Winterwichteln 2010: Schizobizarre Aussichten

Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz

Re: Winterwichteln 2010: Schizobizarre Aussichten

Beitragvon hellknulf616 » Freitag 18. Februar 2011, 23:22

Da nagt das schlechte Gewissen, also doch noch ein Speed-Date mit CD 2 - sorry für die teils etwas dürftigen Kommentare. :-/

01. Ascension Of The Watchers - ??? (7:35)

Mit sanft ansteigender Spannungskurve beginnt der zweite Teller: Hypnotisches Drumming, eher alternative Gitarrenarbeit, und dann schließlich - wir sind mittlerweile bei vier Minuten - eine verdammt vertraute Stimme. Wenn mich nicht alles täuscht, könnte das Burton C. Bells Nebenprojekt ASCENSION OF THE WATCHERS sein, allerdings ist mir vom Debüt nicht mehr allzu viel in Erinnerung. Recht konventionell unkonventionell.

02. ??? - ??? (6:10)

Gitarrentechnisch betont 90er-lastig, Indiedisco, dazu weiblicher Gesang und später Orgelsounds. Die Vocals wirken befremdlich, eher wie ein Instrument, weniger wie echter Gesang, ich muss an Kleinkunst, Revue, Hape Kerkeling denken. Insgesamt scheint das dennoch sehr kontrolliert zu sein - meinen Geschmack trifft es allerdings nicht.

03. ??? - ??? (5:45)

Mächtig verhallt gibt sich die einsame Gitarre dieser Nummer, für Schlagwerk war kein Geld da, dafür finde ich die Geräusche im Hintergrund ziemlich cool - klingt nach 'ner leeren Lagerhalle bei Vollmond. Stimmlich regiert Niedlichkeit, für meinen Geschmack zu wenig Substanz - das könnte die Dame sein, die mit "Jungle Drum" einigen Erfolg verbuchen konnte.

04. ??? - ??? (5:37)

Das ist interessant, auch wenn mir in Sachen Musik nix Prägnantes einfallen mag. Wie die ersten beiden Tracks einfach "nur" Alternative. Dafür könnten das Brian Molko und Skin sein, die ich ja beide irgendwie faszinierend finde - ebenso wie die leichte Balkan-/Zirkusstimmung ab Mitte des Tracks. Doch, zwar abseits meiner Vorlieben, aber stilvoll.

05. System Of A Down - ??? (3:49)

Mit einem Sänger wäre das ein Knaller, aber es hat wieder nur zu Serj Tankian gereicht. Gerechterweise muss ich zugeben, dass er mir hier zumindest nicht auf die Ketten geht, sondern sogar ganz annehmbar interpretiert - ganz ohne Knödeln geht es dann aber doch nicht. Songtitel könnte etwas mit "left behind those empty walls" zu tun haben.

06. ??? - ??? (4:53)

Verschleppte Percussion und zugedröhnte Slidegitarren, dazu kurz eine Ahnung von Sitar, bevor es "in the name of god" auf den Spuren von TOOL abgeht. Nicht lange allerdings, denn in der Opiumhöhle war's wohl allzu heimelig. Musikalisch kann ich hier wieder nur mit dem mittlerweile bewährten Allgemeinplatz alternative Rockmusik dienen - jetzt weiß ich endlich mal, wer die Scheiben kauft. ;)

07. Skyclad - "Strangers In The Garden" (5:28)

Track 07 baut nach mustergültigem Übergang die percussionorientierte Rauschschiene weiter aus, bringt aber sehr schnell das gewisse Etwas mit ein - SKYCLAD können scheinbar nicht anders. Am Anfang musste ich trotz vertrautem Gefühl etwas überlegen, denn ich kenn' die Band überwiegend von der folkig-rockigen Schiene und da wirkt "Stranger In The Garden" dann so strange wie "Planet Caravan" von PANTERA. Ungeachtet dessen ein super-relaxter Song, der nun vorhalten muss, denn...

