Gruppe 5:
Tolle Gruppe. Nicht durch hintere Platzierungen täuschen lassen. In der Gruppe ist tatsächlich nur ein Song dabei, bei dem nicht der Wunsch aufpoppt, ihn dem heimischen Hive hinzuzufügen (ja, ich liebe Stabreime!).
I : Mountains
=> Der Platz 1 ist natürlich völlig ungestreift. Der einzige echte Charismatiker der Gruppe bringt natürlich den Etappensieg nach Hause. All hail the mighty Abbath!

Triarchy : Save The Khan
=> Nun, NWoBHM rult halt irgendwie immer. Das Synth-Intro kann schon mal alles. Ich denke, da muss ich den hohen Roller mal wieder heimsuchen. Es gibt quasi nichts, keine noch so kleine und vergessene Band aus dieser Phase und Szene, die mich kalt lassen würde. Wundervoll.
Darkstar : Mind Teazer
=> Da tippe ich mal, dass die Nominierung von Jhonny kommt. Dein Review ist der vierte Treffer bei eine Google Suche. Respekt. Verdammt cooler Song, und ich habe auf die NWoBHM-Band getippt. Wollte schon monieren, dass da aber noch ein zweites Album gekommen ist. Gesucht... nicht gefunden, bei Metal Archives. Schwaches Bild. Genug Metal für die Archives eigentlich. Die Kanadier also. Bis dato unbekannt. Melodischer Hit zwischen NWoBHM und Siebziger-Proto-AOR.
Solitude : In This Life
=> Sehr feiner 1990er-Thrash der US-amerikanischen Prägung, groovig, aber keineswegs melodiefrei oder postmodern. Doch, das mag der Rabe.
Klark Kent : Don't Care
=> Lässig. Typisch britische 70er. Erinnert mich an die Hawkwind der Calvert-Ära ("Quarks, Strangeness & Charm"). Toll.
Perchta : Åtem
=> Neofolkiger, schamanisch-ritueller Black Metal im ostoberdeutsch-bajuwarischen Dialekt. Wie sollte ich da nicht dahin schmelzen? Noch volltrefferiger könnte es nur im westoberdeutsch-schwäbisch-alemannischen Dialekt sein.
Sanctity : Beneath The Machine
=> Das Ding wächst mit jedem Durchlauf. Erst überwiegt der Groove-Thrash-Eindruck, der mir nicht so gefällt, aber nach und nach kommen die melodischen, power-metal-lastigen Elemente durch, und ein guter Schuss RAGE. Doch, kann was.
Grendel's Sÿster : Entoptische Petroglyphen
=> Habe die EPs und das Album. Teuto-Prog-Folk-Metal. Ougenweide in ein metallisches Gefüge übersetzt. Macht Spaß.
Dautha : The Children's Crusade
=> Sehr schöner, elegischer, sakraler Doom. Meinen momentanen Hörgewohnheiten ist das ein wenig zu langatmig, aber trotzdem toll. Muss ich noch kaufen, die Fulllength. Habe bisher nur die Demo-EP.
Endeverafter : Road To Destruction
=> Ein wenig sleazy und alternativrockig für meinen üblichen Geschmacksbereich. Die coolen Leadgitarren und ein gewisser ordentlicher Punch machen es dann aber doch erträglich.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38