A Place ... Where Death Is Most Alive

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Re: A Place ... Where Death Is Most Alive

Beitragvon Revan » Montag 5. Juli 2010, 22:46

Dann werde ich die nächsten Tage bzw. spätestens am WE mal ein paar Tipps geben, damit die anderen noch mitraten können. Dann wird es auch leichter die ein oder andere Band zu erraten. :)
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Re: A Place ... Where Death Is Most Alive

Beitragvon Jhonny » Montag 5. Juli 2010, 23:03

Revan hat geschrieben:Dann werde ich die nächsten Tage bzw. spätestens am WE mal ein paar Tipps geben, damit die anderen noch mitraten können. Dann wird es auch leichter die ein oder andere Band zu erraten. :)


bin schon gespannt :grins:
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Re: A Place ... Where Death Is Most Alive

Beitragvon Drumtier » Dienstag 6. Juli 2010, 00:16

Huiuiui, der wär wohl auch was für mich gewesen und rein bandmäßig hätt ich da so viele erkannt wie noch nie.
Aber, dass sowas dann natürlich fürn Frank gar nichts is, ist leider auch klar. Nachdem ich sonst meine Sampler immer schon vor der Zulosung zusammenstelle, schau ich auch normalerweise immer, dass ich eine halbwegs große Bandbreite abdecke um sowas zu vermeiden.
Bin gespannt was da noch so dabei ist!
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Re: A Place ... Where Death Is Most Alive

Beitragvon Revan » Dienstag 6. Juli 2010, 19:47

Der Sampler wäre wirklich was für dich gewesen Drumtier, du hättest dabei wahrscheinlich auch ziemlich viel erkannt. Aber Frank hat ja jetzt einen anderen Sampler der ihm besser gefällt.

Dann beginne ich mal mit den Tipps

trent hat geschrieben:So, dann wollen wir mal...

#1 01:21
Ein orientalisches Intro mit Glöckchen und Sitar (?), das direkt in den zweiten Song übergeht. Die letzte Melodie von der Sitar wird direkt von der E-Gitarre im zweiten Song aufgegriffen, außerdem kommt die Sitar im zweiten Song auch nochmal kurz auf. Da dieser schon als Song von Heathen enttarnt wurde, muss dieses Intro auch von Heathen sein.

#2 05:40
Der Song wurde schon genannt. Heathen mit "Dying Season". Gefällt mir ganz gut, aber der Gesang stört mich. Ich kann halt mit dieser Art Gesang nicht viel anfangen...


Das wurde ja schon richtig aufgelöst, das sind Heathen mit dem Intro und Dying Season vom aktuellen Album The Evolution of Chaos.
Warum Frank den zweiten Song richtig erkannt hat, das Intro aber nicht verstehe ich auch nicht so wirklich, zumal das Intro ja direkt in den Song übergeht.

trent hat geschrieben:#3 02:56
Recht dünn produzierter und sehr flotter Death Metal. Nach einem etwas vertrackten Intro geht es direkt in eine Blast-Attacke. Im Refrain wird dann Tempo herausgenommen und die Growls teilweise gedoppelt. Insgesamt recht technisch. Wenn's fetter produziert wäre, fände ich den Song wohl richtig gut.


Die CD ist leider wirklich schwach produziert und wenn die Scheibe eine bessere Produktion hätte, dann wäre es 2007 zu einem Rennen mit der Behemoth um den Platz des Death Metal Albums des Jahres geworden.
Die Band kommt aus Amerika, widmet sich thematisch aber dem alten Ägypten. Somit dürfte klar sein um welche Band es sich handelt. Der Name des Titels ist dagegen ein wahrer Zungenbrecher und einer der längsten Songtitel die ich kenne. Mal sehen ob den jemand fehlerfrei ausschreibt ohne Google zu befragen.

