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Dekaden Tournament FINALE "Dead Heart" : "Godless Endeavor"
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Re: Dekaden Tournament FINALE "Dead Heart" : "Godless Endeavor"Gerade bei der TGE wundert mich schon das so gute Abschneiden. Unbestritten ein sehr gutes Album. Bei mir hat es aber nach der NEVERMORE typischen Anfangs-Euphorie relativ selten meinen Player von innen gesehen, während die "Dead Heart" relativ oft mir läuft. Viel besser kann man diesen Stil auch kaum darbieten. Genau der richtige Spagat zwischen Traditionen und Moderne. Dazu diese Stimme, eine exzellente Kofferversion, herrliche Melodien und das richtige Maß an technischer Verspieltheit.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: Dekaden Tournament FINALE "Dead Heart" : "Godless Endeavor"
Ich, der mit der Band nicht wirklich viel anfangen kann, sehe voll und ganz die Klasse hinter der Band, aber ich tue mir mit solchen absoluten Aussagen immer sehr schwer. Es sei denn du definierst diese Aussage aufgrund einer breiten Masse, die diese Ansicht teilen. Ohne jetzt zu wissen, ob dies stimmt, könnte ich das akzeptieren. Aber so ist die Aussage für sich etwas fragwürdig. Aber nun gut, ist ja auch nur Korinthenkackerei. ![]() Ich habe mich ja durch fast jedes Nevermore-Album mal durchgehört und bin immer wieder entweder an der dicken Riffwand oder an Warrels Gejaule gescheitert. Dennoch hat mir persönlich TGE im Vergleich zu DHIADW etwas besser gefallen. Deswegen vote ich hier, aus meiner Sicht, für das kleinere Übel.
Re: Dekaden Tournament FINALE "Dead Heart" : "Godless Endeavor"
hmm - ich denke, anders kann man es gar nicht sehen. Für mich persönlich ist A Matter Of Life And Death oder Brave New World ähnlich geil, aber das sehen beileibe nicht so viele Leute so wie bei den beiden größeren Nevermore-Alben - scheint mir zumindest so. Objektivität in dem Bereich ist definitiv nicht möglich, denn viele Punkte sind ausschlaggebend: Wie erfolgreich war ein Album? (hier wären Children Of Bodom, In Flames, Motörhead, Iron Maiden, Saxon oder System Of A Down sicher zu nennen) Welchen Einfluss hatte es? (Nightwish, die eine ganze Dekade geprägt haben, aber sicher auch Nevermore haben hier Pluspunkte) Setzte es Standards in Punkto Songwriting, Instrumentales, Gesang, Covergestaltung, Produktion? (der Gesang, aber auch die grafische Darbietung sind typische Stärken von Nevermore, aber sicher auch vieler anderer Bands) Kamen neue Wesenszüge zum Einsatz, die den Stil davor eher sporadisch oder gar nicht prägten? (Hier könnten so maisntreamige Bands wie Rhapsody ebenso genannt werden wie obskure Underground-Raritäten) All das sind Punkto, die aber nie meine persönliche Leidenschaft für ein Album ersetzen können. Deshalb gibt es keine Objektivität in dem Bereich. Zumindest meiner Ansicht nach.
Re: Dekaden Tournament FINALE "Dead Heart" : "Godless Endeavor"
Ist die These nicht etwas sehr gewagt, bei einem so polarisierenden Sänger? Ich erinnere mich sogar noch dunkel, dass irgendjemand von denen hier, die Nevermore mögen, sagte, dass er verstehen kann, wenn man Probleme mit dem Gesang hat...
Re: Dekaden Tournament FINALE "Dead Heart" : "Godless Endeavor"
Ja... aber macht es AMOLAD objektiv nun schlechter? Das ist die Krux die ich mit dieser Problematik habe. Ist es wirklich die breite Masse, die vorgibt, was gut zu sein hat? Gibt es überhaupt Qualitätskriterien, an denen man Musik objektiv bewerten kann (und ich rede bewusst von Musik und schließe damit nun Produktion, Interpretation und Covergestaltung aus). Angenommen ich habe nur eine in Noten gefasste Partitur. Kann ich daran festmachen, dass Musik gut ist? Objektivität in dem Bereich ist definitiv nicht möglich, denn viele Punkte sind ausschlaggebend: Dieser Satz irritiert mich. Warum schließt sich nun Objektivität durch viele ausschlaggebende Punkte aus?
Sind das nun Kriterien? Ich weiß ja nicht, wie andere Musik hören, aber mir ist das eigentlich schnuppe. Mal ein extremes Beispiel: Das 2000er Album "Ghost Tropic" von SONGS: OHIA. Die Platte ist im Prinzip nicht produziert, klingt unfassbar roh. Die Platte ist nicht wegweisend. Das Sonwriting ist simpel as fuck. Instrumental alles andere als herausragend. Komplett schwarzes Cover. Null Einfluss auf andere Künstler (sofern ich das erfahren kann). Und dennoch... die Platte ist eines meiner Highlites, wenn nicht sogar DAS Highlite aus diesem Jahre. Warum nun? Ist dies die Ausnahme der Regel? Reicht eine einzige Person aus, um einem Album Qualität zu attestieren? Ist es überhaupt möglich, definite Aussagen darüber zu treffen? Versteh mich bitte nicht falsch, das letzte was ich jetzt wollte, ist deine Sicht zu kritisieren oder zu hinterfragen. Ich glaube gar, dass wir das ziemlich ähnlich sehen, du aber mit deinen Formulierungen vermutlich etwas lapidarer als ich umgehst. Ich denke man merkt selber, dass ich in einer gewissen Zwickmühle sitze. Ich bin einfach nur interessiert daran, was Musik ausmacht. Und durch solche Diskussion erfährt man unheimlich viel.
