Burzum

Re: Burzum

Beitragvon Dekalog der Elemente » Freitag 30. September 2011, 21:51

Drumtier hat geschrieben:Oder eine andere, ganz obskure Seite:
http://powermetal.de/news/news-BURZUM__ ... 28122.html
;-)

Den werten Rundgang wollte ich übrigens nicht vorsätzlich "verulken", hat mir am Anfang sogar recht gut gefallen. Mit der Zeit hab ich mir dann aber immer mehr gedacht was ich in der Zwischenzeit so für immer länger werdende Songs anhören könnte bis ich dann irgendwann, mit dem zweiten gebrechlichen Teil, bei vollen Alben gelandet bin :grins:


Rundgang stellt für mich sowas wie gepflegte Langeweile dar. Ein Glück dass ich absolut nichts gegen Langeweile habe :grins:
Im Auge des Feindes sehe ich nur mich selbst - Fyrt Byrask

Grundsätzlich ist Mettwurst wie Paprika, nur in einem anderen Härtegrad.
Benutzeravatar
Dekalog der Elemente
Metalhead
 
Beiträge: 3369
Registriert: Mittwoch 10. Februar 2010, 08:18
Wohnort: München

Re: Burzum

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 1. Oktober 2011, 01:54

Haha... ich hab's befürchtet, dass das bei uns steht, war aber zu faul um nach zu schauen.

Jesus hat geschrieben:Sind nur Neuaufnahmen alter Songs.

Och, das ist mir eigentlich egal. Re-Recordings können auch spannend sein. Bei Bands, die ich wirklich toll finde und deren Songs ich in- und auswendig kenne, macht mir so etwas schon Spaß. Neuinterpretationen erforschen hat da einen besonderen Reiz.

Plastichead hat geschrieben:Varg’s favorite tracks from his two first albums "Burzum" and "Det Som Engang Var" recorded in 2010 the way he orignally intended!!


Die Aussage finde ich allerdings lustig. Klar, eigentlich wollte er schon vor 20 Jahren, dass die Songs genau so klingen, wie er sie jetzt aufgenommen hat.
;-)
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38
Benutzeravatar
Rüdiger Stehle
Musikredaktion
 
Beiträge: 35306
Registriert: Samstag 6. Februar 2010, 22:52
Wohnort: Schwabenland

Re: Burzum

Beitragvon Jesus » Samstag 1. Oktober 2011, 06:44

Natürlich. Damals hatten jedoch die Juden ihm durch magische Rituale das nötige Geld und Talent geraubt ;-)
Benutzeravatar
Jesus
Super-Duper-Mega-Ober Metaller
 
Beiträge: 10890
Registriert: Dienstag 9. Februar 2010, 13:20
Wohnort: Das Herz Preußens

Re: Burzum

Beitragvon Drumtier » Mittwoch 5. Oktober 2011, 23:47

Ich werd mich weiterhin daran versuchen und von Zeit zu Zeit von einem etwaigen Fortschritt berichten, noch tut sich nicht so viel:
Auf der Det Som Engang Var gefällt mir der Gesang immer besser, der hat echt was, ansonsten klingts für mich leider nicht wirklich zwingend und geht auch kaum ins Ohr, bin aber zuversichtlich, dass es noch besser wird.
Auch auf Filosofem find ich den Gesang recht gelungen, aber auch hier finde ich nicht wirklich was, das die Musik für mich durchgehend zwingend macht. Ein paar Momente, klar, aber der Spannungsbogen hat hier noch viel zu viele Durchhänger. Klingt eigentlich nur für mich Jesus' Tod ein wenig wie Vanvidd vom neuen (bzw umgekehrt, eh klar) oder bild ich mir das ein oder is das Zitat eh so offensichtlich und gewollt, dass ich mich mit der Bemerkung gerade voll blamiere? :grins:
Und zum Spannungsbogen noch was, sorry, aber die Singularitätssäule kann ja wirklich nur ein Scherz sein. Ich mags ja auch durchaus wenn einmal "nichts" passiert und man jeden Gedanken in der Musik heraushört. Ein paar Scheiben aus der Doom und Funeral Doom Ecke darf ich auch mein Eigen nennen, aber überall passiert zumindest so viel, dass ich mir keine Sachen überlege die ich stattdessen machen könnte. Und genau das is hier der Fall. Der dritte im Bunde der Alben von Havoc is ja zB Origins Echoes Of Decimation. Die dauert 26 Minuten. Also eine Minute länger. Sie reizt mich jedesmal, was aber natürlich auch daran liegen könnte, dass das ein scheißgeiles Album ist. Und in einem Song mehr Schläge auf der Snare hat als die ganze Filosofem. Das sind auch so Dinge die ich mir den den 25 Minuten überlege, ob Origin in einem Song/Album mehr Schläge auf der Snare haben als andere Bands auf ganzen Alben/Diskographien. Ich glaube schon :grins:
Benutzeravatar
Drumtier
Metalhead
 
