INDUCTION - Love Kills
Mehr über Induction
- Genre:
- Symphonic Power Metal
- ∅-Note:
- 6.50
- Label:
- Reigning Phoenix Music
- Release:
- 06.02.2026
- Virtual Insanity
- War Of Hearts
- Dark Temptation
- Steel And Thunder
- Strangers To Love
- Beyond Horizons
- Love Kills
- I Am Evil
- The Veil Of Affection
- Empress
<p class="MsoNormal">Eingängiger Power Metal ohne große Höhen und Tiefen.</p>
Mit dem dritten Album "Love Kills" bleibt INDUCTION der bisherigen Linie treu. Es gibt klassischen und sehr eingängigen Power Metal mit viel Kraft, Harmonie und der genretypischen Portion Pomp. Damit knüpfen die fünf Musiker um Tim Hansen, der übrigens der Sohn von Gitarrist Kai Hansen (HELLOWEEN, GAMMA RAY) ist, an ihre bisherigen beiden Alben an, wobei es diesmal vielleicht etwas weniger bombastisch-fantastisch zugeht. Feinde von im Genre mittlerweile ja oft vertretenen Synth-Klängen werden sich freuen, denn es geht eher puristisch zu.
Was mir gut gefällt, sind zudem die diversen Instrumentals, mal für Drums ('Steel And Thunder'), mal für Gitarren ('Strangers To Love'). Gabriele Gozzi kann zudem ohne Zweifel gut singen und ist mit einer Stimme gesegnet, die eine gewisse Bandbreite mit sich bringt. An Ausnahmetalente wie Yannis Papadopoulos von BEAST IN BLACK kommt er aber nicht ran – deren Fans dürften aber trotzdem ihren Spaß an "Love Kills" haben, denn trotz fehlendem Keyboard ist eine gewisse Ähnlichkeit nicht abzustreiten. Das kann durchaus ein Kompliment sein.
Was mich allerdings etwas stört, ist eine gewisse Vorhersehbarkeit und eine gewisse Belanglosigkeit der Tracks. Auch nach mehrmaligem Hören der zehn Songs fiel es mir schwer, mich wirklich auf das Album einzulassen. Das ist alles gut gemacht, aber es fehlt der Moment, an dem ich denke: Das ist ja richtig gut! Es dudelt so daher und ist völlig okay, aber auch nicht mehr. Eine gewisse Abwechslung bieten noch der Titeltrack 'Love Kills' und 'Strangers To Love', was bei letzterem der Beteiligung von Clémentine Delauney von VISIONS OF ATLANTIS zu verdanken ist. Gleiches gilt für 'Empress', bei dem es sich um ein sehr gelungenes Cover von GAMMA RAY handelt.
Gleichzeitig hat das Album aber auch keine nennenswerten Schwächen nach unten. Das ist ja durchaus eine Stärke an sich, denn manch andere Band liefert auf einem Album auch mal den ein oder anderen Aussetzer. Ein Plus gebe ich ebenso noch fürs Cover. Der KI-Prompt war vermutlich irgendwas zwischen "Pack alles auf ein Cover, was es so an Power-Metal-Covern gibt" und "noch epischer bitte".
- Note:
- 6.50
- Redakteur:
- Nils Pfennig


