Steven Wilson

Re: Steven Wilson

Beitragvon frankjaeger » Dienstag 2. April 2013, 15:41

Habe PT in den USA gesehen im Vorprogramm von CAC. Die Songwauswahl war unterirdisch und das Ganze wirkte extrem introvertiert und war schlicht langweilig. Und die letzten Alben finde ich auch irgendwo zwischen scharchöde und belanglos. Ich bin da bei Peter, mich lässt das auch völlig kalt. Headliner ist nur deshalb gut, weil man dann früher gehen könnte.
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Re: Steven Wilson

Beitragvon salisbury » Dienstag 2. April 2013, 16:04

Wirklich schade, mein Herz, daß ich das alles ganz anders seh :grins:

Ich find den herrn Wilson so ziemlich den genialsten Komponisten unserer Zeit und live ist er mit seiner Band einfach unschlagbar. Was besseres gibt es im Progbereich nicht. 8-)
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Re: Steven Wilson

Beitragvon Feamorn » Dienstag 2. April 2013, 18:50

Also ich vergötter den nun auch nicht so extrem, aber das Konzert in Köln zur Grace... war schon etwas ganz besonderes! Das lag auch nicht vorrangig an Herrn W. selbst, sondern vielmehr an der Band. Wilson selbst hat sich zwischendurch auch einfach mal hingehockt und Nick Beggs oder den anderen selbst ganz verträumt zugesehen bzw. gehört. Dieses Jahr hab ich es leider nicht hin geschafft.
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Re: Steven Wilson

Beitragvon salisbury » Dienstag 2. April 2013, 18:58

Er ist mittlerweile eher wie ein Dirigent. Er hat Musiker, die allesamt um Klassen besser sind als er (das sagt er sogar selber), aber er lässt sie eben seine Sachen spielen. Leider hab ich die Tour nicht gesehen, wie ear es denn diesmal? Dafür freu ich mich jetzt umso mehr auf das NOTP-Fest.
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Re: Steven Wilson

Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 2. April 2013, 21:55

Ein Dirigent war doch auch der, der bloß vorne den steht und glaubt, die anderen würden nach seiner Pfeife tanzen, oder?

Ich bin da völlig bie Peter und Frank. Der Typ wirkt unsympathisch, die Musik konstruiert und sein Verlangen andauernd irgenwas neu aufnehmen zu wollen, lässt ihn schon fast in die Sneap-Galerie passen.
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Re: Steven Wilson

Beitragvon salisbury » Dienstag 2. April 2013, 23:30

Fazinierende Wahrnehmungen...

Nun, der Mensch ist ein Genie und jedes Genie wird auch nicht gemocht; so ist es halt, damit muß man als Fan eben leben... :-S
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Re: Steven Wilson

Beitragvon Havoc » Freitag 5. April 2013, 22:55

Holger Andrae hat geschrieben:Der Typ wirkt unsympathisch, die Musik konstruiert


Ob der sympathisch ist kann ich nicht beurteilen. Was ich aber mit Sicherheit sagen kann ist, dass seine Musik überhaupt nicht konstruiert klingt. Er versteht es wie kein Zweiter, Emotionen mit Anspruch,tollen Melodien und einem phantastischen Sound zu verbinden. Für mich ist er wohl der größte Musiker unserer Zeit. Im Moment zumindest. :) :D ;-) 8-)
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Re: Steven Wilson

Beitragvon salisbury » Freitag 5. April 2013, 23:09

Havoc hat geschrieben: Was ich aber mit Sicherheit sagen kann ist, dass seine Musik überhaupt nicht konstruiert klingt. Er versteht es wie kein Zweiter, Emotionen mit Anspruch,tollen Melodien und einem phantastischen Sound zu verbinden. Für mich ist er wohl der größte Musiker unserer Zeit. Im Moment zumindest. :) :D ;-) 8-)


Ach, Havoc. Du sprichst mir wie so oft aus der Seele. Nun muss ich aber den Raben auch endlich mal hören...
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Re: Steven Wilson

Beitragvon enemy-of-reality » Samstag 6. April 2013, 00:48

Nö, konstruiert find ich da auch nix. Und was die Sympathie angeht: Auf mich wirkt er eigentlich ganz sympathisch. Aber ich kenne ihn natürlich nicht persönlich sondern kann mir nur anhand von Interviews ein Bild machen. Und das kann natürlich auch täuschen. Mein Eindruck ist halt, dass der Typ ein totaler Musik-Nerd ist und durch seine Erfolge inzwischen wohl auch sehr selbstsicher und von dem, was er tut, überzeugt ist. Und sowas kann dann natürlich auch schon mal arrogant wirken. Aber wie gesagt, das können die, die ihn persönlich kennen oder zumindest mit ihm gesprochen haben, sicherlich besser beurteilen.
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Re: Steven Wilson

Beitragvon Nils Macher » Samstag 6. April 2013, 09:32

Er ist schon ein recht eigensinniger Kauz, überheblich fand ich ihn bei der persönlichen Begegnung jetzt nicht. Eher von seiner Sache überzeugt. Ich kann aber verstehen, dass das vielleicht an dem ein oder anderen Tag in Arroganz umschlägt. Er war jedenfalls ein sehr angenehmer Interview-Partner.
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