Beiträge: 3315
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 00:43

Re: Burzum

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 6. Oktober 2011, 00:16

Drumtier hat geschrieben:Auf der Det Som Engang Var gefällt mir der Gesang immer besser, der hat echt was, ansonsten klingts für mich leider nicht wirklich zwingend und geht auch kaum ins Ohr, bin aber zuversichtlich, dass es noch besser wird.

Das hören wir gerne... :-D

Klingt eigentlich nur für mich Jesus' Tod ein wenig wie Vanvidd vom neuen (bzw umgekehrt, eh klar) oder bild ich mir das ein oder is das Zitat eh so offensichtlich und gewollt, dass ich mich mit der Bemerkung gerade voll blamiere? :grins:

Es gibt durchaus gewisse Parallelen, keine Frage. Gerade beim jeweiligen Hauptriff. Als Selbstplagiat oder auch nur ganz offensichtliches Zitat würde ich es aber auf keinen Fall werten.

Und zum Spannungsbogen noch was, sorry, aber die Singularitätssäule kann ja wirklich nur ein Scherz sein. Ich mags ja auch durchaus wenn einmal "nichts" passiert und man jeden Gedanken in der Musik heraushört. Ein paar Scheiben aus der Doom und Funeral Doom Ecke darf ich auch mein Eigen nennen, aber überall passiert zumindest so viel, dass ich mir keine Sachen überlege die ich stattdessen machen könnte. Und genau das is hier der Fall.

Kann ich natürlich nachvollziehen. Die beiden Alben, die er im Fengsel gemacht hat, sind ja rein "Ambient". Da gibt es für dich sicher auch einige spannende Momente.
;-)

Der dritte im Bunde der Alben von Havoc is ja zB Origins Echoes Of Decimation. Die dauert 26 Minuten. Also eine Minute länger. Sie reizt mich jedesmal, was aber natürlich auch daran liegen könnte, dass das ein scheißgeiles Album ist. Und in einem Song mehr Schläge auf der Snare hat als die ganze Filosofem. Das sind auch so Dinge die ich mir den den 25 Minuten überlege, ob Origin in einem Song/Album mehr Schläge auf der Snare haben als andere Bands auf ganzen Alben/Diskographien. Ich glaube schon :grins:

Ich glaube, dass ich in meinem ganzen Leben noch nicht über Snare-Schläge nachgedacht habe. Außer beim Hören von "St. Anger" vielleicht.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38
Benutzeravatar
Rüdiger Stehle
Musikredaktion
 
Beiträge: 35306
Registriert: Samstag 6. Februar 2010, 22:52
Wohnort: Schwabenland

Re: Burzum

Beitragvon Drumtier » Donnerstag 6. Oktober 2011, 00:42

Und zum Spannungsbogen noch was, sorry, aber die Singularitätssäule kann ja wirklich nur ein Scherz sein. Ich mags ja auch durchaus wenn einmal "nichts" passiert und man jeden Gedanken in der Musik heraushört. Ein paar Scheiben aus der Doom und Funeral Doom Ecke darf ich auch mein Eigen nennen, aber überall passiert zumindest so viel, dass ich mir keine Sachen überlege die ich stattdessen machen könnte. Und genau das is hier der Fall.

