von Rüdiger Stehle » Dienstag 14. Januar 2014, 01:24
Die haben wir damals meines Wissens etwas ausführlicher im Soundcheck- und im Neuerwerbungen-Thread diskutiert.
Für mich nach wie vor ein Album das weitaus weniger nach Bathory klingt, als ich das erwartet hätte, und das finde ich ganz ausdrücklich auch gut so. Klonbands sind für mich nämlich immer nur so "naja".
Dass T.o.t.G. bei mir trotz der Musikanten, die ich ja durchaus von diversen tollen Bands her schätze (v.a. Einherjer und Primordial), nicht so gezündet hat, wie ich mir das gewünscht hätte, ist mir selbst ein Rätsel. Vielleicht liegt es aber auch gerade daran, dass ich eben doch lieber die über Jahre gewachsenen und sich entwickelnden Stammbands höre, als diese Art von All-Star-Projekt.
Zuletzt will ich auch in diesem Thread nicht unerwähnt lassen, dass mich dieses Album weitaus öfters an Twisted Sister (insb. Sachen wie "Destroyer", "The Beast", "Under The Blade" oder "Burn In Hell") erinnert als an Bathory, und das ist ganz ausdrücklich kein Kritikpunkt, sondern ein Lob, denn ich liebe Twisted Sister (Bathory auch, natürlich, aber die Klone dann doch weniger!). Gerade die Hooks, die Alan hier ablässt, könnten hier und da echt von Meister Dee sein, und auch die Riffs würden gut zu den harten, metallischen Abrissbirnen der ersten paar TS-Scheiben passen.
Jedenfalls sähe ich einen Song wie den T.o.t.G.-Opener "Destiny Forged In Blood" in jeglicher Hinsicht definitiv eher auf einem Album wie "Under The Blade" als auf jedem denkbaren Bathory-Album.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38