Ja, vollste Zustimmung. Dennoch habe ich die Antwort nicht gefunden, warum die absolute Aussage "dass das wirklich zwei der besten Metal-Alben der letzten 10 Jahre sind." nun gelten soll? ![]() Ich weiß, wir sind verdammt off topic und die Diskussion geht ziemlich den gleichen Weg wie im 2001-Thread. Wenn ihr das hier nicht haben wollt, könnt ihr das gerne auslagern und unterbinden. Aber entschuldigt mein Enthusiasmus bei diesem Thema. Ich bin da wirklich immer brennend daran interessiert.
Re: Dekaden Tournament FINALE "Dead Heart" : "Godless Endeavor"...ist ungefähr so ergiebig wie die Diskussion um politische Einstellungen oder eben die grundlegende Definition von gut und schlecht, schön und hässlich (die logischerweise vor der speziellen Anwendung im Bereich Musik stehen sollte). Es gibt keine Objektivität jenseits messbarer Faktoren (wie die oben genannten), alles andere war/ist/bleibt Meinung, Geschmack oder eben persönliche Vorliebe. Wie die immer mal wieder auftauchenden Fotomontagen, die angeblich das Gesicht zeigen, welches jedem irgendwie gefällt. Oder die Wahl der Miss Universum, die zwar 30% der Männer gar nicht so prall finden, die aber aus einer definierten Kette von Auswahlprozessen als Siegerin (oder geringstes Übel) hervorgeht.
Witzigerweise (logischerweise?) fragen immer die Menschen mit dem ausgefallensten Geschmack nach Objektivität und manchmal beschleicht mich angesichts der offensichtlichen (Nicht)Antworten auf diese "ewigen" Fragen der Gedanke, dass das eigentlich nur ein großes Schaulaufen ist. Erwartet ihr (du, Jesus im anderen Fred) von einer derart kleinen Auswahl an Meinungen wirklich so etwas wie ein global und individuell tragfähiges Ergebnis? Denkt ihr, das ist der Zweck der Übung? Was, wenn morgen in der Redaktion festgestellt wird, dass Rosenkohl das Gemüse der letzten zehn Jahre ist? Ist das objektiv? Wenn man ganz fest und sehr tief an Powermetal.de (oder jede andere Instanz der Meinungsbildung) glaubt, dann sind diese Aufstellungen selbstredend verbindlich und damit - innerhalb dieser subjektiven Weltanschauung - objektiv. Sollte es jedoch am Wissen gewordenen Glaube fehlen, dann ist es nur eine auf etwas (!) breitere Fundamente gestellte Meinung. ![]() "Nostalgia is no excuse for stupidity."
Re: Dekaden Tournament FINALE "Dead Heart" : "Godless Endeavor"
Interessanter, schwer verdaulicher Ansatz. Aber ich glaube du misinterpretierst meine Intention. Mir geht es nicht darum, Objektivität zu predigen. Ganz im Gegenteil. Aber impliziert eine Aussage wie "wichtigstes Album der letzten 10 Jahre" nicht einen Maßstab, an dem man dies misst? Diese ganze Diskussion rührt ja daher. Und ich war schlichtweg daran interessiert, wie diese Aussage zustande kommt. Ich persönliche habe nur eigene Maßstäbe, an der sich Musik messen lässt. Und diese Maßstäbe hat jeder Musikhörer. Wie diese ausgeprägt sind, hängt von eigenem Charakter und m.E. von den Hörgewohnheiten ab. Und wenn du meine bisherigen Beiträge bisher verfolgt hast, wirst du gemerkt haben, dass ich mich immer recht explizit gegen Notenwertungen und vermeintlich objektive Maßstäbe eingesetzt habe. Meine Partizipierung an solchen Spielen wie diesem hier hat vorrangig etwas mit Spaß an der Freude zu tun. Allzu erst nehmen wird das hier wohl keiner? Dennoch hat mich Jhonnys Aussage dazu bewogen, näher nachzufragen. Ich kann jetzt an meinen Äußerungen auch kein Schaulaufen erkennen. Mich interessieren lediglich die Wahrnehmungen anderer und wer solche absoluten Aussagen trifft, wird sich wohl eine Meinung gebildet haben. Dass sich daraus auch kontroverse Fragen meinerseits auftun, ist doch nur selbstverständlich, oder? Ich glaube wir schießen eh über das Ziel hinaus und sollten hier wieder zum Thema zurückkehren. Aber ich biete dir gerne an, mich per PN anzuschreiben, wenn du weiter darüber sprechen willst.
Re: Dekaden Tournament FINALE "Dead Heart" : "Godless Endeavor"ich finde das Thema hochinteressant. Werde das (und vielleicht auch den Jesus aus 2001) mal hier rausnehmen & einen eignen Thread dazu machen.
Re: Dekaden Tournament FINALE "Dead Heart" : "Godless Endeavor"Bei TGE fehlt mir irgendwie dieses leicht psychedelische, entrückte, drogige Feeling, das die Vorgänger so besonders gemacht hat. Klingt für mich zu sehr nach 08/15-Metal. Ein gutes Album, keine Frage, aber DHIADW spielt IMO mindestens eine Liga höher.
What if there is nothing more
What if there is only emptiness What if there is nothing more Beyond the code of deliverance Meine Sammlung Ranking 2014
Re: Dekaden Tournament FINALE "Dead Heart" : "Godless Endeavor"
Ich hoffe Regina zerfetzt euch alle in Stücke. ![]() Oh you ironic pop-rock fucks
DON'T YOU FUCK WITH METAL!!!
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