Opeth

Re: Opeth

Beitragvon Eike » Freitag 8. Dezember 2023, 12:30

Songs wie auf "In Cauda Venenum" in diesem Sound wird man wohl kaum finden jenseits von OPETH. Dass die nicht jeder mag, will ich gar nicht infrage stellen. Aber einzigartig finde ich das schon. Das ist nicht einfach eine epigonale Retrogeschichte.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Benutzeravatar
Eike
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 24502
Registriert: Montag 1. März 2010, 16:30

Re: Opeth

Beitragvon Dekalog der Elemente » Freitag 8. Dezember 2023, 19:24

Die neueren OPETH find ich schon noch gut, höre ich aber irgendwie deutlich weniger. Die "In Cauda Venenum" fehlt mir tatsächlich noch, ich hab sie aber mal gehört und eigentlich ganz gut gefunden meine ich.

Klar die "Ghost Reveries" ist wohl definitiv ein Ausnahmealbum, selbst für 'Peth Verhältnisse. Trotzdem ist und bleibt meine größte Liebe die Still Life. Von den "heftigeren" Werken hab ich mir wohl mit der "Watershed" am schwersten getan. Die ist auch das am wenigsten gehörte Album der "deathigen" OPETH.
Im Auge des Feindes sehe ich nur mich selbst - Fyrt Byrask

Grundsätzlich ist Mettwurst wie Paprika, nur in einem anderen Härtegrad.
Benutzeravatar
Dekalog der Elemente
Metalhead
 
Beiträge: 3369
Registriert: Mittwoch 10. Februar 2010, 08:18
Wohnort: München

Re: Opeth

Beitragvon Havoc » Freitag 8. Dezember 2023, 20:35

Pillamyd hat geschrieben:Wow!
"Irgendwo an anderer Stelle" wurde es schon einmal angesprochen. Und dann is es im Endeffekt die (fast) gleiche Meinung (außer, dass du die "Heritage" ja toll findest und eventuell das Alterswerk nicht mehr so großartig wie noch vor ein paar Jahren) die ich hatte. Auf einmal gibt es konstruktive Kommentare. Aber hey, Havoc. Wenigstens keine seltsame Meinung ;-)


Ach ja. Stimmt. Siehe hierzu die damals etwas unschöne aus den Fugen geratene Geschichte im Muikalischen Erkenntnis Thread ab S. 971. Stimmt. Hatte ich ganz vergessen. Ich glaube da hatte ich damals einfach keine Lust mich einzumischen. Sorry. ;-)
Ich sehe es so, dass der Stilbruch erst mal gar nicht so verkehrt war. Sehr mutig. Sehr drastisch. Und ich fand "Heritage" und "Pale Communion" auch ziemlich stark. Danach hätte ich es aber cooler gefunden wenn man wieder etwas zurück zu härteren Klängen zurückgekommen wäre. Die letzten vier Alben sind für mich vielleicht nicht total typisch Opeth...aber es ist immer noch Opeth. Und einen ziemlich einzigartigen Klang und Mix haben sie schon. Gibt wenig Vergleichbares. Aber auch ich fand die Band früher spannender. Wie gesagt flasht mich das aber heute bzw. derzeit nicht mehr ganz so wie früher. Das war´s. ;-)
Benutzeravatar
Havoc
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 23750
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 12:10

Re: Opeth

Beitragvon Pillamyd » Freitag 8. Dezember 2023, 21:12

Verständlich, zu 100 Prozent. Aber deine Meinung gab es da unter anderem auch zu lesen. Jetzt halt etwas ausführlicher und ich finde das recht spanndend. das wollte ich auch nicht werten. Mir ging es um etwas anderes...

Ich konnte mir den Kommentar einfach nicht verkneifen, sorry. Offensichtlich geht es ja auch anders. :)

Dekalog der Elemente hat geschrieben:Von den "heftigeren" Werken hab ich mir wohl mit der "Watershed" am schwersten getan. Die ist auch das am wenigsten gehörte Album der "deathigen" OPETH.


Ich fand die Scheibe schon immer verflucht verschachtelt, aber genau deswegen auch so fesselnd. Die Dramaturgie hat mich da immer am Wickel. "Burden" ist wunderschön und zeigt auf, mit welchem Weg ich einverstanden gewesen wäre. Eigentlich die ganze Scheibe. Aber die kommt ja tatsächlich bei vielen schon nicht so gut an.
Benutzeravatar
Pillamyd
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 14149
Registriert: Freitag 19. Februar 2010, 22:44

Re: Opeth

Beitragvon Havoc » Freitag 8. Dezember 2023, 21:20

Pillamyd hat geschrieben:Verständlich, zu 100 Prozent. Aber deine Meinung gab es da unter anderem auch zu lesen. Jetzt halt etwas ausführlicher und ich finde das recht spanndend. das wollte ich auch nicht werten. Mir ging es um etwas anderes...


Oh. Stimmt. Bereits auf S. 969. Wußte ich gar nicht mehr.

Ich konnte mir den Kommentar einfach nicht verkneifen, sorry. Offensichtlich geht es ja auch anders. :)


Kein Ding. :dafuer: :)

Dekalog der Elemente hat geschrieben:Von den "heftigeren" Werken hab ich mir wohl mit der "Watershed" am schwersten getan. Die ist auch das am wenigsten gehörte Album der "deathigen" OPETH.

Ich fand die Scheibe schon immer verflucht verschachtelt, aber genau deswegen auch so fesselnd. Die Dramaturgie hat mich da immer am Wickel. "Burden" ist wunderschön und zeigt auf, mit welchem Weg ich einverstanden gewesen wäre. Eigentlich die ganze Scheibe. Aber die kommt ja tatsächlich bei vielen schon nicht so gut an.


Die "Watershed" war im Jahre 2008 das erste Album welches von der Band erschien, als ich bereits "Fan" war. Soweit ich es noch in Erinnerung habe haben mich manche Stellen damals sofort weggeblasen...aber ich meine ich hatte in der Summe auch erst mal ein wenig mit dem Teil zu kämpfen. Heute sehe ich es wohl als meine Nr. 2 nach "Ghost Reveries" an. Sehr tolles Album. Könnte vielleicht sogar meine meistgehörte Opeth sein.
Benutzeravatar
Havoc
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 23750
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 12:10

Re: Opeth

Beitragvon Havoc » Freitag 8. Dezember 2023, 21:32

Schau mal auf S. 31 dieses Threads nach. Da steht meine Meinung zu allen Alben bis "Heritage". Passt ziemlich mit dem zusammen was ich hier eben so geschrieben habe. oO :D
Benutzeravatar
Havoc
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 23750
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 12:10

Re: Opeth

Beitragvon Pillamyd » Freitag 8. Dezember 2023, 21:43

Es war auch bei mir der erste Release, den ich bewusst wahrgenommen habe.
Die Platzierung kann ich daher sehr gut nachvollziehen. Wenngleich, das bei mir ein bisschen anders aussieht. Platzierung sind immer auch etwas tagesformabhängig. Die "Ghost Reveries" hat über die Jahre aber einen gewaltigen Sprung gemacht und höre ich sehr gerne. Davor hat sich viel mehr bei mir abgespielt. "My Arms Your Hearse", "Still Life" oder eben "Damnation" waren immer meine Top Alben.
Benutzeravatar
Pillamyd
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 14149
Registriert: Freitag 19. Februar 2010, 22:44

Re: Opeth

Beitragvon Pillamyd » Freitag 8. Dezember 2023, 22:39

Havoc hat geschrieben:Schau mal auf S. 31 dieses Threads nach. Da steht meine Meinung zu allen Alben bis "Heritage". Passt ziemlich mit dem zusammen was ich hier eben so geschrieben habe. oO :D


Als ich mir die Alben angehört habe, habe ich parallel auch diesen Thread wieder durchgelesen und da habe ich die Seite natürlich auch gelesen :grins:

Da gibt es viel Einigkeit, wenig was ich anders sehe. Bei Orchid schreibst du, dass es dir schwer fällt, eine Song hervorzuheben. Dasist für mich ganz klar "Twilight Is My Robe", den ich großartig finde und der tatsächlich sehr wenig Erwähnung findet.

Auf der "Morningrise" finde ich vor allem "Advent", "Nectar" und To Bid You Farewell" atemberaubend. Kann allein damit niemals das schlechteste Album sein :grins:
Aber ich verstehe, wenn man das Album etwas langatmig findet. Gott sei dank, gehtves mir hier anders.

Dass du "My Arms Your Hearse" als das empfindest, wie du es beschrieben hast, finde ich zwar nicht. Den auch aus früheren Werke finde ich immer wieder stellen, die auch an die mit den Jahren gewachsene Band verknüpft werden kann. Aber Punktetechnisch liegen wir da gleichauf.

"Still Life" ist bis dato das rundeste Werk. Hat mich beim letzten Mal hören eiskalt erwischt und über die Jahre hat sich da nichts verändert. Da finde ich ja irgendwie, dass das was du beschreibst eher so nach 7 klingt, als du an Punten verteilt hast.

Und so geht es mir dann mit "Blackwater Park". Für mich nicht das Überwerk. Wird ja gern anders gesehen. Kann und darf man auch. Zwei Songs stechen für mich halt heraus. Dazu später mehr.

"Deliverance" ist der Hassbratzen und "Damnation" der Ruhepoluhepol. Wundervolle Gitarrenarbeit. Hier festigt sich die Meinung, dass Akerfeldt einer der wenigen ist, bei dem mir sowohl der Klargesang, als auch die Growls gefallen und das gerne in einem Song beide Stile verwenden darf. Finde ich oft auch einfach semigut. Auf der einen Seite "Master's Apprentieces" auf der anderen Seite"Windowpane", ey!

Zu "Ghost Reveries" habe ich ja schon ein bisschen was gesagt. Immer weiter nach oben geklettert. Schuld daran hat "The Baying Of The Hounds" und "The Grand Conjuration" die sich irgendwann vollkommen entfaltet haben.

"Watershed" habe ich ebenfalls angesprochen. Und danach, dürfte die Meinung auch bekannt sein.

Top 20 Opeth Songs:

01. Ghost Of Perdition
02. Serenity Painted Death
03. Master's Apprentices
04. The Moore
05. The Baying Of The Hounds
06. Windowpane
07. Advent
08. The Grand Conjuration
09. When
10. Face Of Melinda
11. Burden
12. Nectar
13. Bleak
14. The Twilight Is My Robe
15. Black Rose Immortal
16. Ending Credits
17. Harvest
18. Coil
19. To Bid You Farewell
20. River
Benutzeravatar
Pillamyd
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 14149
Registriert: Freitag 19. Februar 2010, 22:44

Re: Opeth

Beitragvon Eike » Samstag 9. Dezember 2023, 02:38

Havoc hat geschrieben:"Watershed" war im Jahre 2008 das erste Album welches von der Band erschien, als ich bereits "Fan" war. Soweit ich es noch in Erinnerung habe haben mich manche Stellen damals sofort weggeblasen...aber ich meine ich hatte in der Summe auch erst mal ein wenig mit dem Teil zu kämpfen. Heute sehe ich es wohl als meine Nr. 2 nach "Ghost Reveries" an. Sehr tolles Album. Könnte vielleicht sogar meine meistgehörte Opeth sein.
Das Album habe ich damals echt kaum gehört, empfand es aber auch als zugleich sperrig und weniger interessant als "Ghost Reveries", das ich schon damals sehr eingängig, abwechslungsreich und als einen konsequenten Höhepunkt des Songwritings im Verläufe der Bandentwicklung empfand. Ich war im Zuge der "Ghost Reveries"-Begeisterung allerdings eh bereits im "Was soll danach denn wohl noch groß kommen?"-Modus. Danach habe ich mich erstmal nicht groß mit Neuerscheinungen von OPETH befasst, bis dann Rezensionen zu "Heritage" als kontroverse "Ausnahme" mich haben aufhorchen lassen. Ähnlich ging es mir dann wieder, als das "Schwedische" erschien. Dass sich "Watershed" bei dir vom "Problemkind" zur #2 in der Diskographie mausern konnte, ist aber interessant, vielleicht habe ich damals voreilig das Handtuch geworfen.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Benutzeravatar
Eike
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 24502
Registriert: Montag 1. März 2010, 16:30

Re: Opeth

Beitragvon Havoc » Samstag 9. Dezember 2023, 13:39

Eike hat geschrieben:Dass sich "Watershed" bei dir vom "Problemkind" zur #2 in der Diskographie mausern konnte, ist aber interessant, vielleicht habe ich damals voreilig das Handtuch geworfen.


"Problemkind" ist hier klar übertrieben. Sagen wir eher...es war keine Liebe auf den ersten Blick. ;-)
Benutzeravatar
Havoc
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 23750
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 12:10

VorherigeNächste

Zurück zu Prog / Rock / Hard Rock

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 26 Gäste