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WARGASM: Interview mit Bob Mayo

05.12.2005 | 20:58

Der Name WARGASM wird eingefleischten Freunden thrashiger Musik das Wasser im Munde zusammen laufen lassen. Das Trio aus Boston hat vor einer guten Dekade drei absolute Pflichtscheibletten abgeliefert, eine Tour durch heimische Gefilde absolviert und ist dann leider sang- und klanglos in der Versenkung verschwunden. Da die Jungs sich vor einiger Zeit zu einer einmaligen Reunion-Show, die auch auf DVD erscheinen wird, zusammen gefunden haben, lag es auf der Hand, bei Sänger/Bassist Bob Mayo mal auf den Busch zu klopfen. Der gute Mann war schreibfreudig.


Holger:
Ihr habt damals unter dem Banner OVER KILL angefangen. Wann genau war denn das und wer war damals im ersten Line-Up mit von der Partie?

Bob:
Das waren Rich und Barry Spillberg, ich selbst – allerdings an der zweiten Gitarre – und Pete Schiffer am Bass. Da hatten wir noch keinen Sänger und haben nur instrumentale Coverversionen gespielt, uns selbst gesucht und gefunden. Hahaha.

Holger:
Nach einiger Zeit wurde der Name dann in MANIAC geändert. Ich nehme an, das war wegen der Namensgleichheit mit Blitz und Co., oder? Hattet ihr jemals Kontakt mit ihnen deswegen und gibt es spaßige Geschichten zu berichten?

Bob:
Keine lustigen Geschichten, sorry. Wir hörten von der New Yorker Band und änderten den Namen. Das ist alles.

Holger:
Hattet ihr denn keine Bedenken, dass euch mit dem ach so kreativen neuen Namen das Gleiche widerfahren könnte?

Bob:
Schon, aber zu der Zeit dachten wir lediglich daran in der Bostoner Gegend bekannt zu werden. Und da es hier keine andere Band mit diesem Namen gab, nahmen wir ihn. Erst als wir unser zweites Demo aufgenommen hatten, sagte uns ein Typ von Combat Records, dass es circa fünf andere Bands mit dem Namen MANIAC geben würde. Also änderten wir ihn wieder. Ganz simpel.

Holger:
Wenn ich mich recht entsinne, solltest du ursprünglich gar nicht singen. Passierte das eher zufällig?

Bob:
Wir bekamen das Angebot für METAL CHURCH in Boston zu eröffnen, aber wir hatten keinen Sänger. Wir überlegten, was zu tun sei, denn wir wollten natürlich unbedingt spielen. Also begannen wir Covertunes mit mir als Sänger zu proben und es klang ganz akzeptabel, obwohl ich mich nicht richtig gut damit fühlte. Ich machte es, um die Band vorwärts zu bringen. Später habe ich es fast gehasst, dass ich immer gehofft hatte, mich zu verbessern, was aber zumindest nach meiner eigenen Einschätzung niemals eingetreten ist.

Holger:
Da muss ich natürlich widersprechen, denn mir gefällt dein Gesang ganz ausgezeichnet. Habt ihr denn jemals nach einem festen Sänger gesucht?

Bob:
Als wir begannen eigenes Material zu schreiben, suchten wir anfänglich auch nach einem anderen Sänger, stellten aber recht bald fest, dass unsere Chemie mit einer weiteren Person nicht mehr stimmte. Also blieb es so.

Holger:
Das erste Demo entstand noch unter der Bezeichnung MANIAC. Wusstet ihr damals schon über die sehr intakte Tapetrader-Szene bescheid?

Bob:
Klar, genau so haben wir ja uneren ersten Deal bekommen. Wir verteilten unser Demo nach den Shows in Boston an die Kids. Und irgendwie gelangte eine Kopie ins Office von Chris Williamson, dem Label Manager. Die Jungs, die dort arbeiteten, mochten es total und überzeugten ihn von unseren Qualitäten. Sie alle hatten uns schon mehrfach live gesehen und liebten uns.

Holger:
Cleverer Schachzug. Du hast oben bereits den Gig mit METAL CHURCH angesprochen. Da ist aber doch wohl noch einiges mehr passiert. Raus damit!

Bob:
Na gut. ;) Am Tag des Gigs stellten wir eher zufällig fest, dass METAL CHURCH den Gig abgesagt hatten, also fragte uns der Promoter, ob wir unseren Set nicht verlängern könnten und als Headliner spielen wollten. Scheiße, waren wir aufgeregt! Es war unser erster Auftritt überhaupt und wir waren der Headliner vor einem total verärgerten Publikum, das auf METAL CHURCH heiß war. Wir glaubten an ein bevorstehendes Desaster. Aber die Menge liebte uns!

Holger:
Was auch sonst. Ihr hattet ja von Beginn an mächtig Spaß in den Backen. Wer kam auf die lustigen Titel der Demos?