trent hat geschrieben:#4 07:15
Meeresrauschen, was aber seltsam verhallt ist. Das wandelt sich dann in Unterwassergeräusche gemischt mit einem tiefen Synthiepad. Dann geht der Song los, die Unterwassergeräusche bleiben erhalten. Tiefe Riffs im Midtempo, die leicht vertrackt sind, dazu ein Synthie und Doublebass. Als dann der Sänger dazu kommt, wird das Tempo angezogen. Der Sänger... klingt seltsam. Ein bisschen wie Max Cavalera nach (mindestens) einer Packung Zigaretten zuviel. Dann ein kurzes Gitarrensolo, Riffs und Sänger, nochmal kurze Solo-Gitarre, wieder Sänger und Riffs. Immer wieder dezente Synthieeinsätze und kurze Gitarrensoli-Einschübe. Und recht viele Tempo- und Taktwechsel. Im hinteren Teil bei Midtempo dann nochmal ein ausgedehntes Gitarrensolo, bei dem sich zwei Gitarren abwechseln und sich ab und an ergänzen. Eigentlich ganz nett, der Song, aber der Sänger ist Geschmackssache. Aber keine Ahnung, was das ist...


Der Drummer dieser Band spielte zuerst bei Morbid Angel und hat auf einer Demo auch den Gesang übernommen. Nach dem Ausstieg von MA gründete er diese Band. Anfang der 90er erscheienen dann zwei geniale Death Metal Alben bevor sich die Band 1993 auflöste. Auf dem ersten Album sang der Drummer noch selber, auf dem zweiten übernahm er nur das Schlagzeug und jemand anderes sang. 1999 gab es eine Reunion und 2000 erscheien ein drittes Album welches aber bei weitem nicht an die Klassiker rankam. 2002 erfolgte dann die endgültige Auflösung.
Die Besonderheit bei dieser Band besteht darin, dass sie das Keyboard als vollwertiges Instrument und nicht nur als Hintergrundunterstüzung einsetzten

trent hat geschrieben:#5 05:00

Schnelles und im Vergleich zum vorherigen Song deutlich lauteres Gebretter. Der Sänger wechselt zwischen Kreischen und Growls. Kurzer Klaviereinsatz, dann wird entgültig die Handbremse gelöst. Sehr extrem produziert, die Bassdrum hat so gut wie keinen Bass mehr, da hört man nur noch das Antippen. Wieder viele Takt- und Tempowechsel, aber insgesamt im Uptempobereich. Zur Mitte des Songs mal eine langsamere Passage mit cleanen Rhythmus-Gitarren und Gitarrensolo. Durch die vielen Tempo- und Taktwechsel ist der Song recht zerhackt. Würde das nicht unbedingt als Black Metal bezeichnen, eher als Death Metal mit leichten BM-Einfädelungen. Das Ausfaden am Ende ist aber alles andere als schön gelöst. Ansonsten auch ein ganz guter Song.


Ok diese Band dürfte wohl keiner kennen, aber versuchen wir es trotzdem. Die Band wurde ebenfalls in den US of A gegründet und zwar im Jahre 2004. Das Album von dem dieser Song ist erschien 2008. Das Album behandelt auch Science Fiction Themen, kommt ihmo aber nicht an das ebenfalls 2008 erscheiene Album von Obscura ran.

trent hat geschrieben:#6 03:25
Jetzt aber Black Metal, geht mit Blastbeats los, der aber immer wieder kurz unterbrochen wird. Nicht sehr atmosphärisch, aber recht dick produziert. In der Mitte auch ein schnelles und längeres Gitarrensolo. Die Band kann ich nicht zuordnen, würde aber auf was Schwedisches tippen, eventuell Marduk, vielleicht auch was von Watain.


Zungenbrecher die zweite. Diesen Titel wird wohl keiner fehlerfrei ausschreiben können da das letzte Wort es in sich hat.
Marduk sind es nicht und Waitan auch nicht. Wie ich gerade sehe kommt auch diese Band aus Amerika, wirklich reiner Zufall, das verichere ich euch. 1989 gegründet und 2003 aufgelöst, bevor 2007 die Reunion erfolgte und ein Jahr später das selbstbetitelte Albu erscheien von dem auch dieser Song ist.

trent hat geschrieben:#7 04:18
Wieder Death Metal. Der Bass ist extrem verzerrt, das ist schon fast grenzwertig. Erhöhtes Tempo, aber nicht ganz durchgetretenes Gaspedal. Schon fast groovig, rockig, straight. Man könnte es als Death'n Roll bezeichnen. Die Gitarrenmelodien so um 2 Minuten gefallen mir auch @ Frank. ^^


Death Metal Urgestein aus Schweden. Es geht um „reife Kadaver“ in dem Song und das Album handelt vom „euphorischen Blutbad“.

trent hat geschrieben:#8 04:28
Tremolo-Riff am Anfang, was sich auch durch den ganzen Song zieht, mit einer recht simplen und für meine Begriffe auch eher langweiligen Melodie. Dazu Doublebass und Growls. In der Mitte dann ein recht langsames Solo, dann eine schnellere und spannendere Passage, der ein schnelleres Solo mit schnellen Drums folgt. Aber an sich ein recht langweiliger Song...


Auch diese Band kommt......achtung.....tadaaaaaaa....aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Der Song kommt ist der Titeltrack vom aktuellen Album welches im März diesen Jahres erschienen ist. Das kennt Drumtier zu 100% und laut Rüdiger eine Band die Death Metal Zitat: “technisch auf höchstem Niveau, aber eben trotzdem mit Atmosphäre, Wucht und Nachdrücklichkeit.“ spielt.

trent hat geschrieben:#9 06:01
Yeah, den kenne ich. Die Wikinger sind wieder auf Raubzug und sie brüllen "Fresh blood on our swords, GODS OF WAR ARISE." Das sind Amon Amarth.


Korrekt. Einer meiner Lieblingssongs von der WOOOS.

trent hat geschrieben:#10 04:47
Gitarren-Feedback am Anfang dann nehmen Gitarre und Drums langsam Fahrt auf, die Drums entwickeln sich zu ner Doublebass. So nach einer Minute geht dann der Song richtig los mit Blastbeat, später wird das Tempo aber auch wieder etwas zurückgenommen. Musikalisch wieder eher Death Metal. Grenzwertig produziert, das clippt teilweise schon und verursacht Kopfschmerzen. In der zweiten Songhälfte dann auch ein schnelles Solo unterlegt mit Blastbeats. Anstrengend.


3 Brüder aus Brasilien spielen zusammen technischen Death Metal der Extraklasse. Der Song ist vom 2008er Werk, dieses Jahr soll das nächste Album erscheinen. Mit dem anstrengend muss ich dir Recht geben, immer kann ich mir diese Band auch nicht geben, aber wenn ich Bock auf ordentliches Geknüppel hab, dann ist diese Band perfekt dazu geeignet.

trent hat geschrieben:#11 06:53
Deutlich bassärmerer Sound. Und wieder Black Metal. Könnten Dissection sein, auch wenn ich den Song nicht kenne. Wieder sehr flott mit recht melodischen Gitarren. Nach zwei Minuten dann eine langsamere Passage mit Leadgitarren, der sich ein recht schniekes Solo anschließt. Dann ein Explosionsgeräusch. Stille. Eine einsame Leadgitarre, dann kommen auch langsam die anderen Instrumente wieder dazu, die Leadgitarre bleibt, das Tempo ist recht langsam. Entwickelt sich zu einem langen Gitarrensolo, was dann auch noch zweistimmig wird. Der Song gefällt mir sehr gut, wer ist das?


Das kennt Rüdiger zu 100%. Im letzten Jahr ist dieses Album erschienen konnte bei mir aber nich an der technischeren Behemoth vorbei ziehen. Da Rüdiger aber mehr auf Melodie wert legt, lag diese Band bei ihm vorne. Die Band macht eine Mischung aus Death und Black Metal und kommt diesmal aus Schweden. Das 2006er Album hat auch einen schwer auszusprechenden Namen, aber dieses Lied ist vom 2009er Werk.

trent hat geschrieben:#12 02:53
Blastbeat in unterschiedlichen Abstufungen. Bin mir nicht sicher, ob das eher Black oder Death Metal ist. Der Sänger brüllt eher denn zu growlen oder zu keifen. In der Mitte ein schnelles Solo, dann eine Passage mit schneller Doublebass. Dann noch eine Passage, die etwas langsamer und heavier als der Rest. Ok, am Ende klingt's doch eher nach Death Metal.


Die siebte Band aus Amerika. Die Gründungsmitglieder haben die Band gegründet nachdem sie Dying Fetus verlassen haben. Der Song ist vom aktuellen Album und handelt von der Ausrottung der Indianer.

trent hat geschrieben:#13 04:23
Synthie-Intro, Schweden-Death-Riffs. Joa, klingt sehr nach Dark Tranquillity. Wurde der Songtitel hier schon genannt? Den kann ich nämlich nicht zuordnen.

Der Titel steckt zum größten Teil schon im Sampler Namen und zwar heisst der Song „Terminus (Where Death Is Most Alive)“ und genau so sollte der Sampler werden, was er ja auch ist.

trent hat geschrieben:#14 08:25
Den Song kenne ich auch wieder. Das sind Behemoth mit "The Reign Of Shemsu-Hor", dem Rausschmeißer ihres 2004er-Albums Demigod.


Richtig. Ein genialer Song und einer meiner Lieblingsongs von Behemoth.

trent hat geschrieben:#15 09:31
Der Song wurde auch schon aufgelöst, "Antithesis" von Origin. Kannte die Band vorher nicht, aber den Song werd ich mir nochmal bei mehr Ruhe zu Gemüte führen, der klingt nämlich nicht schlecht.


Wenn dir der Song zusag, dann empfehle ich das dazugehörige gleichnamige Album. Wobei ich mir diese Band ähnlich wie Krisiun auch nicht immer geben kann. Und was besonders ist an dieser Band ist, dass alle Mitglieder bis auf den Drummer mitgrowlen.

Auflösung so weit:

1.Heathen – Intro
2.Heathen – Dying Season
3.??? - ???
4.??? - ???
5.??? - ???
6.??? - ???
7.??? - ???
8.??? - ???
9.Amon Amarth – Gods Of War Arise
10.??? - ???
11.??? - ???
12.??? - ???
13.Dark Tranquillity – Terminus (Where Death Is Most Alive)
14.Behemoth - The Reign ov Shemsu-Hor
15.Origin - Antithesis

trent hat geschrieben:Insgesamt gesehen... guter Sampler (bis auf ein, zwei Ausnahmen), aber ich hätte gern mehr erkannt... ^^


Freut mich das dir der Sampler wenigstens gefallen hat. Das Frank damit wenig anfangen kann, dass habe ich mir schon gedacht, aber er hat ja jetzt einen Ersatz-Sampler der ihm besser gefällt. Und so hatte ja doch noch jemand gefallen am Knüppelwerk. ;-) So mal sehen was noch so erraten wird und dann warte ich nur noch auf die Besprechung vom melodischen Gegenstück.
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Re: A Place ... Where Death Is Most Alive

Beitragvon frankjaeger » Dienstag 6. Juli 2010, 22:52

Revan hat geschrieben:Warum Frank den zweiten Song richtig erkannt hat, das Intro aber nicht verstehe ich auch nicht so wirklich, zumal das Intro ja direkt in den Song übergeht.


Weil Frank seit mehreren Jahren das Demo hört und sich an das Intro noch nicht gewöhnt hat :grins: Das überspringe ich immer. Ich glaube, das habe ich bisher nur einmal gehört.
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Re: A Place ... Where Death Is Most Alive

Beitragvon trent » Dienstag 6. Juli 2010, 22:54

Revan hat geschrieben:
trent hat geschrieben:#3 02:56
Recht dünn produzierter und sehr flotter Death Metal. Nach einem etwas vertrackten Intro geht es direkt in eine Blast-Attacke. Im Refrain wird dann Tempo herausgenommen und die Growls teilweise gedoppelt. Insgesamt recht technisch. Wenn's fetter produziert wäre, fände ich den Song wohl richtig gut.


Die CD ist leider wirklich schwach produziert und wenn die Scheibe eine bessere Produktion hätte, dann wäre es 2007 zu einem Rennen mit der Behemoth um den Platz des Death Metal Albums des Jahres geworden.
Die Band kommt aus Amerika, widmet sich thematisch aber dem alten Ägypten. Somit dürfte klar sein um welche Band es sich handelt. Der Name des Titels ist dagegen ein wahrer Zungenbrecher und einer der längsten Songtitel die ich kenne. Mal sehen ob den jemand fehlerfrei ausschreibt ohne Google zu befragen.


Ok, dann müssten das Nile sein. Den Songtitel kann ich ohne Hilfe aber nicht nennen, da ich von der Band weiter nichts kenne...

trent hat geschrieben:#6 03:25
Jetzt aber Black Metal, geht mit Blastbeats los, der aber immer wieder kurz unterbrochen wird. Nicht sehr atmosphärisch, aber recht dick produziert. In der Mitte auch ein schnelles und längeres Gitarrensolo. Die Band kann ich nicht zuordnen, würde aber auf was Schwedisches tippen, eventuell Marduk, vielleicht auch was von Watain.


Zungenbrecher die zweite. Diesen Titel wird wohl keiner fehlerfrei ausschreiben können da das letzte Wort es in sich hat.
Marduk sind es nicht und Waitan auch nicht. Wie ich gerade sehe kommt auch diese Band aus Amerika, wirklich reiner Zufall, das verichere ich euch. 1989 gegründet und 2003 aufgelöst, bevor 2007 die Reunion erfolgte und ein Jahr später das selbstbetitelte Albu erscheien von dem auch dieser Song ist.


Ok, mit amerikanischen Black Metal-Bands kenne ich mich nicht aus... ^^

trent hat geschrieben:#11 06:53
Deutlich bassärmerer Sound. Und wieder Black Metal. Könnten Dissection sein, auch wenn ich den Song nicht kenne. Wieder sehr flott mit recht melodischen Gitarren. Nach zwei Minuten dann eine langsamere Passage mit Leadgitarren, der sich ein recht schniekes Solo anschließt. Dann ein Explosionsgeräusch. Stille. Eine einsame Leadgitarre, dann kommen auch langsam die anderen Instrumente wieder dazu, die Leadgitarre bleibt, das Tempo ist recht langsam. Entwickelt sich zu einem langen Gitarrensolo, was dann auch noch zweistimmig wird. Der Song gefällt mir sehr gut, wer ist das?


Das kennt Rüdiger zu 100%. Im letzten Jahr ist dieses Album erschienen konnte bei mir aber nich an der technischeren Behemoth vorbei ziehen. Da Rüdiger aber mehr auf Melodie wert legt, lag diese Band bei ihm vorne. Die Band macht eine Mischung aus Death und Black Metal und kommt diesmal aus Schweden. Das 2006er Album hat auch einen schwer auszusprechenden Namen, aber dieses Lied ist vom 2009er Werk.


Hmm, ok, also nicht Dissection. Da interessiert mich aber sehr, wie die Band heißt...

trent hat geschrieben:#15 09:31
Der Song wurde auch schon aufgelöst, "Antithesis" von Origin. Kannte die Band vorher nicht, aber den Song werd ich mir nochmal bei mehr Ruhe zu Gemüte führen, der klingt nämlich nicht schlecht.


Wenn dir der Song zusag, dann empfehle ich das dazugehörige gleichnamige Album. Wobei ich mir diese Band ähnlich wie Krisiun auch nicht immer geben kann. Und was besonders ist an dieser Band ist, dass alle Mitglieder bis auf den Drummer mitgrowlen.


Ok, dann werd ich mir das mal genauer anschauen. =)

trent hat geschrieben:Insgesamt gesehen... guter Sampler (bis auf ein, zwei Ausnahmen), aber ich hätte gern mehr erkannt... ^^


Freut mich das dir der Sampler wenigstens gefallen hat. Das Frank damit wenig anfangen kann, dass habe ich mir schon gedacht, aber er hat ja jetzt einen Ersatz-Sampler der ihm besser gefällt. Und so hatte ja doch noch jemand gefallen am Knüppelwerk. ;-) So mal sehen was noch so erraten wird und dann warte ich nur noch auf die Besprechung vom melodischen Gegenstück.


Joa, bin halt eher in der (europäischen) Black Metal-Ecke beheimatet, aber mit ein paar Ausflügen in andere Gefilde hier und da, von daher wusste ich insbesondere bei den Death Metal-Bands oft nicht wirklich weiter. ^^
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Re: A Place ... Where Death Is Most Alive

Beitragvon mike » Dienstag 6. Juli 2010, 23:30

Revan hat geschrieben:
trent hat geschrieben:#4 07:15
Meeresrauschen, was aber seltsam verhallt ist. Das wandelt sich dann in Unterwassergeräusche gemischt mit einem tiefen Synthiepad. Dann geht der Song los, die Unterwassergeräusche bleiben erhalten. Tiefe Riffs im Midtempo, die leicht vertrackt sind, dazu ein Synthie und Doublebass. Als dann der Sänger dazu kommt, wird das Tempo angezogen. Der Sänger... klingt seltsam. Ein bisschen wie Max Cavalera nach (mindestens) einer Packung Zigaretten zuviel. Dann ein kurzes Gitarrensolo, Riffs und Sänger, nochmal kurze Solo-Gitarre, wieder Sänger und Riffs. Immer wieder dezente Synthieeinsätze und kurze Gitarrensoli-Einschübe. Und recht viele Tempo- und Taktwechsel. Im hinteren Teil bei Midtempo dann nochmal ein ausgedehntes Gitarrensolo, bei dem sich zwei Gitarren abwechseln und sich ab und an ergänzen. Eigentlich ganz nett, der Song, aber der Sänger ist Geschmackssache. Aber keine Ahnung, was das ist...


Der Drummer dieser Band spielte zuerst bei Morbid Angel und hat auf einer Demo auch den Gesang übernommen. Nach dem Ausstieg von MA gründete er diese Band. Anfang der 90er erscheienen dann zwei geniale Death Metal Alben bevor sich die Band 1993 auflöste. Auf dem ersten Album sang der Drummer noch selber, auf dem zweiten übernahm er nur das Schlagzeug und jemand anderes sang. 1999 gab es eine Reunion und 2000 erscheien ein drittes Album welches aber bei weitem nicht an die Klassiker rankam. 2002 erfolgte dann die endgültige Auflösung.
Die Besonderheit bei dieser Band besteht darin, dass sie das Keyboard als vollwertiges Instrument und nicht nur als Hintergrundunterstüzung einsetzten



Das sind Nocturnus. Von denen hatte ich auch schon mal einen Song auf einen Wichtelsampler gepackt. "The Key" ist wirklich ein großartiges Album. Die zweite konnte meiner Meinung nach das Niveau nicht ganz halten. Allerdings ließ zu der Zeit mein Interesse an Death Metal auch schon merklich nach.
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Re: A Place ... Where Death Is Most Alive

Beitragvon Revan » Mittwoch 7. Juli 2010, 09:45

Nile stimmt, mal sehen ob noch jemand auf den Titel kommt.

Und Nocturnus ist auch richtig. Das Lied ist Aquatica von der Thresholds. Das Album kommt zwar nicht ganz an den Erstling heran, ist aber dennoch genial.

1.Heathen – Intro
2.Heathen – Dying Season
3.Nile - ???
4.Nocturnus - Aquatica
5.??? - ???
6.??? - ???
7.??? - ???
8.??? - ???
9.Amon Amarth – Gods Of War Arise
10.??? - ???
11.??? - ???
12.??? - ???
13.Dark Tranquillity – Terminus (Where Death Is Most Alive)
14.Behemoth - The Reign ov Shemsu-Hor
15.Origin - Antithesis

So bis Samstag dürft ihr noch raten, dann löse ich den Rest komplett auf. ;-)
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Re: A Place ... Where Death Is Most Alive

Beitragvon Drumtier » Donnerstag 8. Juli 2010, 00:28

3 muss wie erwähnt Nile sein, auch Produktionsmäßigs würds dazupassen, der Titel müsste dann ungegooglet so etwas wie " Papryrus containing the spell to preserve its possessor from he who is in the water" sein.

7 vielleicht Vomitory? Aber nur ne Vermutung...

8 müsste dann Immolation - Majesty and Decay sein?!

10 - Krisiun, nachdem ich aber leider immer noch nichts von ihnen hab, steh ich da auch schon wieder an...

12 - Misery Index, und nach ein klein wenig Google vermut ich Conquistadores, hab das Album aber nicht, also nur ne Vermutung

--> Oh Gott, wie geil, wär denn das gewesen... :subber:
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Re: A Place ... Where Death Is Most Alive

Beitragvon Oliver Passgang » Donnerstag 8. Juli 2010, 01:01

Drumtier hat geschrieben:3 muss wie erwähnt Nile sein, auch Produktionsmäßigs würds dazupassen, der Titel müsste dann ungegooglet so etwas wie " Papryrus containing the spell to preserve its possessor from he who is in the water" sein.


Ungegoogelt verbessere ich mal:
"Papyrus containing the spell to preserve its possessor against attacks from he who is in the water" - selten bescheuerter Titel. ;-)
Oh you ironic pop-rock fucks
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