10 Alben, die mich geprägt haben

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: 10 Alben, die mich geprägt haben

Beitragvon Timon Krause » Donnerstag 25. Juli 2013, 21:56

@Firestarter: Geboren Anfang der 80er. ;-) Also wahrscheinlich nicht ganz der gleiche Werdegang. ^^ Als ich anfing bewusst Musik zu hören, wusste ich auch dass da draußen irgendwo "die Metalszene" existiert, aber die war damals schon ganz schön underground, und irgendwie habe ich da noch eine verblichene Erinnerung im Hinterkopf, dass zu der Zeit (Ende der 80er) der Metal irgendwie auf einem absteigenden Ast war. Vielleicht waren das auch nur die Typen die ich damit in Verbindung brachte, wer weiß... 8-)

@Jhonny: Also eine Schande ist es gewiss nicht, aber doch eine herbe Lücke, die DEFTONES verpasst zu haben. ;-) "White Pony" ist für die Sorte von Musik ja schon geradezu eine progressive Scheibe. Lohnt sich auch heute noch. 8-)
Habe mir übrigens rückwirkend dann auch die eine oder andere Platte meiner Eltern noch auf CD zugelegt!!
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Re: 10 Alben, die mich geprägt haben

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 25. Juli 2013, 21:59

Ich kann in "White Pony" ja mal reinhören :)
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Re: 10 Alben, die mich geprägt haben

Beitragvon Timon Krause » Freitag 26. Juli 2013, 08:19

Kann ich auf alle Fälle empfehlen! Ist IMO wirklich ein Hörerlebnis für sich, hat mit dem viel geschmähten New Metal-Trend auch mal sowas von gar nix zu tun. Das ist reine Kunst. :) Wenn ich nur an 'Knife Party', 'Feiciteira' oder 'Digital Bath' denke, läuft's mir schon wieder kalt den Rücken runter.... ^^
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Re: 10 Alben, die mich geprägt haben

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 20. April 2014, 09:34

Hier dürfen unsere neuen User auch gerne ein paar Zeilen schreiben.
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Re: 10 Alben, die mich geprägt haben

Beitragvon Erasmus » Freitag 16. Mai 2014, 20:14

Dann mach ich mich mal ran :D

In zufälliger Reihenfolge:

Edguy - Hellfire Club (Erstes gekauftes Metalalbum - das prägt wie nix :subber: )
Blind Guardian - Imaginations From The Other Side (Eines meiner ersten Alben, bis heute das liebste)
Hammerfall - Glory To The Brave (Zu Diablo II beim LAN Rauf und Runter gehört)
Iron Maiden - Brave New World (Das erste Album, das ich - vom Bruder eines Freundes- auf dem PC hatte - ich war Jahre lang überzeugt, dass sich Fear Of The Dark auf diesem Album befinden müsse)
Avanasia - The Metal Opera Part II. (Als Who`s Who der Melodic Metal Sänger: Hansen (Wegen dessen Abwesenheit die neueren Alben schwächeln), Kiske & Co habe ich durch diese Scheibe endeckt)
Gamma Ray - Skeletons In The Closet (Mein Einstieg in Gamma Ray, brutal oft auf dem Discmann ( :jaja: ) gehört)
Cirith Ungol - Frost And Fire (Viel zu spät endeckt, trotzdem großer Einfluss auf meine Hörgewohnheiten)
Communic - Conspiricy In Mind (Hat mich für komplexere und härtere Richtungen begeistert)
Savatage - Streets (Somewhere in Time//Believe - was soll man da noch sagen?)
Helloween - Keeper Of The Seven Keys II (relativ spät endeckt, dann mit Pink Bubbles eines der wohl prägensten Alben meiner Jugend)
Auch bekannt als: Jakob Schnapp

http://www.musik-sammler.de/sammlung/erasmus-desiderius

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Re: 10 Alben, die mich geprägt haben

