VAULDERIE - Sanguinoctum
Mehr über Vaulderie
- Genre:
- Black / Thrash Metal
- ∅-Note:
- 7.50
- Label:
- Witches Brew Records
- Release:
- 27.01.2026
- The Invocation
- Calling The Blood
- Nocturnal Hound
- Sanguinoctum
- Befouled
- Flight Of The Gargoyles
- Bloodhammer
- From The Crypt
- Mortcage
- Voivodes Of Vengeance
- Among The Aeries
Solides Langspieldebüt ohne große Überraschungen.
Im Jahre 2022 benannten sich die drei US-Black-Metaller von UVETHIUM in VAULDERIE um. Bestand die Band bis zu diesem Zeitpunkt aus den Mitgliedern Nostenebris am Schlagzeug, Draconoth an der Gitarre und Vukodlak am Bass und Mikro, nahm man nun noch den Gitarristen Khamazotz hinzu und mischte dem schwarzmetallischen Sound noch eine ordentliche Portion klassischen 80er-Thrash bei. Nach der 2022er-EP "Fiends Of The Night" und der 2024 erschienen Spilt mit ZABBETH, erscheint nun mit dem vorliegenden "Sanguinoctum" das Langspieldebüt von VAULDERIE.
Nach dem Intro 'The Invocation' startet auch schon das Blackened-Thrash-Massaker und die Gitarren fangen an zu glühen, während das Schlagzeug ordentlich rumpelig klingt. So werden auf den insgesamt elf Liedern gut alle Register des Genres gezogen. Der Schwerpunkt liegt klar auf der Huldigung der First Wave des Black und Thrash Metals. Man mag hier an Bands wie SARCÓFAGO, VENOM, oder BATHORY denken, mir kommen aber auch Teutonen wie SODOM, KREATOR und DESTRUCTION in den Sinn.
Songs wie 'Nocturnal Hounds', ' From The Crypt' oder auch 'Flight Of The Gargoyles' lassen einen den Atem der musikalischen Vorbilder spüren, ohne diese aber zu übertreffen. Trotzdem passt alles soweit und macht auch Spaß beim Anhören, denn schließlich muss man nicht immer das Rad neu erfinden, wenn die Vorlagen schon so gut sind. Die Produktion des, über Witches Brew erschienen Werkes, ist passenderweise recht rau und räudig, ohne aber den Bogen zu überspannen und dürfte somit auch für Freunde besserer Produktionsqualität noch gut hörbar sein.
So liefert die Truppe aus Tacoma auf ihrem Debüt gute Standardkost ohne große Überraschungen, aber auch ohne Enttäuschungen ab. Freunde von räudigem, angeschwärztem Thrash Metal sollten definitiv ein Ohr riskieren.
- Note:
- 7.50
- Redakteur:
- René Juffernholz


