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Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.
von salisbury » Dienstag 3. April 2012, 00:32
Wir haben zwar schon den Solo-Thread aber dies hier soll allgemeiner werden. Wer sind Eure großen Gitarrenhelden? Welches sind ihr coolsten Stücke? Ich freue mich über bekannte (Vai, Satriani, Morse, Petrucci, Turilli...) und unbekannte. Neue und alte. Shredder und Feelinggötter. Paula und Strat. Was sind ihre grössten Soli, wo die der coolste Sound, was die bestechendste Technik? Ich starte mit einem meiner allerliebsten Gitarrenstücke vom Meister der Blues: Gary Moore-Still got the blues
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von Dr. Best » Dienstag 3. April 2012, 02:05
Nichts gegen Gary Moore, aber der Mann hat so viel mehr, tolleres und beachtenswerteres in seinen frühen Solo-Jahren gemacht, als später mit seinem gebluese. Das Schlimme ist, dass viele seiner Blues-Stücke einfach beliebig sind, seine Rock-Nummern aber herausragend. Gegen ähnlich gelagerte Stücke wie "The Loner" oder ""Parisienne Walkways" kommt auch das hübsche "Still Got The Blues"nicht mit. Kennst du die 80er Live-Sachen? Unter Meister des Blues stelle ich mir mehr die Herren John Lee Hooker, B.B. King, Muddy Waters, Robert Johnson, Howlin' Wolf, T-Bone Walker und andere vor. Mein Gitarrengott des Tages wäre da Reverend Billy Gibbons (ZZ Top). Der Mann hat eine rechte Hand und eine ungeheure Kreativität, für die ich an einer Kreuzung bei Nacht versucht wäre, meine Seel ezu verschachern. Hat vermutlich die großartigsten und ausdrucksstärksten One-Note-Soli eingespielt und expandiert langweiligen Blues und Boogie-Sound in brodelnde, blubbernde Groovemonster, die sich mühelos durch schräge Takte schlängeln und mit erfrischend kauziger Andersartigkeit verwirren. Und ganz nebenbei kann der Mann Slidegitarre spielen als gäbe es kein Morgen, auch wenn er das seit 20 Jahren kaum noch tut. Daher mal was bekanntes und was unbekanntes: Tush typischer gute Laune Rocker Asleep in the Desert ruhiges, versponnenes Instrumental Groovy little Hippy Dad schräg, irgendwie.
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von firestarter » Dienstag 3. April 2012, 09:40
Au weia, großes Thema. Nur mal soviel für den Moment: in Sachen hardnheavy gibt es 3 Saitentäter, die mich ganz besonders faszinieren - Paul Gilbert, Jake E. Lee und Michael Amott. Eine Ausnahmestellung in technischer Hinsicht hat darüber hinaus für mich ganz eindeutig Steve Morse und in Sachen Feeling Mark Reale, der ja leider verstorben ist. Rhythmusgitarrentechnisch bin ich ein großer Fan von Malcolm Young (auch in Sachen Sound).
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von salisbury » Dienstag 3. April 2012, 10:02
Cool! Danke fürs Feedback. Hör ich mir alles in Ruhe heut abend an. Zum Herrn Moore. Ja, 'Parisienne Walkways' und der 'Loner' sind natürlich auch total super. Ich mag die langsamen, bluesigen Sachen eifach extrem gern, wenn die Paula so richtig zu Entfaltung kommt. Aber auch einige die Rocksachen. Ich hab die "After the war", aber hier ist wieder vieles musikalisch nicht unbedingt meins, da wart ich immer auf die Soli und die sind kurz... @Firestarter: Songbeispiele wären cool, aber bitte nicht zuviel auf einmal  . Täglich ein Song?
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von Frozen » Dienstag 3. April 2012, 11:30
Hm, mal überlegen, wer mir persönlich am wichtigsten ist. Die Gitarrengötter sind ja eine sehr subjektive Art.
Kai Hansen ist natürlich seit früh eine meiner Hauptinspirationen, technisch sowieso tadellos und ein toller Songwriter. Allerdings spielt da dann auch das gesamte GAMMA RAY Gefüge mit, das Zusammenspiel der vier ist überirdisch. Der sympathische Fronter mit seiner Charismatischen Stimme hebt sich einfach noch ein wenig ab.
Am meisten beeindruckt hat mich Michael Angelo Batio, Gänsehautfeeling als er beim Dean Guitars Workshop seine doppelläufige hervorgeholt hat. In dem Tempo kann diese Techniken kein zweiter, und mit solcher souveränität spielt erst Recht keiner auf der Twin. Ein Hexer am Griffbrett, er hat mir die Techniken an dem Workshop sogar persönlich etwas erklärt, ich übe seither mehr oder weniger vergeblich sie nachzumachen ^^
Im Solothread wurde bereits meine Faszination für Criss Oliva thematisiert. Warum? Weil egal wie gut ein Gitarrist auch ist, egal wie gut es auch gemischt wird und wie gut es geschrieben ist, die schwerste Übung eines Gitarristen ist es, Emotion in sein Spiel zu kriegen. Keiner schaffte das je so, wie Criss. Ob es eiskalt den Rücken runterlief oder wohlige Wärme ausstrahlt, wer SAVATAGE gehört hat, weiss, wovon ich spreche. Dafür alleine knien wir noch heute vor seinem Vermächtnis nieder.
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von Loenz » Dienstag 3. April 2012, 12:03
Rein von den Solos und vom Feeling her? David Gilmour ich mag einfach diese Art wie er sein Instrument quasi zum Singen bringt.
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von Havoc » Dienstag 3. April 2012, 20:08
Von Gitarristen habe ich nicht so die große Ahnung. Meine beiden Lieblingsgitarristen sind wohl.....wen wunderts...John Petrucci und Michael Romeo. Ersterer ist von der Technik und der Schnelligkeit her unfassbar. Michael Romeo spielt total cool...als wäre es total easy für ihn die SymX Songs runterzuzocken.
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von salisbury » Dienstag 3. April 2012, 21:33
Oh ja cool, die berühmte Bohrmaschinenen-Nummer. Das hat schon für mords Aufsehen gesorgt damals. Dabei ist das Solo ja soo kurz. Auch die Jamnummer hat Laune gemacht. Macht einfach Spaß, Könnern zuzusehen. Leider bleibt ausser meinem tiefsten Respekt vor den Protagonisten nicht soo viel übrig. Das Gefühl, endlich mal wieder MR. BIG wegen einem großartigen Klampfensolo hören zu müssen, hatte ich nie. Dabei hat mich mein Klampfenlehrer zu Jugendzeiten zugefrachtet mit MR. BIG Folgenden Song grabe ich jedoch immer wieder gerne aus. Herr Petrucci mit einem vergessenen Song von früher... Dream Theater - Bombay Vindaloo
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von salisbury » Dienstag 3. April 2012, 21:46
Bei ZZ-Top ist es im Grunde ähnlich wie bei MR. BIG, ausser daß mir die Besonderheit des Klampfers bislang noch nicht ins Auge gesprungen ist. Um ehrlich zu sein, nichtmal sein Name (Revered Billy Gibbons, ehrlich?). Am Besten gefällt mir die zweite Nummer, die hat so eine schönes, verträumtes Western-Feeling. Ja, doch das ist schon toll. Die Nummer mit dem Bottleneck bei 'Tush' beeindruckt mich jetzt weniger. Meistens hat man dazu schon eine besondere offene Stimmung, die an sich schon geil klingt, dann muss man es eben raus haben, richtig über die Saiten zu gleiten. Die dritte Nummer ist stange irgendwie, doch den besonderen Groove, den Dr. Best erwähnt, bekomme ich schon mit. Danke für die drei sehr unterschiedlichen Nummern!
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