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Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz
von Holger Andrae » Montag 16. April 2012, 13:38
Eike hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:04. Mayfair – 'Adam'
Eine extrem abwechslungsreiche Band, die als Worshipper der US-Truppe WARLORD gestartet sind und dann immer psychedelischer und weirder wurden. Auf dem dritten Album gibt es sehr viel Interessantes mit Loops und Samples zu hören.
Falls das dieses Cyberdingen ist, so habe ich das heute früh noch mal eben bestellt, weil es das gebraucht quasi zum Nice Price gab.
Ja, ist es. Da wirste Freude dran haben.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Holger Andrae
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von Eike » Montag 16. April 2012, 13:42
Die Frage, die sich allerdings stellt: Woran misst man die Doom-Stärke?
Im Zweifel Peter fragen, der scheint sich damit auszukennen.
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Eike
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von Holger Andrae » Montag 16. April 2012, 13:43
Eike hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:08. Voivod – 'Panorama'
Jau, "Angel Rat" ist das vielleicht poppigste Album der Band, aber es klingt trotzdem nach typischen VoiVods. Ganz phantastisch. Ich könnte mal im VoiVod-Thread fort fahren.
Tu das! Dein Enthusiasmus ist immer wieder beflügelnd, und selbst zu den abseitigsten Musiken lohnt das Lesen Deiner Postings allein schon wegen der Dichte interessanter Anekdoten.
Ach? So oft und so viel schreibe ich doch gar nicht. Vor allem nicht viel. Aber "Danke". "Dichter interessanter Anekdoten" = poetisch, blümernate Labertasche das wäre ja beinahe ein Forumsranking.
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von Holger Andrae » Montag 16. April 2012, 13:47
Eike hat geschrieben:Die Frage, die sich allerdings stellt: Woran misst man die Doom-Stärke?
Im Zweifel Peter fragen, der scheint sich damit auszukennen.
Eike, ich würde mich ernsthaft freuen, wenn Du da weiter posten würdest. Peter ging es darum, dass innerhalb Deiner Liste reichlich viele Interpreten genannte waren, die halt mal definitiv keinen Doom spielen. Dass da halt auch wirkliche Doom-Sachen dazwischen waren, hat auch er nie abgestritten. Ich poste da auch kein 'China White' von den Scorpions, nur weil die Nummer mal eben langsam ist. Bewege Deinen dicken Zeh über Deinen Schatten und hör auf zu grummeln. Damit steht man sich nur selber im Weg.
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von Eike » Montag 16. April 2012, 14:41
Ich fühle mich ja geehrt, dass Du da mehr von mir lesen möchtest, aber ich bin in der Hinsicht wirklich schwer verunsichert. Ein letzter Erklärungsversuch, weil diese Verunsicherung trotz meiner Begründung für den Rückzug aus dem Thread anscheinend so gar nicht nachvollziehbar ist: Ich hatte da über 30 Links rausgesucht, und zwar zu Songs, die für meine Begriffe (mit lediglich zwei Ausnahmen) ganz klar doomig sind. Die Ausnahmen/Grenzfälle waren 1. der Priestsong, wo ich meinem Bauchgefühl zunächst selbst nicht über den Weg traute und den Song daher extra nochmal hörte, um mich zu vergewissern, ob er nicht vielleicht bloß aufgrund einer wildgelaufenen Assoziationskette meinerseits und der besonders intensiven Thrill-Atmosphäre in meinen Doomhinterkopf gerutscht sein könnte, und 2. das ZZ TOP-Stück, welches man mit Fug und Recht als einen lediglich langsam, düster und mit viel Fuzz eingespielten Bluesrock bezeichnen kann, was aber wiederum jener Ursuppe entspricht, aus welcher der Genrepionier BLACK SABBATH die wegweisenden Erstgeborenen der Szene geschöpft hat (auch wenn das in meinen Ohren weitaus doomiger als mancher Song des BS-Debüts klingende 'Dazed And Confuse' von LED ZEP sogar noch ein wenig älter ist). Whatever... Ich sehe meinen Blickpunkt weder als absolute Wahrheit an, noch hätte ich jemals behauptet, dass diese für mein Empfinden in überwiegender Mehrzahl eindeutigen Doomsongs allesamt von ausschließlich oder auch nur häufiger dem Doom zugeneigten Bands stammen, und ich will auch sonstwie niemanden missionieren, sich meinem persönlichen Doomempfinden anzuschließen; bloß: Wenn sich aus den von Kubi - obgleich in doppelten Anführungszeichen - angeführten ""Regeln"" ergibt, dass meine knapp über dreißig(!) Hörbeispiele "das Thema gänzlich oder in weiten Teilen verfehlen", ohne dass ich nach wie vor weder aufgrund meines eigenen Empfindens noch aufgrund irgendwelcher Erklärungen auch nur den geringsten Schimmer habe, welche der "auch" darunter befindlichen Ausnahmestücke dann doch noch irgendwie doomig gewesen sein könnten, dann finde ich das in der Tat äußerst verwirrend. Ich weiß dann wirklich nur, dass offenbar die große Mehrheit der für mich gleichermaßen doomig klingenden Stücke in besagtem Thread "wirklich nix zu suchen" hatte, aber nicht warum, da das anscheinend auf mein Posting hin erfolgte sowie Peters Ansichten bestätigende feedback mehrer User gleich mit gelöscht wurde. Da sind mir die dem zugrunde gelegten Kriterien völlig schleierhaft, und auch der Hinweis, es bleibe "das Feld nicht auf ultra true Doom beschränkt, sondern darf z.B von Funeral Doom & Death/Doom aufgeweicht werden, von Sludge aber eher nicht", ist nicht geeignet dem irgendwie Abhilfe zu schaffen, sondern stiftet nur zusätzliche Verwirrung. Klar geworden ist mir durch entsprechende Postings anderer allerdings, dass meine zuvorderst von Wunschdenken geprägte und in der Tat voreilige und keineswegs selbstverständliche Grundannahme, "Radio" bezeichne in diesem Falle ein Radio vom Sendungsformat "Wünsch dir was!" und nicht etwa ein möglichst eng umrissenes, nach allgemeinem Minimalkonsens genredefinierendes und klaren Unterschubladen zuzuordnendes Formatradio, nicht konsensfähih ist. Klarer Fall von Missverständnis also. Und da das ja von vorneherein und erklärtermaßen ein Thread zum Posten und Anhören sein soll, was ich übrigens gut finde, und Diskussionen über das Für und Wider, das So oder So oder Nicht-vielleicht-doch-ganz-anders von Genredefinitionen dort einfach nicht hingehören, sondern naturgemäß eher stören, und da ich sowas dort nicht immer wieder provozieren will aber eben auch keine Lust habe, bloß Links zu Songs von Bands zu posten, die bereits andere User erfolgreich und nachhaltig anführen konnten, halte ich mich in diesem Thread lieber bedeckt. Ich schätze, das ist die einfachste Lösung für alle, jedenfalls ist sie das für mich.
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Eike
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von firestarter » Montag 16. April 2012, 15:21
Ich hatte dich, Eike, da schon richtig verstanden, nämlich eben nicht grummelnd, sondern verunsichert. Bei deiner Songauswahl habe ich allerdings auch die Stirn gerunzelt, mir fällt da z.B. noch "Spirit Crusher" von Death ein. Das ist natürlich ein getragener Song, der auch Verdamnis "versprüht", aber doch recht eindeutig dem Genre Death Metal zuzuordnen ist. "Doomige" Anteile findet man natürlich bei ganz vielen Songs, aus den unterschiedlichsten Genres, aber bei diesem "Spartenradio" war ja wohl "Doom im engeren Sinne" gemeint, als Musik, die i.d.R. grundsätzlich diesem Genre zugeordnet wird. So habe ich jedenfalls mein "AOR-Radio" gemeint, also als Plattform für "AOR im engeren Sinne", nicht für alles, was AOR-artig ist. Von daher hab ich mich dort auch über Alan Parsons gewundert, was für mich definitiv kein "AOR im engeren Sinne" ist. Ich meine nicht, dass es total daneben ist, dort solche "Randerscheinungen des Genres" zu posten, ich habe es im "AOR-Radio" aber als irritierend empfunden und hatte das Gefühl, dass dadurch der Thread ganz schnell "aufgeweicht" wird, weil diese Threads meinem Empfinden damit schnell ihren Charakter, als Orientierungshilfe zu dienen, bzw. ein Genre abzubilden, verlieren. Just my 2 cents...
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von Eike » Montag 16. April 2012, 15:34
Ja, da habe ich wohl die Grundidee völlig falsch verstanden. Die Absicht, "als Orientierungshilfe zu dienen, bzw. ein Genre abzubilden" ist natürlich berechtigt und als solche auch nachvollziehbar. Das respektiere ich, und dementsprechend bin ich da dann eben raus. Im AOR könnte ich das nicht leisten, da ich mich in dem Bereich viel zu wenig auskenne; im Doom wohl auch, wenn es um "Doom im engeren Sinne" geht "als Musik, die i.d.R. grundsätzlich diesem Genre zugeordnet wird", weil mir da eben unklar ist, was "i.d.R." bedeuten soll - eben weil Doom für mich ein enorm weites Feld einschließt und man da je nach Standpunkt das eine als definitiven Doom und das andere als genrespezifische Randerscheinung sehen könnte oder eben auch genau andersherum, je nachdem was man als Kernbereich ansieht. Zudem schätze ich am Doom gerade die Vielfalt des Ausdrucks bzw. extremer Ausdrucksformen, sodass mir eine - wie auch immer geartete - Begrenzung das Unterfangen dort besonders uninteressant macht.
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von firestarter » Montag 16. April 2012, 15:48
Das war auch nur meine ganz persönlich Meinung, die ich auch nicht verallgemeinern möchte. Es kann durchaus sein, dass andere das genauso wie du empfinden. Daher "just my 2 cents.."
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von Eike » Montag 16. April 2012, 16:05
Mein Eindruck ist schon, dass Du da mit der Mehrheit bist. Ist doch auch okay, ändert ja nix dran, dass Doom vermutlich immer ein absolutes Lieblingsgenre von mir bleiben wird. Und wenn ein thread mehr oder weniger off limits für mich bleibt, macht das rein gar nichts, da ich sicherlich anderweitig genug Raum finden werde, das zu feiern. Und falls sich wirklich wer ganz brennend für eikesches Doomradio interessieren sollte, dann stelle ich mit etwas mehr Muße auch gerne mal einen entsprechenden Sampler zum Austausch zusammen, bin schließlich vor allem in diesem Bereich immer an schrägen Absonderlichkeiten zur Bewusstseinserweiterung genau wie an extrem atmosphärischem Traditionskram auf Hochniveau durchweg interessiert.
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von firestarter » Montag 16. April 2012, 19:24
Da ich das bisher vergessen hatte zu erwähnen - das Zensieren deines Posts fand ich trotzdem nicht gut.
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