Beitragvon lenbert » Freitag 16. Mai 2014, 23:03

Hier nun auch von mir ein paar Worte zu den Alben, die mich und meine musikalischen Präferenzen bisher so geprägt haben.
Eigentlich hatte ich lange Zeit kein besonderes Interesse an Musik, habe nur Radio und vielleicht Bravo-Hits gehört. Ein guter Freund von mir kaufte sich dann auf der Wien-Woche der Schule Zurück zum Glück, das damals neue Album der Toten Hosen. Das Album lief daraufhin als Hintergrundbeschallung der restlichen Wien-Woche. Das Gehörte hat mir ziemlich gut gefallen, also habe ich mir das Album vom Freund brennen lassen und mir kurz darauf Reich und Sexy II selbst gekauft. So wurde ich zum großen Fan der Toten Hosen. Diese eine Band hat mir dann erstmal gereicht und mein musikalisches Spektrum wurde nur langsam durch weitere Bands erweitert, die meist aus der Punkrock-Ecke kamen. Die vergleichsweise langsame Erweiterung der musikalischen Bandbreite habe ich mir bis heute beibehalten, einfach weil mir wenige Alben auch für längere Zeit reichen können und mich neue Musik nur selten beim ersten Drüberhören gleich mitreißt.
Im Sommer 2006 betrat ich Neuland, als ich zufällig über die Übertragung eines Metallica-Konzerts auf MTV gestolpert bin. Es lief gerade "Nothing Else Matters" und hat mich ziemlich überrascht. Metal hatte ich bisher gemieden, weil ich die Musik aufgrund von Vorurteilen als primitiv abgestempelt habe - als Hosen-Fan :grins: - und irgendwie "Angst" davor hatte. "Nothing Else Matters" hat mir diese Berührungsängste genommen und so fragte ich einen Klassenkameraden, der bekennender und erkennbarer Metaller war und ist, ob er mir ein paar Metallica-Alben borgen könnte. Ich bekam fast die gesamte Diskographie und riskierte dort und da ein Ohr. Kurz darauf kaufte ich meine ersten beiden Alben von Metallica. Wirklich endgültig geprägt hat mich dann aber erst mein drittes Album der Band, die Master Of Puppets. Nach den ersten kompletten Durchläufen wusste ich irgendwie, dass diese Musik etwas ganz Besonderes ist und mich mehr begeistert als alles zuvor. Ab da sah ich mich selbst als Metal-Fan.
Als Metal-Fan ist es natürlich etwas blöd, wenn man nur eine Metal-Band kennt, also begann ich irgendwann die Suche nach neuen Bands. Schnell stieß ich auf Iron Maiden und den Ruf, den sich diese Band erspielt hatte. Folgerichtig war mein erstes Metal-Album neben Metallica die Live At Donington von Maiden. Die unterschied sich zwar deutlich von Metallica, war aber trotzdem ziemlich geil. Von da an kamen nach und nach in beschaulichem Tempo neue Metal-Alben und -Bands zu meiner Sammlung hinzu. Metallische Meilensteine in meiner Entwicklung waren dann z.B. noch Seasons In The Abyss und Nightfall In Middle-Earth. Das eine Album lotete meine Härtegrenzen und den erträglichen Schreipegel neu aus, das andere war bombastischer Tolkien-Metal mit starken Melodien und blockierte wochenlang den CD-Schacht.
Abseits des Metals begann auch die Musiksammlung meines Vaters zunehmend interessant zu werden. Zuerst entdeckte ich darin Live At Folsom Prison und At San Quentin von Johnny Cash. Irgendwann dann noch die Essentials von Bruce Springsteen. Diese beiden Künstler begleiten und begeistern mich bis heute. Der Boss hat zudem meine Vorstellung von einem guten Live-Konzert entscheident mitgeprägt.

Nun sind es mehr als ein paar Worte geworden. :)
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Re: 10 Alben, die mich geprägt haben

Beitragvon Drumtier » Sonntag 18. Mai 2014, 15:38

Danke dafür, find solche Sachen immer wieder interessant und aufschlussreich zu lesen, besonders Lenberts Geschichte ist ja von meiner auch nicht so ganz verschieden. Besonders dabei
lenbert hat geschrieben:Ab da sah ich mich selbst als Metal-Fan.
Als Metal-Fan ist es natürlich etwas blöd, wenn man nur eine Metal-Band kennt, also begann ich irgendwann die Suche nach neuen Bands.

musste ich grad schmunzeln, das klingt irgendwie so banal und aus heutiger Sicht witzig, ging mir aber genauso ;-)
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Re: 10 Alben, die mich geprägt haben

Beitragvon Jhonny » Sonntag 18. Mai 2014, 20:12

Erasmus hat geschrieben:Dann mach ich mich mal ran :D

In zufälliger Reihenfolge:

Edguy - Hellfire Club (Erstes gekauftes Metalalbum - das prägt wie nix :subber: )
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kein Wunder, dass ich die alle (außer Gamma Ray, da aber alle Studio-Alben) auch in meiner Sammlung habe und fast alle nah an der Top 100 sind - war ja quasi über weite Strecken auch meine Jugend :D
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Re: 10 Alben, die mich geprägt haben

Beitragvon Erasmus » Montag 19. Mai 2014, 15:33

Jhonny hat geschrieben:
kein Wunder, dass ich die alle (außer Gamma Ray, da aber alle Studio-Alben) auch in meiner Sammlung habe und fast alle nah an der Top 100 sind - war ja quasi über weite Strecken auch meine Jugend :D


Kann dir die Gamma Ray Live Scheibe nur empfehlen, grade das Konzept (= Selten live gespielte Songs) finde ich sehr interessant. Ist auch eine spannende Coverversion einer jungen Hamburger Speed-Metal-Band drauf ;) 8-)
Auch bekannt als: Jakob Schnapp

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Re: 10 Alben, die mich geprägt haben

Beitragvon Jhonny » Montag 19. Mai 2014, 15:39

Erasmus hat geschrieben:
Jhonny hat geschrieben:
kein Wunder, dass ich die alle (außer Gamma Ray, da aber alle Studio-Alben) auch in meiner Sammlung habe und fast alle nah an der Top 100 sind - war ja quasi über weite Strecken auch meine Jugend :D


Kann dir die Gamma Ray Live Scheibe nur empfehlen, grade das Konzept (= Selten live gespielte Songs) finde ich sehr interessant. Ist auch eine spannende Coverversion einer jungen Hamburger Speed-Metal-Band drauf ;) 8-)


Ja, eingeplant hab ich sie natürlich schon länger, wie auch die Blast From The Past.
Aber irgendwie hatten die Studio-Alben halt immer Vorrang.
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