von Rüdiger Stehle » Montag 10. März 2025, 22:19
Die Neue ist heute hier als CD eingetrudelt, nachdem ich erst gestern die Note für den Soundcheck abgegeben habe. Ich hab beim ersten Hören gedacht, dass sie dem Rest des Feldes komplett entrückt ist, das am Ende aber doch noch ein wenig revidiert. Aber dennoch, in fünf für mich ganz besonders wesentlichen Kategorien gibt es im aktuellen Soundcheck echt niemanden, der gegen Jethro Tull generell und auch gegen das aktuelle Album speziell ankommen könnte:
Stimme:
- Er ist halt zusammen mit einem Weiteren der einzige Sänger, den ich in dem Soundcheck ohne Tipps und Spicken erkenne. Außerdem liebe ich seinen Duktus und seine Phrasierung ganz besonders. Das Bardenhafte ist einfach legendär.
Musikalität:
- Die instrumentale, spielerische, kompositorische Detailfülle und Elaboriertheit sucht schon Ihresgleichen.
Lyrik:
- Dass ich ein Faible für archaische Versmaße, verspielte Lyrik, Barden- und Skaldendichtung und derlei mehr habe, ist bekannt.
Produktion:
- Weihwasser gegen all die Dämonen aus den Klangwelten der der Metalcore-, Melodeath-, Groove-Thrash- und Hochglanz-Power-Schlager-Combos dieser Welt... Diabolus te exorcizo!
Originalität:
- Was für die Stimme gilt, gilt auch für das Gesamtpaket: Du weißt nach 2 Sekunden, wer hier werkelt.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38