HELL TREPANNER - The Consecration Of Eternal Impurity
Mehr über Hell Trepanner
- Genre:
- Death Metal
- ∅-Note:
- 8.00
- Label:
- Awakening Records
- Release:
- 20.03.2026
- Profane Sacramentum
- Supremacy Of Obscurity
- Rain Of Impaled Skulls
- From Perpetual Catacombs
- Overlords Enthroned By Darkness
- Inmersed In Malevolence
- Barbaric Desecrator
- Blaspheming In Primordial Tongues
- Descend To The Eternal Funeral
Old-School-Abrissbirne ohne jegliche Kompromissbereitschaft.
Langsam und vor allem mühsam nährt sich das Eichhörnchen: Diese alte Floskel passt wohl auch sehr gut zu den peruanischen Knüppelschergen von HELL TREPANNER, die nach zwei Demos, einem Split-Release und einer EP nun endlich ihr erstes vollständiges Album veröffentlichen dürfen. Geboten wird - typisch südamerikanisch - eine Old-School-Festivität der ganz besonderen Art, in der die rohe Gewalt der frühen POSSESSED-Releases gelegentlich mit der furiosen Gitarrenarbeit von Kerry King und Co. gekreuzt wird, hier und dort auch ein paar Doom-Zusätze geliefert werden, am Ende aber in jeglicher Form die ultimative Verrohung steht. So kennt man das vor allem von zahlreichen chilenischen Underground-Acts, und so spürt man es seit einigen Jahren auch zunehmend häufiger aus den umliegenden Staaten auf, die sich von vermeintlichen Metal-Exotenländern inzwischen zu echten Triebfedern extremer Old-School-Sounds gemausert haben. Und mittendrin: HELL TREPANNER!
Auf "The Consecration Of Eternal Impurity" erfindet das Trio den Death Metal der ersten Stunde sicherlich nicht neu, zollt ihm aber ehrfürchtig und scheppernd Tribut, und das in einer bemerkenswerten, technisch hochklassigen Darbietung, die im bewusst dreckig produzierten Gesamtsound nicht untergehen darf. Was die Jungs in 'Inmersed In Malevolence' oder dem schleppend startenden und dann wirklich spektakulär weitergeführten 'From Perpetual Catacombs' aufbieten, ist schon die ganz große Prügelkunst, immer schön verpackt in ein Klanggewand, das in dieser Form original aus den 80ern übernommen sein könnte, aber auch nicht retro oder künstlich erscheint, sondern authentisch aus den Boxen rauscht.
Natürlich braucht es auch eine gewisse Passion für diesen ursprünglichen Sound, doch wer die Anfänge des extremen Metals immer noch auf den Knien anbetet, wird nicht nur in Südamerika regelhaft fündig, sondern in diesem Fall auch ganz klar bei HELL TREPANNER. "The Consecration Of Eternal Impurity' ist eine rabiate, ungeschönte Abrissbirne, die völlig kompromisslos alles mitnimmt, was nicht umgehend auf die Seite springt. Wenn Old-School-Death/Thrash, dann bitte genau so!
- Note:
- 8.00
- Redakteur:
- Björn Backes