08. Uriah Heep - "Magician's Birthday" (10:28)

...das hier ist (für mich) ziemlich anstrengende Kost der Schwurbel-Hardrock-Liga. Zunächst ein gleichermaßen melancholisches wie ironisches Geburtstagsständchen mit Tröte und 70s Taschenspielertricks für das Erkennen: Das sind URIAH HEEP mit "Magician's Birthday". Und danach erneut die viel deutlichere Erkenntnis: Das Lied hätte der Produzent nach etwa 4 Minuten abwürgen müssen, denn nach den wahrscheinlich aus Gewohnheit angenagelten Instrumentalparts fängt sich der Song in Sachen Stimmung und Atmosphäre nie wieder. Ganz schlimm finde ich diese Moog, die wie das damalige Pendant zum heutigen Autotune rüberkommt - wir haben sie, also muss sie rein. Womit wir ganz elegant beim nächsten Song sind, denn...

09. ??? - ??? (5:09)

...hier wird der Dudelfaktor in Sachen Cold War-Elektronik nochmals erhöht. Ich habe keine Ahnung, wer das sein könnte, würde aber vielleicht auf Schweden tippen, denn dort gibt es einige dieser 70s-meets-Pop-Geschichten.

10. The Lord Weird Slough Feg - "The Wizard's Vengeance" (3:31)

Das ist (wie SKYCLAD) nun wieder Musik, die ich mit Feamorn irgendwie instinktiv verbinden würde: Satt, groovig, gerade im Gesangsbereich zwischen retro und ausgefallen. Den Songtitel hab' ich ermogelt, denn ich bin auf Empfehlung eines Freundes mit "Atavism" eingestiegen und bisher nur kursorisch mit den Sachen ab da vertraut. Allerdings haben die Briten etwas sehr Eigenes, weshalb ich sie erkannte und dann auch wissen wollte, welcher Track das ist - gefällt mir gut, da will ich das Original gar nicht hören.


Zusammenfassend hat mir CD 1 musikalisch definitiv mehr gegeben, allerdings finde ich im Moment den Zauberei-Ansatz auf dem bizarren Panorama interessant. Im Nachhinein muss ich glatt an das Kabinett des Doktor Parnassus und MirrorMask denken, die Jahrmarktstimmung in vielen Stücken macht Sinn, auch wenn im Falle eines solchen Konzeptes das Cover etwas losgelöst wirken würde. Ich danke dir jedenfalls fürs Päckchen und krieche ob meiner Lahmarschigkeit nochmals zu Kreuze - zumindest ist jetzt wohl klar, warum ich für Einzel-CDs bin... ;-)
"Nostalgia is no excuse for stupidity."
Benutzeravatar
hellknulf616
Rocker
 
Beiträge: 844
Registriert: Dienstag 16. Februar 2010, 18:07

Re: Winterwichteln 2010: Schizobizarre Aussichten

Beitragvon Feamorn » Samstag 19. Februar 2011, 01:43

hellknulf616 hat geschrieben:Da nagt das schlechte Gewissen, also doch noch ein Speed-Date mit CD 2 - sorry für die teils etwas dürftigen Kommentare. :-/

Schlechtes Gewissen wollte ich dir nun wirklich nicht machen. Freut mich natürlich dennoch, dass Du es noch eingeschoben hast.


01. Ascension Of The Watchers - ??? (7:35)

Mit sanft ansteigender Spannungskurve beginnt der zweite Teller: Hypnotisches Drumming, eher alternative Gitarrenarbeit, und dann schließlich - wir sind mittlerweile bei vier Minuten - eine verdammt vertraute Stimme. Wenn mich nicht alles täuscht, könnte das Burton C. Bells Nebenprojekt ASCENSION OF THE WATCHERS sein, allerdings ist mir vom Debüt nicht mehr allzu viel in Erinnerung. Recht konventionell unkonventionell.


Möööööp!
Falsche Band. ;) Die kenne ich nichtmal. Auch mit Fear Factory bin ich nicht wirklich vertraut. MIt denen hat die Band jedenfalls nichts zu schaffen.
Also, die hier zu hörenden Herren haben es letztes Jahr in Rekordzeit zu einer meiner (zur Zeit) meistgehörten Bands geschafft. Vermutlich war das wieder zuviel verraten und hier löst gleich wer.

02. ??? - ??? (6:10)

Gitarrentechnisch betont 90er-lastig, Indiedisco, dazu weiblicher Gesang und später Orgelsounds. Die Vocals wirken befremdlich, eher wie ein Instrument, weniger wie echter Gesang, ich muss an Kleinkunst, Revue, Hape Kerkeling denken. Insgesamt scheint das dennoch sehr kontrolliert zu sein - meinen Geschmack trifft es allerdings nicht.


Hmm, Schade. Also ich würde mich nichtmal wundern, wenn Du eines der früheren Werke der Band kennst, zumindest von den ersten beiden Alben kann man nicht direkt auf diese Musik hier schließen. Im Nachhinein hätte ich auch eher ein anderes Stück genommen, aber was solls. :)

03. ??? - ??? (5:45)

Mächtig verhallt gibt sich die einsame Gitarre dieser Nummer, für Schlagwerk war kein Geld da, dafür finde ich die Geräusche im Hintergrund ziemlich cool - klingt nach 'ner leeren Lagerhalle bei Vollmond. Stimmlich regiert Niedlichkeit, für meinen Geschmack zu wenig Substanz - das könnte die Dame sein, die mit "Jungle Drum" einigen Erfolg verbuchen konnte.


Die Dame heißt Emilíana Torrini und der Song "Gun". Das ausgerechnet der gelöst wird, habe ich nicht unbedingt erwartet. :)

04. ??? - ??? (5:37)

Das ist interessant, auch wenn mir in Sachen Musik nix Prägnantes einfallen mag. Wie die ersten beiden Tracks einfach "nur" Alternative. Dafür könnten das Brian Molko und Skin sein, die ich ja beide irgendwie faszinierend finde - ebenso wie die leichte Balkan-/Zirkusstimmung ab Mitte des Tracks. Doch, zwar abseits meiner Vorlieben, aber stilvoll.


Mhm... Norwegen... und die Band baut stark auf ihre Sängerin, zumindest der einen Platte nach zu Urteilen, die ich bisher kenne. ;)

05. System Of A Down - ??? (3:49)

Mit einem Sänger wäre das ein Knaller, aber es hat wieder nur zu Serj Tankian gereicht. Gerechterweise muss ich zugeben, dass er mir hier zumindest nicht auf die Ketten geht, sondern sogar ganz annehmbar interpretiert - ganz ohne Knödeln geht es dann aber doch nicht. Songtitel könnte etwas mit "left behind those empty walls" zu tun haben.


Band falsch, Sänger stimmt. Soloprojekt des Herren, und der Titel ist einfach nur "Empty Walls".

06. ??? - ??? (4:53)

Verschleppte Percussion und zugedröhnte Slidegitarren, dazu kurz eine Ahnung von Sitar, bevor es "in the name of god" auf den Spuren von TOOL abgeht. Nicht lange allerdings, denn in der Opiumhöhle war's wohl allzu heimelig. Musikalisch kann ich hier wieder nur mit dem mittlerweile bewährten Allgemeinplatz alternative Rockmusik dienen - jetzt weiß ich endlich mal, wer die Scheiben kauft. ;)


Mal zum Thema "Alternative", also für mich (und nach "offizieller" Lesart), gehört eigentlich keine der Bands auf dem Sampler da rein... Aber gut. ;)
Diese Band erst recht nicht, wobei sie in ihrer Vorgeschichte, mit anderem Fronter, durchaus "Alternativen" in ihrem Stammgenre versucht haben. Mit dieser Herkunft hat dieser Track aber in der Tat nicht die Bohne zu tun. ;)

07. Skyclad - "Strangers In The Garden" (5:28)

Track 07 baut nach mustergültigem Übergang die percussionorientierte Rauschschiene weiter aus, bringt aber sehr schnell das gewisse Etwas mit ein - SKYCLAD können scheinbar nicht anders. Am Anfang musste ich trotz vertrautem Gefühl etwas überlegen, denn ich kenn' die Band überwiegend von der folkig-rockigen Schiene und da wirkt "Stranger In The Garden" dann so strange wie "Planet Caravan" von PANTERA. Ungeachtet dessen ein super-relaxter Song, der nun vorhalten muss, denn...


Zur Zeit mein absoluter Favorit der Claddies, aber das wechselt auch dauernd. Stimmt also.

08. Uriah Heep - "Magician's Birthday" (10:28)

...das hier ist (für mich) ziemlich anstrengende Kost der Schwurbel-Hardrock-Liga. Zunächst ein gleichermaßen melancholisches wie ironisches Geburtstagsständchen mit Tröte und 70s Taschenspielertricks für das Erkennen: Das sind URIAH HEEP mit "Magician's Birthday". Und danach erneut die viel deutlichere Erkenntnis: Das Lied hätte der Produzent nach etwa 4 Minuten abwürgen müssen, denn nach den wahrscheinlich aus Gewohnheit angenagelten Instrumentalparts fängt sich der Song in Sachen Stimmung und Atmosphäre nie wieder. Ganz schlimm finde ich diese Moog, die wie das damalige Pendant zum heutigen Autotune rüberkommt - wir haben sie, also muss sie rein. Womit wir ganz elegant beim nächsten Song sind, denn...


Wie man merkt, konnte ich dich musikalisch nicht so recht einschätzen, habe zwar ein wenig rumrecherchiert, das führte aber nur dazu, das vieles von vornherein ausgeschlossen wurde für die Sampler. Ich dachte mir, es ist sinnvoller, der Sachen zu bringen, die Du eventuell nicht kennst oder einfach noch nicht schätzen weißt, und dann entdecken kannst. Oder auch nicht, wie hier. Kann ja nicht immer klappen. ;)
Lustige Zufall: im Bonusteil der Neuauflage ist eine 4:44 Minuten Version von dem Stück namens "Happy Birthday". Ich war sogar am überlegen, ob ich nicht die nehme, aber da ich gerade diesen totalen Wildwuchs später sehr schätze, musstest Du den jetzt auch ertragen. :grins:

09. ??? - ??? (5:09)

...hier wird der Dudelfaktor in Sachen Cold War-Elektronik nochmals erhöht. Ich habe keine Ahnung, wer das sein könnte, würde aber vielleicht auf Schweden tippen, denn dort gibt es einige dieser 70s-meets-Pop-Geschichten.


Autsch. Wobei, naja. Ich hatte irgendwie halb erwartet, dass Du den Song kennst. Stichwort Star One Bonus-CDs. Oder hast Du das zweite Album (bzw. die Bonusplatte) nicht gehört? Da ist jedenfalls die passende Coverversion drauf (womit ich verraten hab, dass hier Emerson, Lake & Palmer mit "Knife-Edge" zu hören sind).


10. The Lord Weird Slough Feg - "The Wizard's Vengeance" (3:31)

Das ist (wie SKYCLAD) nun wieder Musik, die ich mit Feamorn irgendwie instinktiv verbinden würde: Satt, groovig, gerade im Gesangsbereich zwischen retro und ausgefallen. Den Songtitel hab' ich ermogelt, denn ich bin auf Empfehlung eines Freundes mit "Atavism" eingestiegen und bisher nur kursorisch mit den Sachen ab da vertraut. Allerdings haben die Briten etwas sehr Eigenes, weshalb ich sie erkannte und dann auch wissen wollte, welcher Track das ist - gefällt mir gut, da will ich das Original gar nicht hören.


Briten? Scalzi und Co. sind Amis, und der Song, stammt im Original von der einzigen Platte, die Legend jemals zusammengebastelt haben, auch Amis. "From The Fjörds" ist jedenfalls eine der Platten (bzw. wohl "Bootlegs" heutzutage), die ich WIRKLICH gerne noch hätte.

Zusammenfassend hat mir CD 1 musikalisch definitiv mehr gegeben, allerdings finde ich im Moment den Zauberei-Ansatz auf dem bizarren Panorama interessant. Im Nachhinein muss ich glatt an das Kabinett des Doktor Parnassus und MirrorMask denken, die Jahrmarktstimmung in vielen Stücken macht Sinn, auch wenn im Falle eines solchen Konzeptes das Cover etwas losgelöst wirken würde. Ich danke dir jedenfalls fürs Päckchen und krieche ob meiner Lahmarschigkeit nochmals zu Kreuze - zumindest ist jetzt wohl klar, warum ich für Einzel-CDs bin... ;-)


Nein, auf Jahrmarkt war es nicht konkret zugeschnitten, aber jetzt wo Du es sagst... :)

Ich bin mittlerweile auch eher ein Freund von Einzel-Samplern, aber diesmal hatte ich halt beide Ideen und konnte mich irgendwie nicht beschränken, da warens halt mal wieder zwei. Immerhin eine der Scheiben kam gut an. Ansonsten finde ich es interessant, mit was für Musik ich immer wieder automatisch assoziiert werde, bzw. mit welcher nicht. ;)

Danke jedenfalls nochmal, dass Du es doch noch geschafft hast. :)


edit:

Liste:

01. ? - ?
02. ? - ?
03. Emilí­ana Torrini - Gun
04. ? - ?
05. Serj Tankian - Empty Walls
06. ? - ?
07. Skyclad - A Stranger In The Garden
08. Uriah Heep - The Magician's Birthday
09. Emerson, Lake & Palmer - Knife-Edge
10. The Lord Weird Slough Feg - The Wizard's Vengeance
Benutzeravatar
Feamorn
Vollblutmetaller
 
Beiträge: 7181
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 13:00
Wohnort: Bergisch Gladbach

Re: Winterwichteln 2010: Schizobizarre Aussichten

Beitragvon hellknulf616 » Samstag 19. Februar 2011, 14:02

Ui, gleich zwei schöne Schnitzer - SLOUGH FEG auf die Insel und ELP ins moderne Schweden teleportiert. Bin halt ein Freund von Alternativuniversen. :)
Emiliana zu erkennen war übrigens einfach, denn die Stimme hat man seit letztem Sommer wohl zwangsläufig im Ohr und irgendwie ist auch die Stimmung des Songs (trotz der komplett anderen Machart) ähnlich. Sänger/innen vergesse ich eigentlich selten.
Nummer 1 hab ich aktuell keinen Plan, da es offensichtlich nicht Kollege Bell ist. An den erinnert es (mich) allerdings trotzdem.
Nummer 4 und Norwegen - vielleicht MADDER MORTEM? Man liest ja immer wie abgefahren die sind, vielleicht passt es.

Zum Thema Alternative: Ich habe mangels aktuellem Interesse nur wenige Alternativen, wenn es um Musik geht, die eher Rock als Metal ist, bzw. verzerrte Gitarren eher warm und groovig einsetzt, vielleicht ist das auch Indie (aber was ist das nicht?). Wäre es folkig, oder elektronisch, oder auf andere Weise anders als Metal, dann kämen mir evtl. pointiertere Assoziationen, aber mein Gebrauch von "Alternative" bezieht sich meist auf Sachen die nach 90er Jahre-Bands mit E-Gitarren klingen, Hang zum Grunge (nicht böse werden), zum Groove, zu entschärftem Crossover.
Ich kann das gerade schwer in Worte fassen, außer "konventionell unkonventionell" - manchmal anders, aber nicht extrem. Immer nur einen Wimpernschlag neben dem Airplay. LIVE, CREED, TOOL, so die Ecke. Dazu höre ich als Außenstehender ehrlich gesagt nicht so genau hin, wodurch mir zwangsläufig die Feinheiten nicht bekannt sind. Ist wie bei Elektronik: Ob da jetzt House, Drum & Bass oder Jungle läuft, wird sich mir nur sehr schwer erschließen.
"Nostalgia is no excuse for stupidity."
Benutzeravatar
hellknulf616
Rocker
 
Beiträge: 844
Registriert: Dienstag 16. Februar 2010, 18:07

Re: Winterwichteln 2010: Schizobizarre Aussichten

Beitragvon Feamorn » Samstag 19. Februar 2011, 14:35

Okay, das alte Leid mit den Vokabeln, passt schon. ;)

Madder Mortem stimmt.

01. ? - ?
02. ? - ?
03. Emilíana Torrini - Gun
04. Madder Mortem - Get That Monster Out Of Here
05. Serj Tankian - Empty Walls
06. ? - ?
07. Skyclad - A Stranger In The Garden
08. Uriah Heep - The Magician's Birthday
09. Emerson, Lake & Palmer - Knife-Edge
10. The Lord Weird Slough Feg - The Wizard's Vengeance



Mal noch ein paar Tipps, vielleicht mag ja auch sonst wer mitraten, ist ja nicht mehr viel.

1. Hier im Forum durchaus bekannt. Ich hatte mit dem Gesang anfangs so meine Probleme (hat sich SEHR schnell gelegt).
2. Einer der anderen Künstler auf diesem Sampler war bei der Band mal beteiligt, allerdings vor dem hier verewigten Song.
6. Die Band hat mehrere Schaffensperioden, und je jünger diese werden, desto unbeliebter ist die Band, zumindest hier im Forum, wenn ich mich nicht irre.

Ach ja, alle sind auf der anderen Seite des Teiches zu finden.
Benutzeravatar
Feamorn
Vollblutmetaller
 
Beiträge: 7181
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 13:00
Wohnort: Bergisch Gladbach

Re: Winterwichteln 2010: Schizobizarre Aussichten

Beitragvon Eike » Freitag 2. Januar 2015, 13:54

Ups, da fehlt ja noch die Komplettlösung für CD 2.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Benutzeravatar
Eike
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 24503
Registriert: Montag 1. März 2010, 16:30

Re: Winterwichteln 2010: Schizobizarre Aussichten

Beitragvon Feamorn » Freitag 2. Januar 2015, 21:43

Da ist es aber ein glücklicher Zufall, dass ich noch den alten Ordner zum Brennen in einem Backup hatte und auch gerade wusste, wo. :) (Habe vorletzte Woche festgestellt, dass ich ein totales Datenchaos habe. :()

Also, CD2 sollte so ausgesehen haben:

01. Baroness - Rays On Pinion
02. Hammers of Misfortune - Rats Assembly
03. Emilíana Torrini - Gun
04. Madder Mortem - Get That Monster Out Of Here
05. Serj Tankian - Empty Walls
06. Sepultura - The Ways Of Faith
07. Skyclad - A Stranger In The Garden
08. Uriah Heep - The Magician's Birthday
09. Emerson, Lake & Palmer - Knife-Edge
10. The Lord Weird Slough Feg - The Wizard's Vengeance
Benutzeravatar
Feamorn
Vollblutmetaller
 
Beiträge: 7181
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 13:00
Wohnort: Bergisch Gladbach

Re: Winterwichteln 2010: Schizobizarre Aussichten

Beitragvon Eike » Freitag 2. Januar 2015, 22:12

Danke.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Benutzeravatar
Eike
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 24503
Registriert: Montag 1. März 2010, 16:30

Vorherige

Zurück zu Musica et Circenses

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste