Musikzeitschriften

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Musikzeitschriften

Beitragvon firestarter » Donnerstag 31. Januar 2013, 01:24

Holger Andrae hat geschrieben:Nichts gegen das eine oder andere Getränk bei so einer Festivität. Was mir aber partout nicht einleuchten will, ist die Tatsache, dass man schon deutlich vor dem Ende so einer einzigartigen Veranstaltung nicht mehr in der Lage ist, irgendetwas geradeaus zu formulieren und somit auch nicht in den völligen Genuss der eigentlichen Veranstaltung kommt.


Sowas fand ich bei Konzerten schon mit 18 nicht erstrebenswert - dafür gab es ja Feten - und heutzutage wäre das komplett undenkbar. Wenn ich lese, dass Leute (teilweise sogar in unserem Alter) z.B nach einem KIT nichts besseres zu tun haben, als erst mal die Getränke der letzten Tage aufzuliste, merke ich nur, dass ich auf sowas schon seit 25 Jahren keinen Bock mehr habe. Das betrifft allerdings auch einige andere Metal-Rituale...
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon enemy-of-reality » Donnerstag 31. Januar 2013, 23:06

salisbury hat geschrieben:Kann mir mal einer definieren, was er mit "anspruchsvollem" Schreiben meint?

Da fällt mir z.B. ein Zitat aus Heinrich Deterings Buch über Bob Dylan ein:

Was sich hier als Hoax eines Songs präsentiert, ist das performative Paradox einer pompösen Verweigerung, der Präsenz als Abwesenheit. Mit orchestralem Prunk wird die Abwesenheit eines Sängers, eines Textes, eines Songs gefeiert. En attendant Dylan, ein Anfang als Endspiel. Und zugleich wird die reine Abwesenheit zum Grund und Gegenstand einer schwelgerischen Klangfeier.


Falls sich jemand fragt, worum es hier überhaupt geht: Das ist Deterings Beschreibung/Analyse des Songs "All The Tired Horses" :grins:

Aber natürlich möchte ich sowas eher nicht in einer Zeitschrift lesen und ich denke auch, dass das nicht die Art anspruchsvoller Schreibe ist, nach der hier gerufen wurde ;-)
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Drumtier » Freitag 1. Februar 2013, 01:51

Betreffend der Getränkefrage bei Festivals, auch wenn da in unserem harmoniesüchtigen Forum ja schon wieder ein Grundkonsens gefunden wurde, würd ich mich schon noch einmal auf die Seite der Trinker begeben. Erstens wegen der grundlegenden Partystimmung die auf einem Festival herrschen sollte und zweitens weil ich kein Problem damit habe wenn meine Mitmenschen tun was sie wollen. Um diesen zweiten Punkt gehts auch hauptsächlich und er wurde ja auch schon angesprochen. Wenn mir jemand auf die Füße kotzt fänd ich das jetzt nur bedingt unterstützenswert aber wenn halt einmal jemand zu viel erwischt und dann friedlich seinen Rausch auskotzt/-schläft dann hab ich da gar kein Problem damit. Das Problem ist halt, dass die Kontrolle leider mag bis wohin man sich noch so weit im Griff hat, dass das eigene Verhalten das Festivalerlebnis der anderen nicht beeinträchtigt.

Würd mich selber eher zu denen zählen die über den Tag verteilt durchaus einiges trinken aber dabei schon schauen, dass Erinnerungsvermögen etc nicht allzu sehr darunter leiden. So muss man halt dann auch einmal zu Mittag in der brütenden Hitze zu CATTLE DECAPITATION ein gewöhnliches Wasser trinken. Aber in dem ständigen Bewusstsein, dass das eigentlich nicht okay ist :grins:
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon enemy-of-reality » Freitag 1. Februar 2013, 01:56

Wie wär's mit 'nem "Saufen auf Festivals - Pro und Contra"-Thread? :bier2:
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Havoc » Samstag 2. Februar 2013, 00:52

RH-Sampler-Auswertung :)

ACCEPT -> Ganz gut. Klingt ähnlich wie die Comeback-Scheibe...die ich eher selten höre.
ATTIC -> Mercyful Fate 2.0. MF habe ich früher gerne gehört. Heute tu ich mich schwer mit den Vocs. So auch hier.
OVERKILL -> Knallt gut. Ansonsten eher siehe Accept.
THRESHOLD -> Gutes Album, dass bei mir aber nicht die 9,0 knacken mag.
KATATONIA -> Platz 3 meiner Jahresliste.
PARADISE LOST -> immer wenn ich die Band höre denke ich...och ja...ganz nett.
DENIAL OF GOD -> Überraschung des Samplers. Irgendwie geil das.
ANGEL WITCH -> Gefällt mir auch. Aber nicht so, dass ich das jetzt haben müsste.
GOJIRA -> ProgThrash ist ja nicht so ganz mein Ding. Das hier hat aber schon irgendwie was. Doch.
SECRETS OF THE MOON -> Das Album ist echt ein ganzes Stück gewachsen...nach der leichten Anfangsenttäuschung
VENENUM -> Auch das ist durchaus zu gebrauchen.
HORISONT -> Retrokam für Zwischendurch. Gar nicht mal so schlecht.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon enemy-of-reality » Dienstag 5. Februar 2013, 23:30

Kennt hier jemand das "Iron Fist"? Hab ich heute in der Trafik (für die Deutschen hier: Kiosk :grins: ) zum ersten mal gesichtet. Ist ein Mag aus UK und bezeichnet sich selbst etwas grosspurig als "The Ultimate Underground Bible".

Bild


OK, gerade die Website gefunden, scheint ein ganz neues Mag zu sein.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Domaniac » Dienstag 5. Februar 2013, 23:39

Untergrundbibel mit Motörhead aufm Cover? Ich weiß ja nicht...
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon enemy-of-reality » Dienstag 5. Februar 2013, 23:46

Ja, das dachte ich mir natürlich auch. Das ist übrigens Issue#2, die aktuelle Ausgabe #3 hat Saxon auf dem Cover. Auch sehr undergroundig :grins:
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Domaniac » Dienstag 5. Februar 2013, 23:48

Dass die überhaupt Absatz haben :D
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Peter Kubaschk » Dienstag 12. Februar 2013, 12:28

Ich habe jetzt dann doch mal mein RH-Abo gekündigt, nachdem ich ja doch nur noch lustlos drin rumgeblättert und bis auf wenige Reviews fast nix mehr gelesen habe.
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