Kann ich natürlich nachvollziehen. Die beiden Alben, die er im Fengsel gemacht hat, sind ja rein "Ambient". Da gibt es für dich sicher auch einige spannende Momente.
;-)

Wahrscheinlich, ja, stehen deswegen eh schon ganz oben auf dem nächsten Einkaufszettel ;-)

Der dritte im Bunde der Alben von Havoc is ja zB Origins Echoes Of Decimation. Die dauert 26 Minuten. Also eine Minute länger. Sie reizt mich jedesmal, was aber natürlich auch daran liegen könnte, dass das ein scheißgeiles Album ist. Und in einem Song mehr Schläge auf der Snare hat als die ganze Filosofem. Das sind auch so Dinge die ich mir den den 25 Minuten überlege, ob Origin in einem Song/Album mehr Schläge auf der Snare haben als andere Bands auf ganzen Alben/Diskographien. Ich glaube schon :grins:

Ich glaube, dass ich in meinem ganzen Leben noch nicht über Snare-Schläge nachgedacht habe. Außer beim Hören von "St. Anger" vielleicht.

:grins:
Doch mir passiert das schon erschreckend oft ;-)
Benutzeravatar
Drumtier
Metalhead
 
Beiträge: 3315
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 00:43

Re: Burzum

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 6. Oktober 2011, 01:00

Ganz im Ernst: Ich kann gut verstehen, wie man die Burzum'schen Ambient-Sachen völlig für 'n Eimer finden kann. Im Prinzip ist es halt einfach repetitives Geklimper ohne Faust, ohne Kick, ohne all das, was ich auch immer fordere, wenn es um Instrumentalmusik geht. Aber irgendwie kann ich mir die Burzum'schen Ambiente schon irgendwie anhören. Ich breche weder beim Rundgang noch bei den beiden Ambient-Alben "Dauði Baldrs" und "Hliðskjálf" in Begeisterungsstürme aus, aber irgendwie fesseln sie mich in ihrer krassen Simplizität und melodischen Perseveration dann doch. So bedenklich es ist, das zu bekennen: Irgendwie spricht Vargs Musik immer zu meiner Seele, ob ich will oder nicht. Da ist es dann auch völlig gleich, ob wir es mit der Instant-Version von "Peter und der Wolf" zu tun haben, oder mit einem eigenen Anspruch. Es funkt einfach auf meiner Wellenlänge und ich könnt' NICHTS daran ändern, selbst, wenn ich wollt'.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38
Benutzeravatar
Rüdiger Stehle
Musikredaktion
 
Beiträge: 35306
Registriert: Samstag 6. Februar 2010, 22:52
Wohnort: Schwabenland

Re: Burzum

Beitragvon Drumtier » Mittwoch 2. November 2011, 23:42

Sorry, ich habs weiter versucht aber das wird zur Zeit nicht. Ich schiebs jetzt einfach einmal auf die Stimmung und versuchs in Ruhe im Winter noch einmal, vielleicht wirkt es da besser. Bis jetzt sind Filosofem für mich ein paar gute Riffs die von teils gähnender Langeweile zusammengehalten werden. Det Som Engang Var klingt zwar ganz anders, der Effekt ist aber großteils derselbe mit dem Unterschied, dass das Riffs/Langeweile-Verhältnis noch ein wenig mehr zu Ungunsten Burzums verschoben ist...
Aber wie gesagt, Winter-Zeit ist Black Metal Zeit, vielleicht wirds ja noch ;-)
Benutzeravatar
Drumtier
Metalhead
 
Beiträge: 3315
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 00:43

Re: Burzum

Beitragvon Eike » Donnerstag 3. November 2011, 00:14

Ich hab es ein paarmal mit Sachen von der Band versucht, einfach um zu hören, was an dem Hype/Kult dran ist. Doch mir ergings dabei wie Drumtier: Weitgehend gähnende Langeweile.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Benutzeravatar
Eike
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 24503
Registriert: Montag 1. März 2010, 16:30

Beitragvon the seeker » Donnerstag 3. November 2011, 15:12

sagt doch gleich, dass ihr keinen black metal mögt
Benutzeravatar
the seeker
Sandkastenrocker
 
Beiträge: 452
Registriert: Donnerstag 3. März 2011, 20:38

VorherigeNächste

Zurück zu Thrash / Death / Black Metal

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste