New Model Army

Re: New Model Army

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 26. März 2024, 11:26

Holger Andrae hat geschrieben:Habe die Band erst einmal gesehen, obwohl ich wegen der Vorband da war. Das war nämlich The Tea Party.


War das 2001?
Ich habe gestern noch entdeckt, dass die 4 Käffer weiter damals ebenfalls gespielt haben. Geile Setlist, wie ich lesen durfte. Ziemlich viel von der "Thunder & Consolation" und auch von der "Eight" wurde ziemlich viel gespielt. Letztere wird ja gern mal überflogen. Habe ich nicht erörtert. Aber immer so ein bisschen das Gefühl.
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Re: New Model Army

Beitragvon lenbert » Montag 1. April 2024, 17:03

Durch PMDECS habe ich den Entschluss gefasst, mich näher mit NEW MODEL ARMY zu beschäftigen. Neben "The Ghost of Cain" lief bisher vor allem das neue Album. Ich möchte dazu ein paar Eindrücke schildern.

Unbroken

Der trockene und wuchtige Sound, bei dem der Bass und das donnernde Schlagzeug im Fokus stehen, unterstreicht die melancholische, manchmal düstere Grundstimmung des Albums. Die Welt ist nicht in Ordnung, Systeme versagen oder dienen jenen an der Spitze. Auf der persönlichen Ebene wird Widerstand geleistet, aber auch gescheitert. Das sind die Themen, die vorgetragen werden. Der tolle Gesang ist für mich dabei ein absoluter Pluspunkt, zieht mich in die Songs rein und transportiert die notwendigen Emotionen. Immer wieder gibt es ruhige Abschnitte, in denen der Gesang im Mittelpunkt steht, nicht selten gefolgt von einer markanten Steigerung der Intensität.
Insgesamt gefällt mir "Unbroken" gut. Bisher konnte ich für mich noch keine Hits herausfiltern, allerdings stimmt die gebotene Qualität über die gesamte Länge des Albums.

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Re: New Model Army

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 4. April 2024, 10:18

Schön, dass dir das Album so zusagt. Tut es bei mir ebenfalls. Ich habe schon stimmen gelesen, die sagen, dass man nach mehreren sehr tollen Alben auch mal danebenhauen kann. Mal abgesehen davon, dass ich bis auf "Winter" noch kein Album kenne, kann ich der Aussage, dass das Album keine Durchschlagskraft hat, nicht zustimmen. Wie du angesprochen hast, ein sehr direktes Album. Sowohl in der dargebotenen Musik, als auch in der Produktion, hat man die richtige Balance gefunden den Songs die richtige Gewichtung zu verleihen. Justin ist eh über jeden zweifel erhaben. Von 11 Songs der "Unbroken" wurden 8 Live gespielt. Und das hat alles grandios funktioniert. Selbst "Idumea". Das ich sehr toll finde. Manche Songs haben sogar live dazugewonnen. Hits wie damals sind das vielleicht keine. Aber ob das der Anspruch war, wage ich zu bezweifeln.

Ich habe jetzt seit ein paar Tagen die "From Here" hier liegen. Bin schon gespannt wie die klingt.
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