Death

Re: Death

Beitragvon Havoc » Donnerstag 23. April 2020, 21:34

Holger Andrae hat geschrieben:Bei Death macht es unheimlich viel Spaß, sich chronologisch durchs Schaffen zu hören, um die Entwicklung in voller Gänze zu bestaunen.


Ja. Bei kaum einer anderen Band ist die Weiterentwicklung so dermaßen toll. Dazu kommen dann noch die sehr coolen Coverartworks. Und selbst das Bandlogo wird passend zur Musik mit der Zeit immer weniger kantig und polierter. Ich habe das schon mal irgendwo im Thread geschrieben. Es wirkt auf mich wie eine nahezu perfekte Serie aus 7 Bänden die auch abgeschlossen scheint. Mittlerweile gefallen mir auch gerade die alten Werke immer besser. Um auch hier auf die Filmwelt zurückzukommen. Da fällt mir ein Zitat aus Kill Bill ein. "Was unterscheidet Superman von anderen Comichelden". Die anderen maskieren sich und sind dann der Superheld, während Superman wirklich Superman ist". Hier wirkt es so ähnlich..."Alle anderen Metalsänger begeben sich in ihre Kluft und werden dann zum Raubtier, während man den Eindruck hat, dass Chuck ein Raubtier ist". :grins: Aber diese Vocals sind einfach so ultra fies, echt und abgefuckt. Das geht mir bei kaum einem anderen Sänger so. "Scream Bloody Gore" finde ich übrigends richtig geil. Hätte mir das ehrlich gesagt sogar noch etwas knüppeliger, demomäßiger und runzeliger vorgestellt. Aber hier sind ja schon richtig geile Melodien und Songs drauf. Mal sehn wie sich das weiter entwickelt. Und nun noch zur Frage aller Fragen. Welches ist das beste Death-Album. Mhh. Ganz ganz schwierig zu beantworten. Eine Zeit lang dachte ich es wäre "The Sound Of Perseverance". Davon bin ich im Moment aber nicht mehr überzeugt. Objektiv muss man glaube ich "Symbolic" sagen. Aber ich mag halt "Human" und "Individiual Thoght Patterns" auch ultagerne. Die sind noch etwas "ungeschliffener" als "Symbolic". Ich bin mir immer noch nicht sicher. Aber aktuell würde ich die Frage wohl mit "Individual Thought Patterns" beantworten. Amen! :weihraucher:
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Re: Death

Beitragvon Holger Andrae » Donnerstag 23. April 2020, 21:57

Ja, einen Favoriten kann ich bei Death auch schwer ausmachen. Vielleicht ist es aus sentimentalen Gründen "Leprosy". Nachdem ich vom Debüt damals etwas enttäuscht war, hatte mich der Nachfolger dann komplett am Haken.
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Re: Death

Beitragvon Eike » Donnerstag 23. April 2020, 22:09

Das coole bei DEATH ist ja, dass darunter gleich zwei unglaublich starke Bands firmieren: Die bahnbrechende Punk-Institution und die bahnbrechende Deathmetal-Institution.
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Re: Death

Beitragvon Drumtier » Freitag 24. April 2020, 18:29

Nils Macher hat geschrieben:Ihr grabt aber auch Threads aus. Zu meinem Leidwesen muss ich auch bei DEATH feststellen, mehr Lücke als Sammlung zu haben. Was einerseits einen Beitrag zu "welches ist das beste Album?" etwas schwach aussehen lassen würde und andererseits meinen Einkaufszettel um weitere fünf Scheiben wachsen lässt. Derzeit besitze ich nämlich nur die "Spiritual Healing" und die "Symbolic".

Dazu möchte ich folgendes zitieren:
Holger Andrae hat geschrieben:Bei Death macht es unheimlich viel Spaß, sich chronologisch durchs Schaffen zu hören, um die Entwicklung in voller Gänze zu bestaunen. Das war damals schon immer eine feiste Vorfreude, wenn wieder etwas Neues anstand.

Zwei Alben genügen nicht, um die Band und die Entwicklung in voller Glänze zu bestaunen. Dringende Empfehlung der restlichen Alben, ob da jetzt 140 oder 145 Alben am Einkaufszettel stehen, ist auch schon egal und ich kann mir nicht vorstellen, dass du von einer The Sound Of Perseverance enttäuscht sein könntest. Oder Human, ich war zwar nicht zugegen, um mich auf das Album vorzufreuen wie Holg das beschreibt, aber ich kann mir nur das Gefühl vorstellen, wie es ist, wenn man Spiritual Healing noch im Ohr hat und plötzlich vor einem Weltereignis wie Human steht. Das muss damals phänomenal gewesen sein und ist es heute noch. Tu es!

Bringt mich auch zur Frage nach dem Un-Lieblings-Album, weil es so auch durch den Wandel bedingt so viele Kandidaten gibt. Vom Gefühl her hätte ich Havoc zugestimmt:
Havoc hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:So selten finde ich das gar nicht. Es gibt m.E. schon etliche Bands, die durchwegs auf sehr hohem Niveau agierten, dass jede Scheibe jemandes Lieblingsalbum sein könnte. Psychotic Waltz zum Beispiel.


Nee. Gibt es jemanden, der "Mosquito" für das beste Waltz-Album hält?

Bei DEATH müsste eigentlich "Spiritual Healing" der am wenigsten genannte Kandidat sein. Meist ist man entweder ein Fan der räudigen ersten beiden Werke...oder der technischen ab "Human". Die "Healing" ist irgendwo dazwischen. Aber auch die ist geil. :)

Spiritual Healing oder Leprosy hätte ich meist gesagt, aber dann wieder Holg:
Holger Andrae hat geschrieben:Ja, einen Favoriten kann ich bei Death auch schwer ausmachen. Vielleicht ist es aus sentimentalen Gründen "Leprosy". Nachdem ich vom Debüt damals etwas enttäuscht war, hatte mich der Nachfolger dann komplett am Haken.

Mein letzter Tipp als irgendjemandes Lieblingsalbum, aber umso schöner zu sehen, dass man gleich wieder vom Gegenteil überzeugt wird. Eine Band für jeden :)
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Re: Death

Beitragvon Nils Macher » Freitag 24. April 2020, 20:27

Bekommt ihr Provision für DEATH-CDs? Ist ja schon gut ... ich kaufe ja direkt was :grins:
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Re: Death

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 24. April 2020, 20:58

@Drumtier: Ich bin bei Death tatsächlich komplett. (begeistert)
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Re: Death

Beitragvon Eike » Freitag 10. Dezember 2021, 04:05

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Re: Death

Beitragvon Eike » Dienstag 8. Februar 2022, 19:28

Kenneth Thiessen hat geschrieben:Ich muss aber sagen, dass ich „Sound of Peserverance“ besser fand als „symbolic“.
Das Beste kam zum Schluss bei DEATH.
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Re: Death

Beitragvon Kenneth Thiessen » Dienstag 8. Februar 2022, 19:40

Danach kommt für mich aber „Scream Bloody Gore“. Also, bei mir bestätigt sich die Regel nicht ganz
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Re: Death

Beitragvon frankjaeger » Mittwoch 9. Februar 2022, 08:42

Kinners, bei DEATH bin ja sogar ich komplett.
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