Das erste Quartal neigt sich dem Ende, da fang ich mal an meine gehörtdn Releases mal zu sortieren/ranken, bisher sieht's so aus und ist doch schon mal ordentlich:
9/10
Serpent Column - Aion Of Strife
Black Metal trifft auf Mathcore, maximale Frickelligkeit und Stressfaktor sind gegeben gleichzeitig hat ed auch was repetitives und einige Passagen sind für sich genommen regelrecht catchy. Dazu ein Lofi-Sound dank dem man sich erstmal reinhören muss. Braucht seine Zeit um durchdrungen zu werdrn, belohnt dafür mit einer enormen Musikalität, bei der sich immer wieder neues entdecken lässt.
The Ruins Of Beverast - Tempelschlaf
Da bin ich bekennender Fanboy, das schlechteste Album kriegt immer noch 8/8,5 Punkte bei mir. Dies mal kein übergeordnetes Konzept und freier im Songwritting, werden einerseits die Githic bzw Dark Wave Anleihen des Vorgängers ausgebaut, gleichzeitig prügelt man wie schon lang nicht mehr.
Hällas - Panorama
Hier werden sowohl meine Schwäche für Retro-Rock als auch positiven Kitsch bestens bedient. Schon von Anfang an eine spannende Band gewesen, aber was die hier abliefern ist deren bester Output bisher und wer einen 20 Minüter ohne eine überflüssige Sekunde schreiben kann gehört eh zu den großen.
Converge - Love Is Not Enough
Viel zu wenig mit befasst auch wenn das eine Band gabz nach meinem Gusto sein sollte. Hardcore und ein Schuss Sludge in simplen aber nie stumpfen Songs, mit den vllt besten Riffs dieses Jahr dazu ein enorm hohes Energielevel und immer wieder kleine Überraschungen, fertig ist ein tolles Album.
8,5/10
Winged Wheel - Desert So Green
Irgendwo zwischen Indie und Post Rock bewegt sich dieses entspannte Album und glänzt mit einer schönen wie smoothen Gitarrenarbeit. Dazu gibt es leicht entrückten Wechsel-Gedang von männlich und weiblich. Ein wenig krautig-experimentell wird es auch noch, ohne den lässigen Fluss des Werks zu stören.
Dry Cleaning - Secret Love
Ein weitereres tolles Indie Album aus diesem Jahr was mit einer Post-Punk Schlagseite daherkommt und das sich alleine schon für den wundervollen Basssound lohnt. Schafft perfekt drn Spagat aus Elegant und "lärmig", der mehr erzählete als gesungene Gesang der Sängerin ist ebenfalls ein Pluspunkt und die ganze Atmosphäre schreit nach Art Gallery.
Oraculum - Hybris Divina
Bester oldschool Death Metal aus Südamerika, der alte Morbid Angel mit dem heimatlichen Wahnsinn verbidndet und gerne eine doomige Note einbindet.
8/10
Fuath - III
Ein weiteres Prrojekt des Herrn hinter Saor, auch hier gibt es schwelgerischen Atno BM mit großen Melodien, wobei das dritte Album aggressiver und skandinavischer ausgefallen ist. Ein schönes Ding, aber der Sound ist nicht optimal.
Staghelm - Natura Semper Praevalet
Ein weiteres Album eines Einmannprojekt im Bereich Atmo dieses Mal aber aus Finnland. Inhaltlich geht es natürlich um die Natur und musikalisch ist das jetzt nichts neues oder aufregendes, dafür sind die drei Komposition gut geschrieben, haben die ein oder andere erinnerungswurdige Melodie und das Bassspiel lässt immer mal wieder aufhorchen.
Wildhunt - Aletheia
Heavy Metal an der Grenze zum Speed/Thrash und immer ein wenig verspielter bzw. vertrackter, macht definitiv Laune, hab ich aber noch nicht ift genug gehört um da mehr sagen zu können. Der letzte Track mit seiner Überlänge und proggigen Touch gefällt mir aber sehr.
7,5/10
Kissa - I Hate Music
Cooles Gute Laune Rock Album aus Finnland mit nem starken Alternative Touch und einer prise landestypischer Melanchlolie. Macht Spaß ist aber kein Must-Have.
Graves For Gods - Last Light Fades
Melancholischer Death-Doom aus Australien der an die Trauer-Bands aus England erinnert und aehr melodisch daherkommt. Ein recht kurzes Album, wobei das auch Vorteile hat, denn so fällt die wenige Abwechslung nicht zu sehr ins Gewicht.
Marianas Rest - The Bereaved
Nochmehr Melancholie aus Finnland, dies Mal in Form von Melo-Death, die cinneastische Atmosphäre und postige Momente sind Pluspunkte, dem Gegenüber stehen für meinen Geschmack ein zu präsentes Keyboard und das dadurch die Gitarren zu Statisten degradiert werden. Auch das konsequente Beharren auf eine Geschwindigkeit hilft dem jetzt nicht.
Textures - Genotype
Eingentlich null meine Baustelle und ich wurde von den Tags auf Bandcamp in die Irre geleitet (da stand ernsthaft was von Prog Rock und Tangerine Dream). Wie dem auch sei,.wenn es djentig kracht hab ich meinen Spaß dran, wenn es symphonisch wird und liebliche Gesänge dazu stoßen bin ich latent genervt, insgesamt überwiegt der positive Eindruck, kaufen würde ich es aber nicht.
7/10
Myles Bullen / Factor Chandelier - Afterlife
Das einzige Hip Hop Album was ich bisher gehört habe, soll Emo Rap sein, bin da nicht so drinnen. Ist auf jeden Fall cool und ich mag die politischen Texte und der ein oder andere Ohrwurm ist vorhanden, aber für richtige Begeisterung fehlt mir dann doch was.




