Abständen veröffentlichen. Dazwischen dann bitte ausgiebig touren.
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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 18. April 2012, 22:10

Eike hat geschrieben:
Meistens ist es dann so, dass schon wieder ein neues kommt, bevor man das aktuelle richtig verinnerlicht hat.
Deswegen mag ich es, wenn Bands zwar regelmäßig aber mit weiten Abständen veröffentlichen. Dazwischen dann bitte ausgiebig touren.


Es kommt darauf an: Manche Bands finde ich so toll und so faszinierend, dass ich gar nicht genug neue Alben bekommen kann. Vor allem Bands, die ihren Sound sehr stark variieren, können mich auch mit jährlichen VÖ-Rhythmen begeistern. Bei Bands, die eher nach dem Prinzip "never change a scoring style" vorgehen, da reicht es mir auch, wenn alle zwei oder drei Jahre etwas kommt.
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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Siebi » Mittwoch 18. April 2012, 22:16

Heisst also, die "Rogue En Vogue" lief seit VÖ bis zum "Shadowmaker" häufiger als "The Brotherhood", die wiederum öfter als "Victory" und am wenigsten oder gar nicht die "Gates To Purgatory"? Ich mag es kaum glauben, aber Respekt, wenn das Hörverhalten der Tatsache einer zeitlich stetig VÖ-fallenden Hörkurve entspricht.
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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 18. April 2012, 22:20

Siebi hat geschrieben:Heisst also, die "Rogue En Vogue" lief seit VÖ bis zum "Shadowmaker" häufiger als "The Brotherhood", die wiederum öfter als "Victory" und am wenigsten oder gar nicht die "Gates To Purgatory"? Ich mag es kaum glauben, aber Respekt, wenn das Hörverhalten der Tatsache einer zeitlich stetig VÖ-fallenden Hörkurve entspricht.

Ganz ehrlich, ich habe damals noch keine Statistik geführt, aber ich bin mir in der Tat ziemlich sicher, dass die "Rogues En Vogue" meistgehörte Running Wild zwischen 2005 und 2012 war. Es würde mich nicht einmal überraschen, wenn ich außer der "Rogues" in dieser Zeit überhaupt keine RW-Scheibe (komplett) angehört hätte. So traurig das ist...
:-/
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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Oliver Passgang » Mittwoch 18. April 2012, 22:21

Rüdiger Stehle hat geschrieben:
Siebi hat geschrieben:Heisst also, die "Rogue En Vogue" lief seit VÖ bis zum "Shadowmaker" häufiger als "The Brotherhood", die wiederum öfter als "Victory" und am wenigsten oder gar nicht die "Gates To Purgatory"? Ich mag es kaum glauben, aber Respekt, wenn das Hörverhalten der Tatsache einer zeitlich stetig VÖ-fallenden Hörkurve entspricht.

Ganz ehrlich, ich habe damals noch keine Statistik geführt, aber ich bin mir in der Tat ziemlich sicher, dass die "Rogues En Vogue" meistgehörte Running Wild zwischen 2005 und 2012 war. Es würde mich nicht einmal überraschen, wenn ich außer der "Rogues" in dieser Zeit überhaupt keine RW-Scheibe angehört hätte. So traurig das ist...
:-/


Du bezeichnest "Pile Of Skulls" als beste deutsche Metal-Scheibe aller Zeiten und hörst sie dir SO lange nicht an? Was bitte? :jaja:
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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 18. April 2012, 22:29

Jupp. Seit ich für dieses Magazin schreibe - und allerspätestens seit mich der Berufsalltag eingeholt hat -, habe ich nur noch selten Zeit, überhaupt etwas anderes anzuhören als meine Neueinkäufe und aktuelle Sachen für Reviews und Soundchecks. Die einzigen Klassiker-Faves, die mit einer gewissen Regelmäßigkeit laufen, sind die Cirith-Ungol-Scheiben.

Ich bin darauf im Übrigen kein bisschen stolz, im Gegenteil, bin nur ehrlich. Mir fehlt das auch. Aber momentan gewinnt noch der Reiz des Neuen.

Wenn ich meine Statistik für 2011 bemühe, dann bestätigt sich das. Als die neue RW angekündigt wurde, hab ich dann nochmal ein paar alte Sachen aufgelegt (je 2x Rogues, Rivalry und Masquerade und einmal Blazon Stone), aber zwischen dem Split und der Reunion lief ziemlich sicher keine einzige RW-Scheibe.

Das ändert aber auch gar nichts daran, dass "Pile Of Skulls" trotzdem die beste deutsche Metalscheibe überhaupt ist. Die muss ich nicht anhören, um das zu wissen... ;-)
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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 18. April 2012, 23:12

In der von Rüdiger angegebene Zeitspanne werde ich wahrscheinlich gar kein RW aufgelegt haben. ABer eventuell ebenso wenig Watch Tower oder Primus oder sonstwas, was ich ganz toll finde. Da bin ich leider komplett beim Raben. ALlerdings schaufel ich mir immer mal wieder einen Abend frei an dem nur alter Schmonzens läuft.

Die andere Geschichte zwischen Peter und scumi: Ich finde es dann nur schade, wenn man lieber ganz bewusst eine mittelmäßige Scheibe einer einstmaligem Faveband kauft als dann lieber mal in einen herzblütigen Newcomer zu investieren.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Jhonny » Mittwoch 18. April 2012, 23:22

Es ist doch logisch, dass man als Fan der Band ein Album auch dann öfter hört, wenn man sich dessen bewusst ist, das es die alten Klassiker nicht erreichen kann (und, das ist denk ich unstrittig: Die wenigsten großen Metal-Bands konnten nach 10 oder vielleicht 15 Jahren noch mal n Studio-Album veröffentlichen, dass das Niveau der ersten 4, 5 Alben hatte).

Klar geht mir das mit MAIDEN so, mit ICED EARTH, BLIND GUARDIAN oder auch RUNNING WILD.

Trotzdem ist aber zweierlei meist gegeben:

a) durch die typischen Trademarks der Bands gibt mir eine solche Scheibe trotzdem das Gefühl, dass das einfach "passt", was ich höre - auch wenn es vielleicht schon stärkere Alben in der Diskographie gab.
b) die meisten größeren Metal-Bands wenig Rohrkrepierer veröffentlichen... gerade deshalb haben sie so eine große und treue Fangemeinde. Sicher ist manchmal nur gehobenes Mittelmaß dabei, aber nur ganz selten wirklicher Schrott.

Und daher ist bei mir ein Neukauf einer Lieblings-Band-Scheibe meist eine sichere Geldanlage in ein vielgehörtes Album.
Klar ist es manchmal schade, den ein oder anderen Underground-Tip nicht abzugreifen.
Aber, die neue RAM z.B. (die mir gut gefällt!) habe ich sicher nicht so oft gehört wie eine recht durchschnittliche AC/DC-Scheibe a la "Ballbreaker".
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