ARGUS "Beyond The Martyrs"

Schon wieder Musik mit einem gewissen Doomeinschlag. Bei ARGUS verhält es sich genau anders herum wie bei ONSLAUGHT. Die Erwartungshaltung nach dem gigantischen Vorgänger, welcher meine Pole Position aus dem Jahr 2011 inne hat, ist immens. Leider muss ich hier aber schreiben, dass sich "Beyond The Martyrs" nach der euphorischen Erst- bis Fünftliebkosung etwas abgenutzt hat. Dass das Album trotzdem noch so weit vorne bei mir mitspielt, zeigt nur, auf welchem Qualitätslevel ich hier herum nörgele. Es fehlen dem Album die transzendentalen Überflieger der Marke 'Pieces Of Your Smile' oder 'Durendal', aber das sind auch Songmonumente für die Ewigkeit. Die schreibt man nicht mal eben. So kann ich mich heuer ganz entspannt mit einem dunklen Köstritzer unter den Kopfhörer begeben und wunderbar im Gitarrenstrudel von "Beyond The Martyrs" versinken. Ohne große Erwartungshaltungen und analytisches Nerdhören finde ich auf dem Album nämlich erneut einen fantastischen Sänger, der so ziemlich jeden anderen "neuen" Frontmann an die Wand singt, sowie warme, druckvolle Gitarren, die zu jeder Sekunde fesseln. Einzelne Songs hervor heben kann ich dieses Mal nicht, weshalb es auch keine Nummer in meine Songliste geschafft hat. Alle Titel bewegen sich auf einem gleich bleibend hohen Niveau.
'The Cowards Path'
http://www.youtube.com/watch?v=xnqc4ibXxFw
'Four Candles Burning'
http://www.youtube.com/watch?v=F8udxmREi6g
'The Hands Of Time Are Bleeding'
http://www.youtube.com/watch?v=HoZMLNzv6f4
'Beyond The Martyrs'
http://www.youtube.com/watch?v=WiRIdBf-GRw


. Schon wieder so ein "fantastischer" Sänger, der mir so gar nix gibt. Ich mag seine Stimme und sein Tibmre nicht. Schon gar nich annem Sonntag morgen ohne gefrühstückt zu haben.