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Welche Ausstattung ist die Beste? Wer stellt die besten Instrumente her? Was kann ich mit dieser Software anfangen? Hier stellt man Fragen zu technischen Themen.
von Rüdiger Stehle » Mittwoch 17. November 2010, 11:40
Ich kenne auch Leute, die das tun. Oder 4.000,00 EUR. Oder so ähnlich... Aber ich kann die Faszination schöner, guter und teurer Instrumente schon irgendwie verstehen. Wobei das für Schrumpfgitarristen wie mich sicher Perlen vor die Säue wären. @ Frozen: Einen guten Custom-Gitarrenbauer gibt es bei uns in der Gegend: http://www.tausch-guitars.com/Ein Freund von mir lässt sich von dem seit etlichen Jahren seine Gitarren bauen. Hier ist dessen Seite, wo du auch die Customs von Tausch anschauen kannst: http://www.oliver-pfaender.de/inklusive Bilder vom Bau der Gitarren: http://www.oliver-pfaender.de/guitar/tausch2/16.php
alias Hugin der Rabe. Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
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von Julian Rohrer » Mittwoch 17. November 2010, 11:44
Klar, prinzipiell gehe ich da konform. Nur kann man sich da auch schön vorarbeiten. Ich bezweifle stark, dass ein derart teures Instrument überhaupt ausgenutzt werden kann, wenn man einige Jahre Berufserfahrung hat.
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von Azmodes » Mittwoch 17. November 2010, 18:44
 Das orange Pflasterspektakel links ist eine Ibanez RG320FM, für die ich vor 2 Jahren (oder 3? bin grad unsicher) so um die 400 € bezahlt habe, für meine Zwecke und Befähigung völlig ausreichend. Spielt sich tadellos, nur werde ich in Zukunft keine Floyd-Rose-Systeme mehr kaufen, die verkomplizieren den (Um)stimmvorgang doch erheblich. Tremolohebel benutz ich dann doch nur wenig, da rentiert sich das glaube ich kaum. Das rechts daneben ist meine erste ver#!$%§ Liebe, Marke ist nicht weiter erwähnenswert, Billigschrott (man beachte die verdächtige un-Fender-förmige Kopfplatte) im Bundle mit einem noch billigeren Verstärker und Tasche, den's 2005 beim Hofer (sprich: Aldi) um runde 100 € gab. Autodidaktisch hat sie für mich trotz allem Großes geleistet.  Wurde leider im Laufe der Zeit (sprich: einem versoffenen Freiluftabend) so malträtiert (sprich: durch die Luft geschleudert), dass sich die Bridge um einen Zentimeter aus dem Holzkörper gelöst hat. Mit ein wenig Augenschmalz erkennt man vielleicht den Duct Tape-Streifen links unten. In Oberösterreich liegt noch eine Peavy Flying V  welche allerdings dringendst Service-bedürftig ist und die ich mir zeitlich zwischen der Schrottgitarre und der Ibanez gekauft habe. Hier gelernt: Flying V-Form sieht zwar schick aus, eignet sich für mich hauptsächlichen Sitzspieler aber nicht wirklich. Vor allem wenn der Kabelausgang so derart bescheiden platziert ist. Einer meiner Mitbewohner hat noch eine Quasi-Billig-Stratocaster von Yamaha, die ich ihm in Open-G gestimmt habe und auch öfters mal entführe und bluesig mit Bottleneck misshandle. Ein gewisses Problem für mich, als eher stärkeren Handschweißler, ist Saitenrost. Hab aber so ein Fastfret-Dings zum Drüberstreichen, das dem Verfall einigermaßen entgegenwirkt. Soviel mal von meiner Seite, to whom it may concern halt. Mir war grade danach. 
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von Frozen » Samstag 20. November 2010, 10:38
Julian Rohrer hat geschrieben:Klar, prinzipiell gehe ich da konform. Nur kann man sich da auch schön vorarbeiten. Ich bezweifle stark, dass ein derart teures Instrument überhaupt ausgenutzt werden kann, wenn man einige Jahre Berufserfahrung hat.
Der Unterschied ist doch deutlich merkbar. meine erste war eine Ibanez, ähnlich jener von Azmodes. Eine RG kam jedoch nicht in Frage weil bei einem Freund bei nem Saitenwechsel der Hals angebrochen ist (Man sollte nie alle Saiten auf einmal lösen und sofort wieder anziehe - aber brechen sollte er deswegen keinesfalls... Ist wohl auch ein Einzelfall, aber ist die schlechte Erfahrung die gegen den Kauf spricht). Ich bin mit meiner SA 120 voll zufrieden, Preis/Leistung ist sehr hoch. Aber schon im Vergleich zu meiner BC Rich fällt sie ab, ausser dem schnelleren Hals hat sie keine Vorteile gegenüber der Warbeast. Und nachdem ich in letzter Zeit einige Gitarren um die 2000€ getestet habe, muss ich sagen, dass der Unterschied erneut wie Tag und Nacht ist, ich hab selbst mit den schwersten Riffs die ich beherrsche keine Probleme, während ich bei den beiden die ich habe regelmässig noch mal nen falschen Ton einbaue. Es macht selbst auf den totalen Anfänger was aus, ein Freund hat ebenfalls eine Ibanez gekauft, glaub auch ne RG, und spielte vor zwei Wochen meine BC Rich. Er kann noch nichtmal Smoke on the Water korrekt - aber sogar er merkt wie viel besser doch die lediglich doppelt so teure Warbeast ist. Ich rate jedem Anfänger, nicht zu sparen bei einer Gitarre, in vielen Fällen kriegt man, was man bezahlt, und wenn man eine Einsteigergitarre für 100€ kauft muss man sich nicht wundern, wenn sie scheisse klingt, ständig verstimmt ist und eventuell sogar kaputt geht. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, mein Freund hat auch ne einsteiger Yamaha, die ihm beste Dienste leistet. Darum, ich werde mir eine hochwertige Gitarre kaufen. Der Unterschied ist auch für einen nicht-professionellen Gitarristen zu spüren und hören. Ich hab jetzt einen Händler auf 1900€ umgerechnet runtergehandelt (Rüdiger, es waren natürlich 3200 als Listenpreis  Also umgerechnet 2,6k€) bei der ESP SV STD FM in See Through Cherry Burst.  Zwar nur ein Humbucker, aber ein guter. Offerten von Carvin (Wird zwischen 2 und 2.5 sein) und VGS (~2) stehen noch aus. Tausch wird mir wohl zu teuer sein so wie ich das sehe. Ich sehe es keinesfalls als verschwendet an, dass ich als Hobbygitarrist ein hochwertiges Instrument kaufe, wenn für nichts anderes kann mans immer noch als Statussymbol brauchen (Wobei ich da gegen den einen Gitarristen in unserem Kaff keine Chance hab, der hat allein 2 hochwertige ESPs) ^^ Meine Erfahrung mit solchen Gitarren zeigen mir einfach, dass der Preis oft mit der Qualität Hand in Hand geht, und wenn ichs mir leisten kann ist eine ESP SV sicher die bessere Variante als eine Ibanez RG. Ich glaube das wird auch kein Gitarrist in Frage stellen.
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von darklord » Samstag 1. Januar 2011, 21:31
 Hab ich letztens im Musikladen angespielt und bin echt begeistert, super bespielbar. Die etwas kürzeren Hälse bei Gibson Style Gitarren liegen mir ziemlich. Außerdem ist das Design toll, mag die klassischen Vs viel lieber als die modernen mit den spitzen Ecken. (Und die 58er lieber als die 67er.) Werd ich mir wohl mal als Zweitgitarre zulegen, Epis sind ja nicht so teuer. Julian Rohrer hat geschrieben:Zu meiner Jackson RR und meiner Epiphone jetzt also dieses Topteil:  GEIL! Ein Traum wird wahr.
Also Engl Amps kann ich ja gar nicht leiden, vor allem den Powerball nicht. Ich mag eher den klassischen Marshall Sound, also sowas: http://www.lucasmilesaudio.com.au/modified_gear/marshall_jmp50/jmp50_fr.JPG
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von darklord » Samstag 1. Januar 2011, 21:37
...und jetzt kann ich leider nicht mehr editieren. Kann mal jemand IMG in URL umwandeln bitte? Ich dachte eigentlich, das Forum würde zu große Bilder selbstständig verkleinern.
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von Frozen » Mittwoch 16. Februar 2011, 22:47
Mein neues Teil:  Nja, "neu", mittlerweile ein Monat. Keine Ahnung wie alt der ist, war ein Ausverkauf für ~100€. Dazu gabs 2x50w Boxen. Also ganz brauchbar Power, und der Sound.... Ich hab ja schon einige Röhren angespielt, auch höheres Preissegment, etwas vergleichbares würde mit heutiger Technologie wohl über 1000€ kommen. Verdammt geiler Sound, vor allem in den hohen Lagen und mit Effekten. Und der cleane Kanal... Ich weiss, ist vorletzte Generation, aber das heisst nicht zwingend schlecht, und bei dem Sound den der generiert, ein Super Deal. Und die ESP SV ist bestellt. Höchstens 2500€. Wenn sie den Standard der anderen ESPs hält, die ich kenn, ein gerechtfertigter Preis für eine Hammeraxt. Ah, und Rabatt krieg ich auch noch drauf, wieviel wissen wir noch nicht, aber ich kenn meinen Dealer nicht als geizig beim Rabatt.
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von Feamorn » Freitag 25. Februar 2011, 21:49
 So, seit heute lern ich dann auch mal Gitarrespielen... Nachdem ich seit zig Jahren immer mal wieder dran bin, aber nie Nägel mit Köpfen gemacht habe, gings meinem Konto heute an den Kragen. 'Ne Ibanez RG321EX ist es geworden.
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von Frozen » Mittwoch 2. März 2011, 23:58
Feamorn hat geschrieben: So, seit heute lern ich dann auch mal Gitarrespielen... Nachdem ich seit zig Jahren immer mal wieder dran bin, aber nie Nägel mit Köpfen gemacht habe, gings meinem Konto heute an den Kragen. 'Ne Ibanez RG321EX ist es geworden.
Perfektes Einsteigermodell. Hoher Output, 24 Bünde und die Ibanez sind fast immer mit dünnen naturhälsen, also sehr leicht zu spielen. Die Pickups gehören zu Ibanez' besseren Eigenproduktionen. Gute Idee nicht eine der billigen RGs zu nehmen, erfahrungsgemäss keine Idealwahl. Wenn du ein paar hunderter in die Hand nimmst kriegst du von Ibanez fantastische Preis/Leistung. Wenn du die gut pflegst wird sie dir gute Dienste leisten. Amp hast du schon?
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von Feamorn » Donnerstag 3. März 2011, 00:09
Frozen hat geschrieben:Amp hast du schon?
Einen Peavey Vypyr 15. Hab mich da auf den Händler hier verlassen (und meine Ohren, im Vergleich zu einem preislich ähnlichen Marshal).
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