Bob:
Ich.

Holger:
Herzlichen Dank für diese präzise Antwort. Habt ihr denn auch Tapes direkt an Labels und Magazine geschickt? Wie waren die Reaktionen?

Bob:
Ja, und wir bekamen großartige Reviews für all unsere Demos. Roadrunner Records waren dann sogar mal interessiert an uns und schickten ein Angebot.

Holger:
Ihr seid dann aber bei Profile Records gelandet. Wie kam der Kontakt genau zustande?

Bob:
Gut, um es mal etwas konkreter zu erzählen: Besagter Chris Williamson hatte unser Tape in seiner Post, hörte kurz rein und schmiss es weg. Danach hörte er aber überall in seinem Büro die Leute über uns reden und sogar unser Tape lief andauernd, so dass er gar nicht anders konnte als uns zu signen.

Holger:
Nicht schlecht. Das Album erschien dann aber sofort unter dem neuen Namen WARGASM. Hattet ihr keine Angst, dass eure alten Fans das Album auf Grund der kurzfristigen Namensänderung gar nicht wahrnehmen würden?

Bob:
Ein kleines bisschen schon. Aber wir hatten das Gefühl, dass uns das neue Material auf jeden Fall irgendwo hin bringen würde, ganz gleich unter welchem Namen.

Holger:
Wer kam denn auf diesem grandiosen Namen?

Bob:
Die Schwester von Barry und Rich fand den Begriff als Synonym für "Attack" in einem Thesaurus. Hit Parader hat uns später einmal vorgeworfen, wir hätten diese Story erfunden, aber ich habe noch eine Kopie der Seite, auf der das gelistet ist. Ich kann es also beweisen!

Holger:
Besser ist das! Ihr habt damals fast alle alten Nummern auf dem Album verbraten. Was aber wurde aus dem Titel 'The Hawk'?

Bob:
Wir hielten die Nummer für viel zu lang. Immerhin fast zehn Minuten. Eine Demoversion ist allerdings auf der Japan-Disc von "Suicide Notes" zu hören.

Holger:
Dann muss ich mir die wohl noch zulegen. Aber zurück zu "Why Play Around". Das Teil war hier lange Zeit nur als sehr teurer Import zu erwerben, was die Verkäufe sicherlich nicht gerade gefördert hat. Wusstet ihr darüber Bescheid?

Bob:
Profile Records hatten das Ding für Europa lizenziert, aber da weiß ich die Details nicht.

Holger:
Wie waren die Reaktionen aus Europa? Anders als aus den Staaten?

Bob:
Nein, das Album wurde überall sehr gut aufgenommen.

Holger:
Leider kam dann aber nicht die erhoffte Tour. Was lief schief?

Bob:
Profile sucks.

Holger:
Klare Worte! Das Label dürfte aber mit solchen Acts wie den BEASTIE BOYS ganz gut Knete gescheffelt haben ...

Bob:
Sie hatten ja sogar auch noch RUN DMC. Deren Debüt hatte die Pole Position in den Billboard Charts, obwohl es selbst bei dieser Band keine Tour und auch keine Promotion gab. Ein Beweis für das Label, dass man für so etwas kein Geld ausgeben musste. Vielleicht war das für Rap sogar möglich in den 80ern, aber nicht für Metal. Diese Bands müssen auf die Bühne und brauchen Airplay in den einschlägigen Shows.

Holger:
Nun startete euer Desaster. Das Label wollte euch nicht gehen lassen, gab euch aber auch keinerlei Unterstützung. Waren sie sich aber im Klaren darüber, dass ihr aktiv versucht habt, einen anderen Deal zu bekommen?

Bob:
Ja, aber es war ihnen egal. Es hat sie mehr interessiert, wie sie am meisten Geld aus uns herausholen konnten: indem sie uns behielten, oder indem sie uns feuerten? Darum dauerte alles so lange. Sie wussten, dass sie irgendwie Geld an uns verdienen würden, so dass sie absolut keine Eile mit ihrer Entscheidung hatten. Für uns aber war es unsere Karriere, unser Leben. Es hätte uns beinahe umgebracht. "Why Play Around?" erschien 18 Monate zu spät und wir hingen mehr als drei Jahre in ihrem Vertrag fest.

Holger:
Eine katastrophale Situation für euch. Während dieser Zeit habt ihr dann auf dem Foundations Forum gespielt und dort zeigten dann auch einige Labels Interesse an euch. Kannst du dich noch erinnern, welche das waren?

Bob:
Nicht so richtig. Roadrunner waren mal interessiert, das weiß ich noch.

Holger:
Als Profile Records nach dem Foundations Auftritt das Interesse an euch bemerkten, zogen sie die Ablösesumme deutlich an, oder?

Bob:
Ja. Je mehr Labels uns unter Vertrag nehmen wollten, desto teurer wurden wir. Es kam zu einem Punkt, wo wir unbezahlbar waren. Unglaublich.

Holger:
In der Tat. Stimmt es übrigens, dass Steve Grimmet von GRIM REAPER euch beim Foundations massiv unterstützt hat?

Bob:
Es war Nick Bowcott. Er sah unseren Set, mochte es und begann allen damit in den Ohren zu liegen, wie toll wir doch wären. Das war klasse.

Holger:
Ihr habt dann einige Demos eingespielt. Habt ihr euch damit auch aktiv bei anderen Labels beworben, obwohl ihr noch bei Profile wart?

Bob:
Ja, haben wir. ;)

Holger:
Endlich erschien aber irgendwann "Ugly" und ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr ich dieses Album geliebt habe! Besonders 'I Breathe Fire', 'Spirit In Decay', 'One Man Army' und 'Dreadnaught Day' trieben mich fast täglich in den Wahnsinn. Ich habe schon damals nicht verstanden, warum nicht wenige enttäuscht waren, da das Werk angeblich nicht brutal und rau genug wäre. Was denkst du darüber?

Bob:
Ich denke, da war einfach zu viel auf dem Album. Zu viele lange Songs, komplizierte Nummern und zu viel Abwechslung. Außerdem nahmen wir in einem anderen Studio auf und ich finde den Bass-Sound nicht besonders prickelnd. Ich bin aber sehr stolz auf das Album. Es zeigt, dass wir in der Lage waren, völlig unterschiedliche Sachen zu spielen und außerdem sind da tolle Texte drauf. Obendrein halte ich 'One Man Army' für den besten WARGASM-Song ever!

Holger:
Hier sitzt jemand, der das sofort unterschreiben würde. Aber zurück zur Thematik: Ihr seid danach durch Deutschland getourt und ich habe euch leider verpasst. Was waren eure Eindrücke?

Bob:
Germay was the BEST. In den Staaten waren die Fans total beeinflusst von MTV und Radio. Sie folgten nur den Trends. In einer Minute warst du cool, in der nächsten warst du es nicht mehr. Das ging ganz schnell bei uns. In Deutschland schienen die Fans zu mögen, was wirklich gut war und nicht, was anderen ihnen einredeten, cool zu sein. Da bildeten sich die Kids ihre eigene Meinung und waren nicht nur Trendreiter.

Holger:
Es erschien zeitgleich die "Fireball"-EP. Ich habe nie so recht den Sinn dahinter verstanden. Wolltet ihr nur irgendetwas zur Tour draußen haben?

Bob:
Ja auch, aber auch um einen Vorschuß vom Label zu erhalten, mit dem wir dann den Clip zu 'Dreadnaught Day' gedreht haben.

Holger:
Schön, dass man das hier auch gezeigt hat... Wieso habt ihr denn ausgerechnet DEEP PURPLE gecovert? Ich hätte nun eher mit einer Nummer von TANK gerechnet.

Bob:
Es gibt Aufnahmen von 'Power Of The Hunter'. Vielleicht werden wir das auch mal veröffentlichen, irgendwann, irgendwo, hehehe...

Holger:
Als nun alles super für WARGASM auszusehen schien – zumindest für Außenstehende – habt ihr euch einfach aufgelöst und es erschien der Schwanengesang "Suicide Notes".

Bob:
Als die Scheibe herauskam, gab es uns bereits nicht mehr.

Holger:
Was genau führte zu dem schnellen Ableben der Band?

Bob:
Nach der Tour zur "Fireball"-EP bekamen wir vom Label zu hören, dass sie nicht nur das Budget für das nächste Album drastisch kürzen würden, Nein, sie verweigerten auch jegliche Gelder für Promo-Videos oder Tour-Support. Es war also die gleiche alte Leier, wie schon zuvor. Wir überlegten, ob wir noch mal Ausschau nach einem anderen Label halten sollten, aber ich hatte schlicht und einfach genug. Ich war 30 geworden, wollte heiraten und wollte nicht schon wieder Bestandteil einer unsigned Band sein nach all den Jahren harter Arbeit.

Holger:
Da ich weiß, wie sehr ihr "Suicide Notes" liebt: War es nicht doppelt schwer nach so einem starken Werk alles hin zu schmeißen?

Bob:
Klar. Die Tatsache, dass wir alle so sehr zu dem neuen Material standen, machte die Entscheidung nicht gerade leichter.

Holger:
Ich erinnere mich noch, dass ich es zuerst nicht so sehr mochte, da es schon leicht modern klang. Kannst du das nachvollziehen?

Bob:
Ja. Es klingt ja auch moderner, aber das war nicht beabsichtigt. Das kam einfach so heraus. Die Arbeit am Album dauerten ganze sechs Wochen. Und das beinhaltet den Songwriting-Prozess. Wir sind heute noch begeistert, dass es so verdammt gut klingt. Ich denke, es repräsentiert WARGSM ganz hervorragend. Ich verstehe, dass viele "Why Play Around?" am liebsten mögen. Da hörst du MOTÖRHEAD, TANK und METALLICA heraus... "Ugly" war irgendwo zu groß. Da hatten wir einfach zu viel Vorbereitungszeit. "Suicide Notes" zeigt die wahren WARGASM: unter Druck, Zeitnot, angepisst und total gestresst.

Holger:
Heute gefällt mir Album Nummer drei ja auch sehr gut, auch wenn es sehr erwachsen und trocken klingt. Beleuchten wir aber mal die Zeit nach WARGASM. Was passierte dann? Ich weiß, dass du/ihr bei GANG GREEN, MELIAH RAGE und MAD HUTTER aktiv warst/bist/seid...

Bob:
Ich half lokalen Bands aus, die einen Bassisten brauchten: MELIAH RAGE und GANG GREEN. Dann fragten mich die Jungs von D-CON. Das war die Band von Eric Thaler (STOMPBOX) und John Swihart (GRIP). Wir schrieben ein paar Songs, spielten einige lokale Shows, aber Drogen lösten die Band auf. Danach spielte ich noch Bass auf MELIAH RAGEs "Death Valley Dream", schrieb 50% des Materials und entwarf Teile des Artworks.

Holger:
Ganz schön fleißig. Es gab dann sogar eine WARGASM-Reunion-Show. Erzähl doch mal...

Bob:
Ein Freund, der Konzerte für karitative Zwecke organisiert, fragte uns und wir sagten zu. Den ganzen Sommer durch probten wir die alten Nummern und dann spielten wir eine ausverkaufte Show im Middle East Club in Boston. Es war fantastisch. Wir waren uns alle einig, dass dies unsere beste Show überhaupt war. Und wir haben sie auf DVD und CD gebannt!

Holger:
Ich kann es kaum erwarten, das in Händen zu halten! Hattet ihr aber keine weiteren Angebote von deutschen Festivals, wie Keep It True oder Headbangers Open Air?

Bob:
Nein.

Holger:
Aha. Würdet ihr denn zusagen?

Bob:
Wahrscheinlich könnten wir gar nicht. Wir gehen normalen Jobs nach, haben Familie und Verpflichtungen. Es war schon schwierig die eine Show zu organisieren.

Holger:
Verstehe. Du hast aber noch eine Hobby–Band namens VAGABONDS. Was läuft denn da?

Bob:
THE VAGABOND KINGS war eine THIN LIZZY-Tribut-Kapelle. Wir haben vor zwei Jahren sogar in Dublin gespielt. Mit dabei waren Barry und zwei Jung von STEEL ASSASSIN.

Holger:
Kommen wir dem Ende entgegen. Kommentiere doch bitte mal folgende Alben: TANK "This Means War".

Bob:
Eines meiner Alltime-Faves. Algy und TANK waren einer meiner größten Einflüsse. Als wir anfingen, waren TANK-Coverversionen die ersten Gehversuche mit WARGASM.

Holger:
THIN LIZZY "Black Rose".

Bob:
Mein Lieblings-LIZZY-Album. Woher wußtest du das?

Holger:
Ist ja auch meins. Weiter im Text: RAVEN "Wiped Out".

Bob:
Alle drei liebten das Album. Wir konnten das Ding Song für Song nachspielen. Ein Klassiker. Eine großartige Drei-Mann-Band und ein weiterer riesiger Einfluss für WARGASM.

Holger:
VOI VOD "Dimension Hätröss"

Bob:
Mein Lieblings-Werk von VOI VOD. Das wird mir hier langsam unheimlich. Absolut brillant! Ich mag es etwas lieber als "Nothingface", da es etwas härter ist. Piggy war ein Genie. Ich mag aber auch "Phobos" sehr. Zu Zeiten von "Dimension Hätröss" waren VOI VOD die einzige Band dieses Genres, die etwas komplett anderes machte. Dafür habe ich sie immer bewundert und respektiert.

Holger:
Das sehe ich genau so. Letzte Scheibe: EXODUS "Bonded By Blood".

Bob:
Besser als "Kill Em All". Zumindest nach meiner Meinung. Ein Rieseneinfluss für WARGASM, keine Frage. Jetzt darf ich aber auch noch ein paar Sachen nennen, die uns außerdem beeinflusst haben: ANTHRAX "Among The Living", MOTÖRHEAD "Bomber" und "Another Perfect Day", ACCEPT "Restless & Wild", MEGADETH " Peace Sells" und IRON MAIDEN "Killers".

Holger:
Herrliche Liste!

Bob:
Herrliches Interview!

Redakteur:
Holger Andrae

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