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von Jhonny » Freitag 30. März 2012, 11:11
Hmm, ich finde schon, dass Reviews, auch in der RH oder in der Heavy, wirklich gute Empfehlungen sein können. Und in alle Bands, die irgendwo für mich theoretisch interessant sein könnten kann ich gar nicht reinhören - ich kenne ja viele, gerade neuere Bands, überhaupt nicht! Das geht dann fast nur über (gute!) Reviews. Und da war das RH z.T. schon sehr hilfreich - manche Bands hätte ich sicher erst deutlich später kennen gelernt.
Also, ich möchte da auf keinen Fall alles schlechtreden - selbiges gilt übrigens auch für die Heavy, die ich auch 3 Jahre oder so regelmäßig gelesen habe. Irgendwann wurden mir 2 Mags zu teuer, und meine Wahl fiel aufs RH, weil ich da immer wieder manche Specials total überragend fand (z.B. zu Black Metal, Death Metal, Thrash Metal, diverse Band-Specials, usw.)
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von Siebi » Freitag 30. März 2012, 11:53
Reviews können appetitanregend empfehlen, ja, das ist klar, das sollte auch so sein. Hier verknüpfen einige ihr Konsum- und Hörverhalten mit dem Soundcheck, das ist schon okay und freut den sich wirklich mit der Materie beschäftigenden Redakteur. Da habe ich bei manchen so meine Zweifel. Da gibt es dann ein Livereview einer Band, die gar nicht auftrat. Ah ja, die Nachtigall, die man trapsen hört. Oder MH'ler, die erst mit Mitte des Headliners aufschlugen, dafür vorher in der Pizzeria ausgiebigst "fachsimpelten". *hüstel*
Seit Internet und den vielen Spartenforen bekommt man imo bessser mit, was Fans hören und empfehlen. Das gefällt mir.
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von Peter Kubaschk » Freitag 30. März 2012, 12:15
Siebi hat geschrieben:Seit Internet und den vielen Spartenforen bekommt man imo bessser mit, was Fans hören und empfehlen. Das gefällt mir.
Ja, mir sind die Empfehlungen von unseren Lesern hier oder im sakrischen Forum mittlerweile auch wichtiger, als das, was im RH steht. Selbst bei unseren Rezensionen gehe ich in erster Linie danach, wer sie geschrieben hat. Einschätzen zu können, wie der Rezensent/Empfehlende die Musik wahrnimmt und welche Präferenzen er hat, ist viel wichtiger als eine 9/10.
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von Jhonny » Freitag 30. März 2012, 13:30
Nach vielen Jahren hier im Forum sehe ich das genauso - aber wenn man die Rezensenten erst mal nicht kennt, dann sind glaub ich Noten und Kritiken schon sehr wichtig. An irgendetwas muss man sich ja orientieren... und da war jahrelang das RockHard, aber auch die Reviews hier und in der Heavy sehr wichtig für mich. Und ich denke, dass junge Metaler auch erst mal über Reviews und so weiter neue Scheiben kennen lernen - heute vielleicht eher online als in Printmagazinen.
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von Holger Andrae » Freitag 30. März 2012, 13:45
Jhonny hat geschrieben:Nach vielen Jahren hier im Forum sehe ich das genauso - aber wenn man die Rezensenten erst mal nicht kennt, dann sind glaub ich Noten und Kritiken schon sehr wichtig.
Wenn ich einen Rezensenten nicht kenne hilft mir eine Note erstmal gar nichts. Die suggeriert eine objektive Bewertung einer subjektiven Empfindung. Daher ja auch unsere Deskription zu den umstrittenen Noten.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Rüdiger Stehle » Freitag 30. März 2012, 17:22
Bin da bei Holg. Selbst als ich noch kein Internet hatte und meine Musikinfos nur aus dem Rock Hard & Co. hatte, war bei mir in den seltensten Fällen eine Note ausschlaggebend, mir etwas zu kaufen. Meistens waren es die im Text der Rezension gezogenen Vergleich. Oder auch der Kontext, in dem eine Band irgendwo in einem Interview oder einem Artikel erwähnt wurde.
Cirith Ungol habe ich beispielsweise entdeckt, weil im Iron Pages in einer Besprechung zu einem Buch stand, dass es sich unter anderem ausgiebig mit epischen US-Metallern wie Manowar und Cirith Ungol befasst. Damals hat mir das Nennen in einem Atemzug gelangt, um bei der nächsten Börse die vier Alben auf einmal ungehört einzusacken...
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von firestarter » Freitag 30. März 2012, 20:03
Hach, da lob ich mir doch (mal wieder) die guten alten Zeiten (jaja...), als in den Fanzines nichts als purer Spaß an der Musik und großer Enthusiasmus alleinausschlaggebend für die Reviews waren (ich spreche von der Pre-Metal Hammer-Zeit). Wirkliche Orientierung brachte aber auch damals schon nur die eigene Auseinandersetzung mit der jeweiligen Musik, was damals ungleich schwerer war, als heutzutage. Wer braucht denn heute noch solche Orientierungshilfe, bei all den Möglichkeiten, sich selber ein Bild zu machen! Papier-Mags wie das RH sind für mich jedenfalls nur eine von vielen Info-Quellen über Neuigkeiten und zudem eine nette Klo-Lektüre. No more, no less.
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von Chavo89 » Freitag 30. März 2012, 23:36
Für mich ist das RH immer noch unersätzlich. Auch PM kann da keine Abhilfe schaffen, dafür seid ihr zu unpersönlich. Sepcials, wie zuletzt das CU-Interview/Proto-Metal-Special, sind immer wieder enthalten. Das soll denen erst mal jemand nachmachen!
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von Rüdiger Stehle » Samstag 31. März 2012, 01:45
Chavo89 hat geschrieben:dafür seid ihr zu unpersönlich.
Sind wir das? Keine Sorge, ich will uns jetzt nicht in irgend einer Weise als toller als andere darstellen oder deine Beobachtung bestreiten. Würde aber gerne nachvollziehen, woran du das festmachst und was du an den Kollegen "persönlicher" findest. Nur aus Interesse und vielleicht auch als Anregung. Selber empfinde ich es nämlich in der Regel deutlich persönlicher, wenn man - bei entsprechendem Interesse - mit etlichen der Schreiber fast jeden Tag persönlich in einem Forum diskutieren kann, als wenn einem einmal im Monat ein paar gedruckte Zeilen in den Briefkasten flattern. Also tendenziell genau umgekehrt...
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von Chavo89 » Samstag 31. März 2012, 10:25
Ich hatte ein wenig mehr getrunken und das Differenzieren vergessen. Tut mir leid!  Ich glaub, was ich meinte, war, dass man die Leute, die eben nicht hier im Forum aktiv sind, überhaupt nicht einschätzen kann. Bei den Forums-Aktiven ist das natürlich was ganz anderes, da finde ich deine Beobachtung auch sehr